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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 2. Juni

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Doro
23. Mai 16:07
Ein bisschen weg vom Hundethema: Mich interessiert schon sehr, wer sich bei uns in der Gegend alles so aufhält. Eine liebe Person hat auf ihrer Pinnwand auf eine App aufmerksam gemacht, mit der man Vogelstimmen bestimmen kann. Ich habe sie an einem unserer Pausenplätze (Video) mal ausprobiert. Vielleicht erfreut sich von euch ja auch jemand dran 😊 Den Gartenbaumläufer kannte ich noch nicht. Zufällig habe ich diesen Vogel zwei Tage zuvor zum ersten Mal in unserem Schweinewald (ich habe mich reingewagt) an seinem Nest gesehen. Die scheinen sich unheimlich gut tarnen zu können.
Das klingt spannend. Die App würde mich auch interessieren. Ich habe mich auch schon oft gefragt, wem ich da so lausche.
 
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Kirsten
23. Mai 16:23
Entschuldigt. Hätte ich auch gleich mitliefern können. Merlin Bird ID
 
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Ina
23. Mai 19:30
Merlin Bird ID habe ich auch. Sehr aufschlussreich und interessant wen man auf den Gassirunden so hört. 🥰
 
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Jochen
25. Mai 09:20
Ich würde mal gerne eure Meinung hören. Pepe hat schon etliche Male bewiesen, dass er über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt und sich bei Wildsichtung sicher stoppen lässt auch wenn es kurz vor uns den Weg quert.

Das Problem bin ich, ich bin wenn er frei ist immer so aufgeregt in diesen Situationen und habe scheinbar nicht genug Vertrauen, dass ich sofort einen Abbruch setze, statt mich umzudrehen und einen Richtungswechsel anzukündigen, so „abgezockt“ wäre ich gerne.

Heute aber wieder ca. 15m vor uns eine Rehquerung, er war an der 10m Schlepp, die er gerade weniger als die Hälfte nutzte. Nun hätte ich eigentlich gut die Umkehrung ganz unabgezockt initiieren können. Habe ich aber trotzdem nicht. Ich habe ihn gelobt, als er das Reh sah. Dann hat er gleich wieder seine Nase auf den Boden und wir sind gemeinsam vor gerannt und er konnte ausgiebig Eintritts- und Austrittsstelle untersuchen (ein bisschen Futter für die „lieben“ Heckenschützen 😁).

Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass diese Strategie bei Pepe die bessere ist. Was meint ihr? Versaue ich so alles?
 
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Sylvia
25. Mai 10:20
Ich würde mal gerne eure Meinung hören. Pepe hat schon etliche Male bewiesen, dass er über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt und sich bei Wildsichtung sicher stoppen lässt auch wenn es kurz vor uns den Weg quert. Das Problem bin ich, ich bin wenn er frei ist immer so aufgeregt in diesen Situationen und habe scheinbar nicht genug Vertrauen, dass ich sofort einen Abbruch setze, statt mich umzudrehen und einen Richtungswechsel anzukündigen, so „abgezockt“ wäre ich gerne. Heute aber wieder ca. 15m vor uns eine Rehquerung, er war an der 10m Schlepp, die er gerade weniger als die Hälfte nutzte. Nun hätte ich eigentlich gut die Umkehrung ganz unabgezockt initiieren können. Habe ich aber trotzdem nicht. Ich habe ihn gelobt, als er das Reh sah. Dann hat er gleich wieder seine Nase auf den Boden und wir sind gemeinsam vor gerannt und er konnte ausgiebig Eintritts- und Austrittsstelle untersuchen (ein bisschen Futter für die „lieben“ Heckenschützen 😁). Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass diese Strategie bei Pepe die bessere ist. Was meint ihr? Versaue ich so alles?
Ich finde deine Strategie gut. Das hat ja etwas von einem gemeinsamen Erlebnis, wenn ihr anschliessend noch die Spur untersucht. Du bittest ihn ja nur, auf dich zu warten bis es weitergeht.
 
