Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Reaktiv oder Pubertät?

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Michelle
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zuletzt 9. Feb.

Reaktiv oder Pubertät?

Huhu 🤗 Ich bin mir unsicher ob mein Hund Buddy reaktiv ist, oder ob ich einfach noch nicht genug Erziehungszeit mit ihm hatte. Ich habe Buddy mit einem Alter von ca 5 Monaten im September 2025 einziehen lassen. Wir haben schon viel an uns gearbeitet und trainiert. Die ersten Wochen fand er alles super gruselig, war schreckhaft, er kannte nichts. Typisch Welpe, hat er sich bei Begegnungen egal ob Mensch oder Tier gesetzt und beobachtet. Soweit war das aus meiner Sicht vorerst nicht dramatisch, die Welt musste er noch kennenlernen. Ich habe leider einen Fehler gemacht in seinem jungen Alter. Ich habe nicht konsequent Kontakt an der Leine unterbinden können. Ich weiß nicht sicher, ob das zum aktuellen Verhalten meines Hundes beigetragen hat. Mittlerweile ist er ca 10 Monate alt und jede Begegnung sieht folgendermaßen aus: Viiiiele Meter entfernt nimmt er bereits Menschen, Hunde oder sonstiges wahr und spitzt die Ohren. Nicht selten bemerkt er es vor mir. Er bleibt stehen und ist bereits im fixieren. Auf ein paar Meter Entfernung zieht er wie ein gestörter und will hin. Er reagiert auf mich sehr früh schon nicht mehr. Vor der Pubertät hab ich das nicht so deutlich wahrgenommen.. Er bellt oder knurrt nicht. Er ist nicht aggressiv. Anfangs wollte ich einfach mit ihm vorbei gehen, er an meiner Seite und ich quasi als Begrenzung zwischen ihm und dem anderen, nur ist er mir dabei ständig über die Füße gerannt und hat gezogen. Konstant Fuß laufen kann er noch nicht, das üben wir noch. Leider sind draußen Leckerlis uninteressant, während das zu Hause kein Problem ist. Das macht für mich also keinen Sinn.. Aktuell bleiben wir an der Seite stehen und warten, bis es vorbei ist. Oft bleibt er auch hinter mir stehen, kommt aber aus dem Starren nicht raus. In selteneren Fällen versucht er an mir vorbei an sein Ziel zu kommen. Erst wenn alle außerhalb seiner Sichtweite sind schüttelt er sich ein paar mal und wir können weiter gehen. Manchmal dreht er sich um und schaut, ob da nicht doch noch etwas ist. Meine Hundetrainerin ging auf meine Problematik leider bisher nicht wirklich ein.. Da er im Oktober Giardien hatte, wurde Training bis zur Genesung vernachlässigt. Mit Labor war er nach ca 5 Wochen im Novemer wieder fit. Ich habe gelesen, dass es zwei Phasen in der Pubertät gibt. Wir stecken gerade in der zweiten Phase drin, die dafür sorgt dass der Hund erste Eindrücke neu bewertet und wieder unsicherer ist. Seit etwa 3 Wochen ist er tatsächlich auch zu Hause unruhiger. Plötzlich "bellt" er leise vor sich hin wenn die Nachnarn das Nachbarshaus verlassen oder nach Hause kommen oder wenn er Geräusche nicht einordnen kann, läuft er auch bellend zur Tür. Da wir draußen einen Bewegungssensor haben weiß ich, dass da nichts gewesen sein kann. Er hatte letztens auch plötzlich Angst vor der Couch und bellte die an, weil ich meine Kuschelsocken da vergessen habe und er die scheinbar gruselig fand. So dumme Kleinigkeiten eben. Wie schaffe ich es, dieses Verhalten umzulenken oder zu korrigieren? Habt ihr ähnliche Verhaltensweisen in den Griff bekommen und Tipps? Ich wünsche mir, dass er irgendwann ganz entspannt neben mir laufen kann egal was uns entgegen kommt.. Perfekt wäre, wenn er frei laufen kann und trotz Reize abrufbar ist. Alles nur Wunschdenken oder tatsächlich möglich? Grüße, Michelle 🙂
 
