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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Ingo
11. Juni 05:34
Dankbarkeit bei einem Hund zu bemerken finde ich schon wieder bemerkenswert. Jedenfalls in dem Kontext. Hunde, die aus dem Ausland gerettet werden, sind nicht dankbar. Das erwarten Menschen immer, aber so ist es nicht. Es sind einfach nur Hunde mit ihren jeweiligen Erfahrungen und Eigenheiten. Aber kein Hund wird sich nett benehmen, weil er dankbar ist, dass man ihn aus dem Zwinger gerettet hat. Stattdessen zeigen Hunde unter Umständen tiefe Zuneigung durch Loyalität, Vertrauen und Bindung, was wir oft als Dankbarkeit interpretieren.
Hunde aus dem Ausland sind ganz bestimmt nicht dankbar. Diese Hunde haben ein ganz anderes Leben hinter sich und auch nicht immer gute Erfahrungen mit Menschen. Auffällig werden sie oft, wenn ein ausgeprägter Wach und Schutztrieb vorhanden ist. Hinzu kommt, dass sie nicht sozialisiert sind, wie auch. Aber sie können auch ganz tolle werden. Dazu gehört aber Zeit, Geduld, Verständnis und Können. Ähnlich wie bei einem Rassehund, der wegen Überforderung im Tierschutz gelandet ist.

Leute, die einen nicht einfachen Hund aus Überforderung zurückgegeben, sollten auch für die Kosten/Unterhalt aufkommen. Ein Hund ist immer noch ein Lebewesen, welches man nicht einfach ausprobiert. Was ich von solchen Leuten halte, schreibe ich jetzt lieber nicht. Man sollte sich schon vorher Gedanken machen und bei der Auswahl nicht von der Wand bis zur Tapete denken.
 
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Carola
11. Juni 05:45
alle hunde jagen und laufen.. jeder gesunde entlaufene hund ist prinzipiell in der lage, zu überleben und sich seine nahrung zu erjagen.. nur weil man hunden das jagen als spaß unter aufsicht abtrainieren KANN, heißt das nicht, dass sie es nicht machen würden, wenn sie auf sich allein gestellt wären. und beispiele von individuen, die ihren rassebeschreibungs- eigenschaften nicht entsprechen gibts zuhauf. der jagdhund jagt - KLAR! aber die winzigen begleit-mode-zwerghunde halt auch. auch wenn wir das gern anders hätten.
Natürlich ist grundsätzlich jeder Hund ein Jäger, denn sein Urvater ist der Wolf und das ist nun mal einer der besten und erfolgreichsten Jäger!
In den vielen tausenden von Jahren in denen Hunde bei Menschen sind wurden sie aber für unterschiedliche Zwecke verwendet und auch gezüchtet.
Es ist eben ein Unterschied ob ich einen Hütehund habe, einen territorialen Wachhund oder einen Hetz- und Sicht Jäger, einen Jäger der in die Bauten von Tieren hineingeht wie der Dackel oder aber einen Ratten und Mäusejäger.
Das alles hat aber nichts mit dem Charakter eines Hundes zu tun.
Und so gerne man es heute möchte und um sich die Anschaffung von völlig unpassenden Hunden zu rechtfertigen wird dann eine Studie gemacht in der lediglich die Halter befragt werden und in der festgestellt werden dass das Hunde gibt die heulen und hunde die bellen oder dass sie als Welpen so schön miteinander spielen was alles nichts über den Charakter und schon gar nicht Rasse Eigenschaften aussagt.
Natürlich entspricht nicht jeder Rassehund zu 100% der Beschreibung- wie auch? Schließlich sind sie auch noch Individuen mit unterschiedlichem Charakter.
Dennoch verhält sich selbst ein Hütehund auch wenn er nicht zum Hüten geeignet ist immer noch wie ein Hütehund denn er wird immer abducken er wird immer beobachten und er wird immer in enger Zusammenarbeit mit dem Menschen arbeiten-was auch immer er tut.
Ein Dackel der auf selbstständiges Handeln gezüchtet wird/ wurde wird sich völlig anders verhalten.
Ein Herdenschutzhund dessen Eigenschaft die Eigenständigkeit ist wird niemals zum Sichtjäger schon weil seine körperliche Ausstattung das nicht hergibt und auch seine Eigenschaften überhaupt dazu passen.
Ein Wachhund wie beispielsweise der deutsche spitz wird sich immer einen strategischen günstigen Punkt Suchen und alles genau beobachten und jede Bewegung und Veränderung melden ebenso wird er eifrig Ratten und Mäuse jagen aber nicht zum Hetzjäger.
Abgesehen von Größe-denn es ist ein Unterschied ob ich einen 6 kg oder einen 60 kg Hund habe- muss man bei der Arbeit mit diesen Hunden genau diese Rasse Eigenschaften berücksichtigen sonst wird man krachend scheitern.
Das alles hat aber nichts mit dem Charakter eines Hundes zu tun. Dann trotz dieser Eigenschaften gibt es völlig unterschiedliche Charaktere und man darf Charakter nicht mit Rasse Eigenschaft verwechseln.
Diese Studie bzw deren Auslegung passt einfach in die heutige Zeit in der biologische Tatsachen schlicht geleugnet werden, was riesiges Elend verursacht!
 
