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Valeria
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zuletzt 26. Jän.

Dringende Erfahrungsberichte gesucht

Hallo zusammen, ich suche Erfahrungsberichte zu einem besonderen Fall und hoffe auf einen fachlichen Austausch. Meine Hündin Medina (5 Jahre, nicht sterilisiert) ist mit einer Katze aufgewachsen. Das Kitten wurde von Medina gefunden, war damals ca. zwei Tage alt und wurde von ihr sofort wie ein eigenes Jungtier angenommen. Medina entwickelte Milch in den Gesäugen und begann, das Kitten zu säugen. Uns war bewusst, dass dieses Verhalten zwar für das Kitten hilfreich, für den Hund jedoch gesundheitlich problematisch sein kann, weshalb wir das Säugen nach kurzer Zeit gezielt unterbunden haben. Trotzdem zeigte Medina nach jeder Läufigkeit eine ausgeprägte Scheinträchtigkeit. Die Katze wuchs im Haushalt auf, war später Freigänger und begleitete uns regelmäßig sogar bei Spaziergängen. Zwischen beiden bestand eine sehr enge Bindung, die deutlich mütterlich geprägt war (Putzen, Bewachen, intensive Nähe). Am 20. Dezember ist die Katze leider ertrunken. Medina hat den Tod wahrgenommen und sich sichtbar verabschiedet. Seitdem hat sich ihr Zustand deutlich verändert: sie wirkt stark gealtert, ist sehr grau geworden, antriebslos und zeigt eine deutliche Wesensveränderung. Auffällig ist zudem, dass seit dem Tod der Katze keine Scheinträchtigkeit mehr aufgetreten ist. Zusätzlich entwickelte Medina vor etwa einem Jahr Knoten im Bereich der hinteren Milchleisten. Die erste tierärztliche Einschätzung lautete Mammatumor mit sofortiger OP-Empfehlung. Eine Zweitmeinung ging von einer hormonellen Ursache aus, die sich nach der Läufigkeit zurückbildete, was auch eintrat. Die Geschwister sind gesund, eine Schwester entwickelte jedoch mit fünf Jahren eine Pyometra. Da Medinas nächste Läufigkeit im Mai zu erwarten ist, stehen aktuell drei Optionen im Raum: 1️⃣ Einmaliger Wurf, anschließend ggf. Sterilisation 2️⃣ Aufnahme einer neuen Katze 3️⃣ Vollständige OP: Sterilisation inkl. Entfernung der Milchleisten Meine Sorge ist, dass eine Sterilisation Medinas aktuelle depressive Verfassung weiter verschlechtern könnte. Gleichzeitig steht ihre langfristige Gesundheit für mich an oberster Stelle.
 
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Jessica
25. Jän. 21:21
Ich finde deine Sorge berechtig und habe ebenso Sorge daher falls Deckung in Frage kommt nur unter professioneller Führung. Hattest du Erfahrung mit Hündinnen die später geworfen haben?
Ich hab einen Deckrüden und da ist es mir wichtig, das ich ihn nicht nur decken lasse und alles bei den Hündinnen Besitzer liegt an Verantwortung.

Daher hab ich mich mit dem Thema auch beschäftigt.

Der Spitz hat jetzt auch nicht so einen breiten Kopf wie ein Rotti Welpe, beim Spitz wird zwischen 30 Monaten und 42 Monten gedeckt wobei es da auf den Zeitpunkt der Läufigkeit ankommt.

Ich finde es gut das du dir Gedanken machst.
 
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Jessica
25. Jän. 21:32
Bei Pyometra kann ich was ganz konkret dazu schreiben.

Meine mit knapp 14 Jahren verstorbene Schäferhündin hatte eine.

Sie war mit 18 Monaten Kastiert worden znd Mut ca 10 Jahren bin ich zum Tierarzt weil sie braunen Ausfluss aus der scheide hatte. Nur so ein bisschen und sich immer am Hintern leckte.
Das Teil war kurz vor dem platzen.
Die OP ging gut, sie hatte sich trotz dem Alter gut erholt.

