Ich würde mal frech behaupten, dass abgesehen von der Gesundheit auch das ausgeglichene, nervenstarke Wesen zunehmend in den Hintergrund tritt 👀
Deswegen kam ich von deinem Post auf den Boxer, gerade was du im Bezug auf die Sozialmotivation beschreibst.
Ah, verstehe. 😊
Aber zum Boxer kann ich tatsächlich gar nichts aus eigener Erfahrung sagen, ich kenne keine. 🤔 Erlebst du sie unreguliert?
Aber ich kenne einige Retriever und BCs und finde eben, dass wir Verhaltensmerkmale genauso kritisch betrachten sollten wie körperliche Merkmale.
Meine Hündin zB ist zwar kein Rassehund aber mit Sicherheit ein funktionaler Mix mit enormer Jagdmotivation, Erregbarkeit, Ausdauer, Hartnäckigkeit und Arbeitswillen. Typ „Hochleistungssport“. Funktional wäre sie vermutlich für einen Jäger ein ziemlich beeindruckender Hund.
Aber genau diese Eigenschaften führen bei ihr auch dazu, dass sie oft über ihre eigenen Grenzen geht und kaum von selbst aus der Aktivierung herauskommt.
Und da frage ich mich eben auch: Nur weil eine Eigenschaft für unseren Zweck hervorragend funktioniert, ist sie deshalb automatisch gut für den Hund?
Und das betrifft ja auch Merkmale von Rassehunden.