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Carola
11. Juni 05:54
Hunde aus dem Ausland sind ganz bestimmt nicht dankbar. Diese Hunde haben ein ganz anderes Leben hinter sich und auch nicht immer gute Erfahrungen mit Menschen. Auffällig werden sie oft, wenn ein ausgeprägter Wach und Schutztrieb vorhanden ist. Hinzu kommt, dass sie nicht sozialisiert sind, wie auch. Aber sie können auch ganz tolle werden. Dazu gehört aber Zeit, Geduld, Verständnis und Können. Ähnlich wie bei einem Rassehund, der wegen Überforderung im Tierschutz gelandet ist. Leute, die einen nicht einfachen Hund aus Überforderung zurückgegeben, sollten auch für die Kosten/Unterhalt aufkommen. Ein Hund ist immer noch ein Lebewesen, welches man nicht einfach ausprobiert. Was ich von solchen Leuten halte, schreibe ich jetzt lieber nicht. Man sollte sich schon vorher Gedanken machen und bei der Auswahl nicht von der Wand bis zur Tapete denken.
Man kann ja nicht sagen dass Hunde die jetzt aus irgendwelchen anderen Ländern kommen nicht sozialisiert sind. Sie sind sozialisiert und zwar auf die Umwelt in der sie gelebt haben. Der Hund als Opportunist passt sich immer den Gegebenheiten an und verhält sich so wie es für ihn am günstigsten ist.
Dann werden diese Hunde in eine völlig andere Welt verfrachtet die sie weder kennen noch gelernt haben. Manche können sich besser anpassen und andere schlechter. Das sollte einem bewusst sein wenn man einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte oder auch bekannter Vorgeschichte(macht das leichter) zu sich nimmt.
Von Dankbarkeit zu reden ist natürlich kompletter Quatsch denn für Dankbarkeit bräuchte der Hund einen menschlichen moralkompass-den hat er aber nicht weil es ein Hund ist.
 
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Ingo
11. Juni 06:04
Man kann ja nicht sagen dass Hunde die jetzt aus irgendwelchen anderen Ländern kommen nicht sozialisiert sind. Sie sind sozialisiert und zwar auf die Umwelt in der sie gelebt haben. Der Hund als Opportunist passt sich immer den Gegebenheiten an und verhält sich so wie es für ihn am günstigsten ist. Dann werden diese Hunde in eine völlig andere Welt verfrachtet die sie weder kennen noch gelernt haben. Manche können sich besser anpassen und andere schlechter. Das sollte einem bewusst sein wenn man einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte oder auch bekannter Vorgeschichte(macht das leichter) zu sich nimmt. Von Dankbarkeit zu reden ist natürlich kompletter Quatsch denn für Dankbarkeit bräuchte der Hund einen menschlichen moralkompass-den hat er aber nicht weil es ein Hund ist.
Für unsere Gesellschaft nicht sozialisiert. Wenn ich so einen Hund zu mir nehme, stelle ich sein ganzes vorheriges Leben infrage. Sollte eigentlich klar sein, dass es länger dauern kann. Mein Hund kann dafür aber auch andere Hunde sehr gut lesen und einschätzen.
 
