Ich habe heute das erste Mal den Hundeauslauf im Beller Park besucht. Die Anlage ist recht schön. Sie bietet Schattenplätze, aber auch Sonne. Es ist genug Platz für viele Hunde.
Entsetzt bin ich von den anwesenden Hundehaltern oder -besitzern. Diese saßen in großer Zahl kreisrund im Schatten und pflegten wohl ihre persönlichen sozialen Kontakte.
Die Hunde wurden sich selbst überlassen.
Ein Interesse den Hunden das Spielen oder Hundesport zu lehren fehlte gänzlich.
Nachdem ich meinen Hund von der Leine gelassen hatte, stürzen sich die versammelte Hundeschar uns entgegen. Nach einigen Metern konnte mein Hund zusammen mir mir den Fellnasen signalisieren, dass wir alleine spielen wollen.
Mit weitem Abstand zur anwesenden Kaffeerunde wollte ich meinem Hund einen Ball werfen. Da schrie man mich unfreundlich und im Imperativ an, dass ich das zu unterlassen habe.
Es wurde zugegeben, dass die anwesenden Hunde nicht damit klarkommen, dass mein Hund Beachtung und gemeinsames Spielen angeboten bekommt.
Ich frage mich allen ernstes, warum Menschen sich ein Haustier anschaffen, wenn man sich damit nicht beschäftigen möchte.
Ich hoffe nur, dass die Erwachsenen ihre Kinder sozialer erzogen haben, dass nicht alles, was sie sehen, ibesitzen dürfen.
Mir wurde auf jeden Fall klargemacht, dass das Ballspielen mit meinem Hund aufgrund fehlendem, sozialen Verhalten der anderen Tiere nicht erlaubt ist.
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Ich kann durchaus die Anwohner verstehen, die sich über lautes Bellen beschweren. Hunde, die ausgelastet sind, verhalten sich ruhig.