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Dogorama
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zuletzt 4. Nov.

🌳 Hundepipi wegspülen – sinnvolle Idee oder übertriebener Aufwand?

Wien macht es vor: Im Bezirk Neubau werden Hundehalter:innen ab sofort dazu aufgerufen, kostenlos spezielle Wasserflaschen beim Bezirksamt abholen – mit der Bitte, den Urin ihres Hundes nach dem Geschäft direkt wegzuspülen. Freiwillig, wohlgemerkt. Der Hintergrund: Rund 600 Hunde leben allein in diesem Bezirk, und ihr Urin kann Baumrinde schädigen, die natürliche Schutzschicht angreifen und langfristig sogar die Standfestigkeit der Bäume gefährden.

Kein völlig neues Konzept – Spanien, Italien, die Schweiz und Japan praktizieren ähnliche Maßnahmen bereits seit Jahren. Und frischer Hundeurin ist tatsächlich wasserlöslich, lässt sich also gut verdünnen.

Aber mal ehrlich: Ist das realistisch? Wer nimmt beim Gassigehen schon eine extra Wasserflasche mit – zusätzlich zur Tüte, zur Leine, zum Leckerli-Beutel?

Was denkt ihr? 👇

🌳 Findet ihr die Idee sinnvoll oder überhaupt nicht alltagsfähig?
💧 Würdet ihr beim Gassigehen eine Wasserflasche mitnehmen?
🇩🇪 Sollte Deutschland ähnliche Maßnahmen einführen – freiwillig oder sogar verpflichtend?
🐾 Oder liegt die Lösung woanders – mehr Grünflächen und Zonen für Hunde?

Quelle: br24: Bäume schützen – Wiener sollen beim Gassigang Urin wegspülen. 11.10.26
 
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Bianka und Frank
18. Okt. 07:34
Akkustaubsauger mitnehmen 🙃
🤣🤣🤣🤣🤣
 
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Manuela
18. Okt. 07:45
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich viele über achtlos weggeworfenen Müll, Glasscherben, Zigarettenkippen oder menschliche Wildpinkler ärgern. Das tue ich übrigens auch!

Allerdings sind das gesellschaftliche Probleme, die genauso Aufmerksamkeit verdienen, aber mit der eigentlichen Fragestellung hier nur bedingt etwas zu tun haben.

Mir fällt auf, dass einige die vorgeschlagene Massnahme offenbar als weitere Schikane gegenüber Hundehaltern empfinden. Ich persönlich sehe das etwas anders. Hier wird zunächst einmal auf ein durchaus reales Problem aufmerksam gemacht, das besonders in dicht besiedelten Städten besteht. Nicht jede Massnahme, die uns Hundehalter betrifft, ist deshalb gleich gegen uns gerichtet.

Auch das Thema Privateigentum gehört für mich dazu. Dass man seinen Hund nicht bewusst an fremde Hausfassaden, Hauseingänge oder andere private Gegenstände urinieren lässt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Rücksichtnahme funktioniert schliesslich in beide Richtungen.

Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich eine sinnvolle, wirksame und alltagstaugliche Lösung ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich selbst bin da ausgesprochen skeptisch.

Aber genau darüber sollten wir doch diskutieren, statt verschiedene gesellschaftliche Missstände gegeneinander aufzurechnen. Nur weil es anderswo ebenfalls Probleme gibt, verschwinden diese dadurch nicht. 😊
 
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Bärbel
18. Okt. 07:45
Wie soll es klappen Hundepipi weg zu spülen, wenn es einige immer noch nicht als nötig befinden die Hinterlassenschaft vom Hund weg zu räumen. Wir haben hier sogar verteilt Beutelspender mit Mülleimer stehen. Eigentlich richtig traurig das das nicht mal klappt
 
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Franziska
18. Okt. 07:46
Aber sowas von schwachsinnig. Wir zahlen Steuern für die!Und irgendwann reicht es auch mal .Sollen sich um wichtige Sachen kümmern
 
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Franziska
18. Okt. 07:49
Hundeurin enthält sehr viele Salze und tötet dadurch zB Rasen ja auch ab. Unsere Hündin pinkelt eigentlich nicht in unseren Garten. Im gesamten Sommer vielleicht 4-5x und wenn das dann der Fall ist, spüle ich auch tatsächlich sofort mit Wasser hinterher. Ich kann es durchaus verstehen. Und ja es ist durchaus machbar.
Ohne worte!Ich zahle Steuern für mein hund das reicht ! Macht man das denn auch bei jedem Wildtier🤣🤣🤣 Bitte drauf achten und weg spülen🤣🤣🤣🤣🤣🫡
 
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Melanie
18. Okt. 07:51
Nicht sinnvoll.
Klar kann der Urin sehr unangenehm riechen, das tut der von Katzen und Menschen auch und die pinkeln ja auch wo sie wollen.
Es schaffen auch nicht alle Hundehalter die Häufchen ihres Lieblings weg zu machen.
Zumal wir damit auch den Hunden einen Teil ihrer Kommunikation nehmen. Immerhin wird markiert und Nachrichten hinterlassen für den nächsten.
 
