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Melanie
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Anzahl der Antworten 232
zuletzt 22. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Julia 🐾Nero
21. Mai 09:38
Ja, nur für VOR der Aufnahme über alles nachdenken, dafür ist es nun zu spät. Und ich denke wenn ihr die Entscheidung so leicht fallen würde hätte sie hier sicher nicht nachgefragt, oder den Thread nach den ersten unverschämten Kommentaren gelöscht.... Weißt du, ich sehe hier in meinem Umfeld einige Hundebesitzer die mit ihren Lieblingen zwei, vielleicht drei mal am Tag zehn Minuten um den Block laufen. Den Rest des Tages verbringt der Hund in seinem "doch so kuscheligen" Körbchen. Wenn er Glück hat gibt es einen Balkon oder vielleicht sogar ein kleines Stück Rasen hinter dem Haus, und alle paar Wochen, wenn das Wetter passt und man gerade nichts besseres zu tun hat, wird sogar mal eine halbe Stunde spazieren gegangen, durchs Dorf natürlich, man möchte sich ja auch mal mit jemandem unterhalten. Und dann heißt es der Hund schläft sowieso den ganzen Tag,.... Ja, was soll er sonst auch machen, wenn er nicht krank ist hat er schlicht und einfach aufgegeben. Ob die Leute keine Zeit oder keine Lust haben kann ich nicht beurteilen, aber mir tun diese Hunde einfach sooo leid. Ist das ein erfülltes Hundeleben ? Nein! Melanie's Hund ist 7 Jahre, er kann noch genauso viele Jahre vor sich haben, ich wünsche ihm, daß ihm das Schicksal dieser vielen "Sofahunde"erspart bleibt und er ein Zuhause findet wo er genügend ausgelastet wird und wirklich Hund sein darf, mit viel Beschäftigung bei Menschen die genügend Zeit für ihn haben. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mal zwei/drei Tage krank bin, dann kommt mein Sohn und läuft mit den Hunden damit sie nicht den ganzen Tag in der Wohnung rumliegen müssen .....
Manchmal geht es aber auch schief, selbst wenn man vor Anschaffung an Plan B und C gedacht hat.

Oft erklären sich Geschwister, Kinder usw bereit den Hund im Fall der Fälle zu übernehmen (man geht ja auch davon aus, dass es nie eintreten wird). Bis es dann soweit ist haben sich Lebenslagen verändert (anderer Job, eigene inkompatible Haustiere, Umzug, man bekommt ein Kind mit Allergie usw) und dann kann doch keiner. Habe ich selber schon in meinem Umfeld erlebt. Und man kann niemanden, der den Hund der Verstorbenen nicht aufgenommen hat einen Vorwurf machen.

Auch der "Mein Hund geht zurück zum Züchter" Plan funktioniert in der Praxis oft nicht so, wie man es sich vorgestellt hat.
Auch schon erlebt. Hund geht zurück zum Züchter und kommt dort mit den Zuchthunden nicht klar. Dann wird er halt vom Züchter an irgendjemanden dringend weitervermittelt und ist eh weg. Die Rücknahmeklausel beim Züchter schützt ja nur vor Tierheim. Ob der Züchter ein neues Zuhause sucht oder man selber macht aber am Ende keinen Unterschied.
 
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Karin
21. Mai 12:08
Super Antwort. Ich bekomme Gänsehaut, dass man nach 7 Jahren seinen Hund weggeben will! Wann werden wohl die Kinder abgegeben!
Absolut unnötiger Kommentar!!!
 
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Karin
21. Mai 12:12
Hier tummeln sich aber ganz viele die in die Zukunft schauen können, und wissen dass sie niemals in so eine Lage wie Melanie kommen.

Das hat sich Melanie wohl auch gedacht als sie den Hund zu sich nahm!

Ich finde es beschämend wie manche urteilen, und was da für Antworten vom Stapel gelassen werden. Seid ihr im echten Leben auch so übergriffig ? 😱😳
 