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Michelle
8. Feb. 19:17
Ja, Molosser sind auch anders drauf, ne frühere Trainerin hatte auch nen Frenchie. Sie hatte uns das auch mal erklärt. Es ist halt grad bei denen schwierig weil die echt viel Konsequenz und Grenzen brauchen, allerdings auch ganz allergisch auf Druck reagieren. Da muss man sehr feinfühlig Grenzen setzen, man darf nicht zu doll oder zu lange nachsetzen sondern muss eher den längeren Atem haben und die Sachen ganz in Ruhe ausdiskutieren. Kommt man mit (übermäßigem) Druck erwidern sie den. Achte drauf das der neue Trainer Ahnung von Molossern hat, habs selbst schon erlebt wie man in die Scheiße greift wenn n Trainer von der Rasse keine Ahnung hat weil je nach Art oder auch Rasse ticken Hunde ganz anders.
Das stimmt. Er hat seinen Kopf und "denkt" auch für sich. Er hinterfragt was man tut, kann ein echter Sturkopf sein. Er braucht Konsequenz, ist aber wiederum super feinfühlig und Menschenbezogen.
Ein schmaler Grad..
 
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Lisa-Eileen
8. Feb. 19:18
Huhu das sind schon viele verschiedene Ansichten.. Super interessant! Viele Wege können zum Ziel führen. Ich muss mir echt Gedanken darüber machen, was für meine Nase hoffentlich die Beste Variante ist. Schwierig, bisher klingt jede Antwort absolut logisch. Ich denke auch, dass Buddy draußen echt gestresst ist.. Leckerlis funktionieren draußen nicht mehr und zu Hause tanzt er sozusagen dafür. Danke für deine Rückmeldung 🥰🤗
Wegen dem Stress fällt mir grad noch ein das du draußen auch nochmal Ruheübungen einbauen kannst, eher viel hinsetzen und Reize verarbeiten lassen als großartig lange Runden zu drehen.
Mit Ruheübungen mein ich jetzt nicht sowas wie Deckentraining sondern eher das du dich mit ihm draußen hinsetzt zb und ihm ne Runde Verwöhnprogramm gibst.
Falls du das kannst ihn schön durchmassieren oder so zb.
Oder bestimmte Übungen machen die er gut kann und gern ausführt, das gibt dem Hund Sicherheit und lindert Stress.
Falls er gerne zergelt kannst du das nutzen um ihm zu helfen sich zu regulieren, grad nach stressigen Hundebegegnungen oder wenn man n Stück trainiert hat und es anstrengend für ihn war weil er sich da zusammenreißen musst oder so, dann kann er damit die Energie einmal ablassen.
Oder n kurzes Rennspiel und dann wieder immer langsamer werden und runterfahren.
Also auch da musst du gucken was er da gerne mag und ihm hilft.
Oder ganz simpel Leckerlies in die Wiese streuen die er suchen muss.
Das baust du am besten Reizlos auf, wenn das gut klappt dann mit leichten Reizen und das immer weiter steigern bis du iwann bei Hundebegegnung ankommst.
Schon bevor er auf den Hund reagiert streust du und lässt ihn suchen und das machst du bis der andere Hund vorbei ist.
Anfangs kanns sein das er währenddessen abbricht und auf den Hund reagiert, aber das wird dann im Laufe des Trainings immer weniger.
Du kannst es auch im vorbeilaufen machen, dann wirfst du deinem immer ein Leckerlie vor die Füße und wenn er das genommen hat fliegt das nächste.
Diese Leckerlieübungen kannst du auch machen wenn du grad erst die Tür rauskommst damit du ihn erstmal runterholst und ihr nicht mit hoher Anspannung/ Aufregung in die Gassi Runde startet.
 
