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Verfasser
Linda-Leila
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 9
zuletzt 23. Jän.

Aggression an der Leine - Klarheit und Zeit?

Hallo zusammen Unser Rüde ist ein Mix aus Borderzeller/Aussie, 21 Monate alt und intakt. Es läuft recht gut und wir haben schon viel gelernt. Unser Thema ist, dass er seit anfangs Pubertät vor allem, wenn er an der Leine ist gegen andere Rüden teilweise sehr stark reagiert mit Knurren. Wenn von dem anderen Hund nichts kommt (keine Aufforderung/ Angriff), dann reagiert er nicht. Wir sind, glaube ich, klar und übernehmen die Führung. Bei einigen Begegnungen gibt es durch ein „Nein-Signal“ von uns dann manchmal auch nur ein kurzes Knurren oder auch nur eine Angespanntheit. Wie reagiert ihr? Was denkt ihr? Braucht es noch mehr, als Klarheit und Zeit für ihn diese Erfahrungen zu machen? Danke euch für eure Gedanken.
 
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Svenja
Beliebteste Antwort
20. Jän. 07:52
Kann man so machen, also vermuten, dass der Hund ein Problem hat, um das der Mensch sich kümmern muss, und die Situationen in Folge meiden.
Ich würde aber bei einem jungen, sonst unauffälligen Hund eher dafür sorgen, dass er - kontrolliert, d.h. am besten mit Trainer/in und von ihm/ihr ausgewählten, souveränen Hunden (auch intakten Rüden) - interagieren darf, um nicht zum frustrierten, sozialen Krüppel zu werden. Und ganz nebenbei als Mensch eine Menge über Innerartliches Verhalten lernen.
Und sollte wirklich ein ernsthaftes Problem vorliegen, ist man ja schon in guten Händen.
Sind halt zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, die immer wieder kontrovers diskutiert werden werden.
 
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Svenja
20. Jän. 05:11
Moin! Wenn es nur knurren ist, finde ich das gar nicht dramatisch. Aggression dient erst einmal nur der Kommunikation.
Könnt ihr ihn trotz des Knurrens führen und er geht mit euch, ist doch alles in Ordnung.
Er hat gerade ein Thema mit anderen Rüden, er wird erwachsen, das gehört dazu.
Ich fände sehr wichtig, dass er kontrollierten Kontakt zu anderen Hunden bekommt, auch zu intakten Rüden. Ein Trainer kann die Situationen begleiten und euch zeigen, was normal ist und für seine Entwicklung wichtig und was zu weit geht und wo ihr eingreifen müsst. Wenn er sich mit anderen Rüden nicht auseinander setzen darf, wird aus dem Knurren möglicherweise irgendwann mehr.
 
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Svenja
20. Jän. 07:52
Kann man so machen, also vermuten, dass der Hund ein Problem hat, um das der Mensch sich kümmern muss, und die Situationen in Folge meiden.
Ich würde aber bei einem jungen, sonst unauffälligen Hund eher dafür sorgen, dass er - kontrolliert, d.h. am besten mit Trainer/in und von ihm/ihr ausgewählten, souveränen Hunden (auch intakten Rüden) - interagieren darf, um nicht zum frustrierten, sozialen Krüppel zu werden. Und ganz nebenbei als Mensch eine Menge über Innerartliches Verhalten lernen.
Und sollte wirklich ein ernsthaftes Problem vorliegen, ist man ja schon in guten Händen.
Sind halt zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, die immer wieder kontrovers diskutiert werden werden.
 
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Svenja
20. Jän. 09:32
Jo, dann hab ich dich falsch verstanden.
Ich meinte nicht, ein Hund wird zum sozialen Krüppel, wenn man ihm Macho Gehabe untersagt, sondern wenn man ihn aufgrund eigener Unsicherheit und Unwissenheit gänzlich seines Sozialverhaltens beraubt (wozu beim jungen Rüden auch Konkurrenzgehabe mit Artgenossen gehört), das hast du ja sicher dann auch so verstanden.
 
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Sonja
20. Jän. 10:08
Rionnag ist 7 und intakt, mittlerweile ignoriert er die allermeisten Rüden ( er hat zwei Endgegner, aber die sind beide älter als er und haben ihn schon von anfang an nicht gemocht, also ihre antipahie beruht auf gegenseitigkeit🤗) , selbst wenn die ihn ankläffen, gibt er machmal ein kurzes knurren zurück, und dann ist die "sache für ihn erledigt". So reagieren darf er auch,er darf knurren und auch mal etwas lauter werden, ABER alles muss im Rahmen bleiben, wenn ich "lass es" sage hat er aufzuhören und das klappt auch. Also meiner Meinung dürfen Hunde auch ihre Meinung kundtun, aber es muss für den HH kontrolierbar bleiben. Mein Hund muss auch nicht alle andern Hunde "mögen"...🤗. In seiner pubertät hatte er eine "grössere Klappe" und war auch "Machohafter", aber das legte dich durch training und auch durch älter werden. Also wie du es beschreibst finde ich das völlig in Ordnung, normal und gehört auch zur normalen Hunde-/Rüden- Kommunikation.. Ich finde nicht das man sowas abtrainieren sollte🤗
 
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Linda-Leila
21. Jän. 19:01
Herzlichen Dank für eure Antworten. Das hat mir gerade etwas geholfen.
Wenn er nicht an der Leine ist, dann gibt es viele gute Begegnungen, aber manchmal auch einen Kampf. Es ist nie jemand verletzt gewesen, aber man fühlt sich dann schon sehr asozial. Wahrscheinlich ist es meistens ein Macht-Thema. Habt ihr da noch Erfahrung oder Handlungsideen?
 
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Linda-Leila
21. Jän. 19:06
Was wären Möglichkeiten proaktiv einzugreifen?
Was würdest du Positives dagegen halten?
 
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Linda-Leila
21. Jän. 19:08
Wie kann ich das erwünschte Verhalten fördern?
 
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Linda-Leila
23. Jän. 05:53
Danke vielmals für deine Antwort. Ich schaue mir das gerne an.
 
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Sabrina
23. Jän. 09:47
Unbedingt a Hundetrainerin herholen