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Agnes
21. Mai 12:30
Du haderst nicht mit der Entscheidung, du suchst nach Entschuldigungen. Um ehrlich zu sein, ich find's zum kotzen. Da sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys und nach sieben Jahren vergisst man plötzlich den Hund und seine Bedürfnisse. Geht dann einfach nicht ?!... Ich bin richtig wütend ... Sucht ein zu Hause! Mitleid, dass du dir allein mit der Arbeit vorkommst, kommt von mir nicht. Deinen neuen Partner finde ich noch verwerflicher, als den Hunde-unkompatibelen job deines Ex, der das wohl vorher in der Arbeitszeit wuppen musste - und dir ist fünf Tage die Woche nicht eingefallen, dass zwei Kinder und ein Hund im Haushalt eigentlich fehlen? Trennung ist fies, aber Kinder hat man eigentlich 7tage die Woche...einen Hund sein Leben lang... Hoffentlich passt das mit den Kindern... Und dem Hund ein Leben außerhalb des Irrsinns. "Die Kinder würden ihn vermissen" ...so herzlos - Der Hund verliert alles was er in dieser Welt zuordnen kann ! .... Du bist hier nicht im Familienforum, sondern im Hundeforum. Der Hund wird also abgegeben. Ja, ihr habt alle versagt in eurer Lebensplanung. Und nein, dogsharing wird's meiner Meinung nach nicht richten. Also entweder , du kriegst den Hund artgerecht (!!) eingeplant, oder du lässt es ganz. Sowohl bei der Abgabe artgerecht, als auch, wenn ein Arbeitstag planbar mit dem Hund laufen soll. Es waren eure Entscheidungen, ihr habt euch getrennt und nun ist das dennoch eure Verantwortung. Dafür habe ich kein Mitleid. Es nervt mich viel eher ! Soviele *trennungs- Tiere.... Einzeln hättet ihr das grundsätzlich auch nicht mit einem Hund geschafft ? Sry, hab ich kein Verständnis. "Halbe Halter"... Das sich welche um das Sorgerecht kloppen - ja, OK ...aber den Hund als Belastung sehen . Nein. Ihr werdet seine Belastung sein und er wird euch auch noch vermissen... Erwachsene Menschen , dass ich nicht lache... Eher wenn Kinder, Kinder haben. Im Netz nach trost und ausrede suchen.flüchten, neu machen, Verantwortung vergessen - ihr seid inkompatibel für den Hund geworden. Er muss drunter leiden . Tschüß...
Ich finde deine Antwort zwar etwas krass, aber eigentlich trifft es den Punkt. Das erste, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich Melanies Text gelesen habe, war: Was macht sie mit ihren Kindern, wenn der neue Verlobte mit denen auch nicht zurecht kommt?
 
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Lena
21. Mai 12:38
Ich finde deine Antwort zwar etwas krass, aber eigentlich trifft es den Punkt. Das erste, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich Melanies Text gelesen habe, war: Was macht sie mit ihren Kindern, wenn der neue Verlobte mit denen auch nicht zurecht kommt?
Auch ohne den Verlobten hätte sie das Problem mit der Betreuung…
 
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Elke
21. Mai 12:51
Ich finde deine Antwort zwar etwas krass, aber eigentlich trifft es den Punkt. Das erste, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich Melanies Text gelesen habe, war: Was macht sie mit ihren Kindern, wenn der neue Verlobte mit denen auch nicht zurecht kommt?
🙄
 
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Agnes
21. Mai 13:01
Auch ohne den Verlobten hätte sie das Problem mit der Betreuung…
Das scheint aber vorher funktioniert zu haben.
 
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Lena
21. Mai 13:07
Das scheint aber vorher funktioniert zu haben.
Der Exmann hat seine Meinung geändert.
 
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Marie
21. Mai 13:08
Ich finde deine Antwort zwar etwas krass, aber eigentlich trifft es den Punkt. Das erste, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich Melanies Text gelesen habe, war: Was macht sie mit ihren Kindern, wenn der neue Verlobte mit denen auch nicht zurecht kommt?
Du findest R L zu krass?
Dann sollte man aber überlegen was man darauf antwortet.
Deine ist auch nicht besser.
Was qualifiziert eigentlich hier so manchen,dich eingeschlossen, so zu urteilen?
Seid ihr Perfektionisten in jeder Lebenslage?
Hier gibt es jede Menge Gutmenschen!! Gut zum Tier!!!gut zum Menschen? Eher nicht !
 
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Agnes
21. Mai 13:19
Du findest R L zu krass? Dann sollte man aber überlegen was man darauf antwortet. Deine ist auch nicht besser. Was qualifiziert eigentlich hier so manchen,dich eingeschlossen, so zu urteilen? Seid ihr Perfektionisten in jeder Lebenslage? Hier gibt es jede Menge Gutmenschen!! Gut zum Tier!!!gut zum Menschen? Eher nicht !
Kein Gutmensch - nur jemand mit Verantwortungsbewusstsein. Wenn ich mir ein Haustier zulege, dann übernehme ich damit die Verantwortung dafür bis zu dessen Lebensende, das sowieso meistens leider viel zu früh kommt.