Was mich aber nach wie vor beschäftigt ist die Sache mit dem Tierwohl und wo Übergriffigkeit anfängt und wo sie aufhört…?🤔
Das Beispiel, dass jemand seinem Hund eben nicht die absolute First-Class-Behandlung angedeihen lässt (weil er es nicht will oder vielleicht auch nicht kann. Egal)… oder eben auch an alternative Behandlungsmethoden glaubt (die damit in SEINER Welt eben richtig sind).
Ich denke für mich da eben nicht, dass ich das Recht habe, ihm z.B. den Hund dann wegzunehmen und beim Tierarzt meines Vertrauens behandeln zu lassen… selbst wenn es um das Tierwohl geht!
Nur mal hypothetisch: wenn’s ganz blöd läuft, hat mein Tierarzt auch nen schlechten Tag und am Schluss stirbt der Hund durch blöde Umstände während der konventionellen/spitzenmässigen Behandlung. Wo ist da jetzt das Tierwohl… und vor allen Dingen: wer hatte Recht?
Ich ziehe für mich persönlich eigentlich die klare Grenze da, wo‘s illegal wird. Damit wird‘s dann für mich auch in sofern einfach, dass ich was irgendwo melden kann, das dann überprüft wird und es bei wirklichem Verstoß Konsequenzen gibt. Mögen die mir nun gefallen oder nicht. Aber das ist dann meiner Meinung nach ein Problem der jeweiligen Regelung und des damit verbundenen Strafmaßes -> wenn ich was anderes haben möchte, dann muss ich eben in die Politik gehen oder mich anderweitig engagieren & das ändern… aber nicht wild rumschimpfen. Davon hat keiner was!
Was ich natürlich immer tun kann, ist hingehen und nachfragen warum wieso weshalb… und dabei besser verstehen und vielleicht doch versuchen einen Ansatzpunkt zu finden, die andere Meinung zu ändern. Deswegen fand ich den Thread vor nicht allzu langer Zeit ziemlich gut: Argumente für eine Ernährungsberatung bei einem Hund mit Allergien… die zuständigen Tierärzte hatten interessante Ansätze und der Hund wurde immer weniger!😳… und es wurde explizit nach Argumenten für die Halterin gefragt.
Aber, was wenn der Hundehalter danach immer noch nach seiner Farcon glücklich werden möchte? Muss ich ihm das in einer Gesellschaft der Meinungsfreiheit nicht zugestehen? Und leider auch, wenn es sich um einen anderes Lebewesen handelt…?
Daher also meine Frage: wo zieht ihr da für euch die Grenze und warum?
Oder gehört das jetzt nicht hierher (Katrin, bitte Rückmeldung!😀)?
Ich denke aber schon, da es meiner Meinung nach die Basis für die Frage toxisch oder nicht ist…
Für mich gilt dieselbe Grenze, wenn es illegal wird, dann ist Schluss.
Alles andere nur bei ehrlichen Interesse oder im grundsätzlichen Austausch, aber niemals als einzig richtig und der andere würde es falsch machen (das finde ich nämlich übergriffig).
Für mich habe ich die Lehre nicht nur beim Thema „Hund“, sondern auch insbesondere bei persönlichen/familiären Themen gezogen. Sowohl online als auch offline.
Was Leute teils denken, kommentieren und besonders werten zu dürfen 🙈