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Verfasser
Chris
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Anzahl der Antworten 303
zuletzt 13. März

Schlafzimmer Nachts hundefreie Zone?

Hey Leute, Ich wohne alleine mit meinem Hund. Tagsüber darf sie sich aufhalten wo sie will. Aber ich merke, dass wenn sie nachts mit im Schlafzimmer pennt, ich sehr unruhig Schlafe. Da sie sich, typisch für Hunde, viel bewegt. Und bei jedem kleinsten Anzeichen von mir, denkt ich werde wach und mich wegt. Entweder durch das schütteln direkt neben dem Bett oder dadurch daß sie sich viel hin und her bewegt. Ich hab es ein paar Mal versucht, die Tür zu zu machen, damit sie in der Küche oder im Flur in ihren Hundebetten alleine schläft. Denn wenn die Tür auf ist,dann kommt sie immer ins Schlafzimmer bzw. Verlässt es erst gar nicht ( obwohl das Bett im Flur super gemütlich ist) Nun bekommt sie mittlerweile gut mit wann ich mich bettfertig mache und geht dann immer ganz schnell ins Schlafzimmer und findet es natürlich gerade das schlimmste auf der Welt nicht bei mir zu sein und will das Schlafzimmer nicht verlassen. So jetzt meine Frage: Legt sich das irgendwann? Oder fühlt sie sich dadurch vielleicht zu sehr ausgegrenzt und entwickelt vielleicht Verhaltensstörungen. Was ich natürlich absolut nicht will. Habt ihr Tips für mich?? Liebe Grüße Chris
 
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Kathi
10. Feb. 07:50
Dann hast Du meinen Kommentar nicht verstanden. Ich beziehe mich nicht auf eine Theorie, sondern die Tatsache, dass gerne die passende Theorie herangezogen wird, die das eigene Handeln rechtfertigt. Das kann pro oder contra Hund im Bett sein, es gibt ja Theorien für beide Optionen. Ich wollte nur der Autorin eines Kommentar recht geben, dass sie mit den verschiedenen Theorien praktisch nicht viel anfangen kann und eine persönliche Entscheidung nach Gefühl getroffen hat. Jeder sollte den besten Weg für sich und seine Hunde finden ohne sich das von der einen oder anderen Theorie vorschreiben zu lassen. Es sind nämlich alles Theorien, keine Naturgesetze. Also allesamt vom wissenschaftlichen Standpunkt unbewiesen…
Ernsthaft? Du musst nicht gleich beleidigend werden.
Eine Grundsatzdiskussion, Wissenschaft oder Gefühle, ist hier definitiv fehl am Platz.
Nochmal: Es sagt doch niemand, dass es GENERELL ein Problem gibt, wenn der Hund im Bett schläft. Wenn das klappt, gerne.
Wie du anhand von populistischen Aussagen versuchst, gute, sachliche Argumente über den Haufen zu werden, finde ich erschreckend.
 
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Tatiana
10. Feb. 08:38
Naja, wenn du das mit den Menschen schon ansprichst: dieses „jeder hat sein eigenes Zimmer“ ist eine ziemlich neue Erfindung… schau dir Naturvölker an, die leben teilweise wie vor 10.000 Jahren. Da schlafen alle in einem Raum. Hab auch mal ne schöne Doku über die Entstehung Hunde und ihrer Beziehung zum Menschen gesehen… da ging es auch um ein sehr altes Volk in Afrika, dass heute noch mit dem Hund so zusammen lebt wie vor 10.000 Jahren… da schlafen alle Hunde mit im Bett und werden als vollwertige Familienmitglieder gesehen und auch so behandelt 🤷🏻‍♀️
Wir sprengen den Thread aber es ist spannend! :)
Tatsächlich gibt es in Südamerika indigene Völker die die welpen sogar mitstillen und in "Hundeforschung aktuell" wird erwähnt,dass das Stillen der Welpen zur Domestizierung beigetragen haben könnte. Das ist für mich als Mitteleuropäer schon unvorstellbar,zeigt aber vielleicht auf,daß der Umgang mit Haustieren vor allem auf unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Normen beruht. Ein "natürlicher Umgang" ist da fast nicht möglich. Deshalb glaube ich, in diesem Fall ist objektive Wissenschaft doch ein guter Berater.
 
