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Dogorama
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zuletzt 3. Okt.

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Tanja
27. Sep. 21:29
Ja.. Nichts gegen große Hunde.. aber die großen können ihre Kraft nicht einschätzen. Und wenn ausversehen ein großer über einen kleinen rennt, kann das Geschrei schon groß sein und der kleine Hund kann große Gesundheitliche Probleme bekommen. Genauso bin ich für die Trennung an Hundestränden.
Na ja, Hundestrände sind nun sehr knapp bemessen, oft nur wenige hundert Meter lang. Ich wohne direkt an der Küste, das ist bei Weitem nicht viel, was da für Hunde freigegeben ist. Da wäre ne Unterteilung kontraproduktiv, zumal man da ja auch keinen Zaun aufbauen kann. Wie will man da trennen? Da muss man ja nicht unbedingt hingehen, wenn es zu gefährlich ist, wäre Luxus, wenn das ginge. Eine Freilauffläche ist etwas anderes in meinen Augen, da sie einem Hund in Gebieten, wo Leinenzwang herrscht, mal in einem eigentlich sicheren Rahmen (ich meine die Einzäunung) die Möglichkeit gibt, ohne Leine den Freilauf zu genießen, andere Hunde zu treffen und spielen zu können, in Dimensionen, die auch ein großer Garten nicht bieten kann. Wichtig für das Sozialverhalten und für die psychische Gesundheit des Hundes. Ein Hund kann doch nicht sein Leben lang nur an einer 1m / 2m langen Leine laufen. So eine Anlaufstelle in örtlicher Nähe ist eigentlich wichtig, wenn der Grundgedanke nicht durch rücksichtslose HH zunichte gemacht wird.
 
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Aga
28. Sep. 02:34
Ja.. Nichts gegen große Hunde.. aber die großen können ihre Kraft nicht einschätzen. Und wenn ausversehen ein großer über einen kleinen rennt, kann das Geschrei schon groß sein und der kleine Hund kann große Gesundheitliche Probleme bekommen. Genauso bin ich für die Trennung an Hundestränden.
Manche können ihre Kraft nicht einschätzen und rempeln rüpelhaft, aber nicht unbedingt jeder große Hund. Amira kommt mit dem kleinen frechen Jack Russel Mischling Buddy super zurecht, war mit ihm auch sonntags auf der Hundegruppe hier, da gab’s keine Probleme und Buddy war der einzige kleine.
 
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Ingo
28. Sep. 03:55
Es ist schon ein wenig seltsam. Auf der einen Seite möchte man das Hunde ruhig an anderen Hunden vorbei gehen oder zusammen laufen. Auf der anderen Seite will man Orte wo die Hunde mit einander Toben. Fehlen eigentlich nur noch die Menschen die an der Seite stehen und Wetten abschließen. Ich weiß das ich hier gerade sehr provokant schreibe. Es wäre schön wenn es mehr Fläche geben würde wo man Dinge üben kann statt dem wilden rumtoben die ruhige co Existenz zb.
Ich habe die Freilauffläche zur zusätzlichen Auslastung genutzt. Entweder mit anderen verträglichen Hunden oder auch allein. Es gibt hier ein paar Hunde, die aufgrund ihres Individuum nicht mit meinem Hund kompatibel sind. Solche Hundehalter kennen sich und wissen es. Wenn so jemand zum Platz gekommen ist, habe ich gesagt, er solle kurz warten und wir sind gleich fertig. Es gab auch die eine oder andere Hundehalterin, die allein auf dem Platz war, mit ihrem Smartphone beschäftigt und der kleine Hund war auf sich allein gestellt. Ich habe dann immer gefragt, ob sich nicht woanders mit ihrem Smartphone beschäftigen kann.
 
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Yuna
28. Sep. 04:09
Nein Hunde untereinander tun sich eigendlich nichts..
Die tun sich nicht mit Absicht was böses.
Aber wenn ein großes Kraftpaket im Spiel einen Kleinen überrollt, könnte es zu Bänderissen, Verstauchungen kommen.
Alles schon passiert.
 
