Tatsächlich ist alles im Argen.
So lange Tiere nur als Sache gelten und in Nutztiere und Luxustiere unterteilt werden, wird es nahezu unmöglich einen gescheiten Tierschutz und den dazu auch noch EU- weit zu etablieren.
Einmal als Gedankenspiel, wie wäre es mit einer Marktregulierung:
Vielleicht hilft eine offizielle Zulassung sprich Registrierung für Züchter und Tierschutzvereine.
So dass z.B. Hunde-Welpen einen offiziellen Nachweis haben von welchem gesetzlich registrierten Züchter /Tierschutzverein sie stammen. Und nur mit diesem Zertifikat (ähnlich einem Personalausweis) können sie den blauen EU-Ausweis, eine Steuermarke, eine Haftpflichtversicherung, eine OP/ Krankenversicherung etc. bekommen. Alle Tiere/Hunde, die dieses Zertifikat nicht haben, sind illegal. Und der HH muss sich dann der Verantwortung und der Konsequenz stellen, wenn er das „Hundezertifikat“ nicht vorlegen kann.
Vielleicht schreckt das Hundekäufer ab, wenn der Verkäufer ihnen den entsprechenden Nachweis nicht aushändigen kann!
…
Hm, gefälschte Papiere würde ich nicht so leicht erkennen. Und was passiert mit Mischlingswelpen - geplante oder versehentlich?
Die berliner Hundeverordnung hat das meiste schon drinn und ungeplante Welpen und auch andere Mischlingshunde dürfen nur übers Tierheim verkauft werden, bzw. auf Antrag gibt es eine Sondergenehmigung (für den betreffenden Wurf?). Bloß was, wenn die umliegenden Tierheime überfüllt sind. -> Es werden ganz viele Tiere ausgesetzt ...