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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Michaela
8. Juni 14:25
Herdimixe sind tolle Hunde, würde jederzeit wieder einen nehmen. Warum da immer Angst gemacht wird, verstehe ich nicht. Es sind Hunde.
Absolut
 
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Michaela
8. Juni 14:30
Ein Herdenschutzmix/ Herdeschutzhund muss nun mal in die Umgebung passen in die er geholt wird. Natürlich sind es tolle Hunde wenn aber Hund und Halter nicht zusammenpassen geht es schief. Da muss man sie auch nicht anpreisen und auch nicht von Angst machen reden sie müssen passen. Wenn jemand einen Hund haben möchte der andere Eigenschaften hat und vielleicht 30 bis 40 cm groß ist möchte er keinen 60 kg Hund der auch noch mindestens doppelt so groß ist. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und ich sehe leider häufig"gerettete" Hunde die überhaupt nicht zu ihrem Halter passen weil die so völlig überfordert sind. Die laufen dann noch nach Jahren mit Sicherheitsgeschirr herum weil sie dazu verdammt sind ihr Leben in Angst zu verbringen oder aber sie sind plötzlich weg weil sie das Kind gebissen haben oder den Nachbarn. Das gleiche gilt natürlich ebenso für Rassehunde und wenn sich jemand einen Malinois holt und ihm nicht annähernd gerecht werden kann gibt es die gleiche Katastrophe. Was für einen Menschen passt muss für einen anderen noch lange nicht passen und sowohl Mensch als auch Hund können dann ein glückliches Leben führen wenn es passt. Darum sollte man bei der Auswahl des Hundes eben äußerste Sorgfalt walten lassen. Weder Optik noch Mitleid sind Kriterien die bei der Auswahl des Hundes die erste Rolle spielen sollten.
Das sehe ich genauso. Leider gehen viele HH nach Aussehen und nicht nach Eigenschaften. Es bringt sehr wenig, wenn ich z. B. einen Husky anschaffe und wohne in einer klitzekleinen Wohnung mitten in der Großstadt meilenweit entfernt vom nächsten Park oä.
 
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S
8. Juni 14:32
Nun nach drei oder vier Jahren sollte es doch möglich sein einen Hund normal zu führen bzw ihm möglicherweise Freilauf zu gewähren. Und es wäre ja auch wünschenswert wenn der Hund nicht den Rest deines Lebens in Angst verbringen müsste
Für mich sagt ein Sicherheitsgeschirr erstmal nur aus, dass der Halter kein Risiko eingehen möchte. Über die Lebensqualität des Hundes sagt das meiner Meinung nach allein noch gar nichts aus.

Und Freilauf ist für mich auch nicht der alleinige Maßstab für ein gutes Hundeleben. Ein Herdenschutzhund/mix, der auf der Straße lebt, sich selbst versorgen muss und täglich Gefahren ausgesetzt ist, hat meiner Meinung nach nicht automatisch das bessere Leben als ein Hund, der eine Familie, einen Hof, Beschäftigung, Sicherheit hat, auch wenn er beim Spaziergang im Sicherheitsgeschirr läuft, aus welchen Gründen auch immer.
 
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Michaela
8. Juni 14:32
Nun nach drei oder vier Jahren sollte es doch möglich sein einen Hund normal zu führen bzw ihm möglicherweise Freilauf zu gewähren. Und es wäre ja auch wünschenswert wenn der Hund nicht den Rest deines Lebens in Angst verbringen müsste
Naja, meine tragen grundsätzlich ihr Sicherheitsgeschirr und Freilauf haben sie trotzdem.
 
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S
8. Juni 14:43
Mein Vater hatte z.B. einen Herdenschutzhund aus dem Tierschutz. Mit großem eingezäunten Hof und anderen Tieren. Dort hatte er ziemlich viel Auslauf und kam gut klar. Einziges Problem waren andere Hunde auf Spaziergängen, deswegen lief er auf Spaziergängen (an denender Hund im allgemeinen nicht sehr interessiert war) im Sicherheitsgeschirr. Würde dennoch behaupten, dass er ein tolles und noch glückliches Leben hatte.
 