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Katja
25. Mai 10:36
Ich würde mal gerne eure Meinung hören. Pepe hat schon etliche Male bewiesen, dass er über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt und sich bei Wildsichtung sicher stoppen lässt auch wenn es kurz vor uns den Weg quert. Das Problem bin ich, ich bin wenn er frei ist immer so aufgeregt in diesen Situationen und habe scheinbar nicht genug Vertrauen, dass ich sofort einen Abbruch setze, statt mich umzudrehen und einen Richtungswechsel anzukündigen, so „abgezockt“ wäre ich gerne. Heute aber wieder ca. 15m vor uns eine Rehquerung, er war an der 10m Schlepp, die er gerade weniger als die Hälfte nutzte. Nun hätte ich eigentlich gut die Umkehrung ganz unabgezockt initiieren können. Habe ich aber trotzdem nicht. Ich habe ihn gelobt, als er das Reh sah. Dann hat er gleich wieder seine Nase auf den Boden und wir sind gemeinsam vor gerannt und er konnte ausgiebig Eintritts- und Austrittsstelle untersuchen (ein bisschen Futter für die „lieben“ Heckenschützen 😁). Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass diese Strategie bei Pepe die bessere ist. Was meint ihr? Versaue ich so alles?
Ich finde sowieso: „versauen“ geht doch eigentlich gar nicht. Ok, man kann mal in ner Situation landen, in die man eigentlich nicht wollte. Aber dann weiß mann, was man demnächst anders machen muss!

Was ist denn Dein Ziel?
Wenn es ist gemeinsam Sonne mit Pepe zu erleben, dann macht ihr doch genau das!
Warum willst Du nen Richtungswechsel…?🤔
 
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Jochen
25. Mai 11:00
Sylvia, vielen Dank für deine Einschätzung.

Katja, mein Ziel ist, seine Anlagen/Bedürfnisse nicht zu tabuisieren, aber auch dass durch das Ausleben kein anderes Lebewesen leiden muss.

Außerdem möchte ich, dass es sein soziales Verständnis ist, dass wir alles zusammen machen und ich nicht nur Kontrolleur und Spaßbremse bin, dem man nicht intrinsisch motiviert folgt, sondern "notgedrungen" (wenn überhaupt).

Ganz schön hehre Ziele, merke ich gerade 😀

Das Umkehren ist ja die reine Lehre... nicht nur bei UR.

Ich habe Angst, ihm das Hetzen erst schmackhaft zu machen.

Danke dir!
 
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Katja
25. Mai 11:19
Sylvia, vielen Dank für deine Einschätzung. Katja, mein Ziel ist, seine Anlagen/Bedürfnisse nicht zu tabuisieren, aber auch dass durch das Ausleben kein anderes Lebewesen leiden muss. Außerdem möchte ich, dass es sein soziales Verständnis ist, dass wir alles zusammen machen und ich nicht nur Kontrolleur und Spaßbremse bin, dem man nicht intrinsisch motiviert folgt, sondern "notgedrungen" (wenn überhaupt). Ganz schön hehre Ziele, merke ich gerade 😀 Das Umkehren ist ja die reine Lehre... nicht nur bei UR. Ich habe Angst, ihm das Hetzen erst schmackhaft zu machen. Danke dir!
So hatte ich das auch bisher gemeint rauszulesen…😉

Da wäre meine Empfehlung: vergiss die „reine Lehre“!
Wenn er gerne der Fährte nach geht, macht das zusammen… dadurch wird ja kein Lebewesen irgendwie beeinträchtigt. Hatte jetzt auch noch nicht gelesen, dass Pepe die Tendenz zum Hetzen hast… würde auch zu seiner Rasse nicht wirklich passen, oder?

Spuren sind doch toll und tun keinem weh!
Und dann muss man halt den richtigen Punkt finden zu sagen „komm es geht weiter“. Dafür braucht’s aber meiner Meinung nach nicht zwingend einen Richtungswechsel.
Du kennst ihn doch: Du weißt doch am besten, wie ihr dann zusammen weitergeht, bzw. wie Du ihn motivierst, wenn ihr „fertig“ seid!
Das kann auch der Hinweis auf eine andere spannende Spur, ein Mauseloch oder einfach ein „auf zu neuen Abenteuern“ sein. Wirst sehen: Die Vierbeiner nehmen das immer besser an, je mehr man zum Partner wird!
 
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SandrA
25. Mai 17:59
Ich würde mal gerne eure Meinung hören. Pepe hat schon etliche Male bewiesen, dass er über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt und sich bei Wildsichtung sicher stoppen lässt auch wenn es kurz vor uns den Weg quert. Das Problem bin ich, ich bin wenn er frei ist immer so aufgeregt in diesen Situationen und habe scheinbar nicht genug Vertrauen, dass ich sofort einen Abbruch setze, statt mich umzudrehen und einen Richtungswechsel anzukündigen, so „abgezockt“ wäre ich gerne. Heute aber wieder ca. 15m vor uns eine Rehquerung, er war an der 10m Schlepp, die er gerade weniger als die Hälfte nutzte. Nun hätte ich eigentlich gut die Umkehrung ganz unabgezockt initiieren können. Habe ich aber trotzdem nicht. Ich habe ihn gelobt, als er das Reh sah. Dann hat er gleich wieder seine Nase auf den Boden und wir sind gemeinsam vor gerannt und er konnte ausgiebig Eintritts- und Austrittsstelle untersuchen (ein bisschen Futter für die „lieben“ Heckenschützen 😁). Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass diese Strategie bei Pepe die bessere ist. Was meint ihr? Versaue ich so alles?
Ich glaube, dass langfristig vor allem wichtig ist, dass der Hund trotz Reiz ansprechbar und regulierbar bleibt - dass er nicht „nur“ auf ein Signal hin abbricht (was na klar nicht heißt, dass Abbruchsignale nicht auch Teil des Managements sein dürfen), sondern in der Lage ist, eine Entscheidung treffen bzw. auf Gelerntes zurückgreifen zu können.

