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Melanie
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Anzahl der Antworten 232
zuletzt 22. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Carola
21. Mai 15:44
Bevor man auf nicht absehbare Zeit im Hund das nicht geben kann was er braucht finde ich es durchaus verantwortungsvoll den Hund in die passenden Hände abzugeben.
Meinen früheren Hund habe ich auch übernommen weil es dort nicht die richtige Umgebung für ihn war! Der Hund wurde geliebt und immer gut behandelt und dennoch war es der falsche Ort für ihn.
Bei mir wurde er gesund und glücklich uralt wenn er dort geblieben wäre wäre er vermutlich beim Streunern und wildern überfahren oder geschossen worden! Die Familie hatte eingesehen dass sie diesen Hund an diesem Ort nicht artgerecht halten können- sie brauchten einen ortstreuen Wachhund und keinen Hütehund! Es war einfach der falsche Hund am falschen Platz.
Der Hund hat es sehr gut überstanden und wollte niemals von mir weg obwohl wir diese Familie häufig besucht haben. Er hat sich immer sehr gefreut seine früheren Leute zu sehen, hat aber genau aufgepasst dass er auch ja wieder mit ins Auto kommt.
Liebe kann auch loslassen sein!
Ich finde es völlig unpassend Melanie hier Vorwürfe oder völlig abstruse Ratschläge zu geben. Sie macht sich Sorgen und sie trägt Verantwortung und genau deshalb ist der Hund woanders wahrscheinlich besser aufgehoben.
Ich finde niemand ist hier berechtigt über Melanies Lebenssituation zu urteilen!
 
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Bina
21. Mai 16:14
Bevor man auf nicht absehbare Zeit im Hund das nicht geben kann was er braucht finde ich es durchaus verantwortungsvoll den Hund in die passenden Hände abzugeben. Meinen früheren Hund habe ich auch übernommen weil es dort nicht die richtige Umgebung für ihn war! Der Hund wurde geliebt und immer gut behandelt und dennoch war es der falsche Ort für ihn. Bei mir wurde er gesund und glücklich uralt wenn er dort geblieben wäre wäre er vermutlich beim Streunern und wildern überfahren oder geschossen worden! Die Familie hatte eingesehen dass sie diesen Hund an diesem Ort nicht artgerecht halten können- sie brauchten einen ortstreuen Wachhund und keinen Hütehund! Es war einfach der falsche Hund am falschen Platz. Der Hund hat es sehr gut überstanden und wollte niemals von mir weg obwohl wir diese Familie häufig besucht haben. Er hat sich immer sehr gefreut seine früheren Leute zu sehen, hat aber genau aufgepasst dass er auch ja wieder mit ins Auto kommt. Liebe kann auch loslassen sein! Ich finde es völlig unpassend Melanie hier Vorwürfe oder völlig abstruse Ratschläge zu geben. Sie macht sich Sorgen und sie trägt Verantwortung und genau deshalb ist der Hund woanders wahrscheinlich besser aufgehoben. Ich finde niemand ist hier berechtigt über Melanies Lebenssituation zu urteilen!
Sehr wahr geschrieben.
Ich habe meinen Hund Rocky auch auf dem Weg bekommen.
Der vorherige Besitzer konnte Rocky aus vielfachen Gründen nicht behalten.
Er hat sehr! lange gesucht, damit Rock einen guten Platz findet.
Hat Rotz und Wasser geheult, als ich Rocky nach langer mehrfacher Besuchsbegegnung dann schließlich abholte.
Mir tat die Situation von Herzen leid, aber für Rocky war es das Beste.
 