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Michelle
8. Feb. 19:20
Wegen dem Stress fällt mir grad noch ein das du draußen auch nochmal Ruheübungen einbauen kannst, eher viel hinsetzen und Reize verarbeiten lassen als großartig lange Runden zu drehen. Mit Ruheübungen mein ich jetzt nicht sowas wie Deckentraining sondern eher das du dich mit ihm draußen hinsetzt zb und ihm ne Runde Verwöhnprogramm gibst. Falls du das kannst ihn schön durchmassieren oder so zb. Oder bestimmte Übungen machen die er gut kann und gern ausführt, das gibt dem Hund Sicherheit und lindert Stress. Falls er gerne zergelt kannst du das nutzen um ihm zu helfen sich zu regulieren, grad nach stressigen Hundebegegnungen oder wenn man n Stück trainiert hat und es anstrengend für ihn war weil er sich da zusammenreißen musst oder so, dann kann er damit die Energie einmal ablassen. Oder n kurzes Rennspiel und dann wieder immer langsamer werden und runterfahren. Also auch da musst du gucken was er da gerne mag und ihm hilft. Oder ganz simpel Leckerlies in die Wiese streuen die er suchen muss. Das baust du am besten Reizlos auf, wenn das gut klappt dann mit leichten Reizen und das immer weiter steigern bis du iwann bei Hundebegegnung ankommst. Schon bevor er auf den Hund reagiert streust du und lässt ihn suchen und das machst du bis der andere Hund vorbei ist. Anfangs kanns sein das er währenddessen abbricht und auf den Hund reagiert, aber das wird dann im Laufe des Trainings immer weniger. Du kannst es auch im vorbeilaufen machen, dann wirfst du deinem immer ein Leckerlie vor die Füße und wenn er das genommen hat fliegt das nächste. Diese Leckerlieübungen kannst du auch machen wenn du grad erst die Tür rauskommst damit du ihn erstmal runterholst und ihr nicht mit hoher Anspannung/ Aufregung in die Gassi Runde startet.
Echt coole Idee, direkt mit was positivem verknüpfen 💡🐾
 
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Evi
8. Feb. 19:31
Die Pubertät...bin ich froh, dass wir da durch sind!😅 Ben hat zu der Zeit gerne auf kleine Kläffer reagiert. Ich war damals also selbst schon immer angespannt, wenn uns ein Hund entgegen kam. Lustiger Weise hat bei mir auch Sonjas Ratschlag geholfen, die Sichtung dem Hund verbal zu bestätigen. "Der geht uns nichts an." ist mein Spruch, der anscheinend auch bei mir selbst Wirkung zeigt.

Kucken ist erlaubt, wenn der andere Hund auf der anderen Straßenseite ist und beide sich "nur" beobachten und ruhig bleiben. Sehe ich aber, dass bei Ben der Kamm hoch geht, wird zackig weiter gegangen.

Das Abschütteln macht Ben auch heute noch. Natürlich hat er in dem Moment "Stress". Aber den macht er sich ja selbst. Für mich ist das Abschütteln ein klares Zeichen, dass die Situation erledigt ist und ich ihn z. B. wieder in den Freilauf lassen kann.

Hab Geduld! Sei klar im Handeln und deiner Körpersprache. Es wird dauern. Bei uns war erst mit ca. 3 Jahren wieder mehr Entspannung drin. Aber managen werde ich immer müssen.
 
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Michelle
8. Feb. 19:43
Die Pubertät...bin ich froh, dass wir da durch sind!😅 Ben hat zu der Zeit gerne auf kleine Kläffer reagiert. Ich war damals also selbst schon immer angespannt, wenn uns ein Hund entgegen kam. Lustiger Weise hat bei mir auch Sonjas Ratschlag geholfen, die Sichtung dem Hund verbal zu bestätigen. "Der geht uns nichts an." ist mein Spruch, der anscheinend auch bei mir selbst Wirkung zeigt. Kucken ist erlaubt, wenn der andere Hund auf der anderen Straßenseite ist und beide sich "nur" beobachten und ruhig bleiben. Sehe ich aber, dass bei Ben der Kamm hoch geht, wird zackig weiter gegangen. Das Abschütteln macht Ben auch heute noch. Natürlich hat er in dem Moment "Stress". Aber den macht er sich ja selbst. Für mich ist das Abschütteln ein klares Zeichen, dass die Situation erledigt ist und ich ihn z. B. wieder in den Freilauf lassen kann. Hab Geduld! Sei klar im Handeln und deiner Körpersprache. Es wird dauern. Bei uns war erst mit ca. 3 Jahren wieder mehr Entspannung drin. Aber managen werde ich immer müssen.
Lieben Dank!🥰 Das ist echt super interessant! Ich bin richtig glücklich darüber, dass sich doch so viele die Mühe machen und mir helfen wollen und echt super Ratschläge geben.
 
