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Melanie
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Anzahl der Antworten 232
zuletzt 22. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Julia 🐾Nero
22. Mai 05:58
Ich verstehe echt nicht, wie man so viel Mitgefühl mit Hunden und so wenig mit Menschen haben kann.

Teilweise entsteht der Eindruck, dass Melanie als Sündenbock für tatsächlich verantwortungslose Hundehalter herhalten muss.

Sie gibt den Hund nicht "einfach so" ab, weil er "gerade nicht ins Leben passt" und hat ihn auch nicht "unüberlegt" angeschafft. Das ist eine ziemliche unfaire Charakterisierung, die überhaupt nicht zutrifft.

Unüberlegt haben sich Leute einen Hund angeschafft, wenn sie zu Sommerbeginn feststellen, dass der jährliche Urlaub ansteht und ab ins Tierheim. Unüberlegt schaffen sich haufenweise Leute Malinois an und sind mit 6 Monaten schon so überfordert, dass der Hund weg MUSS (schaut mal bei Malinois in Not vorbei, oder besser nicht). Sie hat sich auch keine Qualzucht geholt, sondern einen Hund, der für lange Zeit sehr gut in ihr Leben gepasst hat.

Melanie hat sich für die richtige Rasse entschieden und hat ihren Hund zu einem tollen, freundlichen Familienbegleiter erzogen. Und das über 7 Jahre! Dass der Hund jetzt relativ einfach zu vermitteln wäre, weil er nicht ängstlich, aggressiv oder sonst was ist, ist ihr Verdienst!

Sie gibt ihn nicht einfach so ab. Sie ist eine chronisch kranke Mutter von zwei Kindern, ohne Unterstützung von Familie, der Ex-Mann lässt sie was Betreuung und Kosten angeht komplett im Stich, bei allem Respekt und auch wenn es uns nichts angeht, finanziell sieht es bei ihr nicht rosig aus, sie arbeitet so viel sie eben kann (auch da erlauben sich Leute ein Urteil) und ist so gestresst und überfordert, dass sie zusätzlich zu ihrer chronischen Erkrankung schon andere Symptome entwickelt.

Belastung und Überforderung ist subjektiv. Nur weil einige der Meinung sind, ihre Schicksalsschläge seien keine, bedeutet es nicht, dass sie es nicht so erlebt.
Was muss denn passieren, damit die Jury hier einen Abgabegrund absegnet? Muss sie erst Burnout bekommen, berufsunfähig werden und in der Klinik sitzen, damit es ihr schlecht "genug" geht? Das ist so ein toxisches Problem unsere Gesellschaft und trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe holen und erst wenn sie am Boden sind Beachtung finden. Nur da ist es für manche schon zu spät und für andere der Weg zur Genesung viel länger und schwieriger, als es hätte sein müssen.

Sie schneidet dem Hund nicht den Chip raus und setzt ihn an der Autobahn aus. Sie schiebt ihn nicht ins Tierheim ab. Sie sucht nach einem neuen, schönen Zuhause, weil sie an IHRER (nicht an euerer, wie hoch diese auch sein mag) Belastungsgrenze angekommen bzw schon darüber ist.

Ich muss mir nicht auf die Zunge beißen, denn ich empfinde Mitgefühl und lasse nicht nicht meine Wut über andere Menschen stellvertretend an ihr aus.
 