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Uwe
10. Feb. 08:52
Hey Leute,
will jetzt nicht irgendwie negativ wirken aber ich habe den Eindruck das wir das Hauptthema etwas vernachlässigen.
Es geht hier zum größten Teil um Grundsatzdiskussionen, das Thema war aber eigentlich, "Welchen Rat kann man Chris (TE) geben damit er in Ruhe schlafen kann"

Es wäre nett wenn Chris sich auch mal melden könnte ob er irgendwas hier verwerten kann.

Sorry
 
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Lysanne und Alex
10. Feb. 08:55
Hey Leute, will jetzt nicht irgendwie negativ wirken aber ich habe den Eindruck das wir das Hauptthema etwas vernachlässigen. Es geht hier zum größten Teil um Grundsatzdiskussionen, das Thema war aber eigentlich, "Welchen Rat kann man Chris (TE) geben damit er in Ruhe schlafen kann" Es wäre nett wenn Chris sich auch mal melden könnte ob er irgendwas hier verwerten kann. Sorry
Jemand meinte, man könne die Tür ja auf lassen, aber mit einem Kindergitter absperren und ganz ehrlich, das find ich bis jetzt den besten Vorschlag.
 
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Lisa-Eileen
10. Feb. 08:57
War bei mir mit Rocket nur morgens so, hab ihn immer komplett ignoriert und wenn er aufdringlich wurde weggeschickt/ gezeigt das ich das nicht will.
So hats sich ganz schnell eingebürgert das er mich in Ruhe lässt und chillt bis ich wirklich aufstehe oder ihn einlade.
Ich hab morgens immer so unser Kuschelritual weils mir hilft rauszukommen, ich aber auch nicht belästigt werden will wenn ich noch nicht wirklich wach bin.
Mittlerweile legt er sich dann an meine Füße oder neben mich und wenns dann für mich ok ist lad ich ihn ein das wir dann kuscheln und gemeinsam aufstehen.
Mittlerweile weiß ers auch schon selbst und merkt wann er mich wecken muss (er reagiert aufs Klingeln vom Wecker) oder wann er mich in Ruhe lassen sollte.
Ich denke mal das dein Hund generell noch sehr anhänglich ist, vielleicht noch unsicher dir gegenüber und da eben kontrolliert, also würde ich immer wieder aufstehen oder sich bewegen usw alles was sie halt triggert bis sie irgendwann merkt das es ja voll langweilig ist und nichts passiert.
So hab ichs gemacht, genau wie bei anderen Schlüsselreizen auch.
 
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Dogorama-Mitglied
10. Feb. 08:59
Völlig richtig. Es erscheint so als würden hier wissenschaftliche Theorien vorgeschoben um sich zu rechtfertigen dass der Hund nicht im ins Schlafzimmer darf obwohl er gerne würde…dann steht doch einfach dazu wenn ihr es dem Hund verbieten wollt ohne es zu dogmatisch zu machen. Meine Kleine musste 1,5 Jahre bei ihrer Vorbesitzerin Nachts alleine in einer Box bleiben in der sie nicht rumdrehen konnte. Das ist für mich Tierquälerei. Sie schläft nun im Bett mit maximalem Körperkontakt und ich würde es nicht über das Herz bringen sie aus dem Bett oder gar Schlafzimmer zu verbannen. Aber das ist meine persönliche Entscheidung ohne wilde Wolfs- und Rudeltheorien.
Entschuldige mal, aber zwischen außerhalb des Schlafzimmers und in eine winzige Box gesperrt liegen doch wohl Welten!

Die beiden Szenarien und damit die briden Haltergruppen so salopp in einen ähnichen Topf zu werfen und über alle hinweg "Tierquäler" zu sagen, ist genau die Einstellung, die ich hier so ärgerlich finde.

Und die wilde Rudeltheorie wurde von deiner Pro-Schlafzimmer-Fraktion bemüht.
 
