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Melanie
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Anzahl der Antworten 232
zuletzt 22. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Gisela
20. Mai 20:09
Du haderst nicht mit der Entscheidung, du suchst nach Entschuldigungen. Um ehrlich zu sein, ich find's zum kotzen. Da sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys und nach sieben Jahren vergisst man plötzlich den Hund und seine Bedürfnisse. Geht dann einfach nicht ?!... Ich bin richtig wütend ... Sucht ein zu Hause! Mitleid, dass du dir allein mit der Arbeit vorkommst, kommt von mir nicht. Deinen neuen Partner finde ich noch verwerflicher, als den Hunde-unkompatibelen job deines Ex, der das wohl vorher in der Arbeitszeit wuppen musste - und dir ist fünf Tage die Woche nicht eingefallen, dass zwei Kinder und ein Hund im Haushalt eigentlich fehlen? Trennung ist fies, aber Kinder hat man eigentlich 7tage die Woche...einen Hund sein Leben lang... Hoffentlich passt das mit den Kindern... Und dem Hund ein Leben außerhalb des Irrsinns. "Die Kinder würden ihn vermissen" ...so herzlos - Der Hund verliert alles was er in dieser Welt zuordnen kann ! .... Du bist hier nicht im Familienforum, sondern im Hundeforum. Der Hund wird also abgegeben. Ja, ihr habt alle versagt in eurer Lebensplanung. Und nein, dogsharing wird's meiner Meinung nach nicht richten. Also entweder , du kriegst den Hund artgerecht (!!) eingeplant, oder du lässt es ganz. Sowohl bei der Abgabe artgerecht, als auch, wenn ein Arbeitstag planbar mit dem Hund laufen soll. Es waren eure Entscheidungen, ihr habt euch getrennt und nun ist das dennoch eure Verantwortung. Dafür habe ich kein Mitleid. Es nervt mich viel eher ! Soviele *trennungs- Tiere.... Einzeln hättet ihr das grundsätzlich auch nicht mit einem Hund geschafft ? Sry, hab ich kein Verständnis. "Halbe Halter"... Das sich welche um das Sorgerecht kloppen - ja, OK ...aber den Hund als Belastung sehen . Nein. Ihr werdet seine Belastung sein und er wird euch auch noch vermissen... Erwachsene Menschen , dass ich nicht lache... Eher wenn Kinder, Kinder haben. Im Netz nach trost und ausrede suchen.flüchten, neu machen, Verantwortung vergessen - ihr seid inkompatibel für den Hund geworden. Er muss drunter leiden . Tschüß...
Super Antwort.
Ich bekomme Gänsehaut, dass man nach 7 Jahren seinen Hund weggeben will!
Wann werden wohl die Kinder abgegeben!
 
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Angela
20. Mai 20:21
Hallo Melanie, als erstes würde ich den Mann in den Wind schießen. Vom Hund könnte ich mich niemals trennen! Ich bin auch chronisch krank und habe zeitweise sehr zu kämpfen. Allerdings haben wir unweit einen Hundefreilauf und den nutzen wir 2x in der Woche. Whisky freut sich immer tierisch und hat da Spaß mit seinen Kumpels.Vielleicht findest Du in Deinem Umfeld einen Menschen, der am Tag 2 Stunden mit ihm rausgeht. Ich hatte bei meinem 2. Hund eine Nachbarin, die ihn immer auf ihren täglichen Spaziergang mitgenommen hat. Gibt ihn nicht weg! Such weiter nach einer anderen Möglichkeit. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg! VG aus Flensburg, Angela
 
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Sebbi
21. Mai 07:11
Lass dir von den Leuten hier kein schlechtes Gewissen einreden, Melani.
Wenn du merkst, dass du ihm nicht mehr das geben kannst, was er braucht, ist er in einer passenden Familie vielleicht wirklich besser aufgehoben. Das zu erkennen, ist kein Versagen, sondern eigentlich sehr verantwortungsbewusst.