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Carola
11. Juni 06:07
Für unsere Gesellschaft nicht sozialisiert. Wenn ich so einen Hund zu mir nehme, stelle ich sein ganzes vorheriges Leben infrage. Sollte eigentlich klar sein, dass es länger dauern kann. Mein Hund kann dafür aber auch andere Hunde sehr gut lesen und einschätzen.
Da gebe ich dir Recht aber leider ist es nicht immer so. Da wird aus Mitleid ein Hund "adoptiert", dann wird Dankbarkeit erwartet und es wird sich gewundert dass das Ganze vor die Wand läuft.
Statt Mitleid und dem Willen die Welt zu retten sollte eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und des Hundes sowie der Umgebung die ausschlaggebenden Faktoren sein. Dann funktioniert das auch in der Regel
 
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Ingo
11. Juni 06:21
Da gebe ich dir Recht aber leider ist es nicht immer so. Da wird aus Mitleid ein Hund "adoptiert", dann wird Dankbarkeit erwartet und es wird sich gewundert dass das Ganze vor die Wand läuft. Statt Mitleid und dem Willen die Welt zu retten sollte eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und des Hundes sowie der Umgebung die ausschlaggebenden Faktoren sein. Dann funktioniert das auch in der Regel
Ich würde nie auf die Gedanken kommen, einen Hund zu nehmen, der unpassend für mich ist. Ein Hund, der seine Eigenschaften in Maßen nicht ausleben kann. Wäre ich dann mit dem Hund unzufrieden, wäre es kein Mensch/Hund Team.

Ein Hund, der von den Eigenschaften zu mir passt, hat viel mehr Freiheiten und darf Hund sein. Natürlich mit Grenzen.
 
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Karin
11. Juni 06:53
Hunde aus dem Ausland sind ganz bestimmt nicht dankbar. Diese Hunde haben ein ganz anderes Leben hinter sich und auch nicht immer gute Erfahrungen mit Menschen. Auffällig werden sie oft, wenn ein ausgeprägter Wach und Schutztrieb vorhanden ist. Hinzu kommt, dass sie nicht sozialisiert sind, wie auch. Aber sie können auch ganz tolle werden. Dazu gehört aber Zeit, Geduld, Verständnis und Können. Ähnlich wie bei einem Rassehund, der wegen Überforderung im Tierschutz gelandet ist. Leute, die einen nicht einfachen Hund aus Überforderung zurückgegeben, sollten auch für die Kosten/Unterhalt aufkommen. Ein Hund ist immer noch ein Lebewesen, welches man nicht einfach ausprobiert. Was ich von solchen Leuten halte, schreibe ich jetzt lieber nicht. Man sollte sich schon vorher Gedanken machen und bei der Auswahl nicht von der Wand bis zur Tapete denken.
ja, das ist ein klassisches tatsächliches beispiel für schädliche vermenschlichung.

dem hund moralische motive wie dankbarkeit oder schuldbewusstsein, etc. insbesondere für begebenheiten die länger in der vergangenheit liegen, zu unterstellen, die er nach stand unserer wissenschaft, gar nicht empfinden KANN.

sie können vieles nach neueren erkenntnissen sogar eifersüchtig sein, aber das eben nicht.

und dann zu erwarten oder dann eben zu bestrafen, wenn der hund sich moralisch aus menschlicher sicht nicht "angemessen" verhält.

der hund hat KEINE CHANCE zu begreifen, was er falsch gemacht hat, warum ihm mit tadel, strafe oder auch nur kühlem verhalten oder entäuschung, begegnet wird.

wie eben "fehlende dankbarkeit" von tsh oder reue nach wohnungsverwüstung, urinieren drinnen.. stunden danach, wenn der besitzer heimkommt.

an was viele klassisch bei vermenschlichung so denken - füttern vom tisch und schlafen im selben bett zb. sind meist völlig unproblematisch, dafür haben die ein konzept, wie und was ok ist, da das nah an den natürlichen verhaltensweisen (wolfsrudel etc.) dran ist.
 
