Home / Forum / Zucht / Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 598
zuletzt 31. Okt.

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden.

Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau:
🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung.
🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz.
Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu.

👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf?
👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Shelties
30. Okt. 09:35
Ich bin gegen jegliche Züchtung.Es gibt genug Tiere im Tierschutz die ein zuhause brauchen!
Interessante Sichtweise. Aber auch Tierschutzhunde sind gezüchtet worden. Nur leider meistens unkontrolliert. Tierschutz ist für mich in erster Linie unkontrollierte Vermehren zu unterbinden und den Importeuren von Strassenhunden die Gelddruckmaschine abzuschalten. Dann haben auch die Hunde in den überfüllten Tierheimen eine Chance.
Qualzuchten sind ein anderes Thema, das geht gar nicht!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Shelties
30. Okt. 09:43
Dann guck dir mal das elend in den Sheltern und Tötungsstationen an.Wer danach noch zum Züchter geht und einen weiteren Hund produzieren lässt kann nicht Tierlieb sein. Sorry,aber meine Meinung
Tierliebe wäre es, wenn es erst gar keine Shelter und Tötungsstationen gäbe.
Die gibt es nur weil Strassenhunden sich unkontrolliert vermehren können und es den Menschen wie in Rumänien egal ist. Das ist ein kulturelles Problem und hat mit seriöser Zucht gar nichts zu tun.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Clivia Marie
30. Okt. 11:30
Ohne wirklichen Grund züchten wir Hunde mit Platter Schnauze. Das ist für mich kein Hund mehr obwohl es genetisch noch ein Hund ist. Jegliche Züchtung die keinen triftigen Grund hat, gehört komplett verboten.
Den „triftigen Grund“ darf man nicht zulassen! Menschen sind dermaßen verdreht, auf Profit getrimmt, dass ihnen leider immer Gründe einfallen, warum zum Beispiel das kopieren von Ohren und Rute „jagdlich notwendig“ wäre! Mir haben Züchter von Rottweilern vor vielen Jahren tatsächlich erklären wollen, die müssten kopiert werden, die Rute wäre viel zu dünn, könnte brechen! Wer Rottweiler kennt, weiß was die für eine mächtige Rute haben!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
R
30. Okt. 13:41
Den „triftigen Grund“ darf man nicht zulassen! Menschen sind dermaßen verdreht, auf Profit getrimmt, dass ihnen leider immer Gründe einfallen, warum zum Beispiel das kopieren von Ohren und Rute „jagdlich notwendig“ wäre! Mir haben Züchter von Rottweilern vor vielen Jahren tatsächlich erklären wollen, die müssten kopiert werden, die Rute wäre viel zu dünn, könnte brechen! Wer Rottweiler kennt, weiß was die für eine mächtige Rute haben!
Gehe ich eigentlich mit. Allerdings kenne ich von einigen dobermännern und einem Terrier, das nach vielen Verletzungen amputiert werden musste. Zum Wohle des Tieres. Der ganze Typus ist tatsächlich durch den Wald und selten ohne aufgeplatzte Rute wieder raus... Glaube beim Terrier war es eher eine dauerhafte Entzündung. Aber was ich sagen möchte, daher denke ich auch, dass es bspw. bei Jagdhunden in solchen Gebiete durchaus Sinn macht.
 
Beitrag-Verfasser
Eva
30. Okt. 14:53
Es wird leider immer weiter gezüchtete Exemplare geben, wenn die Nachfrage da ist. Der Minihund mit der platten Nase weil er in die Tasche passt wenn man nach Mallorca fliegt und der Riesenkerl der den Minderwertigkeitskomplex des Besitzers ausgleichen soll. Die Menschen werden sich nicht ändern und leider sind auch nur die, die für das Elend in der Welt verantwortlich sind. Ganz schlimm wird es, wenn’s ums Geld geht. Wahrscheinlich kann sich da auch jeder hier ein bisschen an die Nase fassen. Ich inclusive.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Mia Sophie
30. Okt. 19:56
So verrückt
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Mia Sophie
31. Okt. 08:20
Es wird leider immer weiter gezüchtete Exemplare geben, wenn die Nachfrage da ist. Der Minihund mit der platten Nase weil er in die Tasche passt wenn man nach Mallorca fliegt und der Riesenkerl der den Minderwertigkeitskomplex des Besitzers ausgleichen soll. Die Menschen werden sich nicht ändern und leider sind auch nur die, die für das Elend in der Welt verantwortlich sind. Ganz schlimm wird es, wenn’s ums Geld geht. Wahrscheinlich kann sich da auch jeder hier ein bisschen an die Nase fassen. Ich inclusive.
💯💯👍
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Mia Sophie
31. Okt. 08:20
Tierliebe wäre es, wenn es erst gar keine Shelter und Tötungsstationen gäbe. Die gibt es nur weil Strassenhunden sich unkontrolliert vermehren können und es den Menschen wie in Rumänien egal ist. Das ist ein kulturelles Problem und hat mit seriöser Zucht gar nichts zu tun.
💯💯💯