Man darf ja eines nicht vergessen: Ein Sheltie ist kein Mops, der den ganzen Tag zufrieden auf der Couch verschläft.
Das scheinen hier einige zu übersehen.
Er ist ein hochintelligenter Hütehund mit feinen Antennen. Dass dein Verlobter ihn eigentlich nicht will, ist für so ein sensibles Tier auf Dauer extrem belastend. Hunde spüren diese Ablehnung im Alltag sofort.

Es bringt dem Hund nichts, wenn er nur bleibt, um niemanden traurig zu machen, während er selbst bei euch nur noch als Zeitproblem wahrgenommen wird. Ihn in Hände zu geben, die wieder richtig Zeit und Freude an ihm haben und ihn körperlich und geistig wirklich fordern würden, wäre für ihn die bessere Option.
Wir alle lieben unsere Hunde. Auch für mich wäre es kaum vorstellbar, meinen Sebbi jemals wegzugeben. Aber man kann nie wissen, was die Zukunft bringt. Für den Fall der Fälle haben wir uns schon vor seinem Einzug Gedanken gemacht. Manchmal ist Loslassen der größte Liebesbeweis.
 
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Ina
21. Mai 07:37
Habe jetzt viel mitgelesen, kann mich einigen Meinungen auch anschließen. Für MICH käme eine Abgabe meines Pino's niemals in Frage! Egal, welche Lebensumstände, es sei denn, ICH werde zum Pflegefall. Aber auch da ist schon von Anfang an klar gewesen, sollte Fall X eintreten, geht Pino zu meinem Sohn, der anfangs noch bei uns lebte und vor gut 1Jahr ausgezogen ist. Aber das stand schon fest, bevor Pino hier eingezogen ist, Vorsorge sozusagen. Was mich echt irritiert, hier wird kaum von Liebe gesprochen, für MICH ist Pino nicht "nur" ein Hund, er ist Familienmitglied! Mein Mann hat damals immer gesagt, nach Kenny, es kommt kein Hund mehr ins Haus, zuviel Arbeit, zuviel Dreck. Als Kenny dann gegangen war, hat er endlich begriffen, wie sehr ich einen Weggefährten mit 4 Pfoten für meine Seele und mein Herz brauche! Hätte er das nicht, wäre ich gegangen, denn ohne diese ehrliche Liebe eines Hundes hätte ich nicht mehr sein wollen, und wenn das vom Partner nicht akzeptiert wird, dann passt das für mich nicht, denn der Partner sollte doch wollen, daß es mir psychisch gut geht! Für MICH steht fest, wenn man einen Weg finden möchte, dann findet man ihn auch! LIEBE versetzt Berge! Und ja, manchmal kostet Liebe auch Geld, aber Pino ist mir jeden Euro wert, ich würde ALLES für ihn tun!
Liebe Antje,
Das ist alles richtig was du schreibst, auch für mich käme eine Trennung von meinen Hunden niemals in Frage, ich denke soweit kennst du mich aus der gemeinsamen Gruppe. 😉
Aber wo das Tier nur noch zur Last wird, keiner wirklich Zeit und/ oder Lust hat sich angemessen zu kümmern und ihm gerecht zu werden, und dabei geht es nicht nur um Futter und Gassi gehen, dazu gehört im wesentlichen Zuwendung, artgerechte Beschäftigung, Pflege, Spaß und Freude für - und an dem Hund, so wie es für uns selbstverständlich ist....
... wenn das alles nicht mehr gegeben ist plädiere ich dafür dem Hund eine neue Chance zu geben, dort wo nicht nur seine Grundbedürfnisse erfüllt werden, sondern wo er gewollt und geliebt wird und wo er vor allem genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt.
Das wäre das Beste für den Hund.

Und an dieser Stelle mache ich Melanie definitiv keine Vorwürfe, sie versucht eine Lösung zu finden für den Hund, für sich und für ihre Familie. Und manchmal bedeutet Liebe auch jemanden gehen zu lassen weil es ihm woanders vielleicht besser geht.

