Home / Forum / Sport & Spiel / Mammutmarsch mit Hund

Verfasser
Dogorama-Mitglied
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
zuletzt 30. Sep.

Mammutmarsch mit Hund

Hallo Ihr Lieben. Ich habe einen jungen fitten Aussie der lange Strecken gewohnt ist. Habt Ihr euren Hund schon einmal mitgenommen auf eine Veranstaltung wie Mammut oder Megamarsch ? Was hattet Ihr für den Hund alles dabei - außer Wasser - Futter und ‚Beleuchtung‘ für abends ? Viele Grüße und danke für Tipps
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
29. Sep. 23:11
ich habe auf meinem Marsch nur positives gesehen. Hunde, die entspannt mitgelaufen sind, welche mit Rucksäcken für die Vierbeiner, Bollerwagen, Buggys, Umhängetaschen etc. und alle haben ausgesprochen gut auf die Hunde geachtet. Ich hab keinen einzigen Hund gesehen, der lahm ging oder ähnliches
Habe dieselben Erfahrungen, und habe schon an meheren mit Hund teilgenommen, und auch schon öfter erlebt das Teilnemer mit Hund abgebrochen/aufgegeben haben .... "schwarze Schafe" gibts nunmal in jedem Hundesport, egal ob im "Freizeit, Amateur oder Pro Bereich" ....🤗
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jochen
30. Sep. 04:22
ich habe auf meinem Marsch nur positives gesehen. Hunde, die entspannt mitgelaufen sind, welche mit Rucksäcken für die Vierbeiner, Bollerwagen, Buggys, Umhängetaschen etc. und alle haben ausgesprochen gut auf die Hunde geachtet. Ich hab keinen einzigen Hund gesehen, der lahm ging oder ähnliches
Ja, so sind auch meine Erfahrungen.
Das war immer ein tolles Erlebnis für Mensch und Hund. Und Pepe ist ein Hund, der deutlich zeigt, ob es ihm Spaß macht oder nicht.

Meiner Meinung nach sollte jeder Hund* so fit sein, dass 20-30km kein Problem darstellen.

Ich halte auch nichts von dem Argument "sie würden es freiwillig nicht tun", natürlich nicht, denn sie bräuchten es zum Nahrungserwerb ja nicht.

Dennoch ist der Körper -wie beim Menschen auch- fürs Laufen "gemacht". Bekommt der Bewegungsapparat das Bewegungspensum nicht, wird er mittelfristig krank (oder warum habt ihr den Zehntausendschritte-Tracker am Handgelenk?)

Und gleich wieder nach Verboten rufen, was ist nur mit der Gesellschaft los.

(* gesund, nicht zu jung oder zu alt, physiologisch durch Zucht nicht benachteiligt)
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jana
30. Sep. 06:35
Habe den Veranstaltern des Mammutmarsches bereits mehrere Mails geschrieben und auch Peta hinzugezogen. Kein Hund dieser Erde würde freiwillig 30 KM laufen, wenn er nicht auf Nahrungssuche o.ä. wäre. Ich sehe auf diesen Märschen französische Bulldoggen, humpelnde Schäferhunde, ständig am Halsband ruckende Menschen, weil sie ja flott voran kommen wollen. Leider weigert sich der Veranstalter, Hunde zu verbieten. Im Gegenteil, sie bekommen sogar noch Medaillen am Ende. Ich bin mir sehr sicher, es gibt Hunde, die das abkönnen, ja. Hunde, die darauf trainiert sind, die sportlich sind und wo Frauchen und Herrchen auf das Wohl ihres Vierbeiners achten. Aber leider gibt es viel zu viele Egoisten auf zwei Beinen, denen man die Entscheidung durch ein Verbot abnehmen müsste. Wozu muss ein Hund da mit? Und ja, ich weiß, das war nicht deine Frage und dennoch gebe ich meinen Senf dazu. Es ist halt völlig sinnlos, bei solchen trubeligen Veranstaltungen und oft auch noch bei hohen Temperaturen, seinen "geliebten" Schatz mitzuschleppen.
Also einen Mammut Marsch haben Rakete ( meine Hündin) und ich noch nicht mitgemacht. 25 bis 30 km sind unsere Wanderungen am Wochenende allerdings auch. Sie läuft das freiwillig und man mag es kaum glauben es macht ihr Spaß
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jenny
30. Sep. 06:41
Ich habe schon einige Mammutmärsche usw. mitgemacht, allerdings immer ohne Hund. Milo hätte daran keinen Spaß, zu viele Mensche usw.
Aus meinen Beobachtungen würde ich dir folgendes raten: Wasser und Futter versteht sich von selbst, hattest du ja auch geschrieben.
Ich würde noch was zum Schutz der Pfoten mitnehmen. Gerade im Sommer können die Wege sehr heiß sein. Ein super sitzendes Geschirr ist in meinen Augen auch Pflicht und um dich etwas zu schonen, würde ich einen Laufgurt nehmen, damit du die Leine nicht in der Hand halten musst.

Wenn du das alles hast, heißt es trainieren, trainieren und noch mehr trainieren.

