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Katrin
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Anzahl der Antworten 416
heute 14:46

Toxische Hundebubble?

Wir alle hier haben eins gemeinsam, wir lieben Hunde. Wir wollen ihnen ein glückliches und tolles Leben bieten und eine schöne gemeinsame Zeit haben. Gleichzeitig erlebe ich zunehmend das es in der Hundebubble immer schlimmer zugeht. Ganz egal um welches Thema es geht es wird zum Teil verbal aufeinander eingedroschen. Während man von Angesicht zu Angesicht eher einen gemäßigten Ton einschlägt eskaliert es in Foren/ auf social media umso mehr. Meinungen treffen auf wissenschaftliche Fakten, eigene Erfahrungen werden als das einzig wahre angesehen und neue Ideen und Erkenntnisse als Blödsinn abgetan usw. So individuell wie wir Menschen und unsere Hunde sind so individuell sind die einzelnen Geschichten die jeder von uns zu verschieden Themen zu erzählen hat. Wenn wir alle diesen Geschichten offen lauschen würden könnten wir sicher vieles von einander lernen. Stattdessen führen wir Glaubenskriege über Trainingsmethoden, Ernährung, Gesundheit bis hin zur richtigen Leine, Halsband/Geschirr uvm. Haben wir verlernt wie man richtig mit unseren Mitmenschen umgeht? Wie man Kritik äußert und auch richtig annehmen kann? Wie man sachlich diskutiert ohne mit den moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen? Wenn ja was sagt das über uns als Hundehalter aus? Wenn wir nichtmal mehr vernünftig mit unseren Mitmenschen reden oder umgehen können, wie soll einem das dann beim Hund gelingen? Wenn die eigene Impulskontrolle und Frustrationstoleranz schon beim verfassen eines Kommentars vesagt, wie läuft das dann in einer echten herausfordernden Situation ab? Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen und Gedanken dazu interessieren, egal ob im echten Leben oder Online. Empfindet ihr es ähnlich wie ich? Liebe Grüße Katrin J. Wie immer bitte höflich bleiben😊
 
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Sonja
2. Feb. 20:43
Nun es gibt ja die Theorie, die von manchen vertreten wird, dass die Gene keine Rolle spielen, alles nur Erziehung ist und wenn man lange genug übt klappt schon alles. Diesbezüglich hatte ich hier im Forum auch schon mal ganz heiße Diskussionen ich glaube, ich wurde dann auch gesperrt. Vertritt man diese Theorie dann spielt die Veranlagung des Hundes ja keine Rolle und sie wird fröhlich ignoriert. Ich persönlich halte das für eine brandgefährliche Sache und dann kommen eben solche Katastrophen wie Herdenschutzhund in Etagenwohnung vor. Ja und was soll man nun machen außer sich aufregen?
Ohja, ich hab in dem Thema auch einige Blocks kassiert 😂 Und das ohne ausfallend geworden zu sein.
 
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Jörg
2. Feb. 20:44
Ein Shar Pei war ein Hund der Bauern. Er musste bewachen, hüten, jagen. Später wurden er auch zum Kämpfen genommen, das ist aber nicht seine Genetik. Mein Hund lebt keinen Trieb aus und verlangt auch nicht danach. Er hat übrigens ein hervorragendes Sozialverhalten, was tatsächlich nicht rassetypisch ist. Das hat er , weil ich mit ihm von Anfang an daran gearbeitet habe.
Ich weiß das dein Hund ein gutes soziale verhalten hat hast du schon öfter erwähnt. Der Staffordshire ist auch zb erst später für den Kampf missbraucht worden. War früher eher zum Hüten von Rinder Herden oder Ratten fangen vom Hoff eingesetzt. Aber egal. Für mich liegt es hauptsächlich am Trieb den man kontrollieren muss nicht am Gen.
 
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Michi
2. Feb. 20:44
Ja was ist es denn jetzt Gene oder Trieb? Wenn es am Gen liegt ist es unkontrollierbar. Triebtäter vererben auch ihre Gene heißt noch lange nicht das die nachkommen diesen Trieb auch ausleben.
Mit Zucht hast du dich noch nicht beschäftigt, glaube ich.
Gene sind unkontrollierbar?
 