Und noch einmal an alle, die sie hier immer wieder auffordern ihren Partner in die Wüste zu schicken, das ist völlig unangemessen und übergriffig, sie sucht nach einer Lösung für ihren Hund, keine Familienberatung.
 
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Antje
21. Mai 08:09
Liebe Antje, Das ist alles richtig was du schreibst, auch für mich käme eine Trennung von meinen Hunden niemals in Frage, ich denke soweit kennst du mich aus der gemeinsamen Gruppe. 😉 Aber wo das Tier nur noch zur Last wird, keiner wirklich Zeit und/ oder Lust hat sich angemessen zu kümmern und ihm gerecht zu werden, und dabei geht es nicht nur um Futter und Gassi gehen, dazu gehört im wesentlichen Zuwendung, artgerechte Beschäftigung, Pflege, Spaß und Freude für - und an dem Hund, so wie es für uns selbstverständlich ist.... ... wenn das alles nicht mehr gegeben ist plädiere ich dafür dem Hund eine neue Chance zu geben, dort wo nicht nur seine Grundbedürfnisse erfüllt werden, sondern wo er gewollt und geliebt wird und wo er vor allem genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt. Das wäre das Beste für den Hund. Und an dieser Stelle mache ich Melanie definitiv keine Vorwürfe, sie versucht eine Lösung zu finden für den Hund, für sich und für ihre Familie. Und manchmal bedeutet Liebe auch jemanden gehen zu lassen weil es ihm woanders vielleicht besser geht. Und noch einmal an alle, die sie hier immer wieder auffordern ihren Partner in die Wüste zu schicken, das ist völlig unangemessen und übergriffig, sie sucht nach einer Lösung für ihren Hund, keine Familienberatung.
Hallo Ina!

Ich kann Deine Sichtweise auch komplett nachvollziehen!

Und ja, ich bin auch dafür, daß es um Liebe und Zuwendung geht! FÜR die Fellnasen selbstverständlich!

Aber ich habe im Anliegen von Melanie nicht einmal das Wort Liebe gelesen!
Sicher ist es verantwortungsbewußter den Hund weiterzuvermitteln, wenn ich ihm nicht mehr gerecht werden kann.

Mich macht es nur unfassbar traurig, denn ICH liebe meinen Pino sooooo sehr, daß ICH mir nicht vorstellen könnte, ihn jemals abzugeben. Klar können Krankheiten einen dazu zwingen, aber, ich denke auch, man sollte sich schon VOR der Aufnahme einer Fellnase bewußt sein, daß es, egal wie alt man ist, irgendwann eine solche Situation geben könnte, da sorge ich doch vor.
ICh habe sogar noch eine 2. Option, auch wenn ich mal durch eine OP für ein paar Wochen nicht verfügbar wäre, dann würde Pino ein Heim auf Zeit bei der Züchterin finden, wir sind im engem Kontakt und befreundet.
Zusätzlich habe ich ein gutes Netzwerk für Akutsituationen.

Ich möchte eigentlich nur damit sagen, daß man sich doch eigentlich schon in "guten" Zeiten darum bemüht, was wäre wenn.

Letztendlich muß Melanie diese Entscheidung selbst treffen, egal was man ihr rät.

Mir ist es nur aufgefallen, egal, was ihr hier für Vorschläge gemacht wurden, sie hat immer ein Gegenargument gebracht.
Sieht für mich leider so aus, als wäre die Entscheidung schon gefallen, dann müßte sie doch hier auch nicht um Rat bitten.
 
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Heike
21. Mai 08:13
Ich hol mir gleich Popcorn. Geht es hier noch um den Hund oder wird hier eine Partnerschaft von Hobbypsychologen analysiert... Schade um den Thread von jemanden der Hilfe sucht.
Das sehe ich auch so. Die Melanie sucht nach Hilfe und wird jetzt überschüttet mit Vorwürfen und ihre Beziehung wird bewertet von Leuten, die die Umstände nicht kennen.
Finde ich unfair, denn sie möchte einfach nur, daß der Hund in gute Hände kommt.
Ich würde meinen Hund auch nicht abgeben, niemals. Aber im Leben können Umstände eintreten, die keiner vorher weiss, Unfall, Krankheit etc.und von einer Sekunde zur Anderen ist das Leben ein ganz anderes.
Vielleicht hofft sie ja auch, hier jemanden zu finden, der den Hund adoptieren möchte.
 
