Da ist dieses Rentnerpaar, das genau dort spazieren geht, wo extrem viele Menschen mit ihren Hunden unterwegs sind – unter anderem auch einige größere Gassi-Gruppen. Dafür ist dieses Areal eigentlich bekannt.
Das wäre ja an sich nicht weiter schlimm. Aber wenn sie sich dann sofort aggressiv über die „Viecher“ beschweren und behaupten, hier herrsche Leinenpflicht, hört der Spaß auf.
Ich handhabe das eigentlich ziemlich pflichtbewusst: Entweder nehme ich Sebbi bei Sichtkontakt mit Fremden prinzipiell an die Leine oder ich weiche mit ihm zur Seite aus.
Ich wäre der Letzte, der sich dem Anleinwunsch eines anderen widersetzen würde. Trotzdem frage ich mich, was diese Leute dort verloren haben, wenn sie genau wissen, dass dort so viele „Viecher“ frei herumlaufen?
Bei uns laufen dann Menschen in 1 m Entfernung vom Hund oder mitten durch die Hundemeute vorbei. Keiner macht mehr einen Respektsbogen ( den Hunde ja eigentlich als höflich ansehen). Das erleben wir sogar am Hundestrand im Sommer.