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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 2. Juni

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Sarah
29. Apr. 18:46
Ach schade, aber vielleicht wird das Video noch geladen. Leider funktioniert im hohen Erregungszustand das mit den Lekkerlies nicht mehr.
Ich habe es schon mit Appneustart versucht, immer noch nichts :(

Das war bei Wilma anfangs auch so, nach einigen Monaten üben mit weniger dollen Reizen kommt sie immer öfter auch in höheren Erregungslagen auf die Idee, nach einem Snack zu fragen. Das hat sich irgendwie so entwickelt. Wenn der Reiz bei uns für Leckerlies zu doll ist, fahre ich tatsächlich mit festhalten und abwarten am besten. (Irgendwann bahnt sich der Hunger aber immer seinen Weg 😅)
 
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Sarah
29. Apr. 19:01
Jetzt klappts 😀 ich würde meinen Hund an einer Stelle physisch festhalten (also daneben hocken und in den Arm nehmen) und sie dazu bringen, die Reize nacheinander durchzukauen. (Da hat uns der etablierte Snackautomat wieder geholfen). Das ist natürlich eine sehr plumpe Lösung, funktioniert bei uns aber am besten. Bei allem anderen flattert Wilma Irgendwann wie ein aufgeregtes Huhn vor mir her. Aber vielleicht haben die anderen ja elegantere Ideen. ☺️
 
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Babs
29. Apr. 19:02
Ich würde stehen bleiben/Tempo rausnehmen und tief durchatmen, lächeln und in Ruhe schauen lassen.

Ihr macht doch auch Mantrailing, oder?
 
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Sylvia
29. Apr. 19:02
Ich würde stehen bleiben/Tempo rausnehmen und tief durchatmen, lächeln und in Ruhe schauen lassen. Ihr macht doch auch Mantrailing, oder?
Ja , aber mit dem anderen Hund.
 
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Babs
29. Apr. 19:05
Ja , aber mit dem anderen Hund.
Ah, ok.
 
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Doro
29. Apr. 19:06
Ich wäre in dieser Erregung garnicht mit ihr so nicht weiter gelaufen. Ich wäre stehen geblieben und hätte sie schauen lassen. Wenn sie nicht von alleine wieder runterkommen kann, würde ich mit ihr die Situation verlassen und den Rückweg antreten.

Mila ist heute Morgen zum Ende der Runde für zwei Kaninchen in die Leine gesprungen. Hat sogar Laut gegeben. Ich bin dann einfach stehen geblieben und hab sie weiter den Kaninchen hinterher schauen lassen. Nach kurzer Zeit war sie wieder ansprechbar und wir sind weiter gelaufen. Wäre sie nicht von alleine wieder ein bisschen runtergefahren, hätte ich die Runde abgebrochen und den kürzesten Weg aus dem Park genommen.
 
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Doro
29. Apr. 19:08
Jetzt klappts 😀 ich würde meinen Hund an einer Stelle physisch festhalten (also daneben hocken und in den Arm nehmen) und sie dazu bringen, die Reize nacheinander durchzukauen. (Da hat uns der etablierte Snackautomat wieder geholfen). Das ist natürlich eine sehr plumpe Lösung, funktioniert bei uns aber am besten. Bei allem anderen flattert Wilma Irgendwann wie ein aufgeregtes Huhn vor mir her. Aber vielleicht haben die anderen ja elegantere Ideen. ☺️
Das habe ich anfangs auch oft gemacht. Ich habe mich neben Mila gehockt, sie in den Arm genommen und ihr Brust ruhig gestreichelt.
Mila kann mit Hilfe von Körperkontakt gut runterkommen.
 
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Sylvia
29. Apr. 19:08
Das mit dem Stehenbleiben und runterkommen lassen werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Und physisch einrahmen
 
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Ina
29. Apr. 19:15
Ich komme jetzt aus der „Terrier-Fraktion“. 🙈
Ich würde (wie gesagt beim Terrier - das mag nicht allgemeine Gültigkeit habe!) nicht „dem Hund hinterher gehen“.
Also wenn der Hund vorwärts drängt und ich versuche (egal mit was) die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich und nach hinten zu lenken, dann würde ich mich nicht mehr nach vorwärts bewegen, bis ich zumindest mal kurz die Aufmerksamkeit des Hundes habe.
Ob das jetzt Ulli-Weg ist weiß ich nicht.
Machst du denn mit Cleo spannende Sachen, wenn du sie mit „Cleo - schau mal hier“ rufst?
Was mir noch einfällt (hat bei meinem Border Terrier gut funktioniert):
Wenn der Hund in so einem hohen Erregungslevel ist, sich in der Körpersprache nach rückwärts wenden und intensiv schnüffelnd am Boden suchen.
Im Vorfeld habe ich beim Gassi gehen als bester Suchhund von allen die (zuvor ausgestreuten) Kekse schnüffelnd gefunden.
Amy hat sehr schnell verstanden, dass ich besser finden kann als sie (das war natürlich Fake 🤣) und hat sich sofort mir zugewandt, wenn ich am Boden rumgeschnüffelt habe.
(Was sich andere dabei denken, will ich gar nicht wissen! 😂)
 
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Sylvia
29. Apr. 19:26
Ich komme jetzt aus der „Terrier-Fraktion“. 🙈 Ich würde (wie gesagt beim Terrier - das mag nicht allgemeine Gültigkeit habe!) nicht „dem Hund hinterher gehen“. Also wenn der Hund vorwärts drängt und ich versuche (egal mit was) die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich und nach hinten zu lenken, dann würde ich mich nicht mehr nach vorwärts bewegen, bis ich zumindest mal kurz die Aufmerksamkeit des Hundes habe. Ob das jetzt Ulli-Weg ist weiß ich nicht. Machst du denn mit Cleo spannende Sachen, wenn du sie mit „Cleo - schau mal hier“ rufst? Was mir noch einfällt (hat bei meinem Border Terrier gut funktioniert): Wenn der Hund in so einem hohen Erregungslevel ist, sich in der Körpersprache nach rückwärts wenden und intensiv schnüffelnd am Boden suchen. Im Vorfeld habe ich beim Gassi gehen als bester Suchhund von allen die (zuvor ausgestreuten) Kekse schnüffelnd gefunden. Amy hat sehr schnell verstanden, dass ich besser finden kann als sie (das war natürlich Fake 🤣) und hat sich sofort mir zugewandt, wenn ich am Boden rumgeschnüffelt habe. (Was sich andere dabei denken, will ich gar nicht wissen! 😂)
Ich mache unterwegs sehr viele Suchspiele. Die Spaziergänge sind reine Hundezeit, wo ich nur mit ihnen beschäftigt bin und Spaß habe. Beide Collies haben einen sehr guten Grundgehorsam und sind wirklich absolut unproblematisch. Das wollte ich jetzt doch mal betonen. Cleo hat aber leider im Gegensatz zu Kelwitt viel Jagdtrieb ( hauptsächlich Sichtjäger). Deswegen versuche ich gerne sie auf Fährten zu lenken um von der Sichtung vom Wild wegzukommen. Das ich so flott weitergegangen bin, ist etwas dem Umstand geschuldet, daß ich das Verhalten mal filmen wollte. Ich hatte etwas gehofft, daß ich durch Lekkerlies nach hinten werfen sie irgendwann zu mir zurückholen kann. War alles was schwierig mit Handy in der Hand…