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Katrin
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heute 09:45

Toxische Hundebubble?

Wir alle hier haben eins gemeinsam, wir lieben Hunde. Wir wollen ihnen ein glückliches und tolles Leben bieten und eine schöne gemeinsame Zeit haben. Gleichzeitig erlebe ich zunehmend das es in der Hundebubble immer schlimmer zugeht. Ganz egal um welches Thema es geht es wird zum Teil verbal aufeinander eingedroschen. Während man von Angesicht zu Angesicht eher einen gemäßigten Ton einschlägt eskaliert es in Foren/ auf social media umso mehr. Meinungen treffen auf wissenschaftliche Fakten, eigene Erfahrungen werden als das einzig wahre angesehen und neue Ideen und Erkenntnisse als Blödsinn abgetan usw. So individuell wie wir Menschen und unsere Hunde sind so individuell sind die einzelnen Geschichten die jeder von uns zu verschieden Themen zu erzählen hat. Wenn wir alle diesen Geschichten offen lauschen würden könnten wir sicher vieles von einander lernen. Stattdessen führen wir Glaubenskriege über Trainingsmethoden, Ernährung, Gesundheit bis hin zur richtigen Leine, Halsband/Geschirr uvm. Haben wir verlernt wie man richtig mit unseren Mitmenschen umgeht? Wie man Kritik äußert und auch richtig annehmen kann? Wie man sachlich diskutiert ohne mit den moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen? Wenn ja was sagt das über uns als Hundehalter aus? Wenn wir nichtmal mehr vernünftig mit unseren Mitmenschen reden oder umgehen können, wie soll einem das dann beim Hund gelingen? Wenn die eigene Impulskontrolle und Frustrationstoleranz schon beim verfassen eines Kommentars vesagt, wie läuft das dann in einer echten herausfordernden Situation ab? Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen und Gedanken dazu interessieren, egal ob im echten Leben oder Online. Empfindet ihr es ähnlich wie ich? Liebe Grüße Katrin J. Wie immer bitte höflich bleiben😊
 
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Tina
31. Jän. 18:46
Huhu, ich habe mal eine ganz spezielle Frage.... Und hoffe hier respektvolle Antworten zu bekommen :) und ja es ist wirklich ernst und kein Spaß oder so, auch wenn es sich vielleicht etwas komisch liest.

Meine Junghündin hat "untenrum" relativ viel Fell. Also ich weiß auch von meiner ersten Hündin damals das sie als Welpe an der Vulva ein Fellzipfel hatte, den ich damals (weil ich es nicht besser wusste) gestutzt hatte.

Nun hat meine jetzige Hündin dort mMn ganz besonders viel Zipfelfell. Diesmal hatte ich mich daran absolut gar nicht vergriffen, da die Tierärztin meinte ich soll das auch unbedingt unberührt lassen und das es für den Abfluss vom Urin quasi sinnvoll von Natur aus so angelegt ist. Nun ist es aber so, dass sich das Fell dort quasi stetig etwas mehr "verknotet" und in meinen Augen immer ungepflegter wird, quasi es wird wie kleine Mini dread locks. Nun möchte ich nicht wegen dieser für mich eher Kleinigkeit wieder sofort zum Tierarzt. Was sagt ihr? Würdet ihr zumindest die Knötchen vorsichtig heraus schneiden? Ich denke halt irgendwie nicht, dass es sich jemals wieder von allein entwirren kann.
 
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Lena
31. Jän. 18:50
Mami Gruppen und Foren sind für mich nach wie vor echt am schlimmsten. Die meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Da ist die Hundebubble noch harmlos gegen.
Deshalb ausgetreten, was da abgeht 🙈 allerdings erlebt man da auch unfassbares in Realität
 
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Katja
31. Jän. 18:54
Ich muss echt sagen, dass ich immer wieder überrascht bin, wieviel Kompetenz und Sachverstand und auch Bereitschaft, sich auf andere einzulassen, hier doch immer wieder vorhanden ist!
Z.B. der „Ich hab mich heute gefreut“-Thread ermutigt mich immer wieder dazu, die positiven Seiten des Lebens zu sehen… auch wenn‘s mal echt schiefläuft…🥴

Was in den letzten Tagen an anderer Stelle hier abgelaufen ist, war schon unterirdisch… aber irgendwann haben sich die entsprechenden Leute dann ja auch verabschiedet. Schade, es war ja so ein tolles Thema und die Links darin hab ich echt mit viel Vergnügen & viel Nachdenklichkeit angeschaut! War auf Dienstreise und hab zum Glück die ganze Dynamik auf untersten Ebene nicht live verfolgt.

Aber ich hab hier echt schon so viel gelernt (der Ganganalyse-Thread war echt so toll!!!) und hab auch so viele Anstöße bekommen, mal in andere Richtungen zu denken. Oft dann auch nicht weiter, aber man hat sich mit Hilfe der hier zur Verfügung gestellten Links schlau gelesen und konnte für sich dann eine fundierte Entscheidung treffen. So zumindest mein Empfinden…

Ich würde mir wünschen, dass hier vielleicht einige nicht gleich drauflostippen, sondern vielleicht auch mal 1-2h drüber nachdenken, bevor sie was zum Besten geben. Oder drüber nachdenken, was es denn anderen bringt…
Aber mein Eindruck ist eh, dass die meisten das durchaus tun… und die, die eh beratungsresistent sind, sind hoffentlich auch schnell wieder weg.
Bitte macht weiter so, ich möchte noch viel lernen!🤗
 
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Ines
31. Jän. 18:54
Wenn ich ehrlich bin ,wundert es mich ,dass du dieses Thema aufmachst. Du bist doch hin und wieder auch sehr rigeros in deinen Ansichten! Und oft auch sehe intolerant.
 
