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Celine
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zuletzt 1. Apr.

Der Fall "Sam" - Angriff oder missglückter Rettungsversuch?

Der aktuelle Fall um den Hund "Sam" wirft bei mir viele Fragen auf. Je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich bezüglich des tatsächlichen Tathergangs. In den Medien (die nicht einmal die korrekte Rasse benennen können) ist die Rede davon, dass der Halter an einem Biss ins Gesicht verstarb. Dem steht die Theorie gegenüber, der Hund habe lediglich versucht, sein Herrchen (nach einem medizinischen Notfall) zu "wecken". Wie lässt sich die Schwere der Verletzungen mit einem bloßen Weckversuch vereinbaren? Ab wann schlägt Fürsorge in (unbeabsichtigte) schwere Verletzung um? Auf dem Bild erkennt man schon etwas rosa am weißen Brustzeichen, was für Kontakt mit Blut steht. Die Dobihündin, die bei mir zum Schluss war, lag 2 Tage neben dem toten Besitzer in der Wohnung. Der Besitzer hatte aber keine Spuren von seinem Hund. Das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Hunden so sein muss, das ist mir schon klar. Wären aber solche Fälle nicht häufiger/ bekannter? Und vor allem, wenn es zu einem Kampf kam, warum hat niemand was gesehen oder gehört? Der Fall Chico damals, der nachweislich misshandelt wurde und die 2 Menschen getötet hat, hat meiner Meinung nach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen. Was ist hier anders? Ich bin mir bei dem Thema so unsicher, dass ich mir gar kein Urteil erlauben kann oder will. Dennoch freue ich mich über eure Ansichten und vielleicht auch die ein oder andere fachliche Einschätzung oder auch persönliche Erfahrung😊 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache,lohne-122.html
 
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Lena
27. März 07:26
Alles sehr komisch 😅
Eher wie es zu erwarten war
 
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Tío
27. März 07:36
Für mich klingt es eher danach, dass die Medien das auch total aufbauen um ihre dementsprechenden Einschaltquoten erhalten daher die falsch Berichterstattung zuerst
 
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Celine
27. März 08:25
Eher wie es zu erwarten war
Naja aber seitens der Behörde hätte ich mir mehr gewünscht.
Ich wüsste nicht einmal, wo man sich für diesen Hund als Interessent bewerben könnte.
 
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Celine
27. März 08:25
Für mich klingt es eher danach, dass die Medien das auch total aufbauen um ihre dementsprechenden Einschaltquoten erhalten daher die falsch Berichterstattung zuerst
Welche falsche Berichterstattung?
 
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Lena
27. März 12:33
Naja aber seitens der Behörde hätte ich mir mehr gewünscht. Ich wüsste nicht einmal, wo man sich für diesen Hund als Interessent bewerben könnte.
Wie es jetzt konkret weitergeht, ist ja nicht bekannt- vielleicht ist er gar nicht in einer Vermittlung und wenn dann übernimmt das eine entsprechende Stelle und die wollen bestimmt nicht aus der ganzen Republik irgendwelche Bewerbungen, wo von dann höchstens ein Bruchteil geeignet wäre.

Ich kann total nachvollziehen, dass da nicht viel öffentlich kommt- ich will mir gar nicht vorstellen, was die jetzt schon mit irgendwelchen Beschwerden/Drohungen etc. zu tun hatten (schön aufgeladen durch Social Media).
 
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Celine
27. März 13:50
Wie es jetzt konkret weitergeht, ist ja nicht bekannt- vielleicht ist er gar nicht in einer Vermittlung und wenn dann übernimmt das eine entsprechende Stelle und die wollen bestimmt nicht aus der ganzen Republik irgendwelche Bewerbungen, wo von dann höchstens ein Bruchteil geeignet wäre. Ich kann total nachvollziehen, dass da nicht viel öffentlich kommt- ich will mir gar nicht vorstellen, was die jetzt schon mit irgendwelchen Beschwerden/Drohungen etc. zu tun hatten (schön aufgeladen durch Social Media).
Es ist verständlich aber wenn man ständig in der Öffentlichkeit steht, macht es für mich keinen Sinn, plötzlich Informationen zurückzuhalten.

Wie sollte sonst so ein Hund vermittelt werden, wenn er auf keiner Seite zu finden ist?
 
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Sonja
27. März 14:05
Es ist verständlich aber wenn man ständig in der Öffentlichkeit steht, macht es für mich keinen Sinn, plötzlich Informationen zurückzuhalten. Wie sollte sonst so ein Hund vermittelt werden, wenn er auf keiner Seite zu finden ist?
Wer weiß, was hinter den Kulissen passiert. Wenn er nicht schon (leider) beim Bruder ist, dann kümmert sich der TS hoffentlich intern darum, dass er zu wirklich sachkundigen Menschen kommt. Einfach so in die Vermittlung würde ich einen Hund mit so einer Vorgeschichte nicht stellen wollen. Wesenstest hin oder her. Trigger, die keiner kennt, sind nicht minder gefährlich. Und was noch so eine Sache ist: wer weiß, was zwischenzeitlich für ein Eindruck entstanden ist, nach dem ersten Einleben im TH...
 
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Celine
27. März 15:52
Wer weiß, was hinter den Kulissen passiert. Wenn er nicht schon (leider) beim Bruder ist, dann kümmert sich der TS hoffentlich intern darum, dass er zu wirklich sachkundigen Menschen kommt. Einfach so in die Vermittlung würde ich einen Hund mit so einer Vorgeschichte nicht stellen wollen. Wesenstest hin oder her. Trigger, die keiner kennt, sind nicht minder gefährlich. Und was noch so eine Sache ist: wer weiß, was zwischenzeitlich für ein Eindruck entstanden ist, nach dem ersten Einleben im TH...
Also laut der ehemaligen Mitbewohnerin und Freundin befindet er sich noch im Tierheim.

Aber wie soll so ein Hund sonst Interessenten bekommen? Der muss ja irgendwo inseriert werden. Das Berliner Tierheim vermittelt beispielsweise Hunde, die aufgrund von Beißvorfällen oder Verhaltensauffälligkeiten nur in tierheimähnlichen Einrichtungen untergebracht werden können.
Nachdem man zuvor täglich Meldungen oder Berichte hörte, wirkt der Hund nun eher wie vom Erdboden verschluckt.
 
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Celine
27. März 16:05
was ich noch weiß..die Mutter der Jungs hat zu Daniel gesagt, dass er ausziehen kann, wenn er den Hund dorthin holt.
 
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Lou
27. März 16:10
was ich noch weiß..die Mutter der Jungs hat zu Daniel gesagt, dass er ausziehen kann, wenn er den Hund dorthin holt.
in diesem Fall hier? :o ich dachte die waren dafür, dass der Hund wieder in die Familie kommt.