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Sonja
8. Feb. 23:56
Danke für die Rückmeldung!🥰 Wenn ich ihn quasi einfach mitnehme bei Begegnungen, gewöhnt er sich daran und es wird leichter? Ich hab das eine Zeit lang gemacht und kam mir schlecht vor.. Das sieht so grob aus und fühlt sich blöd an.. Ich dachte, so erziehe ich nur einen frustrierten Leinenpöbler 😅 Oder dass er die Leine mit etwas negativen verknüpft. Vielleicht denke ich da auch zu sehr nach. Also mit dem warten mach ich das eher schlimmer als besser? Ich dachte, so lernt er den Reiz besser auszuhalten..
Fixieren ist unter Hunden eine Provokation, deiner fordert denn anderen sozusagen heraus du erziehst dir also mit "fixieren lassen" , einen Hund mit "Napoleonkomplex", heran... Also es ist genau das gegenteil, nicht dein Hund "muss" den "Reiz" aushalten sondern der andere, der "Reiz" geht von deinem durch sein Fixieren aus.. Das ist weder gut für deinen Hund noch Fair für das andere Hund&Halter Paar,und kann auch für deinen Hubd nach hinten losgehen, (er ist ja eher klein...) . Mal ein Beispiel ist schon eine weile her; nach einem Mantrail-trainig "sassen" wir mit der Gruppe noch zusamnen auf einer Wiese, ein Teilnehmer hatte Geburtstag, also gabs noch Getränke und Kuchen. Wir HH "Picknickten" also, unsere Hunde chillten auf iheren Decken und ihren Wassernäpfen im Schatten ( waren an Bäumen angebunden) Auf dem Weg der neben der Wiese verlief waren recht viele Leute und auch HH mit ihren Hunden untewegs, war alles kein problem und auf beiden Hundeseiten friedlich da diese HH ihre Hunde zu sich riefen, teils anleinten, bis sie vorbei waren...halt wie es ein "vernünftiger, rücksichtsvoller HH" macht..😉..Nun ja alle HH bis auf eine ; das war ein Zwergschnautzer, der kam schon exttrem "prollig" auf unsere gechilten Hunde zu, fixierte sie von weiten. Je näher der "kleine" kam je mehr zeigte er, dass er voll auf "krawall gebürstet" war, also "Napoleonkomplex hoch 10" ...🙄 Die Besitzerin lies den Hund weiter Fixieren und sich unseren nähern. Auf die Bitte ihren Hund zu sich zu rufen da er unsere provoziere , reagierte die HH nicht. Die Frau meinte nur...er tut doch nichts...und er sei halt Mutig.🙈, ..Na ja als der Zwergschnautzer bis " 1-2m" an unsere rankam wars dann aus mit der gechilheit, usere reagierten....🤗 Unser Trainer, packte dann den "kleinen" am Geschirr , leinte an, und brachte ihn zu seiner Besitzerin die alles aus "sicheren Abstand" untätig zuschaute. Die Frau flippte dann völlig aus weil der Trainer es soch "erlaubte" ihren "tut nix" anzuleinen....🙄... Beim vorbeigehen meinte sie dann noch schnippisch das unsere Hunde aggresiv/gefährlich seien....
 