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Yvonne
11. Juni 07:21
Hunde aus dem Ausland sind ganz bestimmt nicht dankbar. Diese Hunde haben ein ganz anderes Leben hinter sich und auch nicht immer gute Erfahrungen mit Menschen. Auffällig werden sie oft, wenn ein ausgeprägter Wach und Schutztrieb vorhanden ist. Hinzu kommt, dass sie nicht sozialisiert sind, wie auch. Aber sie können auch ganz tolle werden. Dazu gehört aber Zeit, Geduld, Verständnis und Können. Ähnlich wie bei einem Rassehund, der wegen Überforderung im Tierschutz gelandet ist. Leute, die einen nicht einfachen Hund aus Überforderung zurückgegeben, sollten auch für die Kosten/Unterhalt aufkommen. Ein Hund ist immer noch ein Lebewesen, welches man nicht einfach ausprobiert. Was ich von solchen Leuten halte, schreibe ich jetzt lieber nicht. Man sollte sich schon vorher Gedanken machen und bei der Auswahl nicht von der Wand bis zur Tapete denken.
Deinem zweiten Absatz kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen.
Das ist ja hier das angesprochene Problem, dass man eben vorher nicht genau wissen kann, welches Paket der ausgesuchte Hund wirklich auspackt, wenn er denn mal „angekommen“ ist.
Man kann nicht jeden Menschen unterstellen bei denen es scheitert, dass die sich die Anschaffung des jeweiligen Hundes (egal ob vom Züchter oder ATS) nicht gut überlegt haben.

Manchmal wäre es mir persönlich sogar lieber, weil besser für die Menschen UND vor allem für den Hund, wenn manche ihre Hunde abgeben würden.
Denn die Angst zuzugeben, dass es nicht funktionieren wird und das Festhalten an etwas, von dem man eigentlich weiß, dass es so nie funktionieren wird, das schafft nur Leid und Stress für alle. Für den Menschen und den Hund.
Das ist definitiv auch nicht gesund.
 
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Ingo
11. Juni 07:42
Deinem zweiten Absatz kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Das ist ja hier das angesprochene Problem, dass man eben vorher nicht genau wissen kann, welches Paket der ausgesuchte Hund wirklich auspackt, wenn er denn mal „angekommen“ ist. Man kann nicht jeden Menschen unterstellen bei denen es scheitert, dass die sich die Anschaffung des jeweiligen Hundes (egal ob vom Züchter oder ATS) nicht gut überlegt haben. Manchmal wäre es mir persönlich sogar lieber, weil besser für die Menschen UND vor allem für den Hund, wenn manche ihre Hunde abgeben würden. Denn die Angst zuzugeben, dass es nicht funktionieren wird und das Festhalten an etwas, von dem man eigentlich weiß, dass es so nie funktionieren wird, das schafft nur Leid und Stress für alle. Für den Menschen und den Hund. Das ist definitiv auch nicht gesund.
Wenn ich mich für eine Hunderasse entscheide, muss ich davon ausgehen, dass diese Eigenschaften in der Regel auch erfüllt werden. Es gibt wirklich frei verfügbare und seriöse Beschreibungen von Hunderassen im Internet. Zusätzlich kann ich mich beim Züchter über die Elterntiere erkundigen und den Züchter fragen, worauf er bei der Zucht Wert legt.

Wenn mir ein Tierheim oder Verein keine Informationen zu dem Hund geben kann, wäre mein Interesse sofort beendet. Mir hat man im Tierheim schon mal gesagt, dass sie dazu verpflichtet sind, über alles zu dem Hund zu informieren.
 
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Kirsten
11. Juni 07:56
Wenn ich mich für eine Hunderasse entscheide, muss ich davon ausgehen, dass diese Eigenschaften in der Regel auch erfüllt werden. Es gibt wirklich frei verfügbare und seriöse Beschreibungen von Hunderassen im Internet. Zusätzlich kann ich mich beim Züchter über die Elterntiere erkundigen und den Züchter fragen, worauf er bei der Zucht Wert legt. Wenn mir ein Tierheim oder Verein keine Informationen zu dem Hund geben kann, wäre mein Interesse sofort beendet. Mir hat man im Tierheim schon mal gesagt, dass sie dazu verpflichtet sind, über alles zu dem Hund zu informieren.
Eigentlich alle Lagottis, die ich bisher kennengelernt habe, sind begeisterte Jäger 😄 (Quelle: VDH)