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Carola
8. Juni 14:44
Für mich sagt ein Sicherheitsgeschirr erstmal nur aus, dass der Halter kein Risiko eingehen möchte. Über die Lebensqualität des Hundes sagt das meiner Meinung nach allein noch gar nichts aus. Und Freilauf ist für mich auch nicht der alleinige Maßstab für ein gutes Hundeleben. Ein Herdenschutzhund/mix, der auf der Straße lebt, sich selbst versorgen muss und täglich Gefahren ausgesetzt ist, hat meiner Meinung nach nicht automatisch das bessere Leben als ein Hund, der eine Familie, einen Hof, Beschäftigung, Sicherheit hat, auch wenn er beim Spaziergang im Sicherheitsgeschirr läuft, aus welchen Gründen auch immer.
Wenn es denn so eintrifft...
 
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Carola
8. Juni 14:48
Naja, meine tragen grundsätzlich ihr Sicherheitsgeschirr und Freilauf haben sie trotzdem.
Das mag sein, ich sehe aber häufig völlig andere Beispiele und Halter die ihren"geretteten" Hunden in keinster Weise gewachsen sind. Es ist nicht alles gut- es kann gut sein das kann aber auch eine Katastrophe sein! Und so mancher osteuropäische Herdenschutz Mix verschwand sang und klanglos aus der Nachbarschaft und wurde nie wieder gesehen. Solche Fälle gibt es nun leider auch und alles schön zu reden hilft niemandem.
 
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Heike
8. Juni 14:53
Ich lese ständig Aufrufe aus dem Auslandstierschutz für Kastrationsprogramme zu spenden!
Nein, Du hast absolut Recht. Das einzig Richtige für Auslandshunde ist die Kastration, wie soll man das sonst in den Griff bekommen. Man kann doch nicht jeden Hund nach Deutschland verfrachten. Unser Tierarzt fährt 2 x im Jahr nach Bulgarien, um Kastrationen vor zu nehmen, alles Andere ist Mist.
Ich Spende auch monatlich ausschließlich für Kastrationen Inder Hoffnung, dass sich etwas zum Positiven verändert.
 
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Alfons
8. Juni 14:53
Wenn es um MR geht, dann hat er keine Tierschutzorganisation gegründet, sondern einen Verein, der wiederum Tierschutzorganisation unterstützt.

Zudem ist in Deiner Argumentation einiges vermengt worden, wobei ich glaube, dies ist bewusst geschehen um das Thema in Diskussion zu bringen.

Sowohl bei einem Rassewurf als auch bei Mischlingen habe ich immer unterschiedliche Charaktere und Neigungen innerhalb der Geschwister.
Deswegen sollte man sich jeden einzelnen Hund / Welpen genau ansehen und eventuell auch testen lassen, in welche Richtung der Hund tendiert. Natürlich kommen bei einem Tierschutzhund, egal ob Rasse oder Mischling noch prägende Erfahrungen hinzu.

Deswegen genau überlegen und nicht einfach wahllos aufgrund der Optik zugreifen.
 
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Michaela
8. Juni 14:59
Das mag sein, ich sehe aber häufig völlig andere Beispiele und Halter die ihren"geretteten" Hunden in keinster Weise gewachsen sind. Es ist nicht alles gut- es kann gut sein das kann aber auch eine Katastrophe sein! Und so mancher osteuropäische Herdenschutz Mix verschwand sang und klanglos aus der Nachbarschaft und wurde nie wieder gesehen. Solche Fälle gibt es nun leider auch und alles schön zu reden hilft niemandem.
Ich will keinesfalls etwas etwas schön reden. Es wird immer Fälle geben, wo die HH ihren Hunden nicht gewachsen sind wegen Fehleinschätzung des Hundes, der Arbeit mit dem Hund etc. Wie immer ist es eine Frage der Selbstreflektierung. Ich muss mir darüber im Klaren sein, was in gegebenen Umständen auf mich zukommen kann. Meine Mädels waren Direktadoptionen (meine Freundin aus der Orga war vor Ort und hat eine Einschätzung abgegeben) und obwohl sie Schwestern sind, ist die erste von Beginn viel mutiger gewesen als die zweite. Mit ihr haben wir noch etwas Arbeit vor uns, da sie erst ein Jahr bei uns ist. Trotzdem gehen wir unseren Weg in unserem Tempo. Sie tragen beide HSH Gene in sich, sind aber handelbar. Ein Kangal oder Mix ist eine ganz andere Hausnummer.