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Viktoria
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Anzahl der Antworten 10
zuletzt 23. Okt.

Hündin zerstört alles

Hallo zusammen,

unsere Hündin Tess, ist jetzt ein Jahr und 2 Monate alt .
Wir waren eigentlich schon soweit, dass sie locker alleine Zuhause bleiben konnte, sie hat meistens durchgeschlafen, da wir sie auf der Kamera beobachten können wissen wir das.


Seit ein paar Wochen, zerschredert sie alles was sie finden kann, von Schuhen, Teppich, Kartons, Taschen usw. Ich weiß wirklich nicht mehr was wir tun sollen.
Ich lege ihr schon extra kauspielzeug hin, lasste sie mit Kong oder Schleckmatte in der früh aus. Wir schließen schon alle Türen und haben ein Gitter besorgt, damit sie in nicht so viele Räume kann.

Soll man diese Phase einfach aussetzen oder habt ihr Tipps. Ich habe bis jetzt nur gehört, aussetzen, das es genau so plötzlich wieder aufhört, wie es angefangen hat.
 
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Tina
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21. Okt. 16:01
Also aussitzen wird es vermutlich verschlimmern. Eher das Training von vorne beginnen.

Aber mich würde noch folgendes interessieren: Wie lange und wie oft ist sie denn alleine? Gab es vielleicht Veränderungen in Deinem Umfeld? Wie würdest Du die Zerstörungswut einschätzen: Frust, Langeweile...?

Das Zerstören ist oft ein Ventil für Stress.....

(Pubertät wurde ja bereits genannt, aber es kann auch was anderes dahinter stecken)
 
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Monique
21. Okt. 15:46
Hey, das klingt ziemlich nach Pubertät und viel Energie. Unser Hund ist damals durch richtiges auslasten, also körperlich sowie geistig wieder ruhiger geworden.

Liebe Grüße
 
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Tina
21. Okt. 16:01
Also aussitzen wird es vermutlich verschlimmern. Eher das Training von vorne beginnen.

Aber mich würde noch folgendes interessieren: Wie lange und wie oft ist sie denn alleine? Gab es vielleicht Veränderungen in Deinem Umfeld? Wie würdest Du die Zerstörungswut einschätzen: Frust, Langeweile...?

Das Zerstören ist oft ein Ventil für Stress.....

(Pubertät wurde ja bereits genannt, aber es kann auch was anderes dahinter stecken)
 
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Tina
21. Okt. 16:03
Würde versuchen vorm Alleinsein körperlich mehr auszulasten (z. B. Dummytraining, am Fahrrad laufen langsam aufbauen)

Und noch dazu würde ich versuchen die Alleinzeit zu randomisieren. Also ich gehe jetzt davon aus der Hund ist aktuell immer die gleiche Zeitdauer allein. Das checken die ja nach Abbau der Geruchspartikel wie viel Zeit für jeglichen Blödsinn bleibt.
Also würde ich schon viel zeitiger wieder heim kommen, nur 10 min oder so allein lassen, bevor der Hund beginnt zu zerstören usw, halt nicht immer die gleiche Dauer fixen. Beim Wohnung verlassen aber unbedingt gleiche Bedingungen schaffen, trotzdem wie gewohnt Jacke, Schuhe, alles an wie immer, auch wenn man nur 10 Minuten weg ist. Damit es nicht vorhersehbar wird, dass man nur kurz weg ist, weil man nur in die Schlappen schlüpft und den Müll nimmt oder sowas.
 
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Tina
21. Okt. 16:06
Wir hatten die Phase damals mit Luna, jedoch war sie da unter 1 Jahr, konnte eig schon gut allein bleiben und dann das, aber es hat mehr oder weniger von allein aufgehört, hatte wie gesagt nur die Zeitspannen stark variiert. Hatte immer den Eindruck sie zerstört erst dann Dinge, wenn sie ganz sicher ist, dass jetzt niemand kommt. Genau so wie sie Snacks vom Tisch erst dann geklaut hat, wenn alle Menschen safe eingeschlafen sind.
 
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Anabel
21. Okt. 18:10
Vielleicht hilft es auch Leckerli-Aufgaben da zu lassen, wenn sie alleine ist. Zum Beispiel in einem Tuch eingewickelt und mit Haargummies zusammenmachen oder Leckerlies verstecken, dass sie noch eine Aufgabe hat während ihr weg seid.. hilft bei meiner border collie hündin sehr, dass sie nicht 'nur' schläft ☺️
 
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Viktoria
21. Okt. 18:47
Also aussitzen wird es vermutlich verschlimmern. Eher das Training von vorne beginnen. Aber mich würde noch folgendes interessieren: Wie lange und wie oft ist sie denn alleine? Gab es vielleicht Veränderungen in Deinem Umfeld? Wie würdest Du die Zerstörungswut einschätzen: Frust, Langeweile...? Das Zerstören ist oft ein Ventil für Stress..... (Pubertät wurde ja bereits genannt, aber es kann auch was anderes dahinter stecken)
Geändert hat sich nichts, sie ist 4 mal die Woche alleine ca 4-5 Stunden. Wir haben allerdings, dass auch langsam aufgebaut und es hat ja bereits 2 Monate super funktioniert.
Ich vermute sie macht es aus Langeweile, weil es sich immer nur kurze Phasen wo sie was zerstört, davor und danach legt sie sich wieder hin und schläft. Also sie läuft jetzt nicht gestresst durch die Wohnung oder ähnliches.
 
