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Andrea
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Anzahl der Antworten 33
zuletzt 13. Juli

Hund Bockt auf bestimmtem Weg

Unser Hund ist seit 8Tagen bei uns. Am Anfang ist sie gut mitgekommen beim rausgehen. Auf dem Weg vor unserer Haustür über den Bahnübergang dann an zwei Bauerhöfen entlang auf einen schmaleren Weg. Nun seit 2Tagen bockt sie richtig und will bei dem Weg nicht mehr mit. Sie legt sich teilweise auch hin und zeigt dass sie nicht weiter will. Nun gehen wir der Hauptstrasse entlang und da läuft sie gut mit. Es ist nie etwas passiert auf der anderen Strecke keine Hunde, lauter Knall usw. wir wissen sie ist neu bei uns und braucht Zeit zum ankommen. Wir wissen nur nicht wieso sie nicht mehr dort laufen will und erhoffen ein paar tips.
 
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Mel und
Beliebteste Antwort
12. Juli 18:47
In den ersten Tagen funktionieren viele Hunde im „Schockmodus“ sie laufen erst mal einfach mit, weil alles neu ist und sie den Anschluss nicht verlieren wollen.

Nach ein paar Tagen setzt dann das erste Ankommen ein, sie nehmen die Umwelt bewusster wahr und zeigen dann plötzlich, was ihnen eigentlich unheimlich ist.
Dass dort scheinbar „nie etwas passiert ist“, heißt für den Hund leider gar nichts. Der Bahnübergang oder die Gerüche und Geräusche der Bauernhöfe (tiere, Maschinen) können sie total beeindruckt haben. Manchmal sackt diese Verunsicherung erst mit ein paar Tagen Verzögerung ab.

Macht euch keinen Stress und zwingt sie auf keinen Fall über den Weg. Wenn sie blockiert, dreht um. Jedes Mitschleifen zerstört im Moment nur das Vertrauen.

Geht erst mal da, wo sie sich sicher fühlt. Den anderen Weg könnt ihr in ein paar Wochen ganz entspannt und in MiniSchritten wieder neu aufbauen, wenn die Bindung zu euch richtig sitzt.

Und Sorry, aber dem ersten Kommentar muss ich ganz klar widersprechen. Ein Hund, der seit gerade mal acht Tagen in einer völlig neuen Welt lebt, will ganz sicher nicht „sagen, wo es langgeht“ oder die Weltherrschaft übernehmen.Das ist der klassische „Dominanz und Rudelführer Quatsch“.
 
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Olli
12. Juli 15:52
Salopp ausgedrückt 'sagt' sie euch gerade, wo es lang geht. (im wahrsten Sinne des Wortes). :-)

Das könnt ihr so hinnehmen oder ihr setzt euch durch und bestimmt selber, wohin es geht.
 
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Elke u
12. Juli 15:53
Vielleicht ist ihr der Weg zu langweilig u an der Straße ist mehr zu sehen. Hatte ich auch schon. Immer den Weg gelaufen u plötzlich wollte sie nicht mehr, da war nämlich auch nichts los.
 
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Maria
12. Juli 15:55
Ist es immer dieselbe Stelle?

Probiert mal, den Weg zu gehen und kurz bevor sie sich weigert, weiterzugehen, dreht ihr um. Macht das ein paar Mal und tastet euch den Weg so entlang.

Und macht langsam, gebt ihr Zeit. Vielleicht haben andere Hunde ihr Territorium dort abgesteckt.
 
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Jay
12. Juli 16:51
Straße zu heiß gewesen?
 
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Mel und
12. Juli 18:47
In den ersten Tagen funktionieren viele Hunde im „Schockmodus“ sie laufen erst mal einfach mit, weil alles neu ist und sie den Anschluss nicht verlieren wollen.

Nach ein paar Tagen setzt dann das erste Ankommen ein, sie nehmen die Umwelt bewusster wahr und zeigen dann plötzlich, was ihnen eigentlich unheimlich ist.
Dass dort scheinbar „nie etwas passiert ist“, heißt für den Hund leider gar nichts. Der Bahnübergang oder die Gerüche und Geräusche der Bauernhöfe (tiere, Maschinen) können sie total beeindruckt haben. Manchmal sackt diese Verunsicherung erst mit ein paar Tagen Verzögerung ab.

