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Katrin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 436
heute 06:07

Toxische Hundebubble?

Wir alle hier haben eins gemeinsam, wir lieben Hunde. Wir wollen ihnen ein glückliches und tolles Leben bieten und eine schöne gemeinsame Zeit haben. Gleichzeitig erlebe ich zunehmend das es in der Hundebubble immer schlimmer zugeht. Ganz egal um welches Thema es geht es wird zum Teil verbal aufeinander eingedroschen. Während man von Angesicht zu Angesicht eher einen gemäßigten Ton einschlägt eskaliert es in Foren/ auf social media umso mehr. Meinungen treffen auf wissenschaftliche Fakten, eigene Erfahrungen werden als das einzig wahre angesehen und neue Ideen und Erkenntnisse als Blödsinn abgetan usw. So individuell wie wir Menschen und unsere Hunde sind so individuell sind die einzelnen Geschichten die jeder von uns zu verschieden Themen zu erzählen hat. Wenn wir alle diesen Geschichten offen lauschen würden könnten wir sicher vieles von einander lernen. Stattdessen führen wir Glaubenskriege über Trainingsmethoden, Ernährung, Gesundheit bis hin zur richtigen Leine, Halsband/Geschirr uvm. Haben wir verlernt wie man richtig mit unseren Mitmenschen umgeht? Wie man Kritik äußert und auch richtig annehmen kann? Wie man sachlich diskutiert ohne mit den moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen? Wenn ja was sagt das über uns als Hundehalter aus? Wenn wir nichtmal mehr vernünftig mit unseren Mitmenschen reden oder umgehen können, wie soll einem das dann beim Hund gelingen? Wenn die eigene Impulskontrolle und Frustrationstoleranz schon beim verfassen eines Kommentars vesagt, wie läuft das dann in einer echten herausfordernden Situation ab? Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen und Gedanken dazu interessieren, egal ob im echten Leben oder Online. Empfindet ihr es ähnlich wie ich? Liebe Grüße Katrin J. Wie immer bitte höflich bleiben😊
 
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Carola
2. Feb. 11:13
Ich hab in den 6Jahren hier nur eine Person blockiert und das war jemand der über PN einem was aufquatschen wollte. Ansonsten halte ich nicht viel davon andere zu blocken nur weil mir deren Kommentare nicht passen oä. Lesen tut man die ja im Forum trozdem weiterhin. Ich denke als erwachsener Mensch sollte man schon in der Lage sein mit andere Meinungen, Kritik und ja auch mit nervigen Kommentaren umgehen zu können. Mir hilft es da zB nicht alles auf die Goldwaage zu legen, mal selber ein Auge zudrücken beim lesen und bestimmte Kommentare schlicht zu ignorieren. Das reicht in der Regel bei mir aus um entspannt auch durch explosive Themen zu kommen.
Anderer Meinungen stören mich nicht selbst wenn ich manchmal das Kopfschütteln kriege. Im Zweifel lese ich dann einfach nicht mehr in dem Thema.
Natürlich habe auch ich meine Trigger aber ich kenne sie und antworte in der Regel dann auch nicht mehr.
Was ich aber überhaupt nicht vertragen kann und was mich richtig ärgert sind einfach persönliche Angriffe! Oftmals bei völlig banalen Themen: neulich wurde ich in dem Zahnputzthema angegangen🥳. Das nehme ich dann aber entspannt.
Ich habe auch schon hin und wieder krasse PN bekommen und die auch an die Moderation gemeldet. Da fragt man sich manchmal schon was in den Schreibern vorgeht.
 
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Katrin
2. Feb. 11:15
Anderer Meinungen stören mich nicht selbst wenn ich manchmal das Kopfschütteln kriege. Im Zweifel lese ich dann einfach nicht mehr in dem Thema. Natürlich habe auch ich meine Trigger aber ich kenne sie und antworte in der Regel dann auch nicht mehr. Was ich aber überhaupt nicht vertragen kann und was mich richtig ärgert sind einfach persönliche Angriffe! Oftmals bei völlig banalen Themen: neulich wurde ich in dem Zahnputzthema angegangen🥳. Das nehme ich dann aber entspannt. Ich habe auch schon hin und wieder krasse PN bekommen und die auch an die Moderation gemeldet. Da fragt man sich manchmal schon was in den Schreibern vorgeht.
Selbst die würde ich nur in Extremfall melden. Wenn es jemand ist der meint sich über ne PN bei mir Luft machen zu müssen kann er das gerne tun, mal reagiere ich drauf und mal nicht. In der Regel wird sowas eher ignoriert von mir.
 
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Carola
2. Feb. 11:20
Selbst die würde ich nur in Extremfall melden. Wenn es jemand ist der meint sich über ne PN bei mir Luft machen zu müssen kann er das gerne tun, mal reagiere ich drauf und mal nicht. In der Regel wird sowas eher ignoriert von mir.
Wenn es eine"normale" PN ist, dann melde ich auch nicht aber wilde und wüste Beleidigungen und Beschimpfungen muss man sich nicht reinziehen.
 