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Sonja
9. Feb. 00:29
Die Pubertät...bin ich froh, dass wir da durch sind!😅 Ben hat zu der Zeit gerne auf kleine Kläffer reagiert. Ich war damals also selbst schon immer angespannt, wenn uns ein Hund entgegen kam. Lustiger Weise hat bei mir auch Sonjas Ratschlag geholfen, die Sichtung dem Hund verbal zu bestätigen. "Der geht uns nichts an." ist mein Spruch, der anscheinend auch bei mir selbst Wirkung zeigt. Kucken ist erlaubt, wenn der andere Hund auf der anderen Straßenseite ist und beide sich "nur" beobachten und ruhig bleiben. Sehe ich aber, dass bei Ben der Kamm hoch geht, wird zackig weiter gegangen. Das Abschütteln macht Ben auch heute noch. Natürlich hat er in dem Moment "Stress". Aber den macht er sich ja selbst. Für mich ist das Abschütteln ein klares Zeichen, dass die Situation erledigt ist und ich ihn z. B. wieder in den Freilauf lassen kann. Hab Geduld! Sei klar im Handeln und deiner Körpersprache. Es wird dauern. Bei uns war erst mit ca. 3 Jahren wieder mehr Entspannung drin. Aber managen werde ich immer müssen.
Pubertät schon mit 3 durch, da bin ich bischen Neidisch..🫣🤪..Also bei Rionnag konnte ich erst als er gut 5 war "aufatmen" mir auf die Schulter klopfen und ehrlich sagen... wir habens geschafft..🤣. Rionnag mag zwar nicht alle Rüden, muss er auch nicht, aber auch wenn er seinen "Endgegner" ( beruht auf gegenseitigkeit unter den zwei) wittert/sieht, bleibt sein verhalten im Rahmen, also gut kontrolierbar. Ich merke/sehe es an seiner Körpersprache, lange bevor ich diesen Hund und Halter sehe. Rionnag "plustert" sich dann u.A. auf, das untebinde ich dann indem ich ruhig sage ... ja ich hab ihn gesehen... ( habe ich natürlich noch nicht😉, aber ich denke solche "Notlügen" sind erlaubt 🤣). Wenn ich dann den anderen HH mit Hund sehe ist meiner zwar noch etwas angespsannt aber wir können ohne "rambazamba" im respektvollen Abstad, aneinander vorbeigehen, kreutzn etc. Wenn zuenig platz ist dreht einer von uns um und geht bis zu einer geigneten Ausweichstelle zurück... wir habe beide keine "Lust" das einer oder beide Hunde zu "Leinenrambos mutieren "😜
 
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Sonja
9. Feb. 00:40
Ich würde ihn nicht einfach mitnehmen. Mir scheint, das dein Hund draussen viel Stress hat. Das zeigt mir das abschütteln sowie das er in schwierigen Situationen keine Leckerlis mehr nehmen kann. Du sagst ja, das das zuhause schon klappt. Also was kannst du tun? Distanzen vergrössern, Hund auf die abgewandte Seite nehmen und Bögen laufen. Vielleicht auch mal zurück gehen. Dann würde ich zuhause ein Markerwort aufbauen. Ich würde ihn draussen auch viel schauen lassen. Reize müssen verarbeitet werden. Gerade auch in der Pubertät. Ich lass Yuna auch viel schauen, marker das ruhige Verhalten. Und warte bis sie zuende geschaut hat. Ja, da steht man manchmal rum. Aber der Reiz wird verarbeitet und abgelegt. Ausserdem kannst du auch in reizarner Gegend ein Alternativverhalten aufbauen. Bei uns ist es Leckerli suchen oder Dummy tragen. Das musst du vorher aber in verschiedenen Reizlagen üben, bevor du es bei Hundebegegnungen einsetzen kannst. Das dauert bis man einen entspannten Hund hat. Schau auch mal, wo bei euch im Alltag die Stressfallen liegen. Und schau auch, das du Spass mit deinem Hund hast. Trefft Hundekumpel, macht was schönes miteinander . Ohne Druck und Stress.
Zwischen "schauen" und "fixieren", und die TE bezeichnet es ja als "fixieren und hingehen wollen/hinziehen" ist ein grosser Unterschied. Ich schrieb ja, nach dem "wegkreuzen und in Abstand" kann man den Hund ja nachschauen lassen...
 
