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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Juli
9. Juni 19:19
Im Prinzip geht es mir um die Doppelmoral einerseits zu sagen schaut genau was zu euch passt und andererseits Hunde aus dem Tierschutz vermitteln mit unbekannter Vergangenheit. Zu sagen lauft auf keinen Fall bei Kleinanzeigen und wenn ich da reinschaue sind 90% Hunde aus dem ATS.
Ich sehe da keine Doppelmoral. Bei seriösen Organisationen oder Tierheimen vor Ort wird man auch gut beraten und u.a. genauestens befragt.
Ich weiß auch nicht, warum die ganze Zeit immer wieder Herdenschutzhunde bzw. Jagdhunde herangezogen werden. Lizzy ist weder das eine noch das andere, übrigens auch keiner von den anderen Hunden, die damals im Tierheim waren.
Übrigens ist Lizzy ein Hund, der keine großen Baustellen mitbrachte, sie war lediglich schnell verunsichert und etwas ängstlich, was sich mit der Zeit aber erledigte.
Meine Schwester hingegen hat eine reinrassige Schäferhündin (mit Papieren), die mehrere Baustellen hat, sowohl gesundheitlich, als auch verhaltenstechnisch.
 
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Gabriele
9. Juni 20:18
Warum hört Ihr nicht mit dieser schwarz weiß Denke auf? Jetzt haben auf einmal die Hunde vom Züchter die meisten Baustellen. Man kann sich für jedes Szenario das passende Beispiel suchen. Es wäre doch so einfach zu akzeptieren, dass wir nicht alle die gleiche Meinung zu diesem Thema haben und jeder andere Prioritäten und Wünsche an den geeigneten Hund hat. Schwierigkeiten kann man mit jedem Hund haben und den Seelenhund kann man auch überall finden - egal ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz. Akzeptiert doch einfach unterschiedliche Meinungen - hier möchte niemand bekehrt werden. Falls doch wird er es in einem anderen Beitrag kundtun.
 
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Yvonne
9. Juni 21:10
Warum hört Ihr nicht mit dieser schwarz weiß Denke auf? Jetzt haben auf einmal die Hunde vom Züchter die meisten Baustellen. Man kann sich für jedes Szenario das passende Beispiel suchen. Es wäre doch so einfach zu akzeptieren, dass wir nicht alle die gleiche Meinung zu diesem Thema haben und jeder andere Prioritäten und Wünsche an den geeigneten Hund hat. Schwierigkeiten kann man mit jedem Hund haben und den Seelenhund kann man auch überall finden - egal ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz. Akzeptiert doch einfach unterschiedliche Meinungen - hier möchte niemand bekehrt werden. Falls doch wird er es in einem anderen Beitrag kundtun.
Ja, und so pauschal kann man weder Rassehund noch ATS-Mischling abstempeln.

Ich habe durch mein Nebengewerbe als Dogwalker sowohl verschiedene Rassehunde, als auch Mischlinge kennenlernen dürfen und habe aus dieser Erfahrung mitgenommen, dass es einfach alles Hunde sind, mit eigenem Charakter, auf den man sich einstellt und dann passt es einfach.
Ich habe bisher immer Rassehunde gehabt, die nie ihren ausgeprägte Rasseeigenschaften entsprachen. Einzig die Lagotti meiner guten Bekannten entsprechen absolut der Rassebeschreibung und sind Jagdhunde durch und durch.

Angefangen habe ich mit reinrassigen Hunden: West Highland White Terrier, Dobermann, Minibullterrier, allesamt tolle Hunde, aber meiner Meinung nach, nicht typisch der Rassebeschreibung und nicht typisch dem, was mir „erfahrene“ Hundehalter dieser Rassen berichteten.
Dann kamen Doodle vom Züchter, ein Goldendoodle, ein ShiPoo dazu. Auch einfach Hunde 🤷🏻‍♀️

Mittlerweile habe ich mehr ATS-Hunde in meiner Gassigruppe, als Hunde vom Züchter.
Mir ist es schlichtweg egal, was für Hunde es sind und bisher konnte sich jeder neue Hund gut in die Gruppe einfinden. Ich habe alles dabei, groß, klein, jung, alt.