Nora war bis sie 9 war "intakt" hatte auch eine, sie wurde mit Medikamente behandelt und dann wurde sie zwischen den Läufigkeit kastriert.
Mamatumor im gesäuge hatten wir Anfang 2025. Es wurde eine Leiste entfernt.
Wir (Tierarzt und ich) hatten diskutiert ob vorsorglich beide leisten entfernt werden sollen.
Mein Tierarzt meinte der Eingriff wäre eh schon groß, beide macht er nur wenn beide befallen sind, weil es schon ein extremer Eingriff ist.
Nora hat es recht gut weg gesteckt. Bin aber froh das nicht beide Seiten gemacht wurden und auch das nicht noch gleichzeitig kastriert wurde!
 
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Sylvia
25. Jän. 21:46
Bei Pyometra kann ich was ganz konkret dazu schreiben. Meine mit knapp 14 Jahren verstorbene Schäferhündin hatte eine. Sie war mit 18 Monaten Kastiert worden znd Mut ca 10 Jahren bin ich zum Tierarzt weil sie braunen Ausfluss aus der scheide hatte. Nur so ein bisschen und sich immer am Hintern leckte. Das Teil war kurz vor dem platzen. Die OP ging gut, sie hatte sich trotz dem Alter gut erholt. Nora war bis sie 9 war "intakt" hatte auch eine, sie wurde mit Medikamente behandelt und dann wurde sie zwischen den Läufigkeit kastriert. Mamatumor im gesäuge hatten wir Anfang 2025. Es wurde eine Leiste entfernt. Wir (Tierarzt und ich) hatten diskutiert ob vorsorglich beide leisten entfernt werden sollen. Mein Tierarzt meinte der Eingriff wäre eh schon groß, beide macht er nur wenn beide befallen sind, weil es schon ein extremer Eingriff ist. Nora hat es recht gut weg gesteckt. Bin aber froh das nicht beide Seiten gemacht wurden und auch das nicht noch gleichzeitig kastriert wurde!
Meine Erfahrung dazu. Bei meiner DSH wurde ein Mammatumor diagnostiziert. Ich bin zur OP Vorbesprechung in eine Praxis mit Möglichkeit zur Inhalationsnarkose gefahren. Es war der 23.12. Dort wurde festgestellt, daß sie auch schon eine latente Pyometra hat und sie wurde unter ein Antibiotikum gestellt um kontrolliert nach Weihnachten zu operieren. Am Heilig Abend bekam sie trotz Antibiose hohes Fieber und wurde am 1.Weihnachtstag früh morgens notoperiert. Nein, ich warte nicht mehr lange, wenn es um so ernste Dinge geht. Auch diese Hündin hat es gut überstanden und noch ein langes Leben geführt. Die depressive Verstimmung kann in der Tat auf einen schlechten gesundheitliche Zustand hinweisen
 
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Jessica
25. Jän. 22:05
Meine Erfahrung dazu. Bei meiner DSH wurde ein Mammatumor diagnostiziert. Ich bin zur OP Vorbesprechung in eine Praxis mit Möglichkeit zur Inhalationsnarkose gefahren. Es war der 23.12. Dort wurde festgestellt, daß sie auch schon eine latente Pyometra hat und sie wurde unter ein Antibiotikum gestellt um kontrolliert nach Weihnachten zu operieren. Am Heilig Abend bekam sie trotz Antibiose hohes Fieber und wurde am 1.Weihnachtstag früh morgens notoperiert. Nein, ich warte nicht mehr lange, wenn es um so ernste Dinge geht. Auch diese Hündin hat es gut überstanden und noch ein langes Leben geführt. Die depressive Verstimmung kann in der Tat auf einen schlechten gesundheitliche Zustand hinweisen
Nora wurde nicht nur unter Antibiotika gestellt, sie hat ein Mittel gespritzt bekommen welches austreibend gewirkt hat, nur wenn das Zeug abfliest kann es auch "abheilen"

Wir waren an dem Tag morgens beim Tierarzt, sind dann um 12 Uhr Heim, nachdem sich der Tierarzt überzeugt hat das sie Ausfluss hat.
Fieber gemessen hab ich alle 3 Stunden bis wir abends um 23 Uhr schlafen gegangen sind.
Notfall Nunmer vom Tierarzt hatte ich.
So "ausgestattet" bin ich 3 Tage später erneut zum Tierarzt, die Gebärmutter war entleert und dann gab es insgesamt 3 Wochen Antibiotika und ca 6/7 Wochen später war die OP.

