Ich bedanke mich auch bei dem Radfahrer, der früh genug klingelt weil ich ihn nicht wahrgenommen habe oder bei dem Fremdhundehalter, der seinen Hund bei Begegnung anleint - wenn mir gerade danach ist 🤷🏼♀️
Ansonsten sehe ich es wie Olli, es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, wofür ich mich nicht bedanken muss.
Muss man nicht. Aber dann muss man sich auch nicht wundern.
Beispiel:
Ich bin mit dem Auto unterwegs und befahre eine Straße, die bergab führt. Ich habe keine Hindernisse auf meiner Seite, also eigentlich Vorfahrt. Trotzdem poche ich nicht auf mein Recht und gewähre den bergauffahrenden Fahrzeugen die Vorfahrt.
Früher haben sich die meisten dafür bedankt. Heute sehen es die meisten als selbstverständlich an.
Das ist so demotivierend, dass ich es mir eigentlich abgewöhnt habe. Ab und an fasse ich mir aber doch ein Herz, weil ich noch immer auf das Gute im Menschen hoffe.
Leider werde ich zu 98 % enttäuscht.
Es gibt sie noch, die rücksichtsvollen Menschen, aber sie sterben leider aus. Es ist schade, dass man die Erwartungshaltung für ein einfaches Danke mittlerweile gen Null schrauben muss. 😳