Home / Forum / Versicherungen & Recht / 🐾 Illegale Welpenhändler: Wie können wir den Handel stoppen? 🐾

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 397
zuletzt 22. Aug.

🐾 Illegale Welpenhändler: Wie können wir den Handel stoppen? 🐾

Hallo liebe Hundeeltern 🐶, vielleicht habt ihr es auch mitbekommen: In Leipzig wurde kürzlich ein Mann wegen illegalen Welpenhandels verurteilt. Er hatte Dutzende kranke und unterernährte Welpen in einem Transporter – viel zu früh von den Müttern getrennt und unter furchtbaren Bedingungen. 😢 Das ist leider kein Einzelfall. Der illegale Welpenhandel boomt, besonders seit der Pandemie. Viele Menschen wollen Hunde, und skrupellose Händler nutzen die hohe Nachfrage aus. Online werden die Tiere oft zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen angeboten, aber dahinter stecken oft schreckliche Schicksale. Die Welpen kommen krank, ungeimpft oder viel zu jung bei den neuen Besitzern an. 🐾 Hier die Frage an euch: ❓ Was denkt ihr, wie man den illegalen Welpenhandel effektiv bekämpfen könnte? Ein paar Gedanken dazu von unserer Seite: • Härtere Strafen für die Händler? Reicht eine Geldstrafe oder sollten Gefängnisstrafen verhängt werden? • Strengere Kontrolle von Online-Plattformen? Wie könnte man sicherstellen, dass nur seriöse Züchter ihre Hunde anbieten? • Bessere Aufklärung der Käufer? Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie durch den Kauf eines Welpen aus solchen Quellen den illegalen Handel unterstützen. • Verpflichtende Kennzeichnung für Züchter? Ein zentral registriertes System, das legale Züchter ausweist. Wie geht ihr bei der Welpenwahl vor? Worauf achtet ihr, um sicherzustellen, dass euer Welpe aus einer guten Zucht stammt? Oder würdet ihr nie wieder einen Welpen aus einer proaktiven Zucht aufnehmen? Die Tierheime platzen schließlich aus allen Nähten. Und was würdet ihr euch von der Politik und den Behörden wünschen, um den Welpenhandel zu stoppen? Wir sind gespannt auf eure Meinungen und Ideen! 🐕💬 Hier geht's zum Blogartikel: 👇 https://dogorama.app/de-de/blog/illegaler-welpenhandel-ein-lukratives-geschaeft-auf-kosten-der-tiere-der-fall-leipzig-und-die-forderung-nach-haerteren-strafen/
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Mimi
8. Sep. 05:26
Ich sag ja die sind mittlerweile super getarnt 😅
Das ist das eigentlich größte Problem. Da hilft tatsächlich nur eine größere Aufklärungsarbeit.

Und leider auch die Anzeigenportale besser zu kontrollieren bzw. in die Pflicht zu nehmen.
Dass nicht jeder süße Welpe aufgrund plötzlicher Krankheit der Besitzer zb über Kleinanzeigen angeboten wird. Die Texte sind nicht mehr groß zu unterscheiden für den Laien.
Aber die Platformen müssten sehen können, dass Person xy schon 5mal Welpen angeboten hat, oder dass Textsteine sich wiederholen.
Aber den Anreiz is für Platformen eben auch nicht da. Sie sind ja nur „Vermittler“ des Anzeigenplatzes und damit viel raus 🥲
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
8. Sep. 05:47
Ich würde mir wünschen, dass solche Menschen 500+x Sozialstunden in Tierheimen, im Tierhozpiz, in einem Shelter verurteilt werden.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
8. Sep. 05:49
Die Impfpässe sind gefälscht. Als Laie kann/will man das vllt in dem Moment nicht sehen. Und das passiert, wenn der nächste seriöse Tierarzt draufschaut, hab ich so noch nicht gehört…die müssten die eigenen Kollegen auf deutscher Seite anzeigen. Im Ausland ist das vermutlich nicht ganz so easy…od die Kooperation besteht noch nicht so
Wo ist der Impfpass denn das Problem? Du gehst zum Tierarzt, der Hund bekommt das Nötige und hat auch gleich das gelbe Papier - beim hiesigen Tierarzt. Damit ist die Eingangsuntersuchung ebenfalls erledigt, der Chip ist nur eine Spritze, es gibt eine Nummer. - Fertig.
Damit geht es zur Stadt, Du bekommst noch den Steuerbescheid, wenn nicht noch eine Prüfung 20/40 oder mehr ansteht.