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Silke
21. Mai 08:27
Hallo Ina! Ich kann Deine Sichtweise auch komplett nachvollziehen! Und ja, ich bin auch dafür, daß es um Liebe und Zuwendung geht! FÜR die Fellnasen selbstverständlich! Aber ich habe im Anliegen von Melanie nicht einmal das Wort Liebe gelesen! Sicher ist es verantwortungsbewußter den Hund weiterzuvermitteln, wenn ich ihm nicht mehr gerecht werden kann. Mich macht es nur unfassbar traurig, denn ICH liebe meinen Pino sooooo sehr, daß ICH mir nicht vorstellen könnte, ihn jemals abzugeben. Klar können Krankheiten einen dazu zwingen, aber, ich denke auch, man sollte sich schon VOR der Aufnahme einer Fellnase bewußt sein, daß es, egal wie alt man ist, irgendwann eine solche Situation geben könnte, da sorge ich doch vor. ICh habe sogar noch eine 2. Option, auch wenn ich mal durch eine OP für ein paar Wochen nicht verfügbar wäre, dann würde Pino ein Heim auf Zeit bei der Züchterin finden, wir sind im engem Kontakt und befreundet. Zusätzlich habe ich ein gutes Netzwerk für Akutsituationen. Ich möchte eigentlich nur damit sagen, daß man sich doch eigentlich schon in "guten" Zeiten darum bemüht, was wäre wenn. Letztendlich muß Melanie diese Entscheidung selbst treffen, egal was man ihr rät. Mir ist es nur aufgefallen, egal, was ihr hier für Vorschläge gemacht wurden, sie hat immer ein Gegenargument gebracht. Sieht für mich leider so aus, als wäre die Entscheidung schon gefallen, dann müßte sie doch hier auch nicht um Rat bitten.
Es ist für dich und Pino sicher toll, dass du ihn soooo liebst und alles gut organisiert hast. 👍🏻
Aber hier geht es nicht darum, Melanie um die Ohren zu hauen, wie man selber alles geregelt hat. Sondern um eine ganz andere individuelle Familie und ihre Umstände. Und eigentlich wollte sie doch nur wissen, ob ihr Hund bei einer Abgabe trotzdem glücklich werden kann. Und da ist die Antwort in den meisten Fällen ein klares Ja.
 
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Frauke &
21. Mai 08:46
Ich glaube vielen geht es so wie mir. Ich hab einfach das Gefühl, dass Melanie dabei ist eine Entscheidung zu treffen, die sie irgendwann bitter bereuen wird. Ich fürchte alle werden Verlierer sein. Mit der rosaroten Brille sieht alles immer ganz anders aus.
Davor möchte man sie, die Kinder und den Hund gerne schützen.
Ich denke auch, dass ihre Entscheidung im Prinzip schon feststeht. Aber vielleicht ist da noch ein Rest an Zweifel. Und man möchte sie bitten alles nochmal in Ruhe zu überdenken.
 