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22. Mai 06:03
Ich verstehe echt nicht, wie man so viel Mitgefühl mit Hunden und so wenig mit Menschen haben kann. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Melanie als Sündenbock für tatsächlich verantwortungslose Hundehalter herhalten muss. Sie gibt den Hund nicht "einfach so" ab, weil er "gerade nicht ins Leben passt" und hat ihn auch nicht "unüberlegt" angeschafft. Das ist eine ziemliche unfaire Charakterisierung, die überhaupt nicht zutrifft. Unüberlegt haben sich Leute einen Hund angeschafft, wenn sie zu Sommerbeginn feststellen, dass der jährliche Urlaub ansteht und ab ins Tierheim. Unüberlegt schaffen sich haufenweise Leute Malinois an und sind mit 6 Monaten schon so überfordert, dass der Hund weg MUSS (schaut mal bei Malinois in Not vorbei, oder besser nicht). Sie hat sich auch keine Qualzucht geholt, sondern einen Hund, der für lange Zeit sehr gut in ihr Leben gepasst hat. Melanie hat sich für die richtige Rasse entschieden und hat ihren Hund zu einem tollen, freundlichen Familienbegleiter erzogen. Und das über 7 Jahre! Dass der Hund jetzt relativ einfach zu vermitteln wäre, weil er nicht ängstlich, aggressiv oder sonst was ist, ist ihr Verdienst! Sie gibt ihn nicht einfach so ab. Sie ist eine chronisch kranke Mutter von zwei Kindern, ohne Unterstützung von Familie, der Ex-Mann lässt sie was Betreuung und Kosten angeht komplett im Stich, bei allem Respekt und auch wenn es uns nichts angeht, finanziell sieht es bei ihr nicht rosig aus, sie arbeitet so viel sie eben kann (auch da erlauben sich Leute ein Urteil) und ist so gestresst und überfordert, dass sie zusätzlich zu ihrer chronischen Erkrankung schon andere Symptome entwickelt. Belastung und Überforderung ist subjektiv. Nur weil einige der Meinung sind, ihre Schicksalsschläge seien keine, bedeutet es nicht, dass sie es nicht so erlebt. Was muss denn passieren, damit die Jury hier einen Abgabegrund absegnet? Muss sie erst Burnout bekommen, berufsunfähig werden und in der Klinik sitzen, damit es ihr schlecht "genug" geht? Das ist so ein toxisches Problem unsere Gesellschaft und trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe holen und erst wenn sie am Boden sind Beachtung finden. Nur da ist es für manche schon zu spät und für andere der Weg zur Genesung viel länger und schwieriger, als es hätte sein müssen. Sie schneidet dem Hund nicht den Chip raus und setzt ihn an der Autobahn aus. Sie schiebt ihn nicht ins Tierheim ab. Sie sucht nach einem neuen, schönen Zuhause, weil sie an IHRER (nicht an euerer, wie hoch diese auch sein mag) Belastungsgrenze angekommen bzw schon darüber ist. Ich muss mir nicht auf die Zunge beißen, denn ich empfinde Mitgefühl und lasse nicht nicht meine Wut über andere Menschen stellvertretend an ihr aus.
Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deine Worte. Ziemlich krank was hier gerade passiert
 