Mit Ivy übe ich das gerade intensiv bei unseren Hühnern. Sie hat eigentlich ständig ein sehr hohes Erregungslevel, anfangs lief sie gesichert mit Leine und Maulkorb wenn die Damen frei im Garten sind. Die Leine gibt nach wie vor noch viel (aber zunehmend weniger!) äußere Kontrolle. Ich traue ihr aus gutem Grund noch nicht zu das ohne Leine zu schaffen.

Innerhalb dieses Rahmens lernt sie aber eben zunehmend und sichtbar, Spannung auszuhalten, zu beobachten und nicht sofort handeln zu müssen. Auch wenn mal geflattert und gezetert wird.

Für mich liegt darin der wesentliche Unterschied zwischen Unterdrückung und Regulation.
Ich helfe ihr, in einem Zustand zu bleiben, in dem sie ihr Verhalten kontrollieren kann - trotz Reiz. Und ich frage zwischendurch Kooperation ab. Im Filmchen „nur“ ganz simpel, aber wir haben inzwischen auch schon mehr Interaktion einbauen können 😅

Ich finde deinen Ansatz mit Pepe schön, weil er eben noch denken, sich regulieren und mit dir zusammenarbeiten kann und offenbar auch will. 🥰
 
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Babs
25. Mai 18:16
Ich würde mal gerne eure Meinung hören. Pepe hat schon etliche Male bewiesen, dass er über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt und sich bei Wildsichtung sicher stoppen lässt auch wenn es kurz vor uns den Weg quert. Das Problem bin ich, ich bin wenn er frei ist immer so aufgeregt in diesen Situationen und habe scheinbar nicht genug Vertrauen, dass ich sofort einen Abbruch setze, statt mich umzudrehen und einen Richtungswechsel anzukündigen, so „abgezockt“ wäre ich gerne. Heute aber wieder ca. 15m vor uns eine Rehquerung, er war an der 10m Schlepp, die er gerade weniger als die Hälfte nutzte. Nun hätte ich eigentlich gut die Umkehrung ganz unabgezockt initiieren können. Habe ich aber trotzdem nicht. Ich habe ihn gelobt, als er das Reh sah. Dann hat er gleich wieder seine Nase auf den Boden und wir sind gemeinsam vor gerannt und er konnte ausgiebig Eintritts- und Austrittsstelle untersuchen (ein bisschen Futter für die „lieben“ Heckenschützen 😁). Irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass diese Strategie bei Pepe die bessere ist. Was meint ihr? Versaue ich so alles?
Wenn mich nicht alles täuscht, liegt es dem Petit Bleu de Gascogne in den Genen Fährten zu verfolgen und das finde ich die beste Belohnung überhaupt, wenn er das Wild über die Fährte verfolgen möchte (Selbstbelohnend), anstatt hinterherzujagen und bin somit voll bei Deinem Bauchgefühl. Worauf ich achten würde ist, dass er ruhig und konzentriert bleibt. Da das eine wirklich anstrengende Arbeit ist, ist es m. M. n. sehr wichtig, ihn dahingehend zu unterstützen und ihm zu helfen, kurz bevor er ermüdet, eine Pause einzulegen und ein wenig sozial gemeinsam spielt oder Euch gemeinsam bewegt (irgendwas, was ihm Spaß macht und "abschalten" kann). Eine Studie hat mal ergeben, dass Hunde mit einem positiven Abschluss wie z. B. Spielen, den vorherigen "Job" super und positiv verarbeiten können. Genau das gibt ja das Gefühl, dass Du seinen Job wertschätzt. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wann man aufhört.

Auch wenn man das Gefühl hat, nur hinterherzulaufen, darf man nicht unterschätzen, dass der Hund weiß, dass man bei ihm ist und er die Verantwortung und Entscheidung übernimmt, wo es lang geht.

Das sind jetzt nur meine Gedanken, wie ich es angehen würde.