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Andrea
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Anzahl der Antworten 13154
zuletzt 17. Feb.

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Sina
7. Feb. 10:20
Das wäre fast ein eigenes Thread-Thema wert. Wie du selbst schreibst, ist es eine Selbstverständlichkeit, wenn der Hund seine Umgebung nicht belästigt - durch Präsenz oder sogar Kontakt. Ich bedanke mich auch nicht bei Autofahrern, die an roter Ampel halten oder bei Leuten, die im Restaurant auf Rülpsen und Furzen verzichten - ich erwarte das einfach.
Naja der Unterschied ist, das eine ist der "Hunde-Knigge" das andere Gesetz.
Ein höflicher Gastronom bedankt sich auch für die Anwesenheit seiner Gäste das schließt ordentliches Benehmen ein.

Ich erwarte auch, dass wenn jemand vor mit durch die Tür geht, er sie mir aufhält und nicht vor der Nase zudonnert.
Und trotzdem bedanke ich mich, wenn es passiert :)
Warum ist das mit Hunden so anders?
 
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Sebbi
7. Feb. 10:24
Das wäre fast ein eigenes Thread-Thema wert. Wie du selbst schreibst, ist es eine Selbstverständlichkeit, wenn der Hund seine Umgebung nicht belästigt - durch Präsenz oder sogar Kontakt. Ich bedanke mich auch nicht bei Autofahrern, die an roter Ampel halten oder bei Leuten, die im Restaurant auf Rülpsen und Furzen verzichten - ich erwarte das einfach.
Ganz so einfach ist es eben nicht, Olli.
Weder beim Menschen noch beim Tier handelt es sich bei diesem rücksichtsvollen Verhalten um einen angeborenen Instinkt. Es ist das Ergebnis von Erziehung und Sozialisierung.

Es ist also alles etwas subtiler ☝🏼. Natürlich kann man es als reine Selbstverständlichkeit erwarten, aber man sollte nicht vergessen, dass dahinter eine bewusste Entscheidung und Arbeit steckt. Deshalb ist eine Anerkennung dafür zwar nicht zwingend erforderlich, aber es spricht auch absolut nichts dagegen, ein positives Miteinander kurz zu würdigen, statt es als vorinstallierte Funktion abzutun.
 
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Olli
7. Feb. 10:53
Naja der Unterschied ist, das eine ist der "Hunde-Knigge" das andere Gesetz. Ein höflicher Gastronom bedankt sich auch für die Anwesenheit seiner Gäste das schließt ordentliches Benehmen ein. Ich erwarte auch, dass wenn jemand vor mit durch die Tür geht, er sie mir aufhält und nicht vor der Nase zudonnert. Und trotzdem bedanke ich mich, wenn es passiert :) Warum ist das mit Hunden so anders?
Der Gastronom ist Dienstleister und will, subtil gesagt, mein Geld. Diese Abhängigkeit besteht zwischen Leuten auf der Straße nicht. Auch das Türverhalten ist eine Höflichkeitsgeste.

Von Hundehaltern kann ich erwarten, dass sie ihre Tiere unter Kontrolle haben, ohne Leine wo erlaubt oder mit Leine wo gefordert.

Dass der eine oder andere Hund das nicht immer toll findet und verbal seinen Unmut äußert, mag Mitmenschen erzürnen - solange er unter Kontrolle ist, ist ein harmonisches Miteinander möglich.
 
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Olli
7. Feb. 10:57
Ganz so einfach ist es eben nicht, Olli. Weder beim Menschen noch beim Tier handelt es sich bei diesem rücksichtsvollen Verhalten um einen angeborenen Instinkt. Es ist das Ergebnis von Erziehung und Sozialisierung. Es ist also alles etwas subtiler ☝🏼. Natürlich kann man es als reine Selbstverständlichkeit erwarten, aber man sollte nicht vergessen, dass dahinter eine bewusste Entscheidung und Arbeit steckt. Deshalb ist eine Anerkennung dafür zwar nicht zwingend erforderlich, aber es spricht auch absolut nichts dagegen, ein positives Miteinander kurz zu würdigen, statt es als vorinstallierte Funktion abzutun.
Auf der Freilaufwiese kann man das so machen und z.B. nicht alle anwesenden Hunde auf den neuen zurasen lassen, sondern dosiert die Kontakte zulassen.

