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Marie
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Anzahl der Antworten 11
zuletzt 30. Sep.

Welpe und Junghund vergesellschaften/zusammenführen

Hi! Ich würde gerne von den Mehrhundehaltenden hier wissen was ihr für Tips habt?
Worauf habt ihr am Anfang besonders geachtet bei der Zusammenführung von eurem Ersthund und dem Zweiten?
Was hättet ihr vielleicht gerne anders gemacht?
Wie habt ihr die ersten Tage gestaltet?

Mein Rüde ist jetzt 2 Jahre und Ende Oktober zieht ein Welpe ein.
Ich freu mich auf eure Eindrücke.
 
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Tina
Beliebteste Antwort
30. Sep. 08:23
Ich denke man findet viel im Internet und in Büchern. Da solltest Du aber eh schon viel gelesen haben. Wäre ja sonst fahrlässig..... Also sollten sich allgemeine Tipps erübrigen.
(Die Frage nach den ersten Tagen verstehe ich nicht, darauf solltest Du schon vorbereitet sein. Ansonsten bitte einfach konkretisieren)

Ich habe schon lange mehrere Hunde.
Die letzte Zusammenführung war gerneralstabsmässig geplant, inkl. Beratung durch einen Fachtierarzt Verhaltenskunde und ging gewaltig in die Hose. Deshalb würde ich folgendes anders machen....

Auf jeden Fall Vorbereitungen zu einer räumlichen Trennung (Babygitter) treffen. Es gibt erwachsene Hunde, die sind einfach völlig genervt von Welpen. Das kann am Anfang helfen.
So planen, dass am Anfang zwei Personen da sind. Oft reichen nicht zwei Hände, da ist man froh um jede Unterstützung.

Ansonsten meine Erfahrung mit Mehrhundehaltung: eine Zusammenführung ist ein lebenslanger Prozess. Beziehungen können sich durch Hormone, Krankheit usw. ändern und man fängt von vorne an. Gerade wenn bei einem Hund Altersbeschwerden dazu kommen und die Sinne nachlassen.

Wichtig ist auch, dass sie sich zuverlässig immer den Unsinn vom anderen abschauen. Es hilft also sehr, wenn der erste Hund wirklich gut erzogen ist. Ansonsten hat man echt sehr schlechte Karten. Vor allem ein Abbruchsignal ist sehr wichtig.
Davon gehe ich aber bei Dir aus. Bei Problemen mit einem Hund holt man sich ja keinen zweiten....

Man sollte Hundesprache sehr gut kennen und nicht gleich bei normaler hündischer Kommunikation in Panik verfallen. Klar knurren die mal und es kann auch mal ruppig werden. Man muss dann genau wissen, wann man eingreift und wann man es laufen lassen kann.

Das gute zum Schluß vieles kann man regeln. Auch die beiden Hunde, bei denen es gar nicht klappte, leben heute noch bei mir. Die Zusammenführung hat aber drei Jahre gedauert. Es kann, muss aber nicht anstrengend und langwierig werden.
Deshalb verstehe ich auch die Frage nach den ersten Tag nicht. Eine Zusammenführung ist immer ein längerer Prozess.
Alleine, wenn der Welpe in die Pubertät kommt werden die Karten oft neu gemischt.
 
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Aga
30. Sep. 05:48
Hallo Marie, mein Rüde war bereits 14 als ich meinen Weimaraner Welpen dazu geholt hab, sie war da bereits 15 Wochen alt und ich würde es nicht mehr so machen weil mein Rüde schon zu alt war und der Welpe zu territorial. Die hat bereits nach wenigen Wochen Ressourcen verteidigt, ich musste relativ schnell meinen alten Beschützen. Ich würde mehr darauf achten, dass der alte wirklich immer zuerst fressen darf z.B. und alle Rechte zuerst, dass war bei uns schwer weil Amira heftig war mit ihren 15 Wochen. So richtig harmoniert haben die zwei nie wirklich, Parvo ist dann auch irgendwann verstorben, Amira hat ihn gar nicht vermisst, irgendwie sind die zwei nie so richtig warm geworden. Das Bild entstand als wir sie heim gebracht haben, man sieht im deutlich an wie er sich fragt : „ Muss das sein?“ 🥴. Aber deiner ist ja erst 2, ich denke der kann da ja noch spielen und damit bessern Kontakt haben.
 