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Katrin
2. Feb. 11:22
Wenn es eine"normale" PN ist, dann melde ich auch nicht aber wilde und wüste Beleidigungen und Beschimpfungen muss man sich nicht reinziehen.
Das erhalte ich ehrlich gesagt so gut wie nie. Was halt absolut inakzeptabel für mich ist sind Bedrohungen. Das kam aber noch nie vor.
 
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Carola
2. Feb. 11:23
Das erhalte ich ehrlich gesagt so gut wie nie. Was halt absolut inakzeptabel für mich ist sind Bedrohungen. Das kam aber noch nie vor.
Und zum Glück kommt es ja auch selten vor denn das meiste kann man wirklich ignorieren oder tatsächlich in einer PN aufklären.
 
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Frank
2. Feb. 11:34
Wenn das mal nicht herablassend und provokant ist. Dass es sich um eine rhetorische Frage handelt, macht es eher schlimmer als besser☝🏼
😁 😄 👍
 
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Katrin
2. Feb. 11:51
Ich finde es aber interessant (und zeitgleich auch traurig) das sich manche extra Strategien zurechtlegen müssen um sich selber zu schützen. Das sollte so nicht nötig sein.
 
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Michi
2. Feb. 12:23
Klar, man kann Dinge für falsch halten und auch entsprechende Fakten liefern, warum man das denkt! Was der andere dann aber daraus macht ist einzig und allein ihm überlassen, finde ich! Und gerade beim Füttern gibt es nunmal nicht die „einzige Wahrheit“… und sehr sehr viel „Glauben“! Da kommt man mit Argumenten eh nicht gegenan… Es gab aber z.B. gerade nen Thread zu ner Krallenverletzung. Alle haben zum Tierarzt geraten, aber die TE hat sich für Selber-Behandeln & Abwarten entschieden. Schon gingen die Beschimpfungen los! Das ist doch einfach kein guter Stil und kein Zeichen von gegenseitiger Toleranz. Ja, ich weiß, jetzt kommt wieder das Totschlag-Argument „Aber das Hundewohl!!!“. An dem Punkt bin ich dann raus: die TE hatte an vielen Stellen durchblicken lassen, dass da noch mehr Faktoren reinspielen (nicht ihr Hund, sah schon besser aus)… allerdings ohne die wirklich im Detail zu nennen. Muss sie meiner Meinung auch nicht: sie hat eine Frage gestellt und von verschiedenen Leuten Meinungen sowie Argumente bekommen -> da kann sie einfach danke sagen, Ziel erreicht! Finde ich jedenfalls.
In dem Thread habe ich auch mitgeschrieben. Kam aber erst dazu, als bereits 10 Leute geschrieben hatten, dass sie zum Arzt gehe soll und sie geantwortet hat, dass sie ( aus welchen Gründen auch immer ) es erstmal so versuchen wolle.
Dann habe ich ihr Tips gegeben, was sie alternativ machen kann.
Dann kam noch ein unverschämter Kommentar....was fragst du hier im Forum, du solltest schon längst beim Arzt sein !...
Fand ich nicht in Ordnung!
Für viele gesundheitliche Probleme mag das stimmen, aber eine Krallenverletzung, die nach Foto nicht unbedingt sehr schlimm war und der Hund weder gelahmt hat , es entzündet war oder sonst irgendwie bedrohlich, kann durchaus erstmal selbst behandelt werden.
Daraufhin hat sie den Thread gelöscht und Dogorama verlassen.
Nicht schön sowas !
 
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Steffi
2. Feb. 12:45
In dem Thread habe ich auch mitgeschrieben. Kam aber erst dazu, als bereits 10 Leute geschrieben hatten, dass sie zum Arzt gehe soll und sie geantwortet hat, dass sie ( aus welchen Gründen auch immer ) es erstmal so versuchen wolle. Dann habe ich ihr Tips gegeben, was sie alternativ machen kann. Dann kam noch ein unverschämter Kommentar....was fragst du hier im Forum, du solltest schon längst beim Arzt sein !... Fand ich nicht in Ordnung! Für viele gesundheitliche Probleme mag das stimmen, aber eine Krallenverletzung, die nach Foto nicht unbedingt sehr schlimm war und der Hund weder gelahmt hat , es entzündet war oder sonst irgendwie bedrohlich, kann durchaus erstmal selbst behandelt werden. Daraufhin hat sie den Thread gelöscht und Dogorama verlassen. Nicht schön sowas !
Sie war dir bestimmt dankbar für den Tipp. So wie ich es verstanden habe, gehört der Hund ihrem Partner, der dem Tierarztbesuch nicht zugestimmt hat. Warum sie sich da nicht durchsetzen konnte, steht auf einem ganz anderen Blatt, auf jeden Fall keine einfache Situation für sie.
 
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Michi
2. Feb. 12:46
Sie war dir bestimmt dankbar für den Tipp. So wie ich es verstanden habe, gehört der Hund ihrem Partner, der dem Tierarztbesuch nicht zugestimmt hat. Warum sie sich da nicht durchsetzen konnte, steht auf einem ganz anderen Blatt, auf jeden Fall keine einfache Situation für sie.
Ganz genau, da hilft es nicht, dass man weiter draufhaut.
Zumal es wirklich nicht sehr bedrohlich aussah.