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Katrin
31. Jän. 18:55
Huhu, ich habe mal eine ganz spezielle Frage.... Und hoffe hier respektvolle Antworten zu bekommen :) und ja es ist wirklich ernst und kein Spaß oder so, auch wenn es sich vielleicht etwas komisch liest. Meine Junghündin hat "untenrum" relativ viel Fell. Also ich weiß auch von meiner ersten Hündin damals das sie als Welpe an der Vulva ein Fellzipfel hatte, den ich damals (weil ich es nicht besser wusste) gestutzt hatte. Nun hat meine jetzige Hündin dort mMn ganz besonders viel Zipfelfell. Diesmal hatte ich mich daran absolut gar nicht vergriffen, da die Tierärztin meinte ich soll das auch unbedingt unberührt lassen und das es für den Abfluss vom Urin quasi sinnvoll von Natur aus so angelegt ist. Nun ist es aber so, dass sich das Fell dort quasi stetig etwas mehr "verknotet" und in meinen Augen immer ungepflegter wird, quasi es wird wie kleine Mini dread locks. Nun möchte ich nicht wegen dieser für mich eher Kleinigkeit wieder sofort zum Tierarzt. Was sagt ihr? Würdet ihr zumindest die Knötchen vorsichtig heraus schneiden? Ich denke halt irgendwie nicht, dass es sich jemals wieder von allein entwirren kann.
Die Frage ist wirklich speziell. Meine ist da ehrlich gesagt ohne Fell. Gab nie Probleme. Also ob Fell an der speziellen Stelle nun wichtig wäre kann ich so nicht bestätigen. Wenn es dort welches gäbe würde ich es aber pflegen und bevor es zu Verfilzungen kommen kann auch kürzen oder ganz wegrasieren. Ist aber nur meine Meinung dazu.
 
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Katrin
31. Jän. 18:58
Wenn ich ehrlich bin ,wundert es mich ,dass du dieses Thema aufmachst. Du bist doch hin und wieder auch sehr rigeros in deinen Ansichten! Und oft auch sehe intolerant.
Niemand ist fehlerfrei, jeder reagiert auch mal drüber usw aber letztendlich geht es dann um die Art und Weise wie man mit dem anderen umgeht.
 
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Lena
31. Jän. 18:59
Man muss leider sagen, dass die Forumsbetreiber selber sehr gerne aufpeitschende Dinge posten und damit die teils aggressive Stimmung befeuern
 
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Katrin
31. Jän. 19:02
Man muss leider sagen, dass die Forumsbetreiber selber sehr gerne aufpeitschende Dinge posten und damit die teils aggressive Stimmung befeuern
Aber liegt es nicht auch an jedem der dort dann kommentiert ob es letztendlich eskaliert oder zu einem guten Austausch wird? In den Threads gab es schließlich auch immer Phasen wo es wirklich gut lief und man was lernen konnte (zB im Zecken oder Wurmkur Thread) wenn man offen dafür war.
 
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Tina
31. Jän. 19:02
Die Frage ist wirklich speziell. Meine ist da ehrlich gesagt ohne Fell. Gab nie Probleme. Also ob Fell an der speziellen Stelle nun wichtig wäre kann ich so nicht bestätigen. Wenn es dort welches gäbe würde ich es aber pflegen und bevor es zu Verfilzungen kommen kann auch kürzen oder ganz wegrasieren. Ist aber nur meine Meinung dazu.
Bei meiner ersten Hündin hatte ich dahingehend auch gar keine Probleme. Ich bin mir halt jetzt aktuell unsicher, ob es sich mit der Zeit denn von allein zurück bildet/die Stelle fellfrei wird. Finde auch im Internet dazu nichts. Ob es mit der ersten Läufigkeit/vielen Hormonen dann anders wird. 🤔 Zumal sie auch schon eine Blasenentzündung hatte was meine erste Hündin auch nie hatte. Ob es nicht durch so eine ungepflegte Fellstelle eher noch begünstigt wird das sich da Bakterien ansiedeln...
 
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Katrin
31. Jän. 19:04
Bei meiner ersten Hündin hatte ich dahingehend auch gar keine Probleme. Ich bin mir halt jetzt aktuell unsicher, ob es sich mit der Zeit denn von allein zurück bildet/die Stelle fellfrei wird. Finde auch im Internet dazu nichts. Ob es mit der ersten Läufigkeit/vielen Hormonen dann anders wird. 🤔 Zumal sie auch schon eine Blasenentzündung hatte was meine erste Hündin auch nie hatte. Ob es nicht durch so eine ungepflegte Fellstelle eher noch begünstigt wird das sich da Bakterien ansiedeln...
Hast du die Möglichkeit noch weitere Tierärzte zu fragen?