Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Verfasser-Bild
Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 997
zuletzt 5. März

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
27. Feb. 21:54
Das nicht aber ist es nicht eher besorgniserregend, dass sehr viele Hundehalter auf Facebook, Instagram und co. diese Tat romantisieren oder gar Vertuschung in Raum werfen? Wenn mal so viel Energie in den Fall Chico geflossen wäre, wäre er vielleicht nicht eingeschläfert worden.
Da wahr die gleiche Energie alle wollen Chico retten es gab auch pedizionen und Proteste trotzdem wurde er eingeschläfert er hatte aber meines Wissens auch keinen wesenstest bestanden und wahr bereits als geferlich eingestuft warum die Mutter in aus Mitleid aus dem Käfig gelassen hat kann ich auch verstehen auch wenn es tragisch gended ist
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
27. Feb. 22:05
Bei Chico ist einfach extrem viel schief gelaufen. Er wurde ja schon mit 1 oder 2 Jahren als gefährlich eingestuft (auch ein Gutachten wurde geschrieben) und es gab immer Meldungen beim Veterinäramt, das nicht gehandelt hat. Unter anderem deswegen wurde auch die Rasse Liste eingeführt. Es ging darum das Veterinäramt in die Pflicht zu nehmen und unter Druck zu setzen, solchen Meldungen und Gutachten nachzugehen. Natürlich verbunden mit einer Diskriminierung ganzer Rassen, das kann man nicht abstreiten.
Die rassenliste gab es lange vor Chico das weiß ich weil mein wippet mix immer fälschlicherweise für einen Pitbull gehalten wurde und ich mich immer wieder rechtfertigen muste warum mein Hund keinen Maulkorb trägt ...
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
27. Feb. 22:16
Achso, was vielleicht noch erwähnenswert ist, warum Social Media so frei dreht: In den ersten Berichten ging man von einem medizinischen Notfall aus, so wurde es in den Medien berichtet. Erst später, nach der Obduktion, kamen die Bissverletzungen ins Spiel. Das kam vielen komisch vor, zumal die Bisse im Gesicht waren, und deshalb gleich hätten auffallen müssen. Verständlich, trotzdem ist das narürlich umgekehrt auch kein Beweis, dass der Hund unschuldig sein muss.
Nein das wahr genau anders rum der Hund wurde von der Presse vorverurtelt es wurde gleich sofort geschrieben hund beisst Besitzer tot im Grunde ist halt auch alles Mutmaßungen keiner wahr da bei es wurden keine berichte veröffentlicht außer das Ergebnis vom wesenstest was sich einfach mit der Theorie das er in totgebissen haben soll halt einfach nicht passt ein Hund der jemandem tot beißt weil der stolpert besteht halt keinen wesenstest.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anna
27. Feb. 22:20
Was ist jetzt eigentlich mit "Sam"?
Der ist zu dem Bruder des Toten zurück gekommen
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
27. Feb. 22:25
Der ist zu dem Bruder des Toten zurück gekommen
Mein letzter Stand war das der Hund noch im Heim ist. Der Bruder muss erst die Auflagen erfüllen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
28. Feb. 10:47
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/bad-essen-13-jaehriger-von-hund-und-hundehalter-angegriffen,aktuellosnabrueck-1354.html
Ist zwar nicht Sam aber was soll man dazu sagen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
wolf
28. Feb. 10:59
Nein das wahr genau anders rum der Hund wurde von der Presse vorverurtelt es wurde gleich sofort geschrieben hund beisst Besitzer tot im Grunde ist halt auch alles Mutmaßungen keiner wahr da bei es wurden keine berichte veröffentlicht außer das Ergebnis vom wesenstest was sich einfach mit der Theorie das er in totgebissen haben soll halt einfach nicht passt ein Hund der jemandem tot beißt weil der stolpert besteht halt keinen wesenstest.
Mit der fehlenden Zeichensetzung und der erratischen Rechtschreibung fällt es mir nicht ganz einfach, hier den Standpunkt auszumachen, aber ich fürchte, hier sind einige Informationen nicht ganz korrekt. Es war recht früh klar, daß der Halter eindeutig durch Bissverletzungen von Sam getötet wurde. Dies ging als Ergebnis der Obduktion hervor und wurde offiziell durch die Polizei wiederholt kommuniziert. Das war keine Vorverurteilung durch die Presse. Der Obduktionsbericht ist ein sensibles medizinisches Dokument und darf nicht veröffentlicht werden. Selbst die Angehörigen bekommen diesen nur mit berechtigtem Grund und der Unterstützung eines Anwalts. Der Wesenstest ist auch nicht offiziell veröffentlicht wurden, sondern selektiv und geschwärzt privat auf Social Media gepostet. Es wurde nur bestätigt, daß diese Posts wahrscheinlich authentisch sind, aber offiziell wurde dieser so weit ich weiß ebenfalls nicht veröffentlicht. Somit gibt es nur die Polizeimeldungen und das, was die Presse daraus macht, sowie die Verdrehungen durch den Freund des Halters. Der hat aber inzwischen auch klar eingeräumt, daß er die Information hat, dass der Halter schnell durch einen Kehlbiss von Sam getötet wurde. Der Fall ist also von der Evidenzlage bereits früh recht klar gewesen, aber auf Social Media brach eine uninformiert Massenhysterie los, die Fakten verdrehten, Routinevorgehen zu Verschwörungstheorien umdeuteten und mit abstrusen Alternativerklärungen daherkamen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Celine
28. Feb. 12:23
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/bad-essen-13-jaehriger-von-hund-und-hundehalter-angegriffen,aktuellosnabrueck-1354.html Ist zwar nicht Sam aber was soll man dazu sagen?
Andere Hundehalter werden oft sehr aggressiv.
Mich wollte ein Mann auch schon schlagen, weil sein Dobermann auf meine Hunde los wollte. (Andere Gartenbesitzer gingen zum Glück dazwischen)Der Dobermann hatte auch schon eine junge Rottweilerhündin gebissen.

Manche Hunde sind einfach so aggro, weil der Halter das auch ist.
Der arme Junge. Ich hoffe es hat ihn nicht nachhaltig traumatisiert..
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Nathalie
28. Feb. 12:35
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/bad-essen-13-jaehriger-von-hund-und-hundehalter-angegriffen,aktuellosnabrueck-1354.html Ist zwar nicht Sam aber was soll man dazu sagen?
Ich frag mich aber, was hat denn ein Hund auf dem Schulgelände zu suchen ?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
28. Feb. 12:38
Ich frag mich aber, was hat denn ein Hund auf dem Schulgelände zu suchen ?
Ich frage mich bei dem Vorfall so einiges!
Vor allem hoffe ich dass es dem Jungen gut geht und sein Trauma nicht zu groß ist.
Andererseits hoffe ich natürlich dass der, scheinbar nicht geeignete, Halter Konsequenzen zu spüren bekommt.
Solche Vorfälle sind immer schlimm denn zum einen werden dann wieder bestimmte Hunde vorverurteilt und zum anderen wird mit jedem dieser Vorfälle das Leben für Hundehalter mit unauffälligen Hunden schwerer!