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Dogorama-Mitglied
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heute 18:12

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Kirsten
15. Feb. 17:03
Zwei unserer heutigen Funde:
Mäusepfade und ein paar Haare/ Borsten.
Bei den Haaren haben beide Hunde, so schätze ich es ein, Schwein angezeigt. Meint ihr das das passen könnte? Oder kamen die von einem anderen Tier? Die Stelle mit den Haaren war nicht interessant.
 
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Das
15. Feb. 18:57
Zwei unserer heutigen Funde: Mäusepfade und ein paar Haare/ Borsten. Bei den Haaren haben beide Hunde, so schätze ich es ein, Schwein angezeigt. Meint ihr das das passen könnte? Oder kamen die von einem anderen Tier? Die Stelle mit den Haaren war nicht interessant.
Ich würde auch sagen Wildschwein.
Das lange schwarze sind die Deckhaare, und das braune die Unterwolle.
Ab März wechseln sie ihr Fell , vielleicht geht's jetzt schon los?!
War die Wiese denn irgendwo aufgebrochen?
 
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Kirsten
15. Feb. 19:29
Ich würde auch sagen Wildschwein. Das lange schwarze sind die Deckhaare, und das braune die Unterwolle. Ab März wechseln sie ihr Fell , vielleicht geht's jetzt schon los?! War die Wiese denn irgendwo aufgebrochen?
Meinst du mit aufgebrochen Wühlstellen? Dort wo die Haare lagen war nur ein recht kleines Stückchen Wiese. Auf der Wiese, eigentlich viel mehr eine Lichtung, waren keine Wühlstellen aber am Rand und direkt am Wegesrand schon, auf die hat der Hundekumpel auch ein wenig beunruhigt reagiert, bevor wir an der Lichtung ankamen.

Miras Hundefreund schaute sichtlich aufgebracht auf die Wiese. Als ich in die Richtung schaute, entdeckte ich die Haare und als ich mich nach mehr Hinweisen umschaute eine Kirrung am Wiesenende. Mira zeigte zwar nichts „Frisches“ an, also wird nichts unmittelbares in der Nähe gewesen sein. Der Geruch war aber noch intensiv genug, dass sie sich damit befasst hat, d.h. vermutlich maximal ein paar Stunden alt, wenn ich schätzen müsste.

Mir waren das insgesamt genug Signale, damit wir uns da nicht länger als nötig aufhielten. Ich bin absoluter Wildschweinschisser, das weißt du ja🫣

Vor Ort konnte man sowohl Deckhaar, als auch Unterwolle gut erkennen. Auf den Fotos leider nicht so gut wie in echt.
 
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Sylvia
15. Feb. 19:37
Ich würde auch sagen Wildschwein. Das lange schwarze sind die Deckhaare, und das braune die Unterwolle. Ab März wechseln sie ihr Fell , vielleicht geht's jetzt schon los?! War die Wiese denn irgendwo aufgebrochen?
So etwas hat Cleo letztens auch an einem Stacheldrahtzaun gefunden. Sie war ungewöhnlich interressiert. Es waren eher Stockhaare, Büschelweise ausgerissen. Die Haare rochen nicht nach Wildschwein. Ich dachte evtl Wolf. Riechen Wildschweinhaare deutlich nach Wildschwein?
 
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Das
15. Feb. 20:02
Meinst du mit aufgebrochen Wühlstellen? Dort wo die Haare lagen war nur ein recht kleines Stückchen Wiese. Auf der Wiese, eigentlich viel mehr eine Lichtung, waren keine Wühlstellen aber am Rand und direkt am Wegesrand schon, auf die hat der Hundekumpel auch ein wenig beunruhigt reagiert, bevor wir an der Lichtung ankamen. Miras Hundefreund schaute sichtlich aufgebracht auf die Wiese. Als ich in die Richtung schaute, entdeckte ich die Haare und als ich mich nach mehr Hinweisen umschaute eine Kirrung am Wiesenende. Mira zeigte zwar nichts „Frisches“ an, also wird nichts unmittelbares in der Nähe gewesen sein. Der Geruch war aber noch intensiv genug, dass sie sich damit befasst hat, d.h. vermutlich maximal ein paar Stunden alt, wenn ich schätzen müsste. Mir waren das insgesamt genug Signale, damit wir uns da nicht länger als nötig aufhielten. Ich bin absoluter Wildschweinschisser, das weißt du ja🫣 Vor Ort konnte man sowohl Deckhaar, als auch Unterwolle gut erkennen. Auf den Fotos leider nicht so gut wie in echt.
Ja genau die typischen Wühl stellen auf einer Wiese, auch Aufbruch genannt.
Na und wenn eine Kirrung in der Nähe war, dann ist ja alles klar.🫡
 
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Das
15. Feb. 20:05
So etwas hat Cleo letztens auch an einem Stacheldrahtzaun gefunden. Sie war ungewöhnlich interressiert. Es waren eher Stockhaare, Büschelweise ausgerissen. Die Haare rochen nicht nach Wildschwein. Ich dachte evtl Wolf. Riechen Wildschweinhaare deutlich nach Wildschwein?
Gut möglich das es Wolf war ?