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Bettina
30. Sep. 06:17
Eine Garantie kann dir keiner geben...wir haben schon immer 2 oder 3 hunde gehabt...manches funktioniert gut manches nicht...kommt auf die matches an und man darf nicht nur die erste zeit betrachten...es ist ein ewiger Prozeß...für mich war immer klar hunde sollte man nicht alleine halten...leider stellt sich aber mit der Zeit und dem zusammenleben heraus dass es durchaus Einzelgänger hunde gibt die einander tolerieren aber nicht harmonieren...da kann man nix erzwingen und man weiß es auch nicht gleich...vor zwei Jahren hätte ich dir geraten ja klar hol dir nen zweiten hund dazu...heute kann ich das bedenkenlos nicht mehr...es können sich ganz einfach viele sachen ereignen worauf du keinen Einfluss hast...Bitte bedenke nicht nur die Ebene dass sie dann einander haben und es zu zweit nur besser sein kann...man braucht immer ein Backup...einen plan wenns dann doch nicht klappt...auch vielleicht erst nach zwei drei Jahren...🙏
 
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Marie
30. Sep. 06:46
Eine Garantie kann dir keiner geben...wir haben schon immer 2 oder 3 hunde gehabt...manches funktioniert gut manches nicht...kommt auf die matches an und man darf nicht nur die erste zeit betrachten...es ist ein ewiger Prozeß...für mich war immer klar hunde sollte man nicht alleine halten...leider stellt sich aber mit der Zeit und dem zusammenleben heraus dass es durchaus Einzelgänger hunde gibt die einander tolerieren aber nicht harmonieren...da kann man nix erzwingen und man weiß es auch nicht gleich...vor zwei Jahren hätte ich dir geraten ja klar hol dir nen zweiten hund dazu...heute kann ich das bedenkenlos nicht mehr...es können sich ganz einfach viele sachen ereignen worauf du keinen Einfluss hast...Bitte bedenke nicht nur die Ebene dass sie dann einander haben und es zu zweit nur besser sein kann...man braucht immer ein Backup...einen plan wenns dann doch nicht klappt...auch vielleicht erst nach zwei drei Jahren...🙏
ich habe das durchaus sehr gut durchdacht und geplant. danke für deine antwort, aber ich habe bewusst nach euren erfahrungen am anfang gefragt. dass alle hunde unterschiedlich sind und es keinen perfekten weg gibt ist mir auch klar. ich wollte trotzdem ein paar erfahrungsberichte hören und nicht wie schlimm es werden kann :-)
 
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Bettina
30. Sep. 06:54
ich habe das durchaus sehr gut durchdacht und geplant. danke für deine antwort, aber ich habe bewusst nach euren erfahrungen am anfang gefragt. dass alle hunde unterschiedlich sind und es keinen perfekten weg gibt ist mir auch klar. ich wollte trotzdem ein paar erfahrungsberichte hören und nicht wie schlimm es werden kann :-)
Alles klar...viel erfolg dann🙏
 
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J
30. Sep. 08:12
ich habe das durchaus sehr gut durchdacht und geplant. danke für deine antwort, aber ich habe bewusst nach euren erfahrungen am anfang gefragt. dass alle hunde unterschiedlich sind und es keinen perfekten weg gibt ist mir auch klar. ich wollte trotzdem ein paar erfahrungsberichte hören und nicht wie schlimm es werden kann :-)
Aber auch wie es werden kann, ist ein Erfahrungsbericht 😉
Man hofft natürlich, dass alles gut läuft, garantieren kann das aber niemand.

Alles was ich beitragen kann, setzt früher an. Man sollte sich Gedanken machen, ob der eigene Hund überhaupt andere Hunde braucht oder akzeptiert und wenn ja, was für ein Hund passen könnte.
Bei unserer Hündin war die Antwort darauf leider ein eindeutiges Nein. Deswegen bleibt es bei uns bei einem Hund.
 
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Tina
30. Sep. 08:23
Ich denke man findet viel im Internet und in Büchern. Da solltest Du aber eh schon viel gelesen haben. Wäre ja sonst fahrlässig..... Also sollten sich allgemeine Tipps erübrigen.
(Die Frage nach den ersten Tagen verstehe ich nicht, darauf solltest Du schon vorbereitet sein. Ansonsten bitte einfach konkretisieren)

Ich habe schon lange mehrere Hunde.
Die letzte Zusammenführung war gerneralstabsmässig geplant, inkl. Beratung durch einen Fachtierarzt Verhaltenskunde und ging gewaltig in die Hose. Deshalb würde ich folgendes anders machen....

