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Celine
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heute 19:21

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Unikum
17. Feb. 20:42
Ich weiß aber ein Wesenstest sagt mal gar nichts aus. Das ist am Ende ein Training, was abgerufen wird. Wir haben hier im Kiez 2 American Bully XL gehabt, der eine hat einen Rottweiler getötet und einmal hätten sich die beiden Bullys getötet. Beide haben einen bestandenen Wesenstest. Deshalb sagt sowas für mich gar nichts aus. 😅
Meine Güte! Das liest sich unglaublich furchtbar! 🥺

Gab es irgendwelche Konsequenzen für die Halter und/oder die Hunde?
 
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Olli
17. Feb. 20:45
Das ist tatsächlich eine sehr interessante Frage. Allerdings, wenn ein Wesenstest in diesem Fall vorgesehen ist, kann es auch irgendwie nicht sein, dass dieser (im Gegensatz zu allen anderen Wesenstest) „anders“ durchgeführt wird- sonst gäbe es keine Vergleichbarkeit
Jou, aber hier gab es ja schon die Aussage, dass die Inhalte bekannt sind. Deswegen ist für mich hier der Faktor Zeit entscheidend. (siehe Katrin - war noch am Tippen)

Wohlwollend und optimistisch formuliert, hat der Bruder mit dem Hund die Situation trainiert und entschärft, die zum Ableben seines Bruders geführt hat.

Im schlechtesten Fall, kennt man jetzt die Punkte, die bisher nicht als Auslöser in Frage kommen und läuft mit der Ungewissheit rum, dass es da vielleicht noch einen gibt, der nur nicht getestet wurde.

Ich persönlich hätte mir deshalb gewünscht, dass der Hund bei einem der Punkte 'ausgelöst' hätte, denn daran hätte man arbeiten können - aber könnte, könnte, Fahrradkette. :-)
 
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Lena
17. Feb. 20:49
Jou, aber hier gab es ja schon die Aussage, dass die Inhalte bekannt sind. Deswegen ist für mich hier der Faktor Zeit entscheidend. (siehe Katrin - war noch am Tippen) Wohlwollend und optimistisch formuliert, hat der Bruder mit dem Hund die Situation trainiert und entschärft, die zum Ableben seines Bruders geführt hat. Im schlechtesten Fall, kennt man jetzt die Punkte, die bisher nicht als Auslöser in Frage kommen und läuft mit der Ungewissheit rum, dass es da vielleicht noch einen gibt, der nur nicht getestet wurde. Ich persönlich hätte mir deshalb gewünscht, dass der Hund bei einem der Punkte 'ausgelöst' hätte, denn daran hätte man arbeiten können - aber könnte, könnte, Fahrradkette. :-)
Entspricht eben der Art des Wesenstest und man kann sich ein entsprechendes Bild vom Bruder machen…

Allerdings, wenn ich in der Erläuterung schon lese, dass die Verwendung eines Stachelhalsbands grundsätzlich möglich ist- kann man sich seinen Teil zum Test auch denken.


Aber der Test ist zum Glück auch kein Alleinkriterium für die Herausgabe.
 
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Celine
17. Feb. 20:51
Meine Güte! Das liest sich unglaublich furchtbar! 🥺 Gab es irgendwelche Konsequenzen für die Halter und/oder die Hunde?
Die 2 American Bullys gehörten einer Frau. Sie hatte insgesamt 4 Stück in einer 2 Zimmer Wohnung und auch „gezüchtet“.
Der Rottweiler hatte zuerst angegriffen und den einen american bully fast getötet. Er lag schon bewegungslos am Boden und da hat sie ihren anderen Rüden abgeleint und der hat dann den Rotti getötet.
 
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wolf
17. Feb. 21:07
Ein Wesenstest dient in diesem Fall dazu einschätzen zu können ob der Hund überhaupt wieder vermittelbar ist. Mehr nicht. Hätte er den nicht bestanden wäre zB einschläfern eine Option gewesen, die ist nun von Tisch. Ein bestandener Wesenstest bedeutet NICHT das dieser Hund ,,unschuldig" am Tod des Besitzers ist. Der Pathologe sagt ganz klar, Schuld am Tod sind die Bissverletzungen im Gesicht die durch eine Auseinandersetzung mit dem Hund entstanden sind. Es gibt nach wie vor keinerlei Grund dieses Aussage anzuzweifeln.
Der Wesenstest wird auch keine Szenarien nachstellen, die hypothetisch passiert sein könnten, also kein stolpern, kein liegender Mensch am Boden etc. Es gibt also weder weitere Hinweise auf den möglichen Hergang, noch kann ausgeschlossen werden, daß der Hund noch einmal eine ähnliche Reaktion zeigt, wenn entsprechend getriggert. Es ist aber Fakt, daß der Hund das Potential hat, einen Menschen zu töten.
 
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Celine
17. Feb. 21:13
Der Wesenstest wird auch keine Szenarien nachstellen, die hypothetisch passiert sein könnten, also kein stolpern, kein liegender Mensch am Boden etc. Es gibt also weder weitere Hinweise auf den möglichen Hergang, noch kann ausgeschlossen werden, daß der Hund noch einmal eine ähnliche Reaktion zeigt, wenn entsprechend getriggert. Es ist aber Fakt, daß der Hund das Potential hat, einen Menschen zu töten.
Zu mal man auch nicht vergessen darf, das Hunde auf Energien, Hormone und sonstige Gerüche reagieren.
Das werden Testpersonen nie so aussondern/ darstellen können.
 
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Katrin
17. Feb. 21:26
Der Wesenstest wird auch keine Szenarien nachstellen, die hypothetisch passiert sein könnten, also kein stolpern, kein liegender Mensch am Boden etc. Es gibt also weder weitere Hinweise auf den möglichen Hergang, noch kann ausgeschlossen werden, daß der Hund noch einmal eine ähnliche Reaktion zeigt, wenn entsprechend getriggert. Es ist aber Fakt, daß der Hund das Potential hat, einen Menschen zu töten.
Das wäre Punkt 24 glaube ich gewesen.
 
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wolf
17. Feb. 21:30
Das wäre Punkt 24 glaube ich gewesen.
Also der Punkt, der nicht getestet wurde?
https://www.facebook.com/share/p/186fL18HsJ/
 
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Katrin
17. Feb. 22:28
Also der Punkt, der nicht getestet wurde? https://www.facebook.com/share/p/186fL18HsJ/
Ganz genau.

Leider weiß man nicht wieso das gestrichen wurde.
 
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Lou
heute 12:26
https://www.instagram.com/reel/DU5cGoOiD3e/?igsh=MTNvbG8xcmZ6NTRkdA==