Ja, Wildschweine haben einen sehr eigenen Geruch, sie riechen ähnlich wie Maggi. Aber ob das bisschen Fellbüschel danach riechen würde, weiß ich nicht.
 
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Sabine
15. Feb. 20:09
Guter Tip. Kaninchen gibt es hier aber gar nicht. Hauptsächlich Füchse und Rehe. Und die sind immer schnell unterwegs. Spätesten wenn Cleos Gejohle anspringt. Gänse und Reiher etc. wären schöne Übungsobjekte; die interessieren sie aber gar nicht.
Wir beschäftigen uns mit dem Jagdverhalten anhand Simone Müllers' Buch "Gemeinsam Jagen", das m M.n. einen ählichen gemeinsamen Ansatz wie die "Wege zur Freundschaft" aufzeigt. Ich lerne in diesem Thread viele interessante Sachen. Dein Problem mit mangelnden, sicheren Übungssituationen haben wir durch Beobachten in Wildparks gelöst, damit ich lerne wirklich schon das kleinste Anzeichen wahrzunehmen und weil in Parks die Anwesenheit des Wildes für mich "offensichtlich" war. Für meine Hunde kann ich sagen: es gibt immer, wenn auch teilweise winzige Reaktionen, bevor sie durchstarten wollen. Ich habe zwei passionierte, spezialisierte Jagdhundrassen, einen Spur- und einen Sichtjäger, was das ganze nicht einfacher macht.
 
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Kirsten
15. Feb. 20:09
Ja genau die typischen Wühl stellen auf einer Wiese, auch Aufbruch genannt. Na und wenn eine Kirrung in der Nähe war, dann ist ja alles klar.🫡
Was mich irritiert hat: Ich hatte meinen Jäger zu Kirrungen allgemein ein wenig befragt.

Für mich klang es so, als würde man dafür eher abgelegene Stellen suchen, also ein wenig abseits der üblichen Routen. Weil man die Leute bzw. Hunde nicht unbedingt an den Kirrungen haben möchte, zum anderen, weil sich die Anzahl der Kirrungen zumindest offiziell an irgendwelchen Richtlinien halten muss und dadurch eine geschicktere Platzierung nochmal sinnvoller ist. So habe ich es zumindest verstanden.

Aber wir waren auf einem ausgeschilderten Wanderweg unterwegs und sind quasi fast drüber gefallen?! 😳
 
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Das
15. Feb. 20:12
Wir beschäftigen uns mit dem Jagdverhalten anhand Simone Müllers' Buch "Gemeinsam Jagen", das m M.n. einen ählichen gemeinsamen Ansatz wie die "Wege zur Freundschaft" aufzeigt. Ich lerne in diesem Thread viele interessante Sachen. Dein Problem mit mangelnden, sicheren Übungssituationen haben wir durch Beobachten in Wildparks gelöst, damit ich lerne wirklich schon das kleinste Anzeichen wahrzunehmen und weil in Parks die Anwesenheit des Wildes für mich "offensichtlich" war. Für meine Hunde kann ich sagen: es gibt immer, wenn auch teilweise winzige Reaktionen, bevor sie durchstarten wollen. Ich habe zwei passionierte, spezialisierte Jagdhundrassen, einen Spur- und einen Sichtjäger, was das ganze nicht einfacher macht.
Deine beiden reagieren auf Gatter, genauso oder ähnlich wie bei freilebenden Wild was gesichtet wird?

Alle meine bisherigen Hunde haben Gatterwild nie für voll genommen, waren völlig desinteressiert.
 
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Caro
15. Feb. 20:17
Deine beiden reagieren auf Gatter, genauso oder ähnlich wie bei freilebenden Wild was gesichtet wird? Alle meine bisherigen Hunde haben Gatterwild nie für voll genommen, waren völlig desinteressiert.
Interessant! Lucy reagiert schon erst wie immer. Das Wild verhält sich aber nicht natürlich - bei unserem letzten Wildparkbesuch stand das Rotwild direkt am Zaun. Lucy ist forsch hin, die Hirschkuh hat aber eine Ansage gemacht mit Kopf senken und aufstampfen. Das hat Lucy tatsächlich beeindruckt und sie ist zurück gewichen. Den Schafen hat sie dafür durch den Zaun die Ohren geleckt 🤭