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Susanne
18. Okt. 07:59
Neuer Lösungsansatz fürs Pinkel-Problem! 🚽💦 Warum das Ganze nicht einfach abkürzen? Wie wäre es, wenn wir unseren Hunden einfach beibringen, direkt auf die Toilette zu gehen? Das Problem mit dem Pfützen-Wegspülen wäre jedenfalls auf einen Schlag gelöst – Wasserspülung inklusive! 😂 Ich hab’s heute direkt mal mit Milo geübt... Ergebnis: Das mit der Spülung hat er noch nicht ganz verstanden. Er fand das Wasser in der Schüssel zum Trinken jedenfalls deutlich spannender! 🐶🚰🤷‍♂️
😂🤣😂
 
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Claudia
18. Okt. 08:04
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich viele über achtlos weggeworfenen Müll, Glasscherben, Zigarettenkippen oder menschliche Wildpinkler ärgern. Das tue ich übrigens auch! Allerdings sind das gesellschaftliche Probleme, die genauso Aufmerksamkeit verdienen, aber mit der eigentlichen Fragestellung hier nur bedingt etwas zu tun haben. Mir fällt auf, dass einige die vorgeschlagene Massnahme offenbar als weitere Schikane gegenüber Hundehaltern empfinden. Ich persönlich sehe das etwas anders. Hier wird zunächst einmal auf ein durchaus reales Problem aufmerksam gemacht, das besonders in dicht besiedelten Städten besteht. Nicht jede Massnahme, die uns Hundehalter betrifft, ist deshalb gleich gegen uns gerichtet. Auch das Thema Privateigentum gehört für mich dazu. Dass man seinen Hund nicht bewusst an fremde Hausfassaden, Hauseingänge oder andere private Gegenstände urinieren lässt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Rücksichtnahme funktioniert schliesslich in beide Richtungen. Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich eine sinnvolle, wirksame und alltagstaugliche Lösung ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich selbst bin da ausgesprochen skeptisch. Aber genau darüber sollten wir doch diskutieren, statt verschiedene gesellschaftliche Missstände gegeneinander aufzurechnen. Nur weil es anderswo ebenfalls Probleme gibt, verschwinden diese dadurch nicht. 😊
Genau so sehe ich das auch. Oftmals werden andere Probleme vorgeschoben, man fühlt sich durch die Aktion (denn es ist ja eine Umweltschutzaktion) angegriffen und es wird gar nicht über die tatsächliche Situation gesprochen.

Es gab auch einige tolle Ideen, wie z.B Bäumstämme davor hinzulegen oder Pflanzen um die Bäume zu pflanzen. Fand ich gar nicht so schlecht!

Bei uns sind neu gebaute Häuser. Ziemlich schnell wurden die Ecken, aber auch die Wände bepinkelt. An einigen Stellen liegen nun grössere Steine. Die werden nun angepinkelt. So einfach kann es sein.
 
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Claudia
18. Okt. 08:06
Auch immer dieses „ich zahl ja Steuern“

Es ist eine freiwillige Umweltaktion! Ihr müsst da nicht mitmachen, es steht jedem frei, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Ist wie Müllsammelaktionen oder Bäume pflanzen.

Jeder tut das für die Umwelt, was er leisten kann.
 
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Katja
18. Okt. 08:12
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich viele über achtlos weggeworfenen Müll, Glasscherben, Zigarettenkippen oder menschliche Wildpinkler ärgern. Das tue ich übrigens auch! Allerdings sind das gesellschaftliche Probleme, die genauso Aufmerksamkeit verdienen, aber mit der eigentlichen Fragestellung hier nur bedingt etwas zu tun haben. Mir fällt auf, dass einige die vorgeschlagene Massnahme offenbar als weitere Schikane gegenüber Hundehaltern empfinden. Ich persönlich sehe das etwas anders. Hier wird zunächst einmal auf ein durchaus reales Problem aufmerksam gemacht, das besonders in dicht besiedelten Städten besteht. Nicht jede Massnahme, die uns Hundehalter betrifft, ist deshalb gleich gegen uns gerichtet. Auch das Thema Privateigentum gehört für mich dazu. Dass man seinen Hund nicht bewusst an fremde Hausfassaden, Hauseingänge oder andere private Gegenstände urinieren lässt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Rücksichtnahme funktioniert schliesslich in beide Richtungen. Ob das Nachspülen mit Wasser tatsächlich eine sinnvolle, wirksame und alltagstaugliche Lösung ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich selbst bin da ausgesprochen skeptisch. Aber genau darüber sollten wir doch diskutieren, statt verschiedene gesellschaftliche Missstände gegeneinander aufzurechnen. Nur weil es anderswo ebenfalls Probleme gibt, verschwinden diese dadurch nicht. 😊
Sehe ich ähnlich, Manuela!
Und mich hat die Frage, ob das Spülen wirklich hilft, denn doch auch interessiert.

Man findet ja einige Daten dazu, dass Urin durch den darin enthaltenen Ammoniak die Rinde schädigt. In Berlin sollen z.B. 5% der gefällten Bäume durch Hundeurin geschädigt sein: 😳

https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/hunde-urin-macht-berlins-baeume-kaputt

Robinien (besonders trockenresistent) leiden da wohl ganz besonders, daher werden die jetzt weniger gepflanzt… echt schade!
Berlin setzt da aber eher auf Fernhalten bzw. Angebot von Pinkelsteinen:

https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1709679.php

Ich kann mir aber schon vorstellen dass sofortiges Spülen mit Wasser a) die Konzentration des Ammoniaks runtersetzt und b) das Ammoniak von der Rinde entfernt. Die Wurzelaschädigungen bleiben natürlich nach wie vor, wenn vielleicht durch die geringere Konzentration auch nicht so schlimm:

https://www.darmstadt.de/leben/umwelt/im-gruenen/baeume/baumschutz-in-der-orangerie

Wirklich gefunden hab ich dazu aber nix…🤔