Ich habe mich schon häufiger mit Hundebesitzern auf den Märschen unterhalten und das Fazit war immer: Wenn der Hund Lust darauf hat, kann man es machen. Eine Frau die ich dort getroffen habe sagte, dass sie nur einen ihrer beiden Hunde mitnehmen kann. Körperlich würden beide eine 30 Kilometer Strecke schaffen aber für den einen ist das ganze drum herum einfach nichts.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
30. Sep. 07:34
Ja, so sind auch meine Erfahrungen. Das war immer ein tolles Erlebnis für Mensch und Hund. Und Pepe ist ein Hund, der deutlich zeigt, ob es ihm Spaß macht oder nicht. Meiner Meinung nach sollte jeder Hund* so fit sein, dass 20-30km kein Problem darstellen. Ich halte auch nichts von dem Argument "sie würden es freiwillig nicht tun", natürlich nicht, denn sie bräuchten es zum Nahrungserwerb ja nicht. Dennoch ist der Körper -wie beim Menschen auch- fürs Laufen "gemacht". Bekommt der Bewegungsapparat das Bewegungspensum nicht, wird er mittelfristig krank (oder warum habt ihr den Zehntausendschritte-Tracker am Handgelenk?) Und gleich wieder nach Verboten rufen, was ist nur mit der Gesellschaft los. (* gesund, nicht zu jung oder zu alt, physiologisch durch Zucht nicht benachteiligt)
Das wichtigste ist aufzubauen und zu trainieren aber auch darauf zu verzichten/abzubrechen wenn es für den Hund zu viel ist/wird , (ich meine nicht nur Körperlich) . Mein Hund hat sichtlich spass daran, und körperlich schafft er auch 50/12.....aber das ist halt durch training möglich. "Ich/wir sind auch nicht eines morgens aufgestanden und nahmen einfach so einem 50/12 teil "🙃🤣
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
30. Sep. 07:36
Das wichtigste ist aufzubauen und zu trainieren aber auch darauf zu verzichten/abzubrechen wenn es für den Hund zu viel ist/wird , (ich meine nicht nur Körperlich) . Mein Hund hat sichtlich spass daran, und körperlich schafft er auch 50/12.....aber das ist halt durch training möglich. "Ich/wir sind auch nicht eines morgens aufgestanden und nahmen einfach so einem 50/12 teil "🙃🤣
Wie bricht man dann eig ab, wenn man angenommen bei km 20 von 50 ist. Gibt's dann einen Transferservice oder so oder muss man sich selbst kümmern/holen lassen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
30. Sep. 07:47
Wie bricht man dann eig ab, wenn man angenommen bei km 20 von 50 ist. Gibt's dann einen Transferservice oder so oder muss man sich selbst kümmern/holen lassen?
Ja bei gut/professionell organisierten gibt es, Transferservice. Es gibt ja auch alle paar km kontrollpunkte. Ist man zwischen den Kontrollpunkten, gibs eine "Notfall resp. Aufgabe Telefonnummer" und/oder man wartet einfach , (also wenn kein "Notfall") bis die "Kontrollsteife" vorbei kommt. Die fahren nähmlich regelmässig die Strecke ab, oder wenn ein zeitraum zwischen zwei Kontrollpunkten überschritten wird, gibts eine "Suchmannschaft" . Natürlich kann man sich auch "selbst um Privat-Abholung kümmern"..
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
30. Sep. 07:58
Wie bricht man dann eig ab, wenn man angenommen bei km 20 von 50 ist. Gibt's dann einen Transferservice oder so oder muss man sich selbst kümmern/holen lassen?
Übrigens zu der Verpflichtenden Ausrüstung de Teilnehmer gehört ein Handy mit (90-100%) aufgeladenem Accu. Das wird auch von seriösen/professionellen Veranstalter bei jedem Teilnehmer vor start kontroliert.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Stephanie
30. Sep. 08:05
Wir sind den Megamarsch 50 km ohne Hund gelaufen, erstens weil uns eine bestimmte Zeit vorschwebte, und zweitens waren beim Rückfahr Shuttle keine Hunde erlaubt. Unsere Trainingsstrecken waren immer so um die 30 km, die ist er damals gut mitgelaufen ☺️ Bei den Trainingsstrecken hatten wir Wasser und Snacks für Hund und uns mit
 
Beitrag-Verfasser-Bild
¢ℓαυ∂ια.
30. Sep. 08:06
Also einen Mammut Marsch haben Rakete ( meine Hündin) und ich noch nicht mitgemacht. 25 bis 30 km sind unsere Wanderungen am Wochenende allerdings auch. Sie läuft das freiwillig und man mag es kaum glauben es macht ihr Spaß
Wie ich ja schrieb, gehe ich davon aus, dass es Hunde gibt, die daran Spaß haben und es packen. Bei deinen besagten Spaziergängen ist es sicherlich so, dass die Hunde schnüffeln dürfen und das Tempo mit angeben usw und sofort. Keine 1000 Menschen drum herum. Völlig legitim.
Bei den Märschen sind aber leider Menschen dabei, die rasen und lassen den Hund nicht schnüffeln, mal stehen bleiben usw. Sie stehen im Fokus und für die stolze Medaille wird häufig das Wohl des Hundes ignoriert. Und daher meine Meinung zu einem Verbot.