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Silvana
21. Mai 19:04
Du haderst nicht mit der Entscheidung, du suchst nach Entschuldigungen. Um ehrlich zu sein, ich find's zum kotzen. Da sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys und nach sieben Jahren vergisst man plötzlich den Hund und seine Bedürfnisse. Geht dann einfach nicht ?!... Ich bin richtig wütend ... Sucht ein zu Hause! Mitleid, dass du dir allein mit der Arbeit vorkommst, kommt von mir nicht. Deinen neuen Partner finde ich noch verwerflicher, als den Hunde-unkompatibelen job deines Ex, der das wohl vorher in der Arbeitszeit wuppen musste - und dir ist fünf Tage die Woche nicht eingefallen, dass zwei Kinder und ein Hund im Haushalt eigentlich fehlen? Trennung ist fies, aber Kinder hat man eigentlich 7tage die Woche...einen Hund sein Leben lang... Hoffentlich passt das mit den Kindern... Und dem Hund ein Leben außerhalb des Irrsinns. "Die Kinder würden ihn vermissen" ...so herzlos - Der Hund verliert alles was er in dieser Welt zuordnen kann ! .... Du bist hier nicht im Familienforum, sondern im Hundeforum. Der Hund wird also abgegeben. Ja, ihr habt alle versagt in eurer Lebensplanung. Und nein, dogsharing wird's meiner Meinung nach nicht richten. Also entweder , du kriegst den Hund artgerecht (!!) eingeplant, oder du lässt es ganz. Sowohl bei der Abgabe artgerecht, als auch, wenn ein Arbeitstag planbar mit dem Hund laufen soll. Es waren eure Entscheidungen, ihr habt euch getrennt und nun ist das dennoch eure Verantwortung. Dafür habe ich kein Mitleid. Es nervt mich viel eher ! Soviele *trennungs- Tiere.... Einzeln hättet ihr das grundsätzlich auch nicht mit einem Hund geschafft ? Sry, hab ich kein Verständnis. "Halbe Halter"... Das sich welche um das Sorgerecht kloppen - ja, OK ...aber den Hund als Belastung sehen . Nein. Ihr werdet seine Belastung sein und er wird euch auch noch vermissen... Erwachsene Menschen , dass ich nicht lache... Eher wenn Kinder, Kinder haben. Im Netz nach trost und ausrede suchen.flüchten, neu machen, Verantwortung vergessen - ihr seid inkompatibel für den Hund geworden. Er muss drunter leiden . Tschüß...
Besser kann man es kaum schreiben 👍
 
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Tina
21. Mai 19:29
Hallo,
vielleicht interessant für dich 🧐https://www.facebook.com/100063863224385/
 
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Tina
21. Mai 19:42
Hier tummeln sich aber ganz viele die in die Zukunft schauen können, und wissen dass sie niemals in so eine Lage wie Melanie kommen. Das hat sich Melanie wohl auch gedacht als sie den Hund zu sich nahm! Ich finde es beschämend wie manche urteilen, und was da für Antworten vom Stapel gelassen werden. Seid ihr im echten Leben auch so übergriffig ? 😱😳
Ich stimme deiner Antwort gern zu …Übergriffig und Respektlos…🧐
 
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Sebbi
21. Mai 19:45
Besser kann man es kaum schreiben 👍
Doch, man kann es definitiv besser schreiben. Aber das ist ein anderes Thema.


BTT:
Ok.
Da gibt es doch sehr viele Menschen, die darauf pochen, dass der Hund in seiner gewohnten besch… Umgebung bleibt und von Menschen umgeben ist, die ihn maximal dulden (abgesehen von der TE), aber nicht wirklich mit ihm arbeiten wollen.

Naja, nicht jeder denkt automatisch an das Wohl des Hundes.🙄

Es bringt dem Tier rein gar nichts, wenn man auf dem Papier "verantwortungsbewusst" bleibt, der Hund aber im Alltag völlig verkümmert und die Ablehnung im Haus spürt. Ein Sheltie in einer Umgebung, in der er nur noch eine Last ist, leidet mehr als bei einem Neuanfang in einem Umfeld, das ihn wirklich will.

Freunde, da könnte ich kotzen!
 
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Sina
21. Mai 20:02
Doch, man kann es definitiv besser schreiben. Aber das ist ein anderes Thema. BTT: Ok. Da gibt es doch sehr viele Menschen, die darauf pochen, dass der Hund in seiner gewohnten besch… Umgebung bleibt und von Menschen umgeben ist, die ihn maximal dulden (abgesehen von der TE), aber nicht wirklich mit ihm arbeiten wollen. Naja, nicht jeder denkt automatisch an das Wohl des Hundes.🙄 Es bringt dem Tier rein gar nichts, wenn man auf dem Papier "verantwortungsbewusst" bleibt, der Hund aber im Alltag völlig verkümmert und die Ablehnung im Haus spürt. Ein Sheltie in einer Umgebung, in der er nur noch eine Last ist, leidet mehr als bei einem Neuanfang in einem Umfeld, das ihn wirklich will. Freunde, da könnte ich kotzen!
Das ist wahr, trotzdem darf man kritisieren, dass es überhaupt zu dem Punkt kam, und es verantwortungslos nennen.

Ich denke auch, dass der Hund woanders besser aufgehoben ist und halte die Abgabe für die richtige Entscheidung.

