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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Karin
10. Juni 17:50
als wären Herdenschutzhunde die Ausgeburt der Hölle. 😅
meine ist ein lämmchen.
 
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Nathalie
10. Juni 18:02
Genau das ist es die Hunde sind schlecht oder gar nicht sozialisiert und haben evtl auch schlecht Erfahrungen mit Menschen gemacht. Wenn sich das jemand zutraut und das Risiko eingehen will gerade mit Kindern ist das ok solange sonst niemand gefährdet wird für mich wäre das keine Option.
Meine Hündin war 6 Monate als ich sie adoptiert hatte. Sie war schlecht sozialisiert und kannte nicht viel ..... Männer & Kinder hatten ihr Angst gemacht, vor größeren Menschengruppen hatte sie Angst , Auto fahren war auch schwierig.....
Sie musste alles lernen was andere Hunde vom Züchter schon kannten... Es war viel Arbeit und Training oft gab es Schritte zurück.....
Heute nach 3,5 Jahren merkt man davon nichts mehr . Sie ist super sozial , läuft im Freilauf ohne das sie jagt ( obwohl in ihr 32 % Dackel steckt)
Oft treffe ich andere Hundebesitzer, die sie von Anfang an kennen und die sagen dann , das,sie sich toll entwickelt hat und man merkt gar nicht mehr wo sie herkommt..... Du kannst stolz auf euch sein ,das ihr es geschafft habt.

Ich habe aber auch oft dumme Sprüche zu hören bekommen , wie z b bist du bescheuert einen Tierschutzhund zu adoptieren .... oder diesen eh alle gestört....

Ich habe es mir zugetraut und ich würde es wieder tun...
 
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Karin
10. Juni 18:04
Ich meine, auch bei Rassehunden kann man sich nicht auf die in den Rassebeschreibungen vorgegebenen Eigenschaften verlassen. Man weiß, wie der Hund aussehen wird, die Endgröße und Gewicht in einem engen Rahmen und die Veranlagung zu bestimmten Verhaltensmerkmalen (Jagdtrieb, Arbeitswille, Lauffreudigkeit, Aggressionsneigung…) Ob diese Veranlagung aber beim ausgewählten Welpen tatsächlich hervortritt ist auch ein Glücksspiel, wobei der Charakter und die Art der Elterntiere, die Aufzucht im Welpenalter (Sozialisierung, Auseinandersetzung mit Umweltreizen…) und auch die eigene weitere Haltung des Hundes im neuen zuhause mit Erziehung, Ernährung, Kontakten… eine große Rolle spielt. Es ist ja nicht so, dass ich mir eine Rassebeschreibung durchlese und egal was ich oder der Züchter mit dem Hund anstelle, entspricht er später von seinem Verhalten und Charakter her dieser Rassebeschreibung 🤷🏼‍♀️ Es gibt sicher Tendenzen, wenn ich einen Mischling habe aus bekannten Rassen der Elterntiere, habe ich diese Tendenzen auch, habe ich einen Mischling mit völlig unbekannter Rassenmischung ist die Wundertüte am größten, aber auch da kann ja mit guter Haltung und Erziehung vieles erreicht werden. Perfekte Hunde gibt es eh nur wenige, mir reicht es, wenn die Alltagstauglichkeit erfüllt ist und keine massiven Probleme auftreten. Leider scheitert es ja bei vielen Haltern schon dabei, die passende Größe / Gewicht für die eigene Lebenssituation (Alter, Wohngegenenheiten, Kraft, Ausdauer, Kondition) aus dem Angebot der Hunde herauszuwählen.
soweit ich weiß bestimmt die RASSE etwa 10% des charakters des hundes...

bisschen genauer wirds, wenn man die zuchtlinie/elterntiere etc. mit einbezieht.

biologisch gesehen gibts keine rasse. alle rassehunde sind mischlinge...

klar werden über lange zeit gewisse eigenschaften ausgewählt und gekreuzt, aber über 10.000 jahre kommt man dann von den eigenschaften des wolfes zum menschenangepassten haushund, der immer noch jagt^^..selbst wenn man die elterntiere kennt, ist jeder welpe ein zufallscharakter..

hast du den selben charakter wie deine mutter oder deine schwester?
 
