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Verfasser
Chris
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zuletzt 13. März

Schlafzimmer Nachts hundefreie Zone?

Hey Leute, Ich wohne alleine mit meinem Hund. Tagsüber darf sie sich aufhalten wo sie will. Aber ich merke, dass wenn sie nachts mit im Schlafzimmer pennt, ich sehr unruhig Schlafe. Da sie sich, typisch für Hunde, viel bewegt. Und bei jedem kleinsten Anzeichen von mir, denkt ich werde wach und mich wegt. Entweder durch das schütteln direkt neben dem Bett oder dadurch daß sie sich viel hin und her bewegt. Ich hab es ein paar Mal versucht, die Tür zu zu machen, damit sie in der Küche oder im Flur in ihren Hundebetten alleine schläft. Denn wenn die Tür auf ist,dann kommt sie immer ins Schlafzimmer bzw. Verlässt es erst gar nicht ( obwohl das Bett im Flur super gemütlich ist) Nun bekommt sie mittlerweile gut mit wann ich mich bettfertig mache und geht dann immer ganz schnell ins Schlafzimmer und findet es natürlich gerade das schlimmste auf der Welt nicht bei mir zu sein und will das Schlafzimmer nicht verlassen. So jetzt meine Frage: Legt sich das irgendwann? Oder fühlt sie sich dadurch vielleicht zu sehr ausgegrenzt und entwickelt vielleicht Verhaltensstörungen. Was ich natürlich absolut nicht will. Habt ihr Tips für mich?? Liebe Grüße Chris
 
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R
10. Feb. 11:31
Ich hab Akira (zugegeben vermenschlicht) wie ein Kind ins Bettchen gebracht und dann war schlafen angesagt. Wie bei Anderen, gab es schlaflose Nächte (zum glück ist sie kein Menschenkind sondern wesentlich fixer)... Es quietschte, es wedelte, es hopste mal durchs Bett, es wälzte sich, es schmatzte, es schüttelte sich .... Das schütteln hat selbst bei so einem kleinen Hund alles ganz schön zum wackeln gebracht ✌️
Auch ich hatte Nerven wie Drahtseile, auch ich war irgendwann übernächtigt, auch ich habe dann Grenzen gesetzt mit völlig übermüdeter ernsthaftigkeit.

Ich habe immernoch einen sehr aktiv träumenden Hund, laut wie Bewegungsaktiv. Mal ist es ok, mal wird's ruhig gestreichelt. Rumhampeln im Bett ist auch bei Wiederholung nicht mehr erwünscht. Man kann mal unter die Decke krabbeln, mal darunter raus , aber dann muss Hund es auch Mal gefunden haben und dann ist Schluss mit rumwandern im Bett. Ziemlich simpel eigentlich. Ja, ich wusste, dass ich keine schnarchende Rasse haben möchte 🥳🙈✌️ zum Glück bin ich mir da entgegen gekommen.

Daisy stammt aus permanent außenhaltung. Sie hat ihre bevorzugten Ruheecken und empfindet den Menschen eher als störend im Schlaf. Auch wandert sie nachts von kuschelig, zu kühl, mal auf die Couch. Sie liegt grundsätzlich auch gerne im Weg 😄. Daisy schnarcht manchmal, Daisy donnert mit dem Schwanzwedeln im Traum...wenn Daisy träumt und wufft ist man wach. Daher wird sie gelassen und darf sich gerne ihre plätze suchen. Mit ihrem Alter ist da nicht mehr so leicht was zu erziehen- sie hat ja ihren funktionierenden weg selbst für sich gefunden.
Bei Gewitter und Feuerwerk darf Daisy mit ins Bett - dort würde sie sonst nie rein wollen. Zu warm zu weich - sie liegt lieber naturähnlich kühl und fest

Man gewöhnt sich an alles. Alles was kaputt macht muss man einschränken. Wie gesagt, es nützt niemanden den Alltag als Sprint zu betrachten, das ganze bleibt ein Marathon. Ich benötige nach einem Jahr mit zwei Hunden und leider viel zu viel Gewitter und Feuerwerk in der Umgebung nun nur noch 1-3 mal im Monat einen "mittagsschlaftag" zum Akku auffüllen 😅
 
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Franka
10. Feb. 12:55
Als wir vor einem Jahr unseren Kurby aus dem Tierschutz bekommen haben, war von Anfang an klar, dass er mit in meinem Schlafzimmer schläft und nicht nachts alleine durch die Wohnung geistert, zumal es dann zu Kollisionen mit meinem Mann kommen könnte. Erst schlief er in der Box, dann in seinem Hundebett direkt an meinem Bett und dann wurde der Abstand des Hundebettes zu meinem Bett häppchenweise vergrößert. Hat eine Zeitlang funktioniert, aber irgendwann war er dann auch nachts in meinem Bett. Das war zwar sehr süß, wurde aber auch schnell nervig, weil er sich immer auf die Bettdecke zwischen meine Beine legte, so dass ich nicht mehr über die Bettdecke verfügen konnte🥶. Habe ihn dann einige Zeit jeden Abend in sei Bett getragen, er ging dann auch auf Fingerzeig selber, kam dann aber nach einigen Stunden wieder in mein Bett gesprungen 😮‍💨 . Jetzt haben wir einen Kompromiss gefunden: ich habe ihm auf meinem Bett am Fußende links an der Wand aus einer Wolldecke ein "Nest" gebaut, in das er sich abends inzwischen freiwillig legt (hin und wieder mußte ich ihn anfangs noch etwas in die Ecke drängeln 😉). Er bleibt auch die ganze Nacht in der Ecke, außer dass er sich mal dreht oder streckt, aber das bekomme ich kaum mit. Morgens wandert er natürlich aufwärts, um mich zu wecken, aber nachts haben wir jetzt beide mehr Ruhe.
 