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Dogorama-Mitglied
10. Feb. 09:02
Entschuldige mal, aber zwischen außerhalb des Schlafzimmers und in eine winzige Box gesperrt liegen doch wohl Welten! Die beiden Szenarien und damit die briden Haltergruppen so salopp in einen ähnichen Topf zu werfen und über alle hinweg "Tierquäler" zu sagen, ist genau die Einstellung, die ich hier so ärgerlich finde. Und die wilde Rudeltheorie wurde von deiner Pro-Schlafzimmer-Fraktion bemüht.
Dann hast Du meinen Kommentar nicht verstanden, denn genau das wollte ich sagen. Ich beziehe mich nicht auf eine Theorie, sondern die Tatsache, dass gerne die passende Theorie herangezogen wird, die das eigene Handeln rechtfertigt. Das kann pro oder contra Hund im Bett sein, es gibt ja Theorien für beide Optionen. Ich wollte nur der Autorin eines Kommentar recht geben, dass sie mit den verschiedenen Theorien praktisch nicht viel anfangen kann und eine persönliche Entscheidung nach Gefühl getroffen hat. Jeder sollte den besten Weg für sich und seine Hunde finden ohne sich das von der einen oder anderen Theorie vorschreiben zu lassen. Es sind nämlich alles Theorien, keine Naturgesetze. Also allesamt vom wissenschaftlichen Standpunkt unbewiesen…
 
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Dogorama-Mitglied
10. Feb. 09:03
Dann hast Du meinen Kommentar nicht verstanden. Ich beziehe mich nicht auf eine Theorie, sondern die Tatsache, dass gerne die passende Theorie herangezogen wird, die das eigene Handeln rechtfertigt. Das kann pro oder contra Hund im Bett sein, es gibt ja Theorien für beide Optionen. Ich wollte nur der Autorin eines Kommentar recht geben, dass sie mit den verschiedenen Theorien praktisch nicht viel anfangen kann und eine persönliche Entscheidung nach Gefühl getroffen hat. Jeder sollte den besten Weg für sich und seine Hunde finden ohne sich das von der einen oder anderen Theorie vorschreiben zu lassen. Es sind nämlich alles Theorien, keine Naturgesetze. Also allesamt vom wissenschaftlichen Standpunkt unbewiesen…
Ja, das macht mal Sinn.

Schlafzimmer oder nicht ist ja hier glaub ich auch nicht wirklich der Streitpunkt, sondern die massive Aburteilung der Nicht-Schlafzimmer-Halter als quasi Vernachlässiger ihrer Hunde.
 
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Nadine
10. Feb. 09:03
Also Mable liegt mit bei uns im Schalfzimmer. Der kleine Mogli hat die ganze untere Etage für sich und ist damit glücklich.🤷‍♀️ Er liegt auf der Couch auf dem Rücken, oder im Körbchen🤗 er läuft keine Treppen und nur auf Teppich, also bleibt er unten.

Und er ist NICHT unglücklich 🤷‍♀️ sonst würde er jammern und nicht gechillt auf dem Rücken auf der Couch liegen 🥰

Also schau bei deinem Hund, was er möchte. Sucht er die Nähe, dann würde ich ihn mit ins Zimmer nehmen und sein Körbchen dort aufstellen 🥰
 
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Dogorama-Mitglied
10. Feb. 09:07
Ernsthaft? Du musst nicht gleich beleidigend werden. Eine Grundsatzdiskussion, Wissenschaft oder Gefühle, ist hier definitiv fehl am Platz. Nochmal: Es sagt doch niemand, dass es GENERELL ein Problem gibt, wenn der Hund im Bett schläft. Wenn das klappt, gerne. Wie du anhand von populistischen Aussagen versuchst, gute, sachliche Argumente über den Haufen zu werden, finde ich erschreckend.
Ich verstehe Deine Aussage nicht. Welche populistische Aussagen tätige ich hier denn? Ich bin selbst Wissenschaftler und stelle mir die Frage wer hier auf welcher Grundlage entscheidet welche der sich wiedersprechenden Theorien nun wohl richtig ist. Ich plädiere für den gesunden Menschenverstand und jeder sollte eine passende Lösung für sich selbst und seinen Hund finden. Denn es gibt hier wohl kein richtig oder falsch, sonst gäbe es nicht unterschiedliche Theorien.