Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

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Celine
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heute 12:14

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Katrin
14. Feb. 17:45
https://www.instagram.com/p/DUvWPt9CDEn/?img_index=6&igsh=MTdhbW1uc3djbTBvbg==

Prüfungspunkt 24.

Halter stolpert und berührt dabei den Hund.

Wurde gestrichen. Warum?

Gerade der Punkt wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.
 
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Lena
14. Feb. 18:24
Ausdrucken, ausfüllen, auf Insta hochladen- keine große Kunst
 
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Sina
14. Feb. 18:24
https://www.instagram.com/p/DUvWPt9CDEn/?img_index=6&igsh=MTdhbW1uc3djbTBvbg== Prüfungspunkt 24. Halter stolpert und berührt dabei den Hund. Wurde gestrichen. Warum? Gerade der Punkt wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.
Ja, sehr komisch. Das scheint auch das Einzige zu sein, was gestrichen wurde.
Wäre wirklich interessant zu wissen, warum.
Die Entscheidung fällt aber nur der Prüfer, oder?
 
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Sina
14. Feb. 18:27
Ausdrucken, ausfüllen, auf Insta hochladen- keine große Kunst
Das ist aber schon etwas sehr weit hergeholt.
Da steht das zuständige Veterinäramt drauf. Wenn das denen auffallen würde, und das würde es bei der Reichweite, dann wären die wegen Urkundenfälschung dran. Das ist kein Kavaliersdelikt.

Wieso zweifelst du an, dass der Wesenstest bestanden wurde?
 
Beitrag-Verfasser
Lena
14. Feb. 18:30
Das ist aber schon etwas sehr weit hergeholt. Da steht das zuständige Veterinäramt drauf. Wenn das denen auffallen würde, und das würde es bei der Reichweite, dann wären die wegen Urkundenfälschung dran. Das ist kein Kavaliersdelikt. Wieso zweifelst du an, dass der Wesenstest bestanden wurde?
Kein Siegel, keine offizielle Adresse, keine Unterschrift- das ist zu wenig für eine Urkundenfälschung.

Ich zweifle nicht grundsätzlich dran, dass der Hund bestehen kann- sondern an der Seriösität dieser Posts auf Insta
 
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Katrin
14. Feb. 18:32
Ja, sehr komisch. Das scheint auch das Einzige zu sein, was gestrichen wurde. Wäre wirklich interessant zu wissen, warum. Die Entscheidung fällt aber nur der Prüfer, oder?
Soweit ich weiß ja aber dafür braucht es eine Begründung bin ich der Meinung.
 
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Sina
14. Feb. 18:34
Kein Siegel, keine offizielle Adresse, keine Unterschrift- das ist zu wenig für eine Urkundenfälschung. Ich zweifle nicht grundsätzlich dran, dass der Hund bestehen kann- sondern an der Seriösität dieser Posts auf Insta
Es geht bei Urkundenfälschung einzig allein um die Absicht der Täuschung.
Hier wäre es ein gefälschtes Dokument bei dem vorgegaukelt wird es handle sich um ein Gutachten.
Das ist keinesfalls zu wenig und braucht weder Siegel noch Unterschrift.
 
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Lena
14. Feb. 18:47
Es geht bei Urkundenfälschung einzig allein um die Absicht der Täuschung. Hier wäre es ein gefälschtes Dokument bei dem vorgegaukelt wird es handle sich um ein Gutachten. Das ist keinesfalls zu wenig und braucht weder Siegel noch Unterschrift.
Ob es im Detail reichen würde, sei dahingestellt, da der Landkreis Vechta auch nicht konkret als ausstellende Behörde genannt wird, ist ja auch ausreichend viel geschwärzt. Irgendein Profil muss man auch erstmal kriegen. Ggf. gibt es bereits genug Spenden um ein eventuelles Verfahren abzuwenden.

Persönlich bin ich nicht von der Echtheit des Dokumentes überzeugt.
 
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Sina
14. Feb. 19:17
Soweit ich weiß ja aber dafür braucht es eine Begründung bin ich der Meinung.
Ich habe eine mögliche Erklärung dafür gefunden:

"Wenn Aufgaben wegen einer Abwandlung oder Anpassung durchgestrichen sind, bedeutet das, dass der Prüfer die Standardsituation verändert hat, um sie besser auf den individuellen Hund oder die spezifische Fragestellung zuzuschneiden.

Hier sind die drei häufigsten Szenarien für solche Anpassungen:

Gezielte Fragestellung (Vorfallshunde): Wenn ein Hund wegen eines Beißvorfalls zum Test muss, konzentriert sich der Prüfer oft extrem auf die Situation, die damals zum Vorfall führte (z. B. Begegnung mit Radfahrern). Andere, eher "alltägliche" Standardaufgaben (wie das Ablesen eines Chips oder das Vorbeilaufen an einer Menschenmenge) werden dann manchmal gestrichen oder verkürzt, um mehr Zeit für die kritischen Punkte zu haben."

Quelle: Gemini

Er wurde darauf also womöglich separat in abgewandelter Form gestetest und die Standartaufgabe dafür aus dem Test gestrichen.
 
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Katja
14. Feb. 19:21
Ich habe eine mögliche Erklärung dafür gefunden: "Wenn Aufgaben wegen einer Abwandlung oder Anpassung durchgestrichen sind, bedeutet das, dass der Prüfer die Standardsituation verändert hat, um sie besser auf den individuellen Hund oder die spezifische Fragestellung zuzuschneiden. Hier sind die drei häufigsten Szenarien für solche Anpassungen: Gezielte Fragestellung (Vorfallshunde): Wenn ein Hund wegen eines Beißvorfalls zum Test muss, konzentriert sich der Prüfer oft extrem auf die Situation, die damals zum Vorfall führte (z. B. Begegnung mit Radfahrern). Andere, eher "alltägliche" Standardaufgaben (wie das Ablesen eines Chips oder das Vorbeilaufen an einer Menschenmenge) werden dann manchmal gestrichen oder verkürzt, um mehr Zeit für die kritischen Punkte zu haben." Quelle: Gemini Er wurde darauf also womöglich separat in abgewandelter Form gestetest und die Standartaufgabe dafür aus dem Test gestrichen.
Das hatte ich mir auch schon gedacht.
Und wenn es extra getestet wurde, warum hat er das Ergebnis nicht gepostet? Wahrscheinlich war es nicht so positiv 🤷‍♀️