In den ersten Tagen funktionieren viele Hunde im „Schockmodus“ sie laufen erst mal einfach mit, weil alles neu ist und sie den Anschluss nicht verlieren wollen.
Nach ein paar Tagen setzt dann das erste Ankommen ein, sie nehmen die Umwelt bewusster wahr und zeigen dann plötzlich, was ihnen eigentlich unheimlich ist.
Dass dort scheinbar „nie etwas passiert ist“, heißt für den Hund leider gar nichts. Der Bahnübergang oder die Gerüche und Geräusche der Bauernhöfe (tiere, Maschinen) können sie total beeindruckt haben. Manchmal sackt diese Verunsicherung erst mit ein paar Tagen Verzögerung ab.
Macht euch keinen Stress und zwingt sie auf keinen Fall über den Weg. Wenn sie blockiert, dreht um. Jedes Mitschleifen zerstört im Moment nur das Vertrauen.
Geht erst mal da, wo sie sich sicher fühlt. Den anderen Weg könnt ihr in ein paar Wochen ganz entspannt und in MiniSchritten wieder neu aufbauen, wenn die Bindung zu euch richtig sitzt.
Und Sorry, aber dem ersten Kommentar muss ich ganz klar widersprechen. Ein Hund, der seit gerade mal acht Tagen in einer völlig neuen Welt lebt, will ganz sicher nicht „sagen, wo es langgeht“ oder die Weltherrschaft übernehmen.Das ist der klassische „Dominanz und Rudelführer Quatsch“.