Geht mir auch so. Weiss nicht genau, was du meinst. Beschreib doch mal genauer was das Problem ist bitte.
An mich darf kein fremder Hund ran. Sie geht dann nicht weit von mir weg. Ganz klar ist, dass sie nicht nur den bei mir umgehängten Futterbeutel beschützt. Ohne Futterbeutel passiert das auch.
Bekannte Hunde, gar kein Problem. Da genießt sie den Freilauf sichtlich.
Meinen Mann schleckt sie täglich sehr intensiv, mich weniger.
Kuscheln bin ich 2. oder 3. Wahl.
1. Stelle mein Mann, 2. Stelle mein Sohn.
1. Stelle beim Spielen ich. 2. Stelle mein Mann im Haus. Spielzeug bringt sie zu mir, auch wenn mein Mann neben mir ist. Er spielt aber grds. mehr mit ihr, jedoch eher draussen.
Gassi gehen: Meist geht mein Mann. Ich, wenn er nicht kann.
Am WE gemeinsam. Ich arbeite 10-12 Stunden im Homeoffice und teils auswärts. Mein Mann ist Angestellter der Rentenversicheungsanstalt und arbeitet nicht mehr seit der Hund einzog.
Bei mir kappen Kommandos weitgehend problemloser, wenn ich mal mit ihr gehe. Mein Mann hat Schwierigkeiten und muss sie wesentlich mehr einnorden. Dabei ist er täglich mit ihr Gassi. Ich vielleicht jede 2. Woche nur einmal.
Es ist, als ob sie mir mit ihrem Gehorsam gefallen möchte.
Ich denke das hat mit unterschiedlichen Beziehungen zu tun.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese unterschiedlichen Verhaltensmuster mit der Häufigkeit, was wann wer macht zu tun hat.
Ich habe eher den Eindruck sie hat jeden Einzelnen von uns für eine bestimmte Bedürfnisbefriedigung vorgesehen und diese Rollen, die wir für sie sind, wirken sich in ihrer individuellen Beziehung aus.
Auch wenn mein Mann ihr das Futter gibt, schützt sie mich und meine Futtertasche. Bei ihm passiert das nicht!