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Dogorama
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Anzahl der Antworten 530
zuletzt 4. Nov.

🌳 Hundepipi wegspülen – sinnvolle Idee oder übertriebener Aufwand?

Wien macht es vor: Im Bezirk Neubau werden Hundehalter:innen ab sofort dazu aufgerufen, kostenlos spezielle Wasserflaschen beim Bezirksamt abholen – mit der Bitte, den Urin ihres Hundes nach dem Geschäft direkt wegzuspülen. Freiwillig, wohlgemerkt. Der Hintergrund: Rund 600 Hunde leben allein in diesem Bezirk, und ihr Urin kann Baumrinde schädigen, die natürliche Schutzschicht angreifen und langfristig sogar die Standfestigkeit der Bäume gefährden.

Kein völlig neues Konzept – Spanien, Italien, die Schweiz und Japan praktizieren ähnliche Maßnahmen bereits seit Jahren. Und frischer Hundeurin ist tatsächlich wasserlöslich, lässt sich also gut verdünnen.

Aber mal ehrlich: Ist das realistisch? Wer nimmt beim Gassigehen schon eine extra Wasserflasche mit – zusätzlich zur Tüte, zur Leine, zum Leckerli-Beutel?

Was denkt ihr? 👇

🌳 Findet ihr die Idee sinnvoll oder überhaupt nicht alltagsfähig?
💧 Würdet ihr beim Gassigehen eine Wasserflasche mitnehmen?
🇩🇪 Sollte Deutschland ähnliche Maßnahmen einführen – freiwillig oder sogar verpflichtend?
🐾 Oder liegt die Lösung woanders – mehr Grünflächen und Zonen für Hunde?

Quelle: br24: Bäume schützen – Wiener sollen beim Gassigang Urin wegspülen. 11.10.26
 
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Marie
18. Okt. 18:32
😄 und Neufundländer werden die neue Moderasse, weil sie den Bollerwagen selber ziehen können…
👍😂😂
 
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Marie
18. Okt. 18:39
Für mich macht das Sinn und es ist nachvollziehbar. Die Menge macht es und Stadt mit einem hohen Anteil an Hunden, wenig Bäumen/Grün haben nunmal ein Problem! Sieht auf dem Lande alles anders aus!
Also nur mal kurz ein bisschen Wasser drüber gießen reicht eben nicht aus um den Urin zu verdünnen.
Bei einem großen Hund sind es zwischen 3 und 5 Liter um wirklich einen Effekt zu erzielen.
Wer will das denn machen ?
Einfach nur mal ein bisschen bringt gar nichts,außer man hat sein Gewissen beruhigt.
Wo liegt da der Sinn ?
 
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Heike
18. Okt. 18:46
Es wird ja immer heißer und trockener. Auf den Grünflächen gäbe es bei einer solchen Regelung ein kostenloses Bewässern der Bereiche durch die Hundehalter, ohne Wasserkosten und ohne Personalkosten…
Ist doch schlau gedacht von den Kommunen, oder?
 
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Alfred
19. Okt. 05:48
Die Grünen kommen bei uns in Wien immer auf so tolle Ideen. Eliminieren Vorgärten und machen stattdessen Radautobahnen, auf denen man zwar auch gehen darf aber als Hundebesitzer nicht mehr sicher ist und dafür überdimensionale Baumscheiben mit Bügeln und hohen Randsteinen, damit das Parken möglichst eingeschränkt wird. Oder sie machen so grüne niedrige und unbequeme Sitzgelegenheiten, genau in der Höhe, wo Rüden ihr Haxerl heben und dann soll man die Fehlplanungen vielleicht noch abspülen…
 
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Beate
19. Okt. 06:17
Das ist doch ein Aprilscherz, oder?
 