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Viktoria
21. Okt. 18:50
Vielleicht hilft es auch Leckerli-Aufgaben da zu lassen, wenn sie alleine ist. Zum Beispiel in einem Tuch eingewickelt und mit Haargummies zusammenmachen oder Leckerlies verstecken, dass sie noch eine Aufgabe hat während ihr weg seid.. hilft bei meiner border collie hündin sehr, dass sie nicht 'nur' schläft ☺️
Coole Idee danke
 
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Viktoria
21. Okt. 18:51
Wir hatten die Phase damals mit Luna, jedoch war sie da unter 1 Jahr, konnte eig schon gut allein bleiben und dann das, aber es hat mehr oder weniger von allein aufgehört, hatte wie gesagt nur die Zeitspannen stark variiert. Hatte immer den Eindruck sie zerstört erst dann Dinge, wenn sie ganz sicher ist, dass jetzt niemand kommt. Genau so wie sie Snacks vom Tisch erst dann geklaut hat, wenn alle Menschen safe eingeschlafen sind.
Das kann natürlich möglich sein, sie weiß mittlerweile das wenn sich die Kamera bewegt, das wir nachschauen und hört direkt auf mit dem zerreißen und legt sich hin
 
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Tina
21. Okt. 20:26
Geändert hat sich nichts, sie ist 4 mal die Woche alleine ca 4-5 Stunden. Wir haben allerdings, dass auch langsam aufgebaut und es hat ja bereits 2 Monate super funktioniert. Ich vermute sie macht es aus Langeweile, weil es sich immer nur kurze Phasen wo sie was zerstört, davor und danach legt sie sich wieder hin und schläft. Also sie läuft jetzt nicht gestresst durch die Wohnung oder ähnliches.
Zu Langeweile passt das beschriebene Verhalten nicht. Ein gelangweilter Hund würde aktiv durch die Wohnung wandern und sich etwas zur Beschäftigung suchen.
Das beschriebene Verhalten deutet auf Stress hin. Ich halte das für sehr wahrscheinlich. 4-5 Stunden an vier Tagen ist für viele Junghunde eine ganz schöne Hausnummer. Wenn dann noch die Pubertät dazu kommt, kann das schon mal zu viel werden. Zur Entlastung und als Ventil fängt er das Zerstören an. Kauen beruhigt. Der Hund reguliert sich selber.

Zudem ist es relativ normal, dass in der Pubertät bereits Erlerntes auf Grund der Umstrukturierung im Gehirn, wieder "verloren geht".

Aussitzen ist bei Stress kontraproduktiv. Dann wird es noch schlimmer. Das Problem beim Ausitzen ist, das sich unerwünschtes Verhalten verfestigen kann. Das Risiko wäre mir zu groß.

Von vorne das Alleinsein aufbauen/trainieren oder Managementmassnahmen (Hundebetreuung) ergreifen.

Alles Gute.
 
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Tanja
23. Okt. 18:10
Also, bisher hab ich sehr viel Glück gehabt, denn alle meine Hunde haben nie viel kaputt gemacht. Iven ist mein siebter eigener Hund. Ich glaube, das einzige, was Bazulu mal kaputt gemacht hat, waren meine Birkenstöcker (Hausschuhe), die er mir hinten abgekaut hat. Hab die so wie sie dann waren kurz angezogen und ihm gezeigt, das die so ihren Zweck absolut verfehlten. Hund guckte nur schuldbewusst. Er musste daraufhin bei Fuß mit mir zum Schuhgeschäft laufen und mit mir zusammen neue besorgen. War lustig, als ich der Verkäuferin die Tüte überreichte und meinte, dass ich die nochmal in neu bräuchte. Als sie die abgekauten Schuhe aus der Tüte herauszog, merkte ich an, dass er das gewesen sei und zeigte auf Bazulu. Die hat so klasse reagiert! Sie guckte ihn an und meinte: " Wie? Das hast du gemacht?" Tja, Bazulu wäre fast vor Entsetzen darüber, dass die Frau nun auch noch was dazu sagte, ins Schuhregal gesprungen. Aber irgendwie scheint diese Aktion ihre Spuren hinterlassen zu haben, Bazulu hat mir danach nie wieder was kaputt gemacht. Iven (jetzt 10 Monate) hat mir bis jetzt noch garnichts zerstört. Die anderen Vorgänger auch nichts oder nur sehr wenig (ich wüsste jetzt noch nicht mal ein weiteres Beispiel, außer eben die Hausschuhe). Klingt zwar ein wenig verrückt, aber ich mache das immer so, dass ich meine Hunde anfangs an ganz ruhiges Radio- oder Fernsehprogramm gewöhne, Sender, wo nur ruhig gequatscht wird. Sitze ich im Büro oder nachts, wenn er im Körbchen liegt oder wie auch immer, dann läuft das ganz leise im Hintergrund, ich höre das fast nicht. Hunde haben sehr gute Ohren, die hören das. Das mach ich solange die klein sind, nicht jetzt Zudrönen in Dauerschleife, aber es läuft oft. Üben wir dann das Alleinlassen, so mach ich genau dieses ruhige Hörprogramm mit den gleichen Stimmen an und lasse "zufällig" auf dem Sofa ein altes getragenes T-shirt und nen Kauknochen liegen. Der Hund kennt die Stimmen, es wirkt wohl vertraut, er verfällt nicht in Stress und fühlt sich komischerweise nicht allein. Später, wenn der Hund begriffen hat, dass wir immer wieder nach kurzer Zeit nach Hause kommen, ist der ganze Quatsch nicht mehr nötig, aber wenn es dem Tier mal nicht gut geht (nach OP oder so), mach ich das auch dann schon mal wieder an und habe bemerkt, dass es ihn immer beruhigt hat. Gerade bei Bazulu, als die Sache mit seinem Bandscheibeninfakt passierte, habe ich den Wert dieser Methode wirklich sehr schätzen gelernt.