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Carola
10. Juni 18:09
soweit ich weiß bestimmt die RASSE etwa 10% des charakters des hundes... bisschen genauer wirds, wenn man die zuchtlinie/elterntiere etc. mit einbezieht. biologisch gesehen gibts keine rasse. alle rassehunde sind mischlinge... klar werden über lange zeit gewisse eigenschaften ausgewählt und gekreuzt, aber über 10.000 jahre kommt man dann von den eigenschaften des wolfes zum menschenangepassten haushund, der immer noch jagt^^..selbst wenn man die elterntiere kennt, ist jeder welpe ein zufallscharakter.. hast du den selben charakter wie deine mutter oder deine schwester?
Bestimmte Fähigkeiten und/oder Veranlagungen sind nun mal in vielen Fällen rassebedingt. Was das jetzt aber mit Charakter zu tun haben soll verstehe ich nicht. Trotz Rasse hat doch jeder Hund seinen eigenen Charakter. Meine Hunde sind Schwestern der gleichen Rasse und haben auch sehr ähnliche Veranlagungen aber völlig unterschiedliche Charaktere.
Schließlich ist auch ein Rassehund ein Individuum. Wir als Menschen sind ja auch nicht wie unsere Geschwister oder unsere Eltern.
 
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Karin
10. Juni 18:18
Bestimmte Fähigkeiten und/oder Veranlagungen sind nun mal in vielen Fällen rassebedingt. Was das jetzt aber mit Charakter zu tun haben soll verstehe ich nicht. Trotz Rasse hat doch jeder Hund seinen eigenen Charakter. Meine Hunde sind Schwestern der gleichen Rasse und haben auch sehr ähnliche Veranlagungen aber völlig unterschiedliche Charaktere. Schließlich ist auch ein Rassehund ein Individuum. Wir als Menschen sind ja auch nicht wie unsere Geschwister oder unsere Eltern.
der charakter schießt rassetypische eigenschaften mit ein.

nur selten sind verhaltensweisen signifikant bei individuen gehörig zu einer speziellen rasse stärker ausgeprägt. kein verhalten betrifft nur eine bestimmte rasse.

das rassedenken mit den klaren eigenschaften ist hauptsächlich eines: ein widerlegtes VORURTEIL!

gibt verschiedene untersuchungen und artikel darüber, hier wäre einer:

https://science.orf.at/stories/3212827/
 
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Carola
10. Juni 18:28
der charakter schießt rassetypische eigenschaften mit ein. nur selten sind verhaltensweisen signifikant bei individuen gehörig zu einer speziellen rasse stärker ausgeprägt. kein verhalten betrifft nur eine bestimmte rasse. das rassedenken mit den klaren eigenschaften ist hauptsächlich eines: ein widerlegtes VORURTEIL! gibt verschiedene untersuchungen und artikel darüber, hier wäre einer: https://science.orf.at/stories/3212827/
Genau es spielt überhaupt keine Rolle man holt sich den Hund der einem gerade gefällt schließlich ist ein Malinois ein Schoßhund der damit zufrieden ist dass man einmal am Tag mit ihm um den Block läuft. Aus dem Dackel wird mit Sicherheit ein klasse Hütehund und so weiter und so weiter! Diese Theorie finde ich mehr als gefährlich und sie verursacht unglaubliches Leid für Hunde!
Da holen sich Leute völlig unpassende Hunde weil sie sich einbilden mit Erziehung gewöhnt man dem Hütehund einfach mal das Hüten ab, dem Dackel das Jagen, und die Hunde werden nicht ihren Ansprüchen und ihrer Veranlagung gerecht gehalten.
Das gleiche gilt natürlich auch für Mischlinge ein Malinois Schäferhund Mischling ist eine ganz andere Hausnummer als ein Mischung zwischen Malteser und Bichon frise
 
