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zuletzt 2. Juni

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Steffi
26. Apr. 13:49
Ich finde das „Der Hund sollte wissen und respektieren“ und das Streben nach weniger menschlicher Kommunikation doch recht wenig mit dem Ulliweg zu tun hat 🤷🏼‍♀️ Den Abbruch hatte Jochen neulich schon anschnitten. Das meine ich jetzt nicht auf Steffi bezogen. Das Mäuslein hätte ich auch versucht zu retten.
Ich glaub unser Erlebnis passt eigentlich gar nicht in den Thread und der letzte Satz sorgt jetzt hoffentlich nicht auch noch für Missstimmungen, tut mir leid😟..der war eher lustig gemeint. Lumi und ich sind in der Situation gar keiner bewussten gemeinsamer Aktivität nachgegangen. Also ich jedenfalls nur mit der Intension 'der Hund und ich brauchen frische Luft und Bewegung'..Wir sind entspannt nebeneinander am Feldrand gelaufen..ihr Radar war aber an.
Das bringt mich zu der Frage, ob ihr anderen Teams hier alle Spaziergänge oder Aufenthalte mit euren Hunden in der Natur so gestaltet, dass ihr immer bewusst im engen Austausch steht. Vielleicht ist das bei wirklich jagdlich motivierten Hund besser?
 
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Kirsten
26. Apr. 14:26
Ich glaub unser Erlebnis passt eigentlich gar nicht in den Thread und der letzte Satz sorgt jetzt hoffentlich nicht auch noch für Missstimmungen, tut mir leid😟..der war eher lustig gemeint. Lumi und ich sind in der Situation gar keiner bewussten gemeinsamer Aktivität nachgegangen. Also ich jedenfalls nur mit der Intension 'der Hund und ich brauchen frische Luft und Bewegung'..Wir sind entspannt nebeneinander am Feldrand gelaufen..ihr Radar war aber an. Das bringt mich zu der Frage, ob ihr anderen Teams hier alle Spaziergänge oder Aufenthalte mit euren Hunden in der Natur so gestaltet, dass ihr immer bewusst im engen Austausch steht. Vielleicht ist das bei wirklich jagdlich motivierten Hund besser?
Ich finde nicht, dass das nicht hierher passt. Es ist ja schlicht und einfach eine Situation die auftreten kann und es tut sich ja durchaus die Frage auf, welche Möglichkeiten es gibt damit umzugehen.
Ich hab nun schon wenige Mal erleben dürfen, dass einige Hunde besonders auf Mäuse an der Oberfläche derart schnell anspringen, bis der Halter reagiert hat, ists schlicht weg zu spät um das Mauseleben noch zu retten, weil die Hunde derart schnell und effektiv sind ☠️
Mit Mira hab ich da keine Erfahrung, das eine Mal, wo ihr die Maus vor die Beine gelaufen ist, hab ich ihr vor lauter Schreck auch direkt ein „Aus“ entgegen geschleudert und sie hat sie völlig perplex durch meine Reaktion ausgespuckt. Mir war es in der Situation gar nicht möglich anders zu handeln.

Mir fällt es offensichtlich sehr schwer, was ich meine so zu formulieren, dass es auch in dem Sinne ankommt, wie es gemeint war. Ich verstehe es vielleicht wenig gatekeeperhaft rüberkommt. Ich meine das aber überhaupt nicht so.

Mir ging es gar nicht darum, ob jemand hier etwas „falsch“, „richtig“ oder schwarz weiß nach der Philosophie macht. Sondern das hier im Moment dahinterstehende Werte auftauchen, die damit nicht mehr so viel zu tun haben und mit der Kontext einfach dazu fehlt, warum es hier als Ideal hochgehalten wird, wenn es eher konträr zur Philosophie steht. Vielleicht ist es ein Verständnisproblem? Oder etwas anderes? Weil sich bislang wenig damit auseinandersetzt wurde?

Mir geht es wirklich kein Stück darum, konkrete Erfahrungen oder Erlebnisse an sich zu kritisieren.

Zu deiner Frage:
Bei uns verringert sich der Austausch und die Verbindung spürbar, wenn wir länger mit anderen Teams unterwegs sind. Besonders dann, wenn starke Spannungen in der Hundegruppe oder zwischen Hund und Mensch auftreten. Die Mira zeigt auch eine höhere Neigung sich mal rechts oder links des Weges eine Auszeit im Buddelloch zu gönnen.
 
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Sylvia
26. Apr. 15:32
Ich glaub unser Erlebnis passt eigentlich gar nicht in den Thread und der letzte Satz sorgt jetzt hoffentlich nicht auch noch für Missstimmungen, tut mir leid😟..der war eher lustig gemeint. Lumi und ich sind in der Situation gar keiner bewussten gemeinsamer Aktivität nachgegangen. Also ich jedenfalls nur mit der Intension 'der Hund und ich brauchen frische Luft und Bewegung'..Wir sind entspannt nebeneinander am Feldrand gelaufen..ihr Radar war aber an. Das bringt mich zu der Frage, ob ihr anderen Teams hier alle Spaziergänge oder Aufenthalte mit euren Hunden in der Natur so gestaltet, dass ihr immer bewusst im engen Austausch steht. Vielleicht ist das bei wirklich jagdlich motivierten Hund besser?
Zu deiner Frage. Ja, die Zeit wo ich mit meinen Hunden unterwegs bin, stehe ich im ständigen Austausch, bzw beobachte ununterbrochen. Das war schon vorher so, um Wild vor den Hunden zu sehen. Nun beobachte ich vermehrt die Hunde. Deswegen bin ich gerne mit ihnen alleine unterwegs. Mein Mann hat sich aber auch wenn wir gemeinsam unterwegs sind, daran gewöhnt zu warten,wenn wir eine Spur ein Stück verfolgen oder ich das Anzeigen wertschätze. Wenn andere Menschen mit mir laufen, ist es weniger aber manchmal bitte ich die Leute eben zu warten. Aber am liebsten gehe ich alleine mit den Hunden.
 