Rassehund, Mischling…, es sind Hunde mit individuellem Charakter und individuell ausgeprägten Eigenschaften.
Als Anfänger kann man mit Rassehund und auch ATS-Hund glücklich oder eben auch unglücklich werden.
Ich denke, dass die Gründe, warum es scheitert, nicht davon abhängig ist, ob man sich einen Rassehund oder einen ATS-Mischling zugelegt hat.
Dafür spielen da viel zu viele andere Einflüsse mit.
 
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Ingo
10. Juni 04:45
Man kann auch bei einer Tierschutzorganisation fündig werden, wenn einem klar ist, was einem wichtig ist. Es gibt gute und seriöse Vereine, die einem Informationen zu dem Hund geben können. Entweder selbst oder durch Pflegestellen. Hilfe und Ratschläge werden von den Vereinen oft ignoriert und Hunde werden aus Überforderung wieder zurückgegeben. Sie sind dann oft dafür gekennzeichnet als nicht einfacher Hund im Tierschutz. Haben wenig Chancen auf eine Vermittlung.

Mir persönlich ist es egal, wo mein Hund herkommt. Hauptsache ist, der Hund erfüllt die Eigenschaften, die mir wichtig sind. Dann investiere ich auch gerne Zeit und Geduld und adoptiere einen nicht einfachen Hund aus dem Tierschutz, der wenig Chancen hat.
 
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Juli
10. Juni 05:03
Warum hört Ihr nicht mit dieser schwarz weiß Denke auf? Jetzt haben auf einmal die Hunde vom Züchter die meisten Baustellen. Man kann sich für jedes Szenario das passende Beispiel suchen. Es wäre doch so einfach zu akzeptieren, dass wir nicht alle die gleiche Meinung zu diesem Thema haben und jeder andere Prioritäten und Wünsche an den geeigneten Hund hat. Schwierigkeiten kann man mit jedem Hund haben und den Seelenhund kann man auch überall finden - egal ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz. Akzeptiert doch einfach unterschiedliche Meinungen - hier möchte niemand bekehrt werden. Falls doch wird er es in einem anderen Beitrag kundtun.
Das war kein Schwarz-weiß-Denken, sondern nur ein Beispiel. Ich wollte auf keinen Fall damit sagen, dass die meisten Rassehunde Probleme haben. Wenn du es falsch verstanden hast und dich dadurch angegriffen fühlst, tut es mir leid.
Ich hatte auch schon mal einen Mischling mit vielen Problemen und kenne sowohl Mischlinge als auch Rassehunde mit und ohne Baustellen.
Jeder soll sich den Hund aussuchen, der für ihn richtig ist. Da bin ich ganz deiner Meinung 😉.
 
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SandrA
10. Juni 05:11
Letztlich ist es doch so, dass jeder Hund sein eigenes Köfferchen mitbringt. Bei dem einen kann ich vorher etwas besser einschätzen, was darin steckt, bei dem anderen vielleicht etwas weniger. Aber eine Sicherheit darüber jeden Winkel durchleuchtet zu haben gibt es eben nie. Manchmal findet man genau das vor, womit man gerechnet hat, und manchmal eben nicht. Dann zeigt sich, ob Mensch und Hund gemeinsam einen Weg finden. Das kann beim Tierschutzhund passieren, genauso wie beim Hund vom Züchter.🤷‍♀️
 
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Babs
10. Juni 07:06
Manchmal habe ich das Gefühl, dass es gar nicht mehr wirklich um das Lebewesen Hund selber geht. Hunde untereinander fragen nicht nach ihrer Herkunft. Sie entscheiden nach Symphathie. Der beste Kumpel meines - aus einer Zucht stammenden - Rüden ist ein Rüde aus einer Tötungsstation.

