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Dagmar
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 39
zuletzt 28. März

Gibt es einen Geheimtipp?

Vermutlich nicht 😏… Hallo zusammen, ich habe eine Frage an die Besitzer von intakten Rüden: wodurch bekommt ihr die Aufmerksamkeit eures Vierbeiners zurück, wenn er draußen nur noch im Tunnel und auf der Spur einer läufigen Hündin ist ? Lecklies helfen bei uns leider gar nicht mehr. UND: es geht bei meiner Frage auch NICHT um Chip/Kastration, Ja-nein, Vorteile-Nachteile, die Kommentare bitte an die entsprechenden Threads schicken, danke.
 
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Guido
27. März 16:36
Bei unserem das gleiche, schon beim lecken gleich abrechnen
 
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Dagmar
27. März 16:36
Ich würde die Schleppleine situativ nutzen. Also wenn es ganz besonders schlimm ist erstmal kurze Leine. Wenn er relativ entspannt ist, auch mal Schleppleine. Evtl kannst du mit der Zeit Alternativen finden und ein sicheres Abbruchsignal finden, dass es auch mit Schleppleine funktioniert.
Danke für die Rückmeldung; am Abbruchsignal arbeiten wir immer noch/wieder, bei den interessanten Gerüchen der Ladies momentan ist das aber schwieriger…
 
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Dagmar
27. März 16:38
Bei Pepper, 9 Jahr, ist die Nase nur auf dem Boden, wenn hier eine läufige Hündin in der Nähe ist, da sind die Ohren voll auf Durchzug. Ich nehme ihn dann an eine feste kurze Leine. Das ist bei ihm auch nicht weiter schlimm, weil er ist nur am Zeitungslesen und wir kommen kaum vorwärts. Im Laufe der Zeit habe ich mich einfach daran gewöhnt.
Danke für deine Rückmeldung, ich muss da wirklich wohl durch und sollte an der Gewöhnung noch intensiver arbeiten 🤭
 
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Dagmar
27. März 16:39
Ich hab Mönchspfeffer probiert. Ich bilde mir ein, es hat ihn etwas entspannter gemacht. Ein Versuch ist es wert. Aber Achtung: am Anfang wird es wie bei vielen natürlichen Mitteln erst mal schlimmer - da muss man durch - nach 2-3 Wochen hab ich dann eine positive Wirkung festgestellt.
Das werden wir auch einfach mal ausprobieren
 
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Dagmar
27. März 16:43
Ehrlich, ist schwierig. Ja, andere Runde ist möglich, aber bei uns nehmen auch die Mädels öfter ne andere Runde. Ich lasse Django schnüffeln und geb ihm auch seine Zeit Aber dann gehe ich zu ihm und versuche ihn mit Körpersprache weiter zu leiten. Funktioniert fast immer. Habs aber auch von Anfang an gemacht
Heute Mittag hat es etwas geholfen, dass ich zu ihm zurück gegangen bin (er war an der Schleppleine und hat getrödelt), und die Leine kurz gehalten habe und mit der freien Hand in die Richtung gezeigt habe, wo ich hin wollte („da geht’s lang“)…
 
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Dagmar
27. März 16:45
Bei unserem das gleiche, schon beim lecken gleich abrechnen
Ja, da muss ich wohl noch konsequenter sein 🫣
 
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Renee
27. März 16:54
Danke für deine Rückmeldung, ich muss da wirklich wohl durch und sollte an der Gewöhnung noch intensiver arbeiten 🤭
Mit den Jahren bin ich da gelassener geworden, zur Zeit sind wir umgeben von läufigen Hündinnen, ist die eine gerade durch, fängt die nächste an. 🙂
 
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Dogorama-Mitglied
27. März 17:00
Meiner hat garkein großes Interesse. Warum weiß ich nicht
Er ist 5 Jahre alt;;eigentlich ìm besten Alter 🤣🤣aber total auf mich fixiert
 
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Lisa-Eileen
27. März 17:12
Kein Pipi lecken lassen, merken wenn der Hund bald abdriftet und da schon wieder in den Arbeitsmodus nehmen.
Grad in der Pubertät immer nur kurze Strecken Freizeitmodus und bevor er kippt und sich in Stressschnüffeln reinsteigert wieder in den Arbeitsmodus holen.
Wenn er klar in der Birne ist wieder Freizeitmodus.
So hab ich ihn gut hinbekommen.
Man muss halt den Unterschied lernen auch zwischen normalem Schnüffeln und Stress schnüffeln (Pipi Spuren suchen und in Stress reinsteigern).
Ersteres ist ok und erlaubt, zweiteres und lecken nicht.
Da er aber nen extremen Stressdarm hat und hier so viele Hunde sind das immer irgendwo was läufiges ist hab ich ihn chippen lassen testweise und er ist dadurch entspannter und demnächst wird dann richtig kastriert.
 
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Mel und
27. März 17:12
Meiner ist jetzt 4 und wirklich stark hormongesteuert.
Ich gehe damit inzwischen anders um als viele hier. Früher habe ich auch versucht, ihn eher kurz zu halten und das Schnüffeln zu unterbinden, aber genau das hat bei ihm überhaupt nicht gut funktioniert. Er wurde richtig lustlos und wirkte ziemlich deprimiert.
Mittlerweile lasse ich ihm den Freiraum zu schnüffeln und auch zu schlecken, solange es für mich noch passt. Irgendwann sage ich dann „weiter“, notfalls auch mehrmals. Da bin ich ziemlich nachsichtig, weil ich einfach glaube, dass das ein völlig natürliches Verhalten ist – und es dauerhaft zu unterdrücken, tut seiner Psyche einfach nicht gut.
Dann ist seine Aufmerksamkeit in der Zeit eben woanders und das ist auch völlig okay für mich,er ist ja keine Maschine die ständig funktionieren muss.
Er bleibt dann einfach angeleint, und gut ist.

Kurz gesagt: Du erlaubst das Verhalten in einem gewissen Rahmen, setzt aber mit „weiter“ eine Grenze. So wird das Bedürfnis nicht ignoriert aber du behältst trotzdem die Kontrolle.