Liebe Antje,
Das ist alles richtig was du schreibst, auch für mich käme eine Trennung von meinen Hunden niemals in Frage, ich denke soweit kennst du mich aus der gemeinsamen Gruppe. 😉
Aber wo das Tier nur noch zur Last wird, keiner wirklich Zeit und/ oder Lust hat sich angemessen zu kümmern und ihm gerecht zu werden, und dabei geht es nicht nur um Futter und Gassi gehen, dazu gehört im wesentlichen Zuwendung, artgerechte Beschäftigung, Pflege, Spaß und Freude für - und an dem Hund, so wie es für uns selbstverständlich ist....
... wenn das alles nicht mehr gegeben ist plädiere ich dafür dem Hund eine neue Chance zu geben, dort wo nicht nur seine Grundbedürfnisse erfüllt werden, sondern wo er gewollt und geliebt wird und wo er vor allem genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt.
Das wäre das Beste für den Hund.
Und an dieser Stelle mache ich Melanie definitiv keine Vorwürfe, sie versucht eine Lösung zu finden für den Hund, für sich und für ihre Familie. Und manchmal bedeutet Liebe auch jemanden gehen zu lassen weil es ihm woanders vielleicht besser geht.
Und noch einmal an alle, die sie hier immer wieder auffordern ihren Partner in die Wüste zu schicken, das ist völlig unangemessen und übergriffig, sie sucht nach einer Lösung für ihren Hund, keine Familienberatung.
Hallo Ina!
Ich kann Deine Sichtweise auch komplett nachvollziehen!
Und ja, ich bin auch dafür, daß es um Liebe und Zuwendung geht! FÜR die Fellnasen selbstverständlich!
Aber ich habe im Anliegen von Melanie nicht einmal das Wort Liebe gelesen!
Sicher ist es verantwortungsbewußter den Hund weiterzuvermitteln, wenn ich ihm nicht mehr gerecht werden kann.
Mich macht es nur unfassbar traurig, denn ICH liebe meinen Pino sooooo sehr, daß ICH mir nicht vorstellen könnte, ihn jemals abzugeben. Klar können Krankheiten einen dazu zwingen, aber, ich denke auch, man sollte sich schon VOR der Aufnahme einer Fellnase bewußt sein, daß es, egal wie alt man ist, irgendwann eine solche Situation geben könnte, da sorge ich doch vor.
ICh habe sogar noch eine 2. Option, auch wenn ich mal durch eine OP für ein paar Wochen nicht verfügbar wäre, dann würde Pino ein Heim auf Zeit bei der Züchterin finden, wir sind im engem Kontakt und befreundet.
Zusätzlich habe ich ein gutes Netzwerk für Akutsituationen.
Ich möchte eigentlich nur damit sagen, daß man sich doch eigentlich schon in "guten" Zeiten darum bemüht, was wäre wenn.
Letztendlich muß Melanie diese Entscheidung selbst treffen, egal was man ihr rät.
Mir ist es nur aufgefallen, egal, was ihr hier für Vorschläge gemacht wurden, sie hat immer ein Gegenargument gebracht.
Sieht für mich leider so aus, als wäre die Entscheidung schon gefallen, dann müßte sie doch hier auch nicht um Rat bitten.