Macht euch keinen Stress und zwingt sie auf keinen Fall über den Weg. Wenn sie blockiert, dreht um. Jedes Mitschleifen zerstört im Moment nur das Vertrauen.

Geht erst mal da, wo sie sich sicher fühlt. Den anderen Weg könnt ihr in ein paar Wochen ganz entspannt und in MiniSchritten wieder neu aufbauen, wenn die Bindung zu euch richtig sitzt.

Und Sorry, aber dem ersten Kommentar muss ich ganz klar widersprechen. Ein Hund, der seit gerade mal acht Tagen in einer völlig neuen Welt lebt, will ganz sicher nicht „sagen, wo es langgeht“ oder die Weltherrschaft übernehmen.Das ist der klassische „Dominanz und Rudelführer Quatsch“.
 
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Olli
12. Juli 19:10
In den ersten Tagen funktionieren viele Hunde im „Schockmodus“ sie laufen erst mal einfach mit, weil alles neu ist und sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Nach ein paar Tagen setzt dann das erste Ankommen ein, sie nehmen die Umwelt bewusster wahr und zeigen dann plötzlich, was ihnen eigentlich unheimlich ist. Dass dort scheinbar „nie etwas passiert ist“, heißt für den Hund leider gar nichts. Der Bahnübergang oder die Gerüche und Geräusche der Bauernhöfe (tiere, Maschinen) können sie total beeindruckt haben. Manchmal sackt diese Verunsicherung erst mit ein paar Tagen Verzögerung ab. Macht euch keinen Stress und zwingt sie auf keinen Fall über den Weg. Wenn sie blockiert, dreht um. Jedes Mitschleifen zerstört im Moment nur das Vertrauen. Geht erst mal da, wo sie sich sicher fühlt. Den anderen Weg könnt ihr in ein paar Wochen ganz entspannt und in MiniSchritten wieder neu aufbauen, wenn die Bindung zu euch richtig sitzt. Und Sorry, aber dem ersten Kommentar muss ich ganz klar widersprechen. Ein Hund, der seit gerade mal acht Tagen in einer völlig neuen Welt lebt, will ganz sicher nicht „sagen, wo es langgeht“ oder die Weltherrschaft übernehmen.Das ist der klassische „Dominanz und Rudelführer Quatsch“.
Nö, der setzt als dreijähriger Hund einfach seinen Willen durch - einer muss halt führen, der andere wird geführt. Ist nicht schlimm, kann jeder halten wie er will.
 
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Carola
12. Juli 20:11
Dein Hund ist jetzt seit acht Tagen bei dir das heißt er fängt gerade an sich einzugewöhnen. Bevor ich mich jetzt in irgendwelchen Dominanztheorien ergehen würde, würde ich erst einmal überlegen: wo kommt der Hund her?
wo hat er vorher gelebt?
Woher weißt du das nichts passiert ist?
War dort vielleicht ein Geruch der ihn ängstigt?
Er kennt euch kaum und fühlt sich unsicher und ich glaube nicht dass er mit seiner Weigerung die Weltherrschaft erringen will sondern dass er einfach unsicher ist.
Ich würde diesen Weg erstmal nicht gehen sondern andere Wege und dann in zwei oder drei Wochen den Weg noch mal probieren und darauf achten wie er sich auf den anderen Wegen verhält.
 
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Andrea
13. Juli 05:35
Vielen Dank, wir sind den Weg bislang nicht mehr gegangen. Wir probieren es später wieder.
Sie ist schon eher ein ängstlicher Hund und zieht sich häufig zurück. Wir gehen es langsam an.
 
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Maria
13. Juli 05:49
Nö, der setzt als dreijähriger Hund einfach seinen Willen durch - einer muss halt führen, der andere wird geführt. Ist nicht schlimm, kann jeder halten wie er will.
Und wie soll die Führung dann aussehen? Weiterziehen? Stehenbleiben und hartnäckig auf die Richtung bestehen?
 
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Nadine
13. Juli 06:27
Unsere Mable ging Anfangs auch mit durch unseren Wald (sie war damals 5)... nach paar tagen zeigte sie ganz eindeutig Angst und Unsicherheit. Sie ging schon vorher lieber weiter in eine andere Richtung, die Ohren wurden leicht angelegt und die Rute war nicht mehr oben, sondern auf "halbmast" und sie ging leicht geduckt.

Wir haben es dann langsam nach paar Monaten geübt und nun findet sie den Wald (außer bei Dunkelheit) auch in Ordnung.