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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 1. Apr.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Jochen
1. Apr. 14:18
Das nennst du ordentlich in Fahrt ?! 🤔 Da muss ich mal versuchen was vom Dracu zu zeigen. 🙈 (Aber das ist ja kein Wettbewerb 😅) Aber das kommt vielleicht auf die Sichtweise auf welcher Fährte usw der Hund klebt. Ich hatte dir ja schon erzählt das Fährten abschnüffeln kein Problem sind, bis der Punkt erreicht ist, wo Dracu in die gerichtete Appetenz reinkommt. Dann geht die Luzi ab.😂 Dennoch guter Pepe. 🫠☺️
"Das nennst du ordentlich in Fahrt ?! 🤔"

😏 es geht noch etwas mehr, gestern wäre er auch das erste Mal seit Ewigkeiten wieder in die Schlepp gebrettert, aber "langsam" hat er scheinbar perfekt verinnerlicht. Aber sowas zu filmen ist für mich unmöglich. Es ist auch gar nicht so sehr das Tempo, sondern die Säbelrute (besonders am Anfang gut zu sehen), die mich zur Vorsicht mahnt, wenn er die trägt, kommt er immer an die SL., dann ist er on fire.

"Da muss ich mal versuchen was vom Dracu zu zeigen. 🙈
(Aber das ist ja kein Wettbewerb 😅)"

*lach nein, aber trotzdem gerne zeigen.
 
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Maren
1. Apr. 17:39
Hallo Zusammen, wie bereits berichtet, hat uns die Lektüre von "Wege zur Freundschaft" sehr bereichert. Von Anfang an haben wir einen gewaltfreien Weg mit Flohri eingeschlagen. Dennoch brachte mich sein Terrier- Hütehund Mix gelegentlich an meine Grenzen. Mit dem Verständnis seiner FÄhigkeiten und der klaren, freundlichen Kommunikation fahren wir als komplette Familie sehr gut. Ich finde es spannend, wenn wir unterwegs sind, wie sich mittlerweile andere Hunde an mir orientieren. Bzw. wenn ich mit Flohri in Gesellschaft bin und er vermeintlich interessiert losbrechen will und alle aufgeregt und herrisch ihn zum Bleiben bewegen wollen und mein freundliches Pfeifen und Herlocken 1000 mal besser wirkt. Die Blicke der anderen sind unbezahlbar. Und noch schöner ist es, dass sie es dann auf die gleiche freundliche Weise versuchen. Flori ist nach wie vor sehr interessiert an schnellen Bewegungen und ist natürlich Pubertät bedingt an manchen Tagen mal besser mal schlechter ansprechbar. Da bleibt er dann einfach an der Schleppleine , was überhaupt kein Problem ist, bei 30 m. Ich habe eher das Gefühl, dass ihm die Verbindung und der leichten Zug der Leine erdet und ihm Sicherheit gibt.
Das einzige, was mir ungut auffällt ist, wenn wir auf unserem Stückchen sind und etwas werkeln und er "nebenher" mitläuft ist, dass er mehr Jadg- /Wühlverhalten Richtung Mäuse zeigt. Daheim lassen oder ihn dauerhaft angeleint lassen mag ich nicht. Toll ist, dass er dann auf Zuruf kommt, dennoch ist das, was er vorher machte ja alleiniges Jagdverhalten, was wir nicht wollen... was wäre eure Idee dazu. Gerne auch Tipps 👐🏻
Das war jetzt lang, sorry.
Ich lese hier so gerne mit, der freundliche Ton und der gegenseitige Respekt finde ich toll. Ebenso die vielen Ideen und Gedanken. Allen einen schönen Abend 👋🏻
 
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Sylvia
1. Apr. 22:16
Nun ist Caro auch weg 😢
Verstehe ich nicht🤷‍♀️