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Claudia
10. Feb. 18:35
Du hast sie 10monate, sie ist 2jahre, also hat sie ja schon irgendwelche Erfahrungen gemacht, dann ausm tierheim. Vielleicht hat sie ja Angst nachts oder so, wer weiß was sie erlebt hat. Ihr Bett neben dein Bett, ok sie schüttelt sich in Kauf nehmen, dann aber ihr Bett Stück für Stück Tag zu Tag immer mehr von dein Bett entfernen. Das dauert zwar aber so hat das geklappt bei einer Freundin von mir. Die hat auch eine Bulldogge und das schnarchen vom Hund hat sie sehr gestört. Nun schläft der Hund in sein Bett vor der Schlafzimmer Tür die auch offen ist
 
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Petra
10. Feb. 20:17
Danke schon mal für die super schnelle Antwort.
Hallo, unsere Bonny geht mit uns schlafen, ins Schlafzimmer aber in ihr eigenes Bett wird schön zugedeckt . Wir hatten als wir sie bekommen haben ein sehr gutes Hundebett mit orthopädischer Matratze gekauft und ich muss sagen es hat sich jeder Cent gelohnt. Sie hat nicht das Bedürfnis in unser Bett zukommen, sie schläft sehr ruhig und läuft in der Nacht nicht rum. Dein Hund möchte spüren das sein Mensch in der Nähe ist .
 
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Rana
11. Feb. 11:24
Meine Hündin war am Anfang auch unruhig aber mittlerweile läuft's sehr gut und sie schläft ruhig mit im Schlafzimmer in ihrem Hundebett
 
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Dogorama-Mitglied
5. März 20:55
Weil Hunde nun mal Rudeltiere sind… alleine schlafen bedeutet für ein Rudeltier Stress (denn in freier Natur wär das ziemlich gefährlich)…
So a schmarn 😂 also meiner will absolut ned mal im Schlafzimmer schlafen obwohl sein Betti dort stehen würd aber hab noch zwei weitere im wohn und leberaum muss es so formulieren weil ich ne offene Wohnung habe also sowas wie nen Loft 🤷‍♀️
 
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Dogorama-Mitglied
5. März 21:06
Hi Chris, mit Ruhe aber Bestimmtheit und Konsequenz würde ich den Hund dazu bringen, dass er in sein Bett geht. Dass er auch mal die Position wechselt, auf kühlen und harten Boden und dann wieder in sein Bett, das ist normal. Das Schütteln neben Dir ist aber eine Aufdringlichkeit, die Du nicht möchtest und die Dich weckt. Das darf als unerwünschtes Verhalten auch mitgeteilt werden. Dann sollte sich das geben. Viel Erfolg.
 
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Melanie
5. März 22:08
Theoretisch ist das auch nicht artgerecht… aber für nen Hund ist es nochmal ein unterschied ob er unter Tags mal für ein paar Stunden alleine ist (wobei viele schon der Meinung sind, wenn es länger als 4h ist, ist es Tierquälerei), oder nachts alleine schlafen muss… das natürlichste für nen Hund wäre sogar mit Körperkontakt zu schlafen 🤷🏻‍♀️
Auch da gibt es Unterschiede. Unser Hund kuschelt Tagsüber super gerne. Aber Nachts will sie ihre Ruhe haben. Sie darf in mein Bett aber das will sie gar nicht. Sie schläft aber in einem Zimmer mit uns.
 
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Sylvia
5. März 22:12
Bei uns haben die Kleinen auch gerne im Bett geschlafen. Mit einem Jahr sind sie freiwillig in ihr eigenes Bett gegangen. Morgens oder bei Gewitter kommen sie gerne wieder ins Bett.
 
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Melanie
5. März 22:19
Gezeigt hat unser das auch ganz deutlich. Wir gehören auch zur nicht gerade kleinen Fraktion "wenn wir einen Hund haben darf der nicht ins Bett" - paar Jahre später können wir uns wie so viele andere auch an die Zeit kaum noch erinnern 😝 Mit "Rang" oder ähnlichem hat das auch nichts zu tun. Das Bett ist gemütlich, alle fühlen sich sicher und kuschelig, mehr muss man da nicht draus machen.
Kommt drauf an. Unser Hund hat irgendwann beschlossen das außer mir und ihr keiner mehr ins Schlafzimmer darf. Daraufhin durfte sie eine kurze Zeit nicht mehr rein. Territorialverhalten eingrenzen und den richtigen Platz im Familienrudel finden, ging nur mit kurzzeitigem Ausschluss aus dem Rudel und Schlafzimmerverbot. Das hat sich sich gemerkt.