Wir Menschen hingegen definieren uns ein Stück weit über unsere Hunde. Herkunft, Aussehen ... eher seltener aber über den Charakter (da wird gerne mal etwas menschliches reininterpretiert). Die Kunst ist doch letztendlich, seinen Hund dahingegend zu sehen, wer er ist und nicht, wo er herkommt. Irgendwie haben wir Menschen die Angewohnheit, in Klassen/Schubladen zu denken.

Mein Bildchen zeigt 2 Hunde, die gemeinsam aus einem Brunnen trinken 😉
 
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Marie
10. Juni 07:08
Manchmal habe ich das Gefühl, dass es gar nicht mehr wirklich um das Lebewesen Hund selber geht. Hunde untereinander fragen nicht nach ihrer Herkunft. Sie entscheiden nach Symphathie. Der beste Kumpel meines - aus einer Zucht stammenden - Rüden ist ein Rüde aus einer Tötungsstation. Wir Menschen hingegen definieren uns ein Stück weit über unsere Hunde. Herkunft, Aussehen ... eher seltener aber über den Charakter (da wird gerne mal etwas menschliches reininterpretiert). Die Kunst ist doch letztendlich, seinen Hund dahingegend zu sehen, wer er ist und nicht, wo er herkommt. Irgendwie haben wir Menschen die Angewohnheit, in Klassen/Schubladen zu denken. Mein Bildchen zeigt 2 Hunde, die gemeinsam aus einem Brunnen trinken 😉
👍👍
 
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Ingo
10. Juni 08:19
Das war kein Schwarz-weiß-Denken, sondern nur ein Beispiel. Ich wollte auf keinen Fall damit sagen, dass die meisten Rassehunde Probleme haben. Wenn du es falsch verstanden hast und dich dadurch angegriffen fühlst, tut es mir leid. Ich hatte auch schon mal einen Mischling mit vielen Problemen und kenne sowohl Mischlinge als auch Rassehunde mit und ohne Baustellen. Jeder soll sich den Hund aussuchen, der für ihn richtig ist. Da bin ich ganz deiner Meinung 😉.
Bei Hunden mit Potenzial, sind souveräne Hundehalter mit Klarheit, Fairness, Konsequenz und Liebe gefragt. Bei Rassehunden und deren Mixe. Viele Leute lassen zusätzlich von der Schönheit dieser Hunde blenden und kommen erst zu spät darauf, dass diese Hunde Erziehungsfehler weniger verzeihen.

Ein Foto von meinem Hund beim ersten Kennenlernen. Der Vordere mit Maulkorb.
 
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Petra
10. Juni 10:27
Auch wir haben beides , einen Hund vom Züchter, einem aus dem Tierschutz( Ausland) Wir haben schon immer Hunde, meist aus dem Tierheim, nun zum ersten Mal aus dem Ausland. Ich finde, es ist noch mal eine ganz andere Nummer und sollte gut überlegt sein. Es braucht viel Zeit ( am besten ist es zuhause zu sein und nicht zu arbeiten, kann kaum jemand leisten) Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe. Trotzdem muss ich sagen, ein Hund vom Züchter , bei dem man ziemlich genau weiß, wie es sein wird, ist oft die „ bessere“ Wahl ( für uns) Meist bleibt man ja auch einer Rasse treu und kennt diese dann sehr gut. Jeder muss es natürlich selbst entscheiden. Wir würden unsere Kleine auch nicht mehr missen wollen… Aber man muss sich darauf einstellen. Oft sind die Hunde nach einiger Zeit, wenn sie ein bisschen angekommen sind, auch echte Wundertüten und nicht jeder kann sich darauf einlassen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
Bin ganz Deiner Meinung. Ich könnte einem Tierschutzhund bzw. einem Hund bei dem keiner weiß was er erlebt hat niemals gerecht werden, weil ich nicht die Zeit und Nerven hätte mich da einzufühlen zu trainieren. Hut ab, wer sich darauf einlässt.