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Verfasser
Andrea
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Anzahl der Antworten 33
zuletzt 13. Juli

Hund Bockt auf bestimmtem Weg

Unser Hund ist seit 8Tagen bei uns. Am Anfang ist sie gut mitgekommen beim rausgehen. Auf dem Weg vor unserer Haustür über den Bahnübergang dann an zwei Bauerhöfen entlang auf einen schmaleren Weg. Nun seit 2Tagen bockt sie richtig und will bei dem Weg nicht mehr mit. Sie legt sich teilweise auch hin und zeigt dass sie nicht weiter will. Nun gehen wir der Hauptstrasse entlang und da läuft sie gut mit. Es ist nie etwas passiert auf der anderen Strecke keine Hunde, lauter Knall usw. wir wissen sie ist neu bei uns und braucht Zeit zum ankommen. Wir wissen nur nicht wieso sie nicht mehr dort laufen will und erhoffen ein paar tips.
 
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Nicole
13. Juli 11:48
Nö, der setzt als dreijähriger Hund einfach seinen Willen durch - einer muss halt führen, der andere wird geführt. Ist nicht schlimm, kann jeder halten wie er will.
Aber doch nicht, nachdem er erst vor 8 Tagen angekommen ist. Der Hund ist doch noch total verunsichert. Wie soll er denn Vertrauen aufbauen, wenn man da gleich seine Bedürfnisse ignoriert?
 
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Claudia
13. Juli 12:32
Ich glaube, das eigene Mindset macht es: glaube ich, das der Hund bockt, agiere ich anders, als wenn ich versuche, das Verhalten zu verstehen. Das Wort: bocken, finde ich unpassend. Kein Verhalten ohne Grund. Und die können vielschichtig sein. Ein paar Gründe nal aus Sicht meiner Hündin: ich brauch ne Pause, mir ist es zu heiss / kalt, ich würde gern woanders lang gehen, ich möchte einen Keks, ich hab Schmerzen, da riecht es komisch, da ist Gefahr...etc daher finde ich die Wortwahl nicht gelungen.
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Tut mir wahnsinnig leid
 
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Sonja
13. Juli 12:36
Sie mag Abwechslung , wir wollen auch nicht immer nur das selbe sehn , bringt einfach Abwechslung in die spaziergänge 😇
 
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Andrea
13. Juli 13:00
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Tut mir wahnsinnig leid
Ich habe ja dieses Wort zuerst benutzt. Wusste halt nicht wie ich es sonst nennen soll
 
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Ilona
13. Juli 13:10
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. Tut mir wahnsinnig leid
Oh je. Alles gut. Ich wollte einfach nur drsuf hinweisen, das ein Verhalten viele Ursachen haben kann.
 
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Diana
13. Juli 13:10
Irgendwie hat doch hier jeder Recht und doch auch Keiner .
Wenn man die Situation nicht selber sieht , wird es sehr schwer mit der Bewertung bzw . Hilfestellung .
Ein Toller ist ja wirklich nicht ohne . Aber schön 🥰.
 
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Michael, 54
13. Juli 13:19
Hi, unser Rudi hatte anfangs mit Brücken über Straßen ein Problem.
Dann sind wir mal zusammen mit einem anderen Hund, den er schon kannte, über die Brücke gelaufen und seit dem war das nie wieder ein Thema. Heute genießt er zum Teil die Aussicht und beobachtet die Autos, die drunter durchfahren.
Nur so als Idee.
Aber vor allem, jetzt noch Zeit zum ankommen geben. LG Michael
 
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Olli
13. Juli 13:27
Aber doch nicht, nachdem er erst vor 8 Tagen angekommen ist. Der Hund ist doch noch total verunsichert. Wie soll er denn Vertrauen aufbauen, wenn man da gleich seine Bedürfnisse ignoriert?
Aber natürlich, gerade deshalb.

Nichts baut schneller Selbstsicherheit und Vertrauen auf als Rituale.

Das kann in der ersten Zeit auch immer erstmal die gleiche Runde sein, bis er alles auswendig kennt. Das wäre z.B. mit 'nem territorial veranlagten Hund schon wieder Stress - zweimal die gleiche Runde und alles ist seins und alle anderen doof.

Hier handelt es sich um einen erwachsenen Hund, der schon Erfahrungen hat. Wenn er gar nicht vor die Tür wollte, dann bräuchte er noch Zeit zum Ankommen - das lese ich bei der Beschreibung hier aber nicht raus.
 
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Michaela
13. Juli 14:26
Teilweise beobachten wir das sie die Rute zwischen den Beinen einklemmt,bleibt stehen und schaut sich um. Wenn man ein Stück geschafft hat, wie ein anderer Hund läuft schön mit schnuppert,rute nach oben
Das ist Unsicherheit. Ist bei Kaya auch so. Wenn sie könnte, würde sie die Rute am liebsten im Bauch tragen.
 
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Dagmar & Paul
13. Juli 14:50
Wir hatten mit Paul ein ähnliches Problem. Von einer sehr älteren erfahrenen Hundetrainerin, haben wir gelernt,das dieser Hund diese bestimmte Strecke nicht gehen will weil er Angst hat. Diese Strecke ist ihm ( noch) nicht geheuer. Akzeptiert sein Verhalten und lasst ihm Zeit . Bitte nicht zwingen und ihn mitziehen. Wir hatten den Fehler gemacht,weil eine Bekannte der Meinung war, das er das lernen muss dort lang zu gehen!!, haben wir auf sie gehört 🤦. Falsch!!!!! Die Trainerin hatte Recht, nach langer Zeit und mit ermutigen Zureden und Belohnen, ging er dann fast von alleine diesen Weg.
Lasst ihm Zeit,er muss doch erstmal seine Umgebung erkunden und außerdem nicht vergessen,es ist ein Hund... riechen, schnüffeln , das können wir doch gar nicht..der sieht Sachen/Dinge, die wir gar nicht wahrnehmen...
Mit Geduld und Liebe schafft ihr das zusammen!!🍀🍀🐾❤️👍