Auf jeden Fall Vorbereitungen zu einer räumlichen Trennung (Babygitter) treffen. Es gibt erwachsene Hunde, die sind einfach völlig genervt von Welpen. Das kann am Anfang helfen.
So planen, dass am Anfang zwei Personen da sind. Oft reichen nicht zwei Hände, da ist man froh um jede Unterstützung.

Ansonsten meine Erfahrung mit Mehrhundehaltung: eine Zusammenführung ist ein lebenslanger Prozess. Beziehungen können sich durch Hormone, Krankheit usw. ändern und man fängt von vorne an. Gerade wenn bei einem Hund Altersbeschwerden dazu kommen und die Sinne nachlassen.

Wichtig ist auch, dass sie sich zuverlässig immer den Unsinn vom anderen abschauen. Es hilft also sehr, wenn der erste Hund wirklich gut erzogen ist. Ansonsten hat man echt sehr schlechte Karten. Vor allem ein Abbruchsignal ist sehr wichtig.
Davon gehe ich aber bei Dir aus. Bei Problemen mit einem Hund holt man sich ja keinen zweiten....

Man sollte Hundesprache sehr gut kennen und nicht gleich bei normaler hündischer Kommunikation in Panik verfallen. Klar knurren die mal und es kann auch mal ruppig werden. Man muss dann genau wissen, wann man eingreift und wann man es laufen lassen kann.

Das gute zum Schluß vieles kann man regeln. Auch die beiden Hunde, bei denen es gar nicht klappte, leben heute noch bei mir. Die Zusammenführung hat aber drei Jahre gedauert. Es kann, muss aber nicht anstrengend und langwierig werden.
Deshalb verstehe ich auch die Frage nach den ersten Tag nicht. Eine Zusammenführung ist immer ein längerer Prozess.
Alleine, wenn der Welpe in die Pubertät kommt werden die Karten oft neu gemischt.
 
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Bettina
30. Sep. 08:35
Ich denke man findet viel im Internet und in Büchern. Da solltest Du aber eh schon viel gelesen haben. Wäre ja sonst fahrlässig..... Also sollten sich allgemeine Tipps erübrigen. (Die Frage nach den ersten Tagen verstehe ich nicht, darauf solltest Du schon vorbereitet sein. Ansonsten bitte einfach konkretisieren) Ich habe schon lange mehrere Hunde. Die letzte Zusammenführung war gerneralstabsmässig geplant, inkl. Beratung durch einen Fachtierarzt Verhaltenskunde und ging gewaltig in die Hose. Deshalb würde ich folgendes anders machen.... Auf jeden Fall Vorbereitungen zu einer räumlichen Trennung (Babygitter) treffen. Es gibt erwachsene Hunde, die sind einfach völlig genervt von Welpen. Das kann am Anfang helfen. So planen, dass am Anfang zwei Personen da sind. Oft reichen nicht zwei Hände, da ist man froh um jede Unterstützung. Ansonsten meine Erfahrung mit Mehrhundehaltung: eine Zusammenführung ist ein lebenslanger Prozess. Beziehungen können sich durch Hormone, Krankheit usw. ändern und man fängt von vorne an. Gerade wenn bei einem Hund Altersbeschwerden dazu kommen und die Sinne nachlassen. Wichtig ist auch, dass sie sich zuverlässig immer den Unsinn vom anderen abschauen. Es hilft also sehr, wenn der erste Hund wirklich gut erzogen ist. Ansonsten hat man echt sehr schlechte Karten. Vor allem ein Abbruchsignal ist sehr wichtig. Davon gehe ich aber bei Dir aus. Bei Problemen mit einem Hund holt man sich ja keinen zweiten.... Man sollte Hundesprache sehr gut kennen und nicht gleich bei normaler hündischer Kommunikation in Panik verfallen. Klar knurren die mal und es kann auch mal ruppig werden. Man muss dann genau wissen, wann man eingreift und wann man es laufen lassen kann. Das gute zum Schluß vieles kann man regeln. Auch die beiden Hunde, bei denen es gar nicht klappte, leben heute noch bei mir. Die Zusammenführung hat aber drei Jahre gedauert. Es kann, muss aber nicht anstrengend und langwierig werden. Deshalb verstehe ich auch die Frage nach den ersten Tag nicht. Eine Zusammenführung ist immer ein längerer Prozess. Alleine, wenn der Welpe in die Pubertät kommt werden die Karten oft neu gemischt.
Ich würde auch niemals aufgeben wenns schwierig wird...Konflikte gehören nun mal dazu...viele können das Ausmaß aber nicht realisieren und geben dann auf...deswegen ist es besser von Erfahrungen zu berichten als vermeintliche Tips zu geben die "auf jedenfall" funktionieren🙏
 