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Andrea
28. Sep. 05:17
Nein Hunde untereinander tun sich eigendlich nichts..
Dann hast Du noch nie gesehen, wie kleine Hunde beim Spiel der Großen umgerannt wurden 🤦🏻‍♀️
 
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Andrea
28. Sep. 05:19
Große Hunde die kleine Hunde versuchen zu attackieren, da sind die Besitzer nicht fähig ihre Hunde zu beobachten, zu blockieren und anzuleiten. Ich kenne viele kleine Hunde (Terrier), die gehen große Hunde an dass diese die Flucht ergreifen. Ich wäre dafür in einem geregelten Rahmen alle Hunde spielen zu lassen.
Es geht ja nicht unbedingt ums attackieren 🤦🏻‍♀️
 
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Andrea
28. Sep. 05:27
Ich fände einen getrennten Auslauf gut, ist in meinem Lieblingshundehotel auch so und dort entscheiden dann die Besitzer, wo sie mit ihren kleinen Hunden hingehen 😉
 
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Christine
28. Sep. 06:07
An sich fänd ich das gut. Denke mit klein und groß Trennung (grob gesagt) könnten sich die Leute auch irgendwie zurechtfinden, sollte es nicht zu starr sein. Problematisch dabei glaube ich, Welpen sind auch klein und walzen evtl einen älteren Chihuahua auch platt(so ein doggenwelpi boxerwelpi etc) ?! ... Denke eine Trennung wäre allgemein sinnvoller für Bollerköppe allgemein und etwas feingeistigere Gesinnungen. Klein, im Sinne von "zarter" und groß im Sinne von " hier kann 40kg Vollkontakt ausprobieren"... Da würde ich eben auch mit meiner Großen Seniorin eher auf die kleine Wiese gehen wollen 😅 das dürfte eben nicht so starr sein. Gerade bei Mehrhundehaltern kann es sehr schwierig sein, sollten die Bestimmungen zu fest geregelt werden... Also schwer es sinnvoll zu gestalten, aber von der Idee her, "Schutzzonen" finde ich gut. Allerdings- ich gehe eigentlich so gut wie nie auf Hundewiesen. Deshalb ist es vlt nur von denen zu beurteilen, die dauerhaft damit leben.
Da bin ich voll und ganz bei dir. Wir haben bei uns in der Sozialkontaktstunde bei den Zwergen vereinzelt große Hunde dabei. Entweder solche, die von den „Raufern“ gemobbt werden (z. B. frühkastrierte Rüden), Angsthunde oder wie du schreibst Senioren oder auch Hunde, die noch nie Sozialkontakt hatten bzw. die eben keine Raufer sind oder auch Angsthunde. Das entscheiden unsere Trainer, die diese Hunde kennen. Und das funktioniert sehr gut 👍🏻.
 
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A
28. Sep. 06:09
Ich finde: wir brauchen die Möglichkeit für getrennten freien Auslauf unabhängig(!) der Größe des Hundes! Mein 48cm großer Hund DARF nicht auf die Fläche „nur für kleine Hunde“, fühlt sich aber dito bedrängt von teilweise penetranten großen oder kleinen Hunden, speziell wenn es mehrere sind.
Und auch große Hunde sollte man bei Bedarf im freien Auslauf trennen können!
Damit ALLE Spaß haben dürfen!
 
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Ute
28. Sep. 07:03
Bevor ich was zum Thema sage: Schon dreist, dass das Dogorama-Team hier genau dieselbe Debatte aufkocht, die Annel vor drei Tagen schon gestartet hat. Hauptsache ein Artikel dran geklatscht. Wenn normale User Doppel-Posts bringen, fliegen die Beiträge sofort gnadenlos raus. Zum Thema: Wir haben bei uns zwei getrennte Flächen, jeweils 50x30 Meter. Einen Bereich von 20x20 Metern für Zwerge abzutrennen wäre null Aufwand. Müsste man nur unten am Zaun engmaschiger machen, damit keiner durchflutscht. Ich sehe da nur ein ganz anderes Problem: Das Rumgeprotze der Kleinen am Zaun. Wenn die Zwerge sich hinterm Gitter unbesiegbar fühlen und rüberpöbeln, schaukelt sich das drüben bei den Großen sofort hoch. Da steigt der Drang der Schwergewichte rasant an, sich die Zwerge mal kurz vorzuknöpfen. Dazu kommt, dass an die Mittelklasse mal wieder keiner denkt. Für meinen Border Collie bringt so ein Gehege gar nichts. Bei den Zwergen platzt er mitten rein und auf der normalen Wiese wird es gefährlich. Wenn dir ein 45-Kilo-Rottweiler im vollen Galopp seitlich in einen 20-Kilo-Border knallt, ist das Kreuzband oder die Rippe durch. Das ist einfache Physik, da muss der Große nicht mal böse Absicht haben. 50 Meter Länge sind für einen schnellen Hund eh ein Witz. Der macht drei Sprünge und steht im Zaun. Diese Gehege bringen am Ende nur den Rändern was: Die Zwerge werden nicht überrannt und die schweren Brocken können klobig toben. Alles dazwischen fällt komplett hinten runter.
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