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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 6. Apr.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Katja
6. Apr. 22:02
Mag sein, dass es bei Katja und Polli die richtige Wirkung hat, aber es kräuseln sich mir die Nackenhaare bei der Bezeichnung Abbruch. Es wird nichts abgebrochen, es wird zum rechten Zeitpunkt interveniert damit die Verbindung/das Gespräch aufrechterhalten bleibt. Das ist keine Wortklauberei! (lach nicht! *lach)
Kein Problem, ich hänge mich in meinem Kopf auch an Worten auf!
Da hilft nur Nachfragen und richtig einsortieren…😉

„Abbruch“ bedeutet in meinem Sprachgebrauch wirklich „nein, wir machen jetzt nicht das, was Dir grad in den Sinn gekommen ist…“. Nähmlich zu den Gänsen rüberzurennen, weil die dann so lustig flattern.
Sondern ich schaue mal, was Frauchen gerade an spannenden Dingen zu bieten hat… in dem Fall mit wehenden Ohren eine Extrarunde zu drehen und stattdessen Frauchen fangen… auch wenn die nicht so schön flattern kann.🥴
Akustisch muss ich halt einmal in der höchsten Fokussierung bei ihr durchkommen.
Ich mag das „Nein“ nicht und habe mich daher eher auf ein kurzes „Ey!“ verlegt.
Ich würd‘s gerne auch geräuschlos machen, aber das funktioniert dann nur im Nahbereich, nicht auf Distanz, wenn der optische Fokus von mir weggerichtet ist.
 
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Katja
6. Apr. 22:06
„Bei uns ist’s ein „heyheyhey“… das lässt sich auch schön mit unserem Abbruch-/Erinnerungssignal „Ey“ (1x) kombinieren…“ Es geht nicht um Abbruch, dass du das so lapidar schreibst, zeigt mir, dass du die Philosophie irgendwie noch nicht so richtig verstanden hast, es geht um Aufmerksamkeit und ja, um eine Erinnerung und Ansprache, dass niemand die Gemeinschaft verlässt, gejagt wird zusammen. Aber es darf nicht bei der Ansprache bleiben, dann verlierst du den Hund wieder, ihr müsst immer im Gespräch sein. Das ist das grundlegende Ulli-Mindset.
PS: Mir geht’s übrigens nicht drum, irgendetwas „richtig oder falsch“ zu machen.
Sondern in Verbindung mit meinem Hund zu stehen und Dinge gemeinsam zu tun…😉