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Lena
22. Mai 06:11
Ich verstehe echt nicht, wie man so viel Mitgefühl mit Hunden und so wenig mit Menschen haben kann. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Melanie als Sündenbock für tatsächlich verantwortungslose Hundehalter herhalten muss. Sie gibt den Hund nicht "einfach so" ab, weil er "gerade nicht ins Leben passt" und hat ihn auch nicht "unüberlegt" angeschafft. Das ist eine ziemliche unfaire Charakterisierung, die überhaupt nicht zutrifft. Unüberlegt haben sich Leute einen Hund angeschafft, wenn sie zu Sommerbeginn feststellen, dass der jährliche Urlaub ansteht und ab ins Tierheim. Unüberlegt schaffen sich haufenweise Leute Malinois an und sind mit 6 Monaten schon so überfordert, dass der Hund weg MUSS (schaut mal bei Malinois in Not vorbei, oder besser nicht). Sie hat sich auch keine Qualzucht geholt, sondern einen Hund, der für lange Zeit sehr gut in ihr Leben gepasst hat. Melanie hat sich für die richtige Rasse entschieden und hat ihren Hund zu einem tollen, freundlichen Familienbegleiter erzogen. Und das über 7 Jahre! Dass der Hund jetzt relativ einfach zu vermitteln wäre, weil er nicht ängstlich, aggressiv oder sonst was ist, ist ihr Verdienst! Sie gibt ihn nicht einfach so ab. Sie ist eine chronisch kranke Mutter von zwei Kindern, ohne Unterstützung von Familie, der Ex-Mann lässt sie was Betreuung und Kosten angeht komplett im Stich, bei allem Respekt und auch wenn es uns nichts angeht, finanziell sieht es bei ihr nicht rosig aus, sie arbeitet so viel sie eben kann (auch da erlauben sich Leute ein Urteil) und ist so gestresst und überfordert, dass sie zusätzlich zu ihrer chronischen Erkrankung schon andere Symptome entwickelt. Belastung und Überforderung ist subjektiv. Nur weil einige der Meinung sind, ihre Schicksalsschläge seien keine, bedeutet es nicht, dass sie es nicht so erlebt. Was muss denn passieren, damit die Jury hier einen Abgabegrund absegnet? Muss sie erst Burnout bekommen, berufsunfähig werden und in der Klinik sitzen, damit es ihr schlecht "genug" geht? Das ist so ein toxisches Problem unsere Gesellschaft und trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe holen und erst wenn sie am Boden sind Beachtung finden. Nur da ist es für manche schon zu spät und für andere der Weg zur Genesung viel länger und schwieriger, als es hätte sein müssen. Sie schneidet dem Hund nicht den Chip raus und setzt ihn an der Autobahn aus. Sie schiebt ihn nicht ins Tierheim ab. Sie sucht nach einem neuen, schönen Zuhause, weil sie an IHRER (nicht an euerer, wie hoch diese auch sein mag) Belastungsgrenze angekommen bzw schon darüber ist. Ich muss mir nicht auf die Zunge beißen, denn ich empfinde Mitgefühl und lasse nicht nicht meine Wut über andere Menschen stellvertretend an ihr aus.
❤️ noch ein Herz zur Pfote.
Es ist alles wahr, was du schreibst.
 
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Steffi
22. Mai 06:25
Ich verstehe echt nicht, wie man so viel Mitgefühl mit Hunden und so wenig mit Menschen haben kann. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Melanie als Sündenbock für tatsächlich verantwortungslose Hundehalter herhalten muss. Sie gibt den Hund nicht "einfach so" ab, weil er "gerade nicht ins Leben passt" und hat ihn auch nicht "unüberlegt" angeschafft. Das ist eine ziemliche unfaire Charakterisierung, die überhaupt nicht zutrifft. Unüberlegt haben sich Leute einen Hund angeschafft, wenn sie zu Sommerbeginn feststellen, dass der jährliche Urlaub ansteht und ab ins Tierheim. Unüberlegt schaffen sich haufenweise Leute Malinois an und sind mit 6 Monaten schon so überfordert, dass der Hund weg MUSS (schaut mal bei Malinois in Not vorbei, oder besser nicht). Sie hat sich auch keine Qualzucht geholt, sondern einen Hund, der für lange Zeit sehr gut in ihr Leben gepasst hat. Melanie hat sich für die richtige Rasse entschieden und hat ihren Hund zu einem tollen, freundlichen Familienbegleiter erzogen. Und das über 7 Jahre! Dass der Hund jetzt relativ einfach zu vermitteln wäre, weil er nicht ängstlich, aggressiv oder sonst was ist, ist ihr Verdienst! Sie gibt ihn nicht einfach so ab. Sie ist eine chronisch kranke Mutter von zwei Kindern, ohne Unterstützung von Familie, der Ex-Mann lässt sie was Betreuung und Kosten angeht komplett im Stich, bei allem Respekt und auch wenn es uns nichts angeht, finanziell sieht es bei ihr nicht rosig aus, sie arbeitet so viel sie eben kann (auch da erlauben sich Leute ein Urteil) und ist so gestresst und überfordert, dass sie zusätzlich zu ihrer chronischen Erkrankung schon andere Symptome entwickelt. Belastung und Überforderung ist subjektiv. Nur weil einige der Meinung sind, ihre Schicksalsschläge seien keine, bedeutet es nicht, dass sie es nicht so erlebt. Was muss denn passieren, damit die Jury hier einen Abgabegrund absegnet? Muss sie erst Burnout bekommen, berufsunfähig werden und in der Klinik sitzen, damit es ihr schlecht "genug" geht? Das ist so ein toxisches Problem unsere Gesellschaft und trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe holen und erst wenn sie am Boden sind Beachtung finden. Nur da ist es für manche schon zu spät und für andere der Weg zur Genesung viel länger und schwieriger, als es hätte sein müssen. Sie schneidet dem Hund nicht den Chip raus und setzt ihn an der Autobahn aus. Sie schiebt ihn nicht ins Tierheim ab. Sie sucht nach einem neuen, schönen Zuhause, weil sie an IHRER (nicht an euerer, wie hoch diese auch sein mag) Belastungsgrenze angekommen bzw schon darüber ist. Ich muss mir nicht auf die Zunge beißen, denn ich empfinde Mitgefühl und lasse nicht nicht meine Wut über andere Menschen stellvertretend an ihr aus.
Das ist eine deutlich dramatischere Schilderung, als Melanies eigene Beschreibung ihrer Situation. Hier sind ja einige Personen im Spiel, mein Mitgefühl gilt den Kindern.
 
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Julia 🐾Nero
22. Mai 06:31
Das ist eine deutlich dramatischere Schilderung, als Melanies eigene Beschreibung ihrer Situation. Hier sind ja einige Personen im Spiel, mein Mitgefühl gilt den Kindern.
Was ist denn dramatischer?
Das steht alles in ihren Beiträgen.

Mein Mitgefühl reicht für Melanie, die Kinder und den Hund.
 
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Melanie
22. Mai 06:44
Was ist denn dramatischer? Das steht alles in ihren Beiträgen. Mein Mitgefühl reicht für Melanie, die Kinder und den Hund.
Danke für deine Empathie und auch die vieler anderer, die sich hier einfühlsam geäußert haben!
 
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Ina
22. Mai 06:46
Ich verstehe echt nicht, wie man so viel Mitgefühl mit Hunden und so wenig mit Menschen haben kann. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Melanie als Sündenbock für tatsächlich verantwortungslose Hundehalter herhalten muss. Sie gibt den Hund nicht "einfach so" ab, weil er "gerade nicht ins Leben passt" und hat ihn auch nicht "unüberlegt" angeschafft. Das ist eine ziemliche unfaire Charakterisierung, die überhaupt nicht zutrifft. Unüberlegt haben sich Leute einen Hund angeschafft, wenn sie zu Sommerbeginn feststellen, dass der jährliche Urlaub ansteht und ab ins Tierheim. Unüberlegt schaffen sich haufenweise Leute Malinois an und sind mit 6 Monaten schon so überfordert, dass der Hund weg MUSS (schaut mal bei Malinois in Not vorbei, oder besser nicht). Sie hat sich auch keine Qualzucht geholt, sondern einen Hund, der für lange Zeit sehr gut in ihr Leben gepasst hat. Melanie hat sich für die richtige Rasse entschieden und hat ihren Hund zu einem tollen, freundlichen Familienbegleiter erzogen. Und das über 7 Jahre! Dass der Hund jetzt relativ einfach zu vermitteln wäre, weil er nicht ängstlich, aggressiv oder sonst was ist, ist ihr Verdienst! Sie gibt ihn nicht einfach so ab. Sie ist eine chronisch kranke Mutter von zwei Kindern, ohne Unterstützung von Familie, der Ex-Mann lässt sie was Betreuung und Kosten angeht komplett im Stich, bei allem Respekt und auch wenn es uns nichts angeht, finanziell sieht es bei ihr nicht rosig aus, sie arbeitet so viel sie eben kann (auch da erlauben sich Leute ein Urteil) und ist so gestresst und überfordert, dass sie zusätzlich zu ihrer chronischen Erkrankung schon andere Symptome entwickelt. Belastung und Überforderung ist subjektiv. Nur weil einige der Meinung sind, ihre Schicksalsschläge seien keine, bedeutet es nicht, dass sie es nicht so erlebt. Was muss denn passieren, damit die Jury hier einen Abgabegrund absegnet? Muss sie erst Burnout bekommen, berufsunfähig werden und in der Klinik sitzen, damit es ihr schlecht "genug" geht? Das ist so ein toxisches Problem unsere Gesellschaft und trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe holen und erst wenn sie am Boden sind Beachtung finden. Nur da ist es für manche schon zu spät und für andere der Weg zur Genesung viel länger und schwieriger, als es hätte sein müssen. Sie schneidet dem Hund nicht den Chip raus und setzt ihn an der Autobahn aus. Sie schiebt ihn nicht ins Tierheim ab. Sie sucht nach einem neuen, schönen Zuhause, weil sie an IHRER (nicht an euerer, wie hoch diese auch sein mag) Belastungsgrenze angekommen bzw schon darüber ist. Ich muss mir nicht auf die Zunge beißen, denn ich empfinde Mitgefühl und lasse nicht nicht meine Wut über andere Menschen stellvertretend an ihr aus.
Danke!!!
Ich hätte es nicht besser in Worte fassen können.

Mit wieviel Unverständnis und Verachtung über einen Menschen geurteilt wird der hier um Hilfe bittet ist unerträglich.
Bei aller Liebe zum Hund, hier geht es auch um Menschen.
Ich kann nur jeden davor warnen auf diesem Portal um Rat zu fragen wenn es um wirkliche Probleme geht.
Mein Mitgefühl gilt Melanie, in ihrer Haut möchte ich nicht stecken....
 
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C
22. Mai 06:54
Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deine Worte. Ziemlich krank was hier gerade passiert
Aber genau das ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Ziemlich krank, wie wahr! Ich kann Melanie nur ganz viel Kraft wünschen!
 
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Steffi
22. Mai 07:09
Was ist denn dramatischer? Das steht alles in ihren Beiträgen. Mein Mitgefühl reicht für Melanie, die Kinder und den Hund.
Das ist auch gut so und auch ich wünsche allen Beteiligten so oder so alles Gute.
 
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R
22. Mai 07:52
Aber genau das ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Ziemlich krank, wie wahr! Ich kann Melanie nur ganz viel Kraft wünschen!
Ziemlich krank ist, soviel Empathie zu entwickeln, dass das Endergebnis nicht realistisch eingeordnet wird.

Das empathische - die arme Frau, die armen Kinder, die schlimme Trennung.

Die Realität- paar schafft sich Kinder und Hund an , trennt sich , Hund bleibt auf der Strecke.

Als Single wurden bei mir schon oft diese Trennungsopfer "abgelegt". Und es gehört eben auch in die vorverantwortung, die Zuständigkeit bei so einem Fall zu klären. Bei einem TSHund und als Single muss ich ja auch ein Backup haben, falls es mir schlecht geht.

Hier ist lange Rede , viel Erklärung, kurzer sinn- Trennungshund. Einer von vielen.

Krass oder unempathisch empfinde ich das ganz und gar nicht. Eher lösungsorientiert und auch gefrustet von dem Thema.

Ich gebe auch Melanie nicht die alleinige schuld oder sage es ist nur ihre Verantwortung. Will auch bei keinem Teil der Trennungsgeschichte ins Detail gehen.

Ich sehe nur, der eine plant seins, der andere seins und das sicher nicht seit gestern und nun wird das übrig gebliebene Lebewesen hin- und hergeschoben.

Gerade bei Trennungstieren (da bin ich bei weitem nicht die einzige) landen die Tiere für angebliche zwei Wochen in Pflege, dann für zwei Monate ..nach zwei Jahren kennt man ja das Tier kaum noch .. so oft erlebt! Ich verachte es. Nur um selbst nicht neben der Trennung die Verantwortung zu tragen.

Und nochmal, es sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys. Drei Einkommen.... Der Hund ist aber zu zeitaufwendig, zu teuer.
Ist mir für Mitleid leider nicht arm genug.
Verstehe auch nicht, wie die Umstände sich so entwickeln, dass ein Familienmitglied seit sieben Jahren plötzlich fragwürdig in den Haushalt passt. Kommt mir nicht in den Sinn.