Ich komme jetzt aus der „Terrier-Fraktion“. 🙈
Ich würde (wie gesagt beim Terrier - das mag nicht allgemeine Gültigkeit habe!) nicht „dem Hund hinterher gehen“.
Also wenn der Hund vorwärts drängt und ich versuche (egal mit was) die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich und nach hinten zu lenken, dann würde ich mich nicht mehr nach vorwärts bewegen, bis ich zumindest mal kurz die Aufmerksamkeit des Hundes habe.
Ob das jetzt Ulli-Weg ist weiß ich nicht.
Machst du denn mit Cleo spannende Sachen, wenn du sie mit „Cleo - schau mal hier“ rufst?
Was mir noch einfällt (hat bei meinem Border Terrier gut funktioniert):
Wenn der Hund in so einem hohen Erregungslevel ist, sich in der Körpersprache nach rückwärts wenden und intensiv schnüffelnd am Boden suchen.
Im Vorfeld habe ich beim Gassi gehen als bester Suchhund von allen die (zuvor ausgestreuten) Kekse schnüffelnd gefunden.
Amy hat sehr schnell verstanden, dass ich besser finden kann als sie (das war natürlich Fake 🤣) und hat sich sofort mir zugewandt, wenn ich am Boden rumgeschnüffelt habe.
(Was sich andere dabei denken, will ich gar nicht wissen! 😂)
Ich mache unterwegs sehr viele Suchspiele. Die Spaziergänge sind reine Hundezeit, wo ich nur mit ihnen beschäftigt bin und Spaß habe. Beide Collies haben einen sehr guten Grundgehorsam und sind wirklich absolut unproblematisch. Das wollte ich jetzt doch mal betonen. Cleo hat aber leider im Gegensatz zu Kelwitt viel Jagdtrieb ( hauptsächlich Sichtjäger). Deswegen versuche ich gerne sie auf Fährten zu lenken um von der Sichtung vom Wild wegzukommen. Das ich so flott weitergegangen bin, ist etwas dem Umstand geschuldet, daß ich das Verhalten mal filmen wollte. Ich hatte etwas gehofft, daß ich durch Lekkerlies nach hinten werfen sie irgendwann zu mir zurückholen kann. War alles was schwierig mit Handy in der Hand…