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Michi
26. Apr. 15:52
Ich finde das „Der Hund sollte wissen und respektieren“ und das Streben nach weniger menschlicher Kommunikation doch recht wenig mit dem Ulliweg zu tun hat 🤷🏼‍♀️ Den Abbruch hatte Jochen neulich schon anschnitten. Das meine ich jetzt nicht auf Steffi bezogen. Das Mäuslein hätte ich auch versucht zu retten.
Vielleicht muss man in einem solchen Moment den Ulliweg auch mal kurzzeitig verlassen, um ein Leben zu retten.
Das kann zu jedem Moment passieren, egal wie gut man aufpasst. Hier hocken Hasen 50 cm neben dem Weg im Gras und springen dann plötzlich weg.
Da geht halt Sicherheit des Wildes vor, auch wenn man ausnahmsweise mit einem Abbruchsignal arbeiten muss.
Für mich sollte das jeder Hund kennen, für den Notfall.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Ulli das in einem solchen Moment anders sieht.
 
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Doro
26. Apr. 16:58
Ich finde, da muss man kein Jagdgenosse sein. Da gehört ein Abbruch her, so wie du es auch gemacht hast. Genau richtig für mich. Bei aller Passion, die ein Hund in gewissem Rahmen ausleben darf, soll doch kein Tier geschädigt werden. Und das sollte der Hund auch wissen und respektieren.
Hier ist der Punkt, wo ich Schwierigkeiten auf dem Ulliweg habe und diesen auch verlasse. Abbruch gehört irgendwie nicht dazu. Aber da ich in der Stadt wohne, geht es leider auch nicht ganz ohne. Das hat aber bei uns weniger mit Jagen zu tun, sondern mehr damit, dass ich einfach über schmale Bürgersteige muss und Mila die Nähe zu Menschen oft schwer fällt. Menschen sind auch einfach unberechenbar.
 
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Doro
26. Apr. 17:04
Ich glaub unser Erlebnis passt eigentlich gar nicht in den Thread und der letzte Satz sorgt jetzt hoffentlich nicht auch noch für Missstimmungen, tut mir leid😟..der war eher lustig gemeint. Lumi und ich sind in der Situation gar keiner bewussten gemeinsamer Aktivität nachgegangen. Also ich jedenfalls nur mit der Intension 'der Hund und ich brauchen frische Luft und Bewegung'..Wir sind entspannt nebeneinander am Feldrand gelaufen..ihr Radar war aber an. Das bringt mich zu der Frage, ob ihr anderen Teams hier alle Spaziergänge oder Aufenthalte mit euren Hunden in der Natur so gestaltet, dass ihr immer bewusst im engen Austausch steht. Vielleicht ist das bei wirklich jagdlich motivierten Hund besser?
Ich versuche immer bewusst im engen Austausch mit Mila zu stehen. Mein Mann macht mittlerweile auch bei unseren Jagdausflügen mit. Wenn wir mit anderen Hundebesitzern gehen, versuche ich irgendwie einen Spagat hinzukriegen und die wissen auch dass die Kommunikation mit Mila mir wichtiger ist. Die müssen dann halt auch mal warten oder auch was wiederholen, was sie mir erzählt haben 😅
Es gibt aber auch Tage, an denen Mila mal einfach nur mit darf.
 
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Doro
26. Apr. 17:06
Vielleicht muss man in einem solchen Moment den Ulliweg auch mal kurzzeitig verlassen, um ein Leben zu retten. Das kann zu jedem Moment passieren, egal wie gut man aufpasst. Hier hocken Hasen 50 cm neben dem Weg im Gras und springen dann plötzlich weg. Da geht halt Sicherheit des Wildes vor, auch wenn man ausnahmsweise mit einem Abbruchsignal arbeiten muss. Für mich sollte das jeder Hund kennen, für den Notfall. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Ulli das in einem solchen Moment anders sieht.
Dafür ist der Hund ja mit der Leine gesichert. Es geht bei Ulli nicht um Freilauf.
 
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Michi
26. Apr. 17:08
Hier ist der Punkt, wo ich Schwierigkeiten auf dem Ulliweg habe und diesen auch verlasse. Abbruch gehört irgendwie nicht dazu. Aber da ich in der Stadt wohne, geht es leider auch nicht ganz ohne. Das hat aber bei uns weniger mit Jagen zu tun, sondern mehr damit, dass ich einfach über schmale Bürgersteige muss und Mila die Nähe zu Menschen oft schwer fällt. Menschen sind auch einfach unberechenbar.
Ein Abbruchsignal hat ja auch mit allem möglichen zu tun. Es soll dem Hund signalisieren, dass er mit dem aufhören soll, was er gerade tut. Ist ja besonders bei Hunden, die in den Freilauf dürfen ganz besonders wichtig und kann im Zweifelsfall das Hundeleben retten. Zb bei Giftködern.
 
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Michi
26. Apr. 17:10
Dafür ist der Hund ja mit der Leine gesichert. Es geht bei Ulli nicht um Freilauf.
Es geht nicht um Freilauf, aber es ist doch ein schönes Sahnehäubchen, wenn die Ulliphilosphie auch ohne Leine funktioniert.
Und auch an der Schleppleine kann sich der Hund den im Gras kauernden Hasen schnappen...
 
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Michi
26. Apr. 17:16
Direkt neben dem Weg. Da kommt der Hund sogar mit normaler Führleine dran.
Ich finde schon, dass er wissen sollte, dass das nicht erwünscht ist !