Aber vielleicht sollten wir deswegen trotzdem nicht normalisieren, dass man einen Hund einfach weiter reichen kann, wenn er einem gerade nicht mehr ins Leben passt.
 
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Sebbi
21. Mai 20:32
Das ist wahr, trotzdem darf man kritisieren, dass es überhaupt zu dem Punkt kam, und es verantwortungslos nennen. Ich denke auch, dass der Hund woanders besser aufgehoben ist und halte die Abgabe für die richtige Entscheidung. Aber vielleicht sollten wir deswegen trotzdem nicht normalisieren, dass man einen Hund einfach weiter reichen kann, wenn er einem gerade nicht mehr ins Leben passt.
ich verstehe das👍🏼

Es ist ja nicht so, dass ich mir nicht auch meinen Teil denke. Aber ich beiße mir dann ausnahmsweise doch lieber auf die Zunge und denke es mir nur.

Und wenn wir das hier aufs Massivste verurteilen, hilft es dem Hund leider auch nicht weiter.
In erster Linie denke ich dann an das Tierwohl.
 
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Sina
21. Mai 21:01
Macht doch nicht immer so ein Drama darum, wenn es darum geht einen Hund in (gut und mit Zeit ausgesuchte) neue Hände zu geben, wenn absehbar ist, dass er im alten Zuhause nicht das bekommt, was er eigentlich braucht. Wäre es ein Angsthund, ein aggressiver Hund, ein kranker Hund… würde ich auch sagen, das geht nicht, da gibt es Probleme. Aber ein umgänglicher Familienhund? Suki geht es super bei mir, ich glaube, sie würde nicht zurücktauschen wollen und ich kenne so einige Hunde, wo ich meine sie wären in anderen Händen besser aufgehoben. Den richtigen neuen Halter zu finden, da sehe ich eher Schwierigkeiten und um die Kinder würde ich mir auch Sorgen machen, vorausgesetzt sie sind so wie meine.
Die Sache ist halt, dass es bereits eine Menge netter Hunde gibt, die in Tierheimen auf ein schönes Zuhause warten.

Und für jeden weiteren produzierten und unüberlegt gekauften Rassehund, der dann irgendwohin weiter vermittelt wird, bleibt einem dieser Hunde ein solches Zuhause womöglich auf Lebzeiten verwehrt.
Die übervollen Tierheime sind das Ergebnis solcher Einstellungen und unserer Wegwerfgesellschaft.

Jemand hat hier ja schon einen Link über "Collies suchen ein Zuhause" geteilt.
Da scheinen ja bereits einige auf der Warteliste zu stehen.

Von daher finde ich es schon dramatisch, selbst wenn dieser Hund schnell vermittelt und bessere Besitzer finden sollte.
(Was auch nicht immer leicht ist)
 
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Heike
22. Mai 05:46
Die Sache ist halt, dass es bereits eine Menge netter Hunde gibt, die in Tierheimen auf ein schönes Zuhause warten. Und für jeden weiteren produzierten und unüberlegt gekauften Rassehund, der dann irgendwohin weiter vermittelt wird, bleibt einem dieser Hunde ein solches Zuhause womöglich auf Lebzeiten verwehrt. Die übervollen Tierheime sind das Ergebnis solcher Einstellungen und unserer Wegwerfgesellschaft. Jemand hat hier ja schon einen Link über "Collies suchen ein Zuhause" geteilt. Da scheinen ja bereits einige auf der Warteliste zu stehen. Von daher finde ich es schon dramatisch, selbst wenn dieser Hund schnell vermittelt und bessere Besitzer finden sollte. (Was auch nicht immer leicht ist)
Da hast du Recht, das sollte auf jeden Fall vermieden werden. Aber hier geht es um den einen Hund und seine Zukunft, nicht um die Anschaffung in der Vergangenheit. Die Tierheime sind voll mit Hunden, die ihr Zuhause verloren haben oder nie eins wirklich hatten, stimmt. Aber man muss auch die Hunde wahrnehmen, die unter nicht artgerechten Bedingungen in ihrem Zuhause leben und ihre weiteren Lebensjahre nur noch als „Ballast“ verbringen mit viel Alleinesein, wenig Auslauf und Kontakt. Die werden von außen gar nicht gesehen, die haben ja ihr Zuhause.
Es ist vielleicht nicht einfach, einen idealen neuen Halter zu finden, aber machbar.
Geplant war es so wie es jetzt ist sicher auch nicht und nicht alles im Leben ist planbar 🤷🏼‍♀️