Die Lobblase ist zugegebenermaßen in unserem Alltag ein bisschen eingeschlafen. Danke für die Erinnerung.
Ich habe das Buch „Leben mit Jagdhund“ von Ines Scheuer-Dinger gelesen. Stand das mit der Erregung da drin? 🧐Ich glaube ich muss es nochmal lesen. Das Buch „abgeleint“ ist aktuell leider nicht als Druckversion zu erhalten.
In der Vergangenheit habe ich mich schon interessiert irgendwo hingerichtet, oder den Boden untersucht. Mit den Fingern gescharrt oder so. Das hat sie damals aber nicht interessiert. Sie hat weiterhin ihr Ding gemacht. Aber das werde ich nochmal versuchen. Wir haben uns ja weiterentwickelt 😅
Danke für die Erklärungen und Hinweise. Ich bin immer dankbar dafür und versuche umzusetzen und mitzunehmen, was ich kann.
"Ich habe das Buch „Leben mit Jagdhund“ von Ines Scheuer-Dinger gelesen. Stand das mit der Erregung da drin? 🧐Ich glaube ich muss es nochmal lesen."
Ja, sogar mit Beispielen im Jagdkontext... Aber sie sagt das sogar beim Rückruftraining. Unten mal ein paar Zitate.
"Das Buch „abgeleint“ ist aktuell leider nicht als Druckversion zu erhalten."
Oh, das habe ich noch gar nicht gelesen, danke. (bei mir ist es umgekehrt, Paperwork nur im äußersten Notfall)
"In der Vergangenheit habe ich mich schon interessiert irgendwo hingerichtet, oder den Boden untersucht. Mit den Fingern gescharrt oder so. Das hat sie damals aber nicht interessiert. Sie hat weiterhin ihr Ding gemacht. Aber das werde ich nochmal versuchen. Wir haben uns ja weiterentwickelt 😅"
Du schriebst doch, dass sie an Spuren nicht so ein Interesse hat? Dann erst recht nicht, wenn du die Spuren zeigst.
Also, hole sie da ab, wo ihre Interessen sind, sei es beim Hüten, beim Wachen, beim Hetzen... und leite daraus Handlungen ab, vllt. das Beobachten, das Ansagen, das Bewachen, das Dummy verfolgen etc.
Das wichtigste, schaue genau auf deinen Hund und die Bedürfnisse und sei kreativ wie du diesen nahekommen kannst.
Pepe ist ausschließlich an Spuren interessiert, Hase hoppelt weg "mir doch egal" und Mäuselöcher? Kein Interesse. Er ist ein totaler Fachidiot. Trotzdem -oder auch vielleicht deswegen- will er von mir keine Spuren gezeigt bekommen- da habe ich viel probiert. Irgendwann hatte ich festgestellt, wenn er in die eine Seite rein ist am Wege, er danach immer in die andere Seite will, weil das Wild bei uns wohl meistens den Weg quert. Dh. nach dem Umkehrpfiff lasse ich ihn nicht mehr mir folgen, sondern schicke ihn auf der anderen Seite rein.
Zitate Ines Scheuer Dinger: "Leben mit Jagdhund"
Sie sollten also Ihre Definition von Belohnung überdenken. Belohnung ist das, was der Hund ohnehin gerade tun möchte oder was dem zumindest ähnlich ist – kann das immer ein Keks oder ein Kopftätscheln sein? Wohl eher nicht.
doch ist es günstig, wenn wir beim Belohnen das Erregungsniveau des Hundes aufgreifen können. Sonst kann es leicht passieren, dass die Belohnung nicht als solche empfunden wird, sondern eher Frust auslöst.
Angepasste Erregungsniveaus sind also wichtig, damit kein Frust aufkommt. Empfangen Sie Ihren Hund nach dem Rückruf daher freudig und mit Action. Während des Belohnens können und sollten Sie dann die Erregung langsam reduzieren und selbst ruhiger werden.