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Ilona
9. Feb. 05:25
Zwischen "schauen" und "fixieren", und die TE bezeichnet es ja als "fixieren und hingehen wollen/hinziehen" ist ein grosser Unterschied. Ich schrieb ja, nach dem "wegkreuzen und in Abstand" kann man den Hund ja nachschauen lassen...
Klat ist es unterschiedlich. Da ich aber nicht sehe ob er wirklich fixiert, gebe ich meine Tipps zum schauen. Kann ja auch mal fehlinterpretiert werden.
 
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Lisa-Eileen
9. Feb. 15:56
Fixieren ist unter Hunden eine Provokation, deiner fordert denn anderen sozusagen heraus du erziehst dir also mit "fixieren lassen" , einen Hund mit "Napoleonkomplex", heran... Also es ist genau das gegenteil, nicht dein Hund "muss" den "Reiz" aushalten sondern der andere, der "Reiz" geht von deinem durch sein Fixieren aus.. Das ist weder gut für deinen Hund noch Fair für das andere Hund&Halter Paar,und kann auch für deinen Hubd nach hinten losgehen, (er ist ja eher klein...) . Mal ein Beispiel ist schon eine weile her; nach einem Mantrail-trainig "sassen" wir mit der Gruppe noch zusamnen auf einer Wiese, ein Teilnehmer hatte Geburtstag, also gabs noch Getränke und Kuchen. Wir HH "Picknickten" also, unsere Hunde chillten auf iheren Decken und ihren Wassernäpfen im Schatten ( waren an Bäumen angebunden) Auf dem Weg der neben der Wiese verlief waren recht viele Leute und auch HH mit ihren Hunden untewegs, war alles kein problem und auf beiden Hundeseiten friedlich da diese HH ihre Hunde zu sich riefen, teils anleinten, bis sie vorbei waren...halt wie es ein "vernünftiger, rücksichtsvoller HH" macht..😉..Nun ja alle HH bis auf eine ; das war ein Zwergschnautzer, der kam schon exttrem "prollig" auf unsere gechilten Hunde zu, fixierte sie von weiten. Je näher der "kleine" kam je mehr zeigte er, dass er voll auf "krawall gebürstet" war, also "Napoleonkomplex hoch 10" ...🙄 Die Besitzerin lies den Hund weiter Fixieren und sich unseren nähern. Auf die Bitte ihren Hund zu sich zu rufen da er unsere provoziere , reagierte die HH nicht. Die Frau meinte nur...er tut doch nichts...und er sei halt Mutig.🙈, ..Na ja als der Zwergschnautzer bis " 1-2m" an unsere rankam wars dann aus mit der gechilheit, usere reagierten....🤗 Unser Trainer, packte dann den "kleinen" am Geschirr , leinte an, und brachte ihn zu seiner Besitzerin die alles aus "sicheren Abstand" untätig zuschaute. Die Frau flippte dann völlig aus weil der Trainer es soch "erlaubte" ihren "tut nix" anzuleinen....🙄... Beim vorbeigehen meinte sie dann noch schnippisch das unsere Hunde aggresiv/gefährlich seien....
Fixieren ist nicht unbedingt herausfordern, wenn der Hund wie in deinem Fall sich total aufbaut usw klar, aber ist es nicht generell.
Meist heißt fixieren das das Gegenüber zu nah ist und mehr Abstand halten soll.
Da es aber sehr direkt / offensiv ist als unhöflich einzustufen.
Egal obs n herausfordernder/ provozierender Proll ist oder ein unsicherer Hund der einfach seine Ruhe haben will und mehr Abstand einfordert muss man dran arbeiten das der Hund es lassen kann.
Viele merken es leider null wenn ihr Hund fixiert oder glotzt und machen dementsprechend auch nix und wundern sich dann wenn er im nächsten Schritt dann "plötzlich" völlig ausrastet.
Sowas lieb ich ja auch total.🥴