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Carola
2. Feb. 20:46
Ja was ist es denn jetzt Gene oder Trieb? Wenn es am Gen liegt ist es unkontrollierbar. Triebtäter vererben auch ihre Gene heißt noch lange nicht das die nachkommen diesen Trieb auch ausleben.
Willst du jetzt sagen dass der Jagdtrieb eines Jagdhundes unkontrollierbar ist?
Ein Jäger kann keinen Hund gebrauchen der unkontrollierbar ist genauso wenig wie man einen Wachhund braucht der nicht kontrollierbar ist. Der Wachtrieb ist da oder auch der Jagdtrieb denn sie sind in der Genetik verankert.
Unter Berücksichtigung der Genetik muss man eben mit den Trieben arbeiten und sie auch lenken.
Und dann kommen wir zu deinen Triebtätern: ja sicherlich sind Triebe da und jeder Mensch hat dunkle Triebe dennoch lebt er sie nicht aus. Wenn er sie auslebt dann ist in der Entwicklung etwas ganz schrecklich schief gelaufen oder es liegt tatsächlich eine krankhafte Veränderung vor was bei Triebtätern häufig ist.
Man weiß inzwischen z.B dass Kinder die ADHS haben häufig Defekte im Frontallappen des Gehirns haben. Das nur so am Rande
 
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Sonja
2. Feb. 20:46
Ich glaube wir hatten schon mal ein Thread zum Thema Genetik? Oder lieg ich da falsch? 😄
Ja, der war heiß. Und dann gelöscht - samt Erstellerin 🙃
 
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Celine
2. Feb. 20:48
Ja, der war heiß. Und dann gelöscht - samt Erstellerin 🙃
Ohje die arme 😂 das würde ja bedeuten, dass man wieder einen erstellen könnte 🫣
 
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Sylvia
2. Feb. 20:48
Ein Shar Pei war ein Hund der Bauern. Er musste bewachen, hüten, jagen. Später wurden er auch zum Kämpfen genommen, das ist aber nicht seine Genetik. Mein Hund lebt keinen Trieb aus und verlangt auch nicht danach. Er hat übrigens ein hervorragendes Sozialverhalten, was tatsächlich nicht rassetypisch ist. Das hat er , weil ich mit ihm von Anfang an daran gearbeitet habe.
Ich bin Schäferhund-Fan. Wir hatten auch welche. Aber mit dem Pferdepensionsstall und dem entsprechenden Publikumsverkehr war mir das territoriale Verhalten zu heftig. Gefühlt, 60 Leute kannten sie, aber die unbekannte Nr. 61 wurde gestellt und angeblafft. Deswegen wurden es Collies. Freundlich, mit anderen Hunden unproblematisch, nicht sonderlich territorial, wenig Jagdtrieb, Hoftreu, Wetterfest. Dafür gibt es verschiedene Hubderassen…
 
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Jörg
2. Feb. 20:49
Mit Zucht hast du dich noch nicht beschäftigt, glaube ich. Gene sind unkontrollierbar?
Ja man kann auch eine gesteigerte aggressiv oder Passivität den Tieren in gewissen Masse an züchten. Das will ich gar nicht bestreiten. Nur ob diese in welcher Form ausgelebt werden dürfen liegt am halter.
 
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Sylvia
2. Feb. 20:53
Aber eigentlich ist doch schade, daß wir hier über das interessante Thema intern diskutieren. Mag nicht doch jemand einen Thread eröffnen?
 
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Michi
2. Feb. 20:53
Ja man kann auch eine gesteigerte aggressiv oder Passivität den Tieren in gewissen Masse an züchten. Das will ich gar nicht bestreiten. Nur ob diese in welcher Form ausgelebt werden dürfen liegt am halter.
Ich kann dir nicht ganz folgen, aber ich glaube, wir verlassen auch gerade ziemlich das Thema des Threads 😄