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Simone
30. Sep. 14:59
ich habe das durchaus sehr gut durchdacht und geplant. danke für deine antwort, aber ich habe bewusst nach euren erfahrungen am anfang gefragt. dass alle hunde unterschiedlich sind und es keinen perfekten weg gibt ist mir auch klar. ich wollte trotzdem ein paar erfahrungsberichte hören und nicht wie schlimm es werden kann :-)
Welches Geschlecht zieht ein? Ich habe 5 Hunde es gab nie Probleme beim Einzug ich habe immer geachtet das der welpe die älteren Hunde nicht nervt und ja die haben auch mal eine Aussage gemacht dem Welpen gegenüber
 
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Ute
30. Sep. 16:31
Bei uns zog zuletzt Zuna vor 4 Jahren ein. Wir haben sie mehrmals besucht und durften unsere Ersthündin immer mitbringen. Das war toll zum kennenlernen. Ist aber eher selten, dass der Züchter dies zulässt.
Dann zusammen Zuna abgeholt und erst mal Zeit mit beiden gemeinsam verbracht.
Der Ersthund darf nicht zurückstehen.
Aber im Grunde mache ich mir vorher eigentlich wenig Gedanken, ich mache einfach. Bin ich immer gut gefahren mit. Ich hatte überwiegend 2 Hunde, immer Mädels.
 
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Marie
30. Sep. 19:31
Ich denke man findet viel im Internet und in Büchern. Da solltest Du aber eh schon viel gelesen haben. Wäre ja sonst fahrlässig..... Also sollten sich allgemeine Tipps erübrigen. (Die Frage nach den ersten Tagen verstehe ich nicht, darauf solltest Du schon vorbereitet sein. Ansonsten bitte einfach konkretisieren) Ich habe schon lange mehrere Hunde. Die letzte Zusammenführung war gerneralstabsmässig geplant, inkl. Beratung durch einen Fachtierarzt Verhaltenskunde und ging gewaltig in die Hose. Deshalb würde ich folgendes anders machen.... Auf jeden Fall Vorbereitungen zu einer räumlichen Trennung (Babygitter) treffen. Es gibt erwachsene Hunde, die sind einfach völlig genervt von Welpen. Das kann am Anfang helfen. So planen, dass am Anfang zwei Personen da sind. Oft reichen nicht zwei Hände, da ist man froh um jede Unterstützung. Ansonsten meine Erfahrung mit Mehrhundehaltung: eine Zusammenführung ist ein lebenslanger Prozess. Beziehungen können sich durch Hormone, Krankheit usw. ändern und man fängt von vorne an. Gerade wenn bei einem Hund Altersbeschwerden dazu kommen und die Sinne nachlassen. Wichtig ist auch, dass sie sich zuverlässig immer den Unsinn vom anderen abschauen. Es hilft also sehr, wenn der erste Hund wirklich gut erzogen ist. Ansonsten hat man echt sehr schlechte Karten. Vor allem ein Abbruchsignal ist sehr wichtig. Davon gehe ich aber bei Dir aus. Bei Problemen mit einem Hund holt man sich ja keinen zweiten.... Man sollte Hundesprache sehr gut kennen und nicht gleich bei normaler hündischer Kommunikation in Panik verfallen. Klar knurren die mal und es kann auch mal ruppig werden. Man muss dann genau wissen, wann man eingreift und wann man es laufen lassen kann. Das gute zum Schluß vieles kann man regeln. Auch die beiden Hunde, bei denen es gar nicht klappte, leben heute noch bei mir. Die Zusammenführung hat aber drei Jahre gedauert. Es kann, muss aber nicht anstrengend und langwierig werden. Deshalb verstehe ich auch die Frage nach den ersten Tag nicht. Eine Zusammenführung ist immer ein längerer Prozess. Alleine, wenn der Welpe in die Pubertät kommt werden die Karten oft neu gemischt.
danke das war ein sehr hilfreicher einblick :) einfach ein paar gedanken und eindrücke wie es eben so verlief bei anderen.