Toxische Hundebubble?
Wir alle hier haben eins gemeinsam, wir lieben Hunde. Wir wollen ihnen ein glückliches und tolles Leben bieten und eine schöne gemeinsame Zeit haben. Gleichzeitig erlebe ich zunehmend das es in der Hundebubble immer schlimmer zugeht. Ganz egal um welches Thema es geht es wird zum Teil verbal aufeinander eingedroschen. Während man von Angesicht zu Angesicht eher einen gemäßigten Ton einschlägt eskaliert es in Foren/ auf social media umso mehr. Meinungen treffen auf wissenschaftliche Fakten, eigene Erfahrungen werden als das einzig wahre angesehen und neue Ideen und Erkenntnisse als Blödsinn abgetan usw. So individuell wie wir Menschen und unsere Hunde sind so individuell sind die einzelnen Geschichten die jeder von uns zu verschieden Themen zu erzählen hat. Wenn wir alle diesen Geschichten offen lauschen würden könnten wir sicher vieles von einander lernen. Stattdessen führen wir Glaubenskriege über Trainingsmethoden, Ernährung, Gesundheit bis hin zur richtigen Leine, Halsband/Geschirr uvm. Haben wir verlernt wie man richtig mit unseren Mitmenschen umgeht? Wie man Kritik äußert und auch richtig annehmen kann? Wie man sachlich diskutiert ohne mit den moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen? Wenn ja was sagt das über uns als Hundehalter aus? Wenn wir nichtmal mehr vernünftig mit unseren Mitmenschen reden oder umgehen können, wie soll einem das dann beim Hund gelingen? Wenn die eigene Impulskontrolle und Frustrationstoleranz schon beim verfassen eines Kommentars vesagt, wie läuft das dann in einer echten herausfordernden Situation ab?
Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen und Gedanken dazu interessieren, egal ob im echten Leben oder Online. Empfindet ihr es ähnlich wie ich?
Liebe Grüße Katrin J.
Wie immer bitte höflich bleiben😊