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Ina
21. Mai 08:58
Hallo Ina! Ich kann Deine Sichtweise auch komplett nachvollziehen! Und ja, ich bin auch dafür, daß es um Liebe und Zuwendung geht! FÜR die Fellnasen selbstverständlich! Aber ich habe im Anliegen von Melanie nicht einmal das Wort Liebe gelesen! Sicher ist es verantwortungsbewußter den Hund weiterzuvermitteln, wenn ich ihm nicht mehr gerecht werden kann. Mich macht es nur unfassbar traurig, denn ICH liebe meinen Pino sooooo sehr, daß ICH mir nicht vorstellen könnte, ihn jemals abzugeben. Klar können Krankheiten einen dazu zwingen, aber, ich denke auch, man sollte sich schon VOR der Aufnahme einer Fellnase bewußt sein, daß es, egal wie alt man ist, irgendwann eine solche Situation geben könnte, da sorge ich doch vor. ICh habe sogar noch eine 2. Option, auch wenn ich mal durch eine OP für ein paar Wochen nicht verfügbar wäre, dann würde Pino ein Heim auf Zeit bei der Züchterin finden, wir sind im engem Kontakt und befreundet. Zusätzlich habe ich ein gutes Netzwerk für Akutsituationen. Ich möchte eigentlich nur damit sagen, daß man sich doch eigentlich schon in "guten" Zeiten darum bemüht, was wäre wenn. Letztendlich muß Melanie diese Entscheidung selbst treffen, egal was man ihr rät. Mir ist es nur aufgefallen, egal, was ihr hier für Vorschläge gemacht wurden, sie hat immer ein Gegenargument gebracht. Sieht für mich leider so aus, als wäre die Entscheidung schon gefallen, dann müßte sie doch hier auch nicht um Rat bitten.
Ja, nur für VOR der Aufnahme über alles nachdenken, dafür ist es nun zu spät.
Und ich denke wenn ihr die Entscheidung so leicht fallen würde hätte sie hier sicher nicht nachgefragt, oder den Thread nach den ersten unverschämten Kommentaren gelöscht....

Weißt du, ich sehe hier in meinem Umfeld einige Hundebesitzer die mit ihren Lieblingen zwei, vielleicht drei mal am Tag zehn Minuten um den Block laufen. Den Rest des Tages verbringt der Hund in seinem "doch so kuscheligen" Körbchen. Wenn er Glück hat gibt es einen Balkon oder vielleicht sogar ein kleines Stück Rasen hinter dem Haus, und alle paar Wochen, wenn das Wetter passt und man gerade nichts besseres zu tun hat, wird sogar mal eine halbe Stunde spazieren gegangen, durchs Dorf natürlich, man möchte sich ja auch mal mit jemandem unterhalten.
Und dann heißt es der Hund schläft sowieso den ganzen Tag,.... Ja, was soll er sonst auch machen, wenn er nicht krank ist hat er schlicht und einfach aufgegeben.
Ob die Leute keine Zeit oder keine Lust haben kann ich nicht beurteilen, aber mir tun diese Hunde einfach sooo leid. Ist das ein erfülltes Hundeleben ?
Nein!

Melanie's Hund ist 7 Jahre, er kann noch genauso viele Jahre vor sich haben, ich wünsche ihm, daß ihm das Schicksal dieser vielen "Sofahunde"erspart bleibt und er ein Zuhause findet wo er genügend ausgelastet wird und wirklich Hund sein darf, mit viel Beschäftigung bei Menschen die genügend Zeit für ihn haben.

Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn ich mal zwei/drei Tage krank bin, dann kommt mein Sohn und läuft mit den Hunden damit sie nicht den ganzen Tag in der Wohnung rumliegen müssen .....
 
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Sonja
21. Mai 09:04
Es liest sich für mich so, als hättest du innerlich eigentlich schon eine Richtung eingeschlagen, auch wenn die Entscheidung natürlich unglaublich schwer ist. Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen …. gerade weil es hier nicht nur um Organisation, sondern auch um emotionale Bindungen geht, bei dir, den Kindern und natürlich dem Hund….

Ich persönlich stecke nicht in deiner Situation und kann daher nicht beurteilen, was für alle Beteiligten das Beste wäre. Das wird hier aber auch NIEMAND können, außer dir…
Aus Hundesicht ist vermutlich vor allem wichtig, dass er möglichst stabil und verlässlich leben kann und nicht dauerhaft zwischen vielen verschiedenen Betreuungsmodellen hin- und herwechselt.

Am Ende wird es wahrscheinlich darum gehen, welches Szenario für ihn die meiste Ruhe und Konstanz bedeutet … auch wenn sich keine der Optionen wirklich leicht anfühlt.