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Enno
19. Okt. 06:31
Hängen geblieben 🤦🏻‍♂️
 
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Dogorama-Mitglied
19. Okt. 07:54
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, in welche Richtung sich diese Diskussion teilweise entwickelt. Da wird auf Zigarettenkippen, Pferdemist, Feuerwerksmüll und andere Umweltsünden verwiesen. Aber seit wann rechtfertigt das Fehlverhalten anderer das eigene? Verantwortung beginnt doch nicht erst dann, wenn alle anderen ihrer Verantwortung ebenfalls gerecht werden. Auch das immer wieder angeführte Argument der Hundesteuer überzeugt mich nicht. Hundesteuern sind in Deutschland grundsätzlich nicht zweckgebunden. Sie sind weder eine Reinigungsgebühr noch ein Freibrief dafür, öffentliche Flächen oder fremdes Eigentum zu verschmutzen. Und ob die Einnahmen die tatsächlich durch Hundehaltung verursachten kommunalen Kosten decken, lässt sich nicht pauschal behaupten. Niemand verlangt, dass Hunde nicht mehr urinieren dürfen. Es geht darum, Rücksicht zu nehmen, insbesondere dort, wo durch wiederholtes Markieren Schäden entstehen können. Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich einen messbaren Nutzen bringt, ist eine berechtigte Frage, die auch ich gestellt habe. Darüber kann und sollte man sachlich diskutieren. Aber eine freiwillige Aktion zum Anlass zu nehmen, grundsätzlich jede Eigenverantwortung infrage zu stellen, finde ich ausgesprochen schade. Wir Hundehalter wünschen uns zu Recht Rücksicht und Akzeptanz. Dann sollten wir auch bereit sein, selbst Rücksicht zu nehmen.
Ich finde die Richtung der Diskussion durchaus gerechtfertigt bzw. ist sie absehbar wenn man mit populistischen Massnahmen/Argumenten meint Eigenverantwortung zu stärken. Eines vorhandenen Problem, hier Umweltverschmutzung, anzusprechen bedeutet sich die Ursache in einem sozialpolitischen Gesamtkontext zu betrachten und nicht sich einzelne marginal e Symptome herauszupicken um von den größeren Problemen abzulenken.
Die Verschmutzung von Städten wird nicht damit gelöst oder weniger, wenn Politiker (hier der Bezirksvorsteher vom 7.Bezirk) sich auf 'Randgruppen' fokussiert, weil er Stimmung/Stimmen braucht. Mit solchen Argumenten/Aktionen schafft man Spaltung statt Menschen zur Eigenverantwortung zu bewegen. Das finde ich äußerst gefährlich.
 
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M.
19. Okt. 08:04
Es kommt auf die Gegend an, ob es Sinn macht. In vielen Gemeinden in Spanien ist es zum Beispiel vorgeschrieben, weil es klimabedingt teilweise eine erhebliche Geruchsbelästigung vor allem im Sommer darstellt. Je nach Hundedichte kann es also auch in Deutschland an vielen Orten durchaus Sinn machen.
Es mag vielleicht ungewohnt sein, aber je mehr Menschen und Hunde irgendwo unterwegs sind, desto wichtiger sind halt Regeln, um andere nicht zu beeinträchtigen.
 
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Denise
19. Okt. 08:05
Völliger Schwachsinn, rennen die auch dann ihren Katzen hinterher 🫣🤬
 
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Dogorama-Mitglied
19. Okt. 08:08
Die Grünen kommen bei uns in Wien immer auf so tolle Ideen. Eliminieren Vorgärten und machen stattdessen Radautobahnen, auf denen man zwar auch gehen darf aber als Hundebesitzer nicht mehr sicher ist und dafür überdimensionale Baumscheiben mit Bügeln und hohen Randsteinen, damit das Parken möglichst eingeschränkt wird. Oder sie machen so grüne niedrige und unbequeme Sitzgelegenheiten, genau in der Höhe, wo Rüden ihr Haxerl heben und dann soll man die Fehlplanungen vielleicht noch abspülen…
Es sind nicht "die Grünen" sondern Wiener Bezirks- und Stadtpolitiker*innen unabhängig von ihrer parteipoitischen Zugehörigkeit. Populistische Maßnahmen fürs " einfache Volk" bringen Wählerstimmen aus der "Anhängerschaft".