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Nathalie
10. Juni 18:31
der charakter schießt rassetypische eigenschaften mit ein. nur selten sind verhaltensweisen signifikant bei individuen gehörig zu einer speziellen rasse stärker ausgeprägt. kein verhalten betrifft nur eine bestimmte rasse. das rassedenken mit den klaren eigenschaften ist hauptsächlich eines: ein widerlegtes VORURTEIL! gibt verschiedene untersuchungen und artikel darüber, hier wäre einer: https://science.orf.at/stories/3212827/
Ein Border ist ein Hütehund, der unter anderen Schafsherden zusammen hält .... Hüten ist rassetypisch ,das gleiche wie bei einem Malinois ,Aussie .....
Was hat hüten mit dem Charakter zu tun ?
Oder ein Dackel der in bauten läuft um einen Fuchs oder Kaninchen raus zutreiben ,das hat auch nichts mit dem Charakter zu tun .
Dackel wurden dafür gezüchtet....

Es gibt Hunde die sind vorsichtig und beobachten erstmal, dann gibt es welche die sind eher mutig ....
Ein Charakter sagt nichts über rassebedingte Eigenschaften aus.
 
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Katrin
10. Juni 18:35
der charakter schießt rassetypische eigenschaften mit ein. nur selten sind verhaltensweisen signifikant bei individuen gehörig zu einer speziellen rasse stärker ausgeprägt. kein verhalten betrifft nur eine bestimmte rasse. das rassedenken mit den klaren eigenschaften ist hauptsächlich eines: ein widerlegtes VORURTEIL! gibt verschiedene untersuchungen und artikel darüber, hier wäre einer: https://science.orf.at/stories/3212827/
Ergänzung:
Kritikpunkte an der Studie

Hundeverhalten unabhängig von der Rasse? Forscher reagieren auf Kontroverse und irreführende Medienberichterstattung – OneResearch https://share.google/G2yiYR47PmKuDueTa
 
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Nathalie
10. Juni 18:35
Genau es spielt überhaupt keine Rolle man holt sich den Hund der einem gerade gefällt schließlich ist ein Malinois ein Schoßhund der damit zufrieden ist dass man einmal am Tag mit ihm um den Block läuft. Aus dem Dackel wird mit Sicherheit ein klasse Hütehund und so weiter und so weiter! Diese Theorie finde ich mehr als gefährlich und sie verursacht unglaubliches Leid für Hunde! Da holen sich Leute völlig unpassende Hunde weil sie sich einbilden mit Erziehung gewöhnt man dem Hütehund einfach mal das Hüten ab, dem Dackel das Jagen, und die Hunde werden nicht ihren Ansprüchen und ihrer Veranlagung gerecht gehalten. Das gleiche gilt natürlich auch für Mischlinge ein Malinois Schäferhund Mischling ist eine ganz andere Hausnummer als ein Mischung zwischen Malteser und Bichon frise
Danke Carola ähnlich hatte ich es auch geschrieben .... 😁
Leni ist eine Mischung aus Hütehund und Jagdhund.( Dackel,Pekinese,Malinois) Ich habe beides .....
 
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Nathalie
10. Juni 18:39
der charakter schießt rassetypische eigenschaften mit ein. nur selten sind verhaltensweisen signifikant bei individuen gehörig zu einer speziellen rasse stärker ausgeprägt. kein verhalten betrifft nur eine bestimmte rasse. das rassedenken mit den klaren eigenschaften ist hauptsächlich eines: ein widerlegtes VORURTEIL! gibt verschiedene untersuchungen und artikel darüber, hier wäre einer: https://science.orf.at/stories/3212827/
Du schreibst es rassedenken ist ein Vorurteil das widerlegt wird .
Zeig mir mal ein Dackel der nicht jagt, Windhund der nicht rennen will