Hier ist z.B. überall Leinenpflicht. Da muss ich mich beim Gegenüber nicht bedanken, wenn der Hund angeleint ist. Das hat mit Instinkten oder Erziehung nichts zu tun.
 
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Lola
7. Feb. 10:57
Ich finde halt einfach ein bisschen Höflichkeit und Freundlichkeit würden der Gesellschaft gut tun, schadet doch niemandem.....
 
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Olli
7. Feb. 11:01
Ich finde halt einfach ein bisschen Höflichkeit und Freundlichkeit würden der Gesellschaft gut tun, schadet doch niemandem.....
Jou, ich wurde auch schon angemault, warum ich nicht gegrüßt habe. :-) Das ist halt von der Umgebung abhängig - Crocodile Dundee hat auch jeden New Yorker begrüßt. :-)))

Wir Hundehalter sind halt nur ein kleiner Teil der Gesellschaft, wo Verfehlungen einzelner auf die Gruppe zurückfallen.
 
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Heike
7. Feb. 11:59
Ich bedanke mich auch bei dem Radfahrer, der früh genug klingelt weil ich ihn nicht wahrgenommen habe oder bei dem Fremdhundehalter, der seinen Hund bei Begegnung anleint - wenn mir gerade danach ist 🤷🏼‍♀️
Ansonsten sehe ich es wie Olli, es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, wofür ich mich nicht bedanken muss.
 
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Lola
7. Feb. 12:23
Ich bedanke mich auch bei dem Radfahrer, der früh genug klingelt weil ich ihn nicht wahrgenommen habe oder bei dem Fremdhundehalter, der seinen Hund bei Begegnung anleint - wenn mir gerade danach ist 🤷🏼‍♀️ Ansonsten sehe ich es wie Olli, es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, wofür ich mich nicht bedanken muss.
Muss nicht. Und ist ne Selbstverständlichkeit
Aber es wäre halt nett. Ich bedanke mich auch am Zebrastreifen wenn jemand anhält... Ist auch selbstverständlich, aber tut mir doch nicht weh kurz zu nicken oder so.
Aber gibt da halt unterschiedliche Ansichten. Ist ja auch ok
Mich nervt es trotzdem, wenn nie was Nettes kommt 😉
 
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Sebbi
7. Feb. 13:12
Ich bedanke mich auch bei dem Radfahrer, der früh genug klingelt weil ich ihn nicht wahrgenommen habe oder bei dem Fremdhundehalter, der seinen Hund bei Begegnung anleint - wenn mir gerade danach ist 🤷🏼‍♀️ Ansonsten sehe ich es wie Olli, es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, wofür ich mich nicht bedanken muss.
Muss man nicht. Aber dann muss man sich auch nicht wundern.

Beispiel:
Ich bin mit dem Auto unterwegs und befahre eine Straße, die bergab führt. Ich habe keine Hindernisse auf meiner Seite, also eigentlich Vorfahrt. Trotzdem poche ich nicht auf mein Recht und gewähre den bergauffahrenden Fahrzeugen die Vorfahrt.

Früher haben sich die meisten dafür bedankt. Heute sehen es die meisten als selbstverständlich an.
Das ist so demotivierend, dass ich es mir eigentlich abgewöhnt habe. Ab und an fasse ich mir aber doch ein Herz, weil ich noch immer auf das Gute im Menschen hoffe.
Leider werde ich zu 98 % enttäuscht.

Es gibt sie noch, die rücksichtsvollen Menschen, aber sie sterben leider aus. Es ist schade, dass man die Erwartungshaltung für ein einfaches Danke mittlerweile gen Null schrauben muss. 😳
 
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Sylvia
7. Feb. 13:18
Ich habe in den letzten 2-3 Jahren festgestellt, daß die Leute sich wieder mehr bedanken und etwas freundlicher geworden sind. Wahrscheinlich liegt das an meiner Land-Bubble hier wo ich lebe.