Welcher Tierarzt verweigert denn das Erstaufnahmegespräch und die erste Rechnung?

Ich habe mich mit unserer Tierärztin drüber unterhalten, habe sie drauf angesprochen. Ebenso mit einem langjährigen Unterstützer des hiesigen Tierheims. Alle sind mit der Marktflutung nicht glücklich, man freut sich eher das es Halter gibt die ihre Tiere dann nicht wieder abgeben, somit weitere Probleme verursachen und "stabil" bei ihrer Anschaffung bleiben.

Da wird eher die "richtige Bahn" unterstützt als weitere Probleme verursacht - eben weil die Situation angespannt ist.

Zudem kommt, daß eine Untersuchung und Behandlung doch nur mit eben entsprechenden Papieren stattfindet. Zumindest bei uns.

Von daher: Es wird ja schon viel in diese Richtung getan.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Claudia
8. Sep. 06:03
Als allererstes muss mal der Status von Tieren geändert werden, von Sache zum Lebewesen. Das wäre schon mal eine Grundvoraussetzung für härtere Strafen. Das zweite wenn man sieht was in sogar EU Ländern mit dem Tieren passiert und wofür die von uns sogar Gelder bekommen ist unglaublich. Ich rede von den ganzen Scheltern und Hundefängern. Es kann doch nicht sein das es diese Flut von Hunden gibt die ständig in den sozialen Netzwerk angeboten werden und auf immer mehr Mitleid bei uns hoffen. Die Kastrations pflicht muss mehr beaufsichtigt werden. Und es muss dort schon härtere Strafen geben wenn das nicht passiert. Es darf einfach nicht sein was mit den Strassenhunden überall passiert. Und das liegt an den empathielosen Menschen denen es egal ist ob ein Tier elendig zu Grunde geht. Ich weiß bin etwas am Thema vorbei.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Fine
8. Sep. 06:08
Wenn ich einen Welpen kaufe, besuche ich ihn doch vorher, und schaue mir auch das Zuhause von ihm an. Und die Eltern…
Wenn das alle machen würden, dann würden diese Verkäufer auch nicht mehr so viel verdienen…
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Peggy
8. Sep. 06:30
Gefängnis
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heinz
8. Sep. 06:52
Müsste härter bestraft werden
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jürgen und Ilka
8. Sep. 07:07
Hunde derften nur noch von Züchtern oder Tierschutzorganisationen verkauft werden und nur an Leute die nachweisen das der Hund ein gutes Leben bei ihnen hat.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jürgen und Ilka
8. Sep. 07:08
Gefängnisstrafe auf jeden Fall für so etwas.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Ca
8. Sep. 07:37
Das Thema ist gerade am 7.9. in VOX gezeigt worden.
Eine Frau in einem Haus, dazu mal eine Person die hilft beim Versorgen unzähliger Hunde im gesamten Haus verteilt, versteckt! Jeder Raum ist vollgestopft mit Hündinnen und Welpen verschiedener Rassen, mindestens 10 verschiedene. Eine Rasse dazu "gezüchtet" Dackel mit Chihuahua weil sie so gut weggehen also verkauft werden.
Die prüfenden Personen nehmen einen sehr üblen Geruch/Urin war. Sie warten auf die "Züchterin" in 1 Raum. Die "Züchterin" verlässt diesen Raum immer wieder um neue Welpen von einer anderen Rasse zu zeigen, in der Hoffnung sie verkaufen zu können. Das Alter der Welpen weiß sie nicht mehr, sie schätzt es eher.
In der Zeit, in der "Züchterin" weg ist neue zu holen, schauen sich die vermeintliche Käuferinnen mal hinter den Türen um und in allen Zimmer sind Hunde/Welpen.
Die "Züchterin" gibt mittlerweile gerne Auskunft und berichtet sie kümmert sich um alles hier und sie züchtet auch Pferde!
Nach gut 6 oder 7 unterschiedlicher vorgestellter Rassewelpe, einschließlich ihrer Neuzüchtung, ziehen die Käufer zurück ohne einen Welpe zu kaufen.

Gleich im Auto verständigen sie das Veterinäramt und melden den Vorfall.
Im Anschluss wird die Sache geprüft und der "Züchterin" werden Auflagen gemacht. Nur noch 10 Hunde dürfte sie halten dürfen und fortlaufend werden Kontrollen gemacht ...

Wieso ist solch eine "Züchterin" nicht eher aufgefallen?

Jeder der sich dort (oder so ähnlich) ein Welpe gekauft hat und das nicht gemeldet hat, der macht sich mitschuldig. Das muss einem doch klar sein!