Unter den Voraussetzungen wie ich es bei Nora hatte wurde ich so wieder vor gehen.


Bei Maya der DSH war schon 2 nach 12. Da wäre es keine Option lange zu warten, wobei Maya kein Fieber hatte, Nora auch zu keinem Zeitpunkt.
 
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Sylvia
25. Jän. 22:13
Nora wurde nicht nur unter Antibiotika gestellt, sie hat ein Mittel gespritzt bekommen welches austreibend gewirkt hat, nur wenn das Zeug abfliest kann es auch "abheilen" Wir waren an dem Tag morgens beim Tierarzt, sind dann um 12 Uhr Heim, nachdem sich der Tierarzt überzeugt hat das sie Ausfluss hat. Fieber gemessen hab ich alle 3 Stunden bis wir abends um 23 Uhr schlafen gegangen sind. Notfall Nunmer vom Tierarzt hatte ich. So "ausgestattet" bin ich 3 Tage später erneut zum Tierarzt, die Gebärmutter war entleert und dann gab es insgesamt 3 Wochen Antibiotika und ca 6/7 Wochen später war die OP. Unter den Voraussetzungen wie ich es bei Nora hatte wurde ich so wieder vor gehen. Bei Maya der DSH war schon 2 nach 12. Da wäre es keine Option lange zu warten, wobei Maya kein Fieber hatte, Nora auch zu keinem Zeitpunkt.
Wir haben unsere Erfahrungen nun kund getan. Vielleicht hilft es Valeria bei ihrer Entscheidungsfindung.
 
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Sylvia
25. Jän. 22:20
Wir haben unsere Erfahrungen nun kund getan. Vielleicht hilft es Valeria bei ihrer Entscheidungsfindung.
Mich wundert es allerdings, daß in diesem Forum doch relativ wenige Erfahrungsberichte sind, die Valeria bei der Entscheidungsfindung zur Seite stehen. Eine Mammatumor-OP ist doch eigentlich alternativlos🤷‍♀️
 
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Jessica
25. Jän. 22:27
Mich wundert es allerdings, daß in diesem Forum doch relativ wenige Erfahrungsberichte sind, die Valeria bei der Entscheidungsfindung zur Seite stehen. Eine Mammatumor-OP ist doch eigentlich alternativlos🤷‍♀️
Für mich war es das bei Nora!

Lieber heute als morgen raus damit.
 
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Valeria
25. Jän. 22:31
Kein vernünftiger Mensch lässt eine Hündin mit Krebs decken. Vorallem müssen da weitreichende zucht Untersuchungen gemacht werden.
Meine Hündin hat wie gesagt keine Mama Tumoren bis jetzt gehabt bitte richtig lesen
 
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Valeria
25. Jän. 22:35
Mich wundert es allerdings, daß in diesem Forum doch relativ wenige Erfahrungsberichte sind, die Valeria bei der Entscheidungsfindung zur Seite stehen. Eine Mammatumor-OP ist doch eigentlich alternativlos🤷‍♀️
Ich verstehe nicht Medina hatte bis lang keine Mama tumoren gehabt das ist bis jetzt Gott sei Dank nichts auffälliges. Wir möchten vorbeugen + ihre Gesundheit und Psyche möglich Schäden allerdings bin ich glaube ich hier nicht im richtigen Forum ein Versuch war es trotzdem wert vielen Dank an alle und falls jemand derartige ERFAHRUNGEN hat kann mir gerne privat schreiben. Vielen Dank
 
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Sylvia
25. Jän. 22:36
Meine Hündin hat wie gesagt keine Mama Tumoren bis jetzt gehabt bitte richtig lesen
„Zusätzlich entwickelte Medina vor etwa einem Jahr Knoten im Bereich der hinteren Milchleisten.
Die erste tierärztliche Einschätzung lautete Mammatumor mit sofortiger OP-Empfehlung.“

Hast du doch geschrieben🤔