„Abbruch“ schleichen.
Natürlich kann ich nicht alle Dinge laufen lassen. Aber viele Dinge gehen hier mittlerweile einfach gut freundlich formuliert. Bei dem Rest ist es wie Sandra sagt. In einer Situation massiv starker Überforderung käme ich mit einem Abbruch nicht an bzw. es würde dazu führen, dass sie noch schneller oder massiver reagiert.
Hihi, da kommen wir jetzt langsam in die philosophische Diskussion über den Abbruch… das erinnert mich, ehrlich gestanden, ein bisschen an die Threads zu „nur positiv/gewaltfrei erziehen“: an nem bestimmten Punkt wird’s mir da auch immer zu akademisch! Überspitzt formuliert: Ja, auch ein nicht gegebenes Lob ist eine Art von „Gewalt“ gegenüber dem Hund…😉
Aber das ist ein anderes Thema…
Für mich sieht man in dem Video schön das Gemeinsame: Mira möchte schon eigentlich an dem Häschen knuspern, aber da ist noch jemand, von dem sie weiß, dass der was anderes von ihr erwartet. Und der ist präsent über die Stimme und vielleicht sogar durch die durchhängende Schleppleine… quasi als Erinnerung „Es gibt noch ne andere Option“.
Ich finde, man sieht es sehr schön im Hundehirn arbeiten. Und der Moment, wo sie sich dann entschließt, sich doch einfach nur hinzusetzen, der ist einfach genial!😀
Für mich geht es immer darum, dass beide Seiten sich immer besser kennenlernen und so quasi schon im Voraus wissen, was der andere gerade will… da braucht‘s dann bestenfalls auch keine Leine und manchmal eben auch keine Worte mehr.
Gibt aber auch Hunde, die schaffen das nie auf die Ebene, die haben einfach zu viel Dynamik in dem Moment… und da muss eine Erinnerung auch mal (angepasst) deutlicher ausfallen, finde ich.
Wobei das natürlich auch wieder stark von der jeweiligen Reizlage abhängig ist! Es ist kompliziert…🥴