Dann hast Du doch sicher ne Aufstellung was ein guter Züchter für einen Welpen ausgeben,oder?
Also Samariter hab ich da noch nicht kennen gelernt.
Ich finde sie nicht mehr, hab einfach zuviel abgespeichert😅. Da die aber auch schon einige Jahre alt war und es seitdem eher teurer wurde anstelle günstiger werden die Kosten wohl jetzt noch höher sein.
Nehmen wir den Labrador als Beispiel.
Los gehts mit Geld das man erstmal investieren muss in die eigene Ausbildung, Vereinskosten, Erstaustattung für den ersten Zuchthund, Tierärztliche Untersuchungen Routine sowie spezielle für die Zuchtzulassung/Progesteronbestimmung/Trächtigkeit, Ausstellung, Reisekosten zu den Ausstellungen oder zum Deckrüden, Trainerkosten, Prüfungskosten, Futter, Versicherungen, Steuern, eventuell bauliche Maßnahmen für die Zuchtstättenzulassung, Erstausstattung für den Wurf (Wurfkiste, Zubehör wie Heizplatten oder Wärmelampen), laufende Kosten wie Strom, Wasser (man wäscht unglaublich viel Wäsche oft mit einer extra Waschmaschine), passendes Fahrzeug um einen Wurf transportieren zu können, Tierarztkosten für die Welpen, Wurfabnahme/Papiere, Renovierungskosten denn die Tapeten, Böden, Möbel im Haus leiden durchaus unter den Welpen, Welpenpaket für den neuen Besitzer, Ausstattung Außenbereich und Innenbereich für die Welpen.
Das ganze muss auch noch regelmäßig ausgetauscht oder ergänzt werden. Je mehr Zuchttiere umso mehr Kosten sind es natürlich. Dann gehen die Hündinnen nach drei oder vier Würfen in ,,Rente" verursachen aber trotzdem weiterhin laufende Kosten die mitgedeckt werden müssen und das über gut 5 bis 7 Jahre. Dazu kommt das Polster das dringend nötig ist und aufrecht gehalten werden muss und steuerliche Abgaben. Macht ein Züchter irgendwann einen Gewinn? Ja klar, das muss und soll er auch. Ohne Gewinn lässt sich eine Zucht nicht weiterführen weil dann die nötige finanzielle Grundlage und Sicherheit nicht da wäre. Denn nicht immer klappt jede Deckung, Wurfgrößen können schwanken was die Einnahme beeinflusst oder zu höheren Ausgaben führt. Vor dem ersten Wurf entstehen durchaus Kosten von bis 15.000 Euro, mal mehr mal weniger.
Vor kurzen bin ich auf Instagram auf einen Züchter gestoßen der trotz intensiver medizinischer Betreuung fast den ganzen Wurf verloren hat weil die Welpen sich wohl mit einem Keim infiziert hatten. Auch sowas muss finanziell dann abgesichert sein.