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Melanie
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Anzahl der Antworten 232
zuletzt 22. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Sabine
21. Mai 13:25
Kein Gutmensch - nur jemand mit Verantwortungsbewusstsein. Wenn ich mir ein Haustier zulege, dann übernehme ich damit die Verantwortung dafür bis zu dessen Lebensende, das sowieso meistens leider viel zu früh kommt.
Na, dann mal Butter bei die Fische: welchen 100% sicheren Plan hast du denn, sollte es dich vor dem Hund erwischen?
 
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Agnes
21. Mai 13:31
Na, dann mal Butter bei die Fische: welchen 100% sicheren Plan hast du denn, sollte es dich vor dem Hund erwischen?
Unsere Hündin Lilly gehört sowohl meinem erwachsenem Sohn als auch mir. Wir haben uns gemeinsam für sie entschieden und sind somit auch gemeinsam für sie verantwortlich.
 
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Hans
21. Mai 13:33
Hallo ,ich melde mich einfach nochmal zu Wort.
Ich habe jetzt viel gelesen und verstehe etwas mehr die Geschichte.
Mein Tipp: im Sinne für den Hund: geb ihn ab,in sehr gute Hände. Wie komme ich zu der Einschätzung? Ganz einfach: Dein Hund wird leider leiden. Er spürt das was nicht richtig ist. Dein Ex möchte oder kann nicht unterstützen, dein Verlobter ebenfalls nicht. Die Kinder lasse ich da weg.
Du bist allein damit und überfordert.
Deswegen kann es nur 1 geben. Im Sinne für den Hund. Er ist der ,der darunter leidet.
 
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Karin
21. Mai 13:35
Unsere Hündin Lilly gehört sowohl meinem erwachsenem Sohn als auch mir. Wir haben uns gemeinsam für sie entschieden und sind somit auch gemeinsam für sie verantwortlich.
Und was wenn dein Sohn plötzlich der Liebe wegen ins Ausland zieht? dein Sohn muss Arbeit wechseln? Zieht weg und du wirst schwerkrank?

Nicht alles was man sich ausmacht ist auch umsetzbar!
Vor einer unvorhersehbaren Veränderung bist auch du, trotz abmachungen, nicht sicher.


Melanie ist wenigstens ehrlich und bindet den Hund nicht irgendwo an oder macht andere grässliche Dinge mit ihm!
 
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Agnes
21. Mai 13:53
Und was wenn dein Sohn plötzlich der Liebe wegen ins Ausland zieht? dein Sohn muss Arbeit wechseln? Zieht weg und du wirst schwerkrank? Nicht alles was man sich ausmacht ist auch umsetzbar! Vor einer unvorhersehbaren Veränderung bist auch du, trotz abmachungen, nicht sicher. Melanie ist wenigstens ehrlich und bindet den Hund nicht irgendwo an oder macht andere grässliche Dinge mit ihm!
Dann hätten wir bei ersteren einen Sorgerechtsstreit, da er Lilly mitnehmen würde und da ich nicht mehr die Jüngste bin, haben wir Letzteres auch schon geregelt.
 
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Marie
21. Mai 14:36
Kein Gutmensch - nur jemand mit Verantwortungsbewusstsein. Wenn ich mir ein Haustier zulege, dann übernehme ich damit die Verantwortung dafür bis zu dessen Lebensende, das sowieso meistens leider viel zu früh kommt.
Auch eine Abgabe hat etwas mit Verantwortungsbewußtsein zu tun,wenn es die Umstände nicht anders zulassen.
Und nein,nicht jeder ist in einer so komfortablen Lage!
Allerdings ist das erst mal die Theorie,was dann mal die Praxis bringt wird sich zeigen.
 
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Agnes
21. Mai 15:01
Auch eine Abgabe hat etwas mit Verantwortungsbewußtsein zu tun,wenn es die Umstände nicht anders zulassen. Und nein,nicht jeder ist in einer so komfortablen Lage! Allerdings ist das erst mal die Theorie,was dann mal die Praxis bringt wird sich zeigen.
Aus der Unterhaltung bin ich raus. Dazu bin ich zu altmodisch. Verantwortung ist Verantwortung - in jeder Lebenslage.
 
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Lena
21. Mai 15:20
Aus der Unterhaltung bin ich raus. Dazu bin ich zu altmodisch. Verantwortung ist Verantwortung - in jeder Lebenslage.
Eben, sie übernimmt Verantwortung, weil sie drüber nachdenkt was das Beste für den Hund ist, was sie ermöglichen kann und einen entsprechenden Weg sucht.

Den Hund einfach behalten und zwei Tage die Woche 9 Stunden alleine lassen, das ist verantwortungslos
 
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Heike
21. Mai 15:26
Macht doch nicht immer so ein Drama darum, wenn es darum geht einen Hund in (gut und mit Zeit ausgesuchte) neue Hände zu geben, wenn absehbar ist, dass er im alten Zuhause nicht das bekommt, was er eigentlich braucht.
Wäre es ein Angsthund, ein aggressiver Hund, ein kranker Hund… würde ich auch sagen, das geht nicht, da gibt es Probleme. Aber ein umgänglicher Familienhund?
Suki geht es super bei mir, ich glaube, sie würde nicht zurücktauschen wollen und ich kenne so einige Hunde, wo ich meine sie wären in anderen Händen besser aufgehoben.
Den richtigen neuen Halter zu finden, da sehe ich eher Schwierigkeiten und um die Kinder würde ich mir auch Sorgen machen, vorausgesetzt sie sind so wie meine.
 
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Sina
21. Mai 15:44
Hier tummeln sich aber ganz viele die in die Zukunft schauen können, und wissen dass sie niemals in so eine Lage wie Melanie kommen. Das hat sich Melanie wohl auch gedacht als sie den Hund zu sich nahm! Ich finde es beschämend wie manche urteilen, und was da für Antworten vom Stapel gelassen werden. Seid ihr im echten Leben auch so übergriffig ? 😱😳
In welche Lage denn genau kommen wie Melanie?

Es ist ja nun nicht so, dass es hier um schwere Krankheit, Schicksalsschläge, oder ähnliches geht, die die Versorgung eines Hundes unmöglich machen.

Der Hund soll abgegeben werden, weil man sich für zwei Tage in der Woche keine Betreuung leisten kann, oder will, und der Verlobte den Hund nicht mag.
Das ist Alles!

In so einer "Lage" befinden sich wohl die meisten, dass sie Arbeit, Hund und/oder Kinder organisieren müssen, oder sich mal eine Lebenssituation zum Negativen ändert.

Was wäre los, wenn da alle sofort den Hund abgeben würden?
Wobei hier die Kinder ja auch schon groß sind, und nur halbtags gearbeitet